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	<title>Lensahn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T18:10:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lensahn&amp;diff=73848&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 1 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2026-03-24T13:49:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 1 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die ostholsteinische Gemeinde Lensahn. Zur gleichnamigen [[Yacht]] siehe [[Lensahn (Schiff)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Lensahn COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 54/13/10/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/53/00/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Lensahn in OH.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
|Kreis             = Ostholstein&lt;br /&gt;
|Amt               = Lensahn&lt;br /&gt;
|Höhe              = 17&lt;br /&gt;
|PLZ               = 23738&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 04361, 04363&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 01055027&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Eutiner Straße 2&amp;lt;br /&amp;gt;23738 Lensahn&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.lensahn.de/gemeinden/lensahn www.lensahn.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Michael Robien&lt;br /&gt;
|Partei            = parteilos&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lensahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Kreis Ostholstein]] in [[Schleswig-Holstein]]. Die hauptamtlich verwaltete Gemeinde führt die Verwaltungsgeschäfte für das [[Amt Lensahn|gleichnamige Amt]] durch, dem sie auch angehört. Brunskrug, Rosenhof, Rugenhandschen, Lensahnerhof, Johanneshof, Speckkaten, Petersdorf, Wahrendorf, Sipsdorf und Schanze liegen im Gemeindegebiet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Schleswig-Holstein-Topographie. Bd. 6: Kronprinzenkoog – Mühlenrade |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Flying-Kiwi-Verl. Junge |Ort=Flensburg |Datum=2006 |ISBN=978-3-926055-85-9 |Seiten=145 |Online=https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;amp;cqlMode=true&amp;amp;query=idn%3D982430949 |Abruf=2020-07-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte Lensahns ==&lt;br /&gt;
Die älteste Urkunde, die Lensahns Existenz beweist, stammt aus dem Jahr 1222. In ihr wird der Name &amp;#039;&amp;#039;„Linsane“&amp;#039;&amp;#039; in einem Kaufvertrag erwähnt und &amp;#039;&amp;#039;„Rotbertus de Linsane“&amp;#039;&amp;#039; als Zeuge genannt. Der Ortsname ist slawischen Ursprungs und bedeutet übersetzt so viel wie „Bewohner des unbebauten Neulandes“.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Laur: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen in Schleswig-Holstein mit Einschluss der nordelbischen Teile von Groß-Hamburg und der Vierlande.&amp;#039;&amp;#039; Schleswig 1967, S.&amp;amp;nbsp;140&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Versuche einer Ableitung des Ortsnamens aus der niederdeutschen Sprache konnten sich nicht durchsetzen. Der alte Name „Linsane“ sollte demnach „ein mit Leinsaat bestelltes Feld“ kennzeichnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Henning Oldekop: &amp;#039;&amp;#039;Topographie des Herzogtums Holstein, Band&amp;amp;nbsp;I.&amp;#039;&amp;#039; Kiel 1908, S.&amp;amp;nbsp;95.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1245 war dann der Baubeginn der [[Backsteingotik|backsteingotischen]]  Dorfkirche als Gründung der [[Grafen von Schauenburg und Holstein|Schauenburger]] Landesherren. Ein gewisser &amp;#039;&amp;#039;Eggert von Heesten&amp;#039;&amp;#039; wurde 1440 der erste urkundlich genannte Besitzer von Lensahn. Zehn Jahre später, im Jahre 1450, erwarb &amp;#039;&amp;#039;Hartwig von Buchwald&amp;#039;&amp;#039; das Gut Lensahn, der wiederum zehn Jahre danach von &amp;#039;&amp;#039;Mathias von Ratlau&amp;#039;&amp;#039; abgelöst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere [[Pest]]epidemien werden in den Kirchenchroniken erwähnt und auch die Hinwendung zum lutherischen Glauben wird ab 1542 bestätigt, da die [[Reformation]] in den Herzogtümern Lensahn insgesamt 36 Hufe (zusammen mit Wendisch-Lensahn und Beschendorf) bescheinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gut Petersdorf, Lensahn, 2012a.jpg|mini|[[Gut Petersdorf]]]]&lt;br /&gt;
Das [[Gut Petersdorf]] liegt nördlich der Gemeinde Lensahn. Petersdorf ging in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts durch eine Erbteilung aus dem heute nicht mehr existenten &amp;#039;&amp;#039;Gut Gneningen&amp;#039;&amp;#039; hervor. Das Herrenhaus bekam unter Freiherr [[Hans Detlef von Hammerstein]] sein jetziges Aussehen. Heute ist das Gut ein reiner Ackerbaubetrieb, wo unter anderem [[Raps]], [[Weizen]] und [[Wintergerste]] angebaut werden. Die Gesamtanlage steht unter [[Denkmalschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dreißigjähriger Krieg ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1622 wurde die Glocke „Petrus“ gegossen – sie läutet heute noch im Turm der Kirche. Kaiserliche Truppen unter [[Johann t’Serclaes von Tilly|Tilly]] plünderten und verwüsteten 1628 Lensahn, das 1633 mit &amp;#039;&amp;#039;Detlef Ratlow zu Lensahn&amp;#039;&amp;#039; abermals einen neuen Besitzer erhielt. Noch einmal wurde Lensahn 1643 durch eine schwedische Besatzung heimgesucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 18. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Eine Einquartierung während des [[Großer Nordischer Krieg|Großen Nordischen Krieges]] (1700–1721) hatte für das nunmehr kleine Dorf keine negativen Folgen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Lensahn-Kirche.jpg|mini|[[St. Katharina (Lensahn)|St. Katharinen]]]]&lt;br /&gt;
Der 1760 amtierende &amp;#039;&amp;#039;Pastor Hartmann&amp;#039;&amp;#039; machte Lensahn zum holsteinischen Heiratsparadies und warb gleichzeitig für die Einführung der [[Kartoffel]]. 1769 gingen Koselau, Sebent, Lübbersdorf, Kuhof, Kremsdorf, Bollbrügge, Sütel und Sievershagen in den Besitz der großherzoglichen Familie über (sogenannte „jüngere Fideikommißgüter“). 1795 ließ Herzog [[Peter I. (Oldenburg)|Peter Friedrich Ludwig]] Arbeits- und [[Industrieschule]]n (Handarbeitsunterricht für die weibliche Jugend) in Lensahn und Beschendorf gründen. Zur Vorbereitung auf die Entlassung aus der [[Leibeigenschaft]] wurde in praktischen Fertigkeiten wie Spinnen, Stricken, Stopfen, Nähen etc. unterrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ende der Leibeigenschaft in Lensahn gründete Pastor Petersen im Jahre 1798 eine &amp;#039;&amp;#039;Ökonomische Lesegesellschaft&amp;#039;&amp;#039; (also einen Verein zur Beschaffung landwirtschaftlicher Fachliteratur). Die Hufner wurden Zeitpächter und erhielten [[Landpacht|Pachtverträge]], die alle Rechte und Pflichten genau regelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1828 erfolgte die Gründung des Wagrischen [[Landwirtschaftliche Vereine|Landwirtschaftlichen Vereins]] in Lensahn, daraus wurde dann 1834 der &amp;#039;&amp;#039;Schleswig-Holsteinische Landwirtschaftliche Generalverein&amp;#039;&amp;#039;. Außerdem wurde von 1832 bis 1848 der Bau der Chaussee von [[Eutin]] nach Lensahn vorangetrieben. In den [[Revolutionen 1848/1849|Revolutionsjahren 1848/1849]] erhob sich Schleswig-Holstein gegen die dänische Regierung, in Lensahn wurde eine Kampfgenossenschaft gebildet. Doch erst nach dem [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieg]] 1867 wurden die Herzogtümer Schleswig und Holstein in das [[Königreich Preußen]] eingegliedert. Die Einführung der allgemeinen preußischen [[Wehrpflicht]] von drei Jahren führte zur verstärkten Auswanderung in die USA. 1890 erfolgte die Gründung der [[Freiwillige Feuerwehr|Freiwilligen Feuerwehr]] Lensahn.&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilag-standard-super.jpg|mini|WILAG, Standard Super von 1948, Bakelitgehäuse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|über die Zeit vom Beginn des Jahrhunderts bis 1945}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Feuerwehrtechnische Zentrale Ostholstein in Lensahn 20160604 154050.jpg|mini|Feuerwehrtechnische Zentrale des Kreisfeuerwehrverbandes Ostholstein in Lensahn]]&lt;br /&gt;
Während des [[Kapp-Putsch]]es im März 1920 bildete sich in Lensahn für wenige Tage eine [[Kommandantur]] der Putschisten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Uwe Stock, Der Spiegel |url=https://www.spiegel.de/geschichte/kapp-putsch-auf-dem-dorf-a-948846.html |titel=Kapp-Putsch auf dem Dorf – Der Spiegel – Geschichte |abruf=2020-03-13 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Turn- und Sport-Verein TSV Lensahn von 1924 e.&amp;amp;nbsp;V. wurde 1924 gegründet. 1940 fand seine vorerst letzte Jahreshauptversammlung statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lensahn (mit Damlos) gab es ab dem 25. August 1928 eine [[NSDAP-Ortsgruppe]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.akens.org/materialien-zur-zeitgeschichte/nsdap-schleswig-holstein.html| AKENS], Arbeitskreis zur Erforschung des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein e.&amp;amp;nbsp;V., aufgerufen: 29. März 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] errichtete der [[NS-Staat]]  1943 in Lensahn ein „Entbindungsheim“ für sowjetische Zwangsarbeiterinnen aus Ostpolen und der Ukraine, das „Kinderheim-Ost“. Viele der Neugeborenen starben. Ein nach dem Krieg errichteter kleiner Gedenkstein auf dem Friedhof von Lensahn dokumentiert den Tod von 29 sowjetischen und polnischen Kindern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.akps-schleswig-holstein.de/KGK-SH/KGK-SH-04.htm| Uwe Fentsahm: Lensahn (Kreis Oldenburg)] - &amp;quot;Kinderheim-Ost&amp;quot; Lensahn, (Brügge, März 2021); aufgerufen: 29. März 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrike Puvogel u.&amp;amp;nbsp;a.: Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation. Bd.I, 2. Auflage, Bonn 1995, S. 747&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Kriegsende zog ein endloser Flüchtlingsstrom und Reste der geschlagenen Wehrmacht 1945 durch  Lensahn, einige von ihnen blieben auch gleich da.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/geschichte/kriegsende-und-nachkriegszeit-in-lensahn-a-948924.html| Uwe Stock: Kriegsende und Nachkriegszeit in Lensahn] - &amp;quot;Die Kapitulation ist da!&amp;quot;, Spiegel-Geschichte, 6. Dezember 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1945 wurden die Lensahner &amp;#039;&amp;#039;Reichsgetreidehalle&amp;#039;&amp;#039; und die angrenzende Rübenschnitzelfabrik Ausweichstelle der [[GEMA (Radar)|GEMA]] (Nachrichtenmittelversuchskommando Kiel/[[Pelzerhaken]], GEMA-Werke Berlin) Ende Mai als Rüstungsbetrieb aufgelöst. Im Juni 1945 wurden die Mechanischen Werkstätten Lensahn (MWL) gegründet, danach die Willisen-Apparatebau Gesellschaft (WILAG) als Nachfolgefirmen (unter anderem Herstellung von Radios, ab 1946 in Gebäuden am Grünen Hirsch).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ln-online.de/Lokales/Ostholstein/Diese-Roehrenradios-stammen-aus-den-Lensahner-Wilag-Werken |titel=Diese Röhrenradios stammen aus den Lensahner Wilag-Werken |zugriff=2019-03-09 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1946 erfolgte die Neugründung des TSV Lensahn von 1924 e.&amp;amp;nbsp;V. nach dem Zweiten Weltkrieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Konkurs der WILAG 1949 übernahm die Greiling-Zigarettenfabrik das im Bau befindliche Fabrikgebäude der WILAG und stellte am Grünen Hirsch Zigaretten her. Es folgte eine Strumpfhosenfabrikation von Opal am selben Ort, danach begann Transcodan, heute [[Codan Medizinische Geräte]], mit der Fertigung und dem Vertrieb von medizinischen Einmal-Übertragungssystemen am Grünen Hirsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 wurde der Tennisclub Blau-Gold Lensahn gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. September 1952 nahm der [[Kreisfeuerwehrverband]] Ostholstein die Feuerwehrtechnische Zentrale in Betrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://kfv-oh.de/akchronik.html Arbeitskreis Chronik des Kreisfeuerwehrverbands Ostholstein]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|{{Wahldiagramm &lt;br /&gt;
| LAND = DE&lt;br /&gt;
| TITEL = [[Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 2023|Gemeindewahl Lensahn 2023]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wahlen-sh.de/grw/gemeindewahlen_gemeinde_010555546027.html |titel=Gemeindewahlen Gemeindewahl in Gemeinde Lensahn |abruf=2023-07-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| TITEL2 = Wahlbeteiligung: 43,9 %&lt;br /&gt;
| GUV = ja&lt;br /&gt;
| JAHRALT = 2018&lt;br /&gt;
| JAHRNEU = 2023&lt;br /&gt;
| PARTEI1      = CDU&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS1    = 38.3&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT1 = 36.4&lt;br /&gt;
| PARTEI2      = FWV&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS2    = 25.3&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT2 = 16.1&lt;br /&gt;
| PARTEI3      = SPD&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS3    = 22.8&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT3 = 28.3&lt;br /&gt;
| PARTEI4      = Grüne&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS4    = 13.5&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT4 = 12.1&lt;br /&gt;
| PARTEI5      = FDP&lt;br /&gt;
| ERGEBNIS5    = 0.0&lt;br /&gt;
| ERGEBNISALT5 = 7.1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| Land = DE&lt;br /&gt;
| Überschrift = Sitzverteilung in der Gemeindevertretung Lensahn seit 2023&lt;br /&gt;
| float = mitte&lt;br /&gt;
| Legende = ja&lt;br /&gt;
|SPD|Grüne|FWV|CDU|&lt;br /&gt;
| SPD = 4&lt;br /&gt;
| Grüne = 3&lt;br /&gt;
| FWV = 5&lt;br /&gt;
| CDU = 8&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgervorsteher ist Rolf Schröder ([[Freie Demokratische Partei|FDP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister ist Michael Robien (parteilos).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Geteilt und halb gespalten. Oben in Blau ein goldenes Damwildgeweih auf dem Schädelknochen, unten rechts in Rot eine goldene Ähre, links die beiden Oldenburger Balken rot in Gold.“&amp;lt;ref&amp;gt;[{{SH-Wappenrolle|291|Gemeinde&amp;amp;nbsp;Lensahn, Kreis Ostholstein|nurLink=1}} Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lensahner Wappen wurde erst 1950 genehmigt. Während die goldene Ähre den früher vorwiegend landwirtschaftlichen Charakter der Gemeinde andeutet, bezieht sich das Damwildgeweih auf die früher bedeutenden Damwild-Bestände im Lensahner Umkreis. Da Lensahn über mehrere Jahrhunderte Bestandteil der gottorfischen und später oldenburgischen Fideikommissgüter war, wurden zur Erinnerung daran die roten Querbalken in Gold aus dem Oldenburger Schild entnommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Schlothfeld: &amp;#039;&amp;#039;Schleswig-Holsteinische Kreis- und Ortswappen.&amp;#039;&amp;#039; Neumünster 1960, S.&amp;amp;nbsp;60&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
* Lensahn ist Sitz des deutschen Medizinbedarfsunternehmens [[Codan Medizinische Geräte]].&lt;br /&gt;
* Lensahn war der Sitz des deutschen Medizinunternehmens Gynemed, einem der führenden Unternehmen in der Reproduktionsmedizin.&lt;br /&gt;
* Die VR Bank Ostholstein Nord – Plön eG ist mit ihrem Verwaltungszentrum in Lensahn vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landwirtschaftsmuseum Museumshof Lensahn ==&lt;br /&gt;
Historische Landwirtschaft und altes Handwerk sind die Schwerpunkte des Museums.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.museumshof-lensahn.de/&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Hauptgebäude beherbergt alte Geräte der Hauswirtschaft und Werkzeuge. In der Maschinenhalle und der Feldscheune sind landwirtschaftliche Geräte (1850–1960) wie Trecker, Mähdrescher und Feldbearbeitungsgeräte zu besichtigen. Auf dem Hofplatz befinden sich ein Brunnen aus dem Jahr 1797 sowie Geräte zum Ausprobieren, beispielsweise Schleifsteine, Mahlsteine, ein Balken zum Durchbohren mit Muskelkraft. Heimische Haustiere lassen sich streicheln. Es werden alle Getreidesorten und auch Tabak, Senf und Hanf angebaut. Bauerngarten und Kräuterspirale laden zum Staunen ein. Der Naturlehrpfad mit über 362 verschiedenen Arten von Waldbäumen, Büschen und 236 verschiedenen alten Obstbaumsorten (alle im Hochstamm) auf 2,4&amp;amp;nbsp;km Länge führt unter anderem zu Teichbiotopen, zum Steingeschiebegarten und dem Duft- und Färbergarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Lensahn liegt an der [[Bundesautobahn 1]] und verfügt über eine Anschlussstelle. Über die Landstraße 57 besteht eine Verbindung nach [[Schönwalde am Bungsberg]]. Über die Landstraße 58 ist die [[Bundesstraße 501]] und damit die Gemeinde [[Grömitz]] angebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gemeinde liegt der Bahnhof Lensahn. Bis zur Schließung der [[Bahnstrecke Lübeck–Puttgarden]] nördlich von Neustadt im August 2022 verkehrte die Linie RB 85 in Richtung [[Lübeck]] und [[Puttgarden]]. Seitdem gibt es alternativ eine Expressbusverbindung nach Lübeck und Fehmarn. Als Anbindung der [[Feste Fehmarnbeltquerung|Festen Fehmarnbeltquerung]] ist eine neue Strecke in Bau, die bei Lensahn entlang der Autobahn verläuft. Dort soll auch ein neuer Bahnhof errichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;clear:both&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Zuglauf&lt;br /&gt;
! KBS&lt;br /&gt;
! Takt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{Bahnlinie SH|X85}}&lt;br /&gt;
| [[Lübeck Hauptbahnhof|Lübeck]]&amp;amp;nbsp;– Haffkrug&amp;amp;nbsp;– Sierksdorf&amp;amp;nbsp;– Lensahn&amp;amp;nbsp;– Oldenburg&amp;amp;nbsp;– Großenbrode&amp;amp;nbsp;– [[Bahnhof Fehmarn-Burg|Fehmarn-Burg]]&amp;amp;nbsp;– [[Fährbahnhof Puttgarden|Puttgarden]]&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref name=&amp;quot;zug&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.nah.sh/assets/03-Fahrplan/RB85-X85-Fahrplan2023-2024-v2.pdf |titel=Puttgarden — Neustadt — Lübeck |titelerg=RB 85 / X 85  (Bus) |werk=nah.sh |hrsg= |datum=2023-12-10 |format=PDF |offline= |archiv-url= |archiv-datum= |abruf=2024-02-15 |abruf-verborgen=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Buslinie – stündlich&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem besteht eine Busverbindung in den Ortskern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fahrplan.guru/lensahn-bahnhof--lensahn |titel=Lensahn, Lensahn Bahnhof: Abfahrt und Ankunft |abruf=2020-08-07 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
In Lensahn befinden sich ein Freibad, ein Freiluftstadion, ein Fußballplatz, eine Tennisanlage und eine Großsporthalle.&lt;br /&gt;
Der örtliche Sportverein TSV Lensahn von 1924 e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tsv-lensahn.de/ Website des TSV Lensahn von 1924 e.&amp;amp;nbsp;V.]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist in den Sparten [[Fußball]], [[Handball]], [[Fitness]], Athletik, [[Turnen]], [[Karate]], [[Tischtennis]], [[Badminton]], [[Volleyball]], [[Tanzsport]] und [[Nordic Walking]] aktiv.&lt;br /&gt;
Im Tennisclub Blau-Gold Lensahn&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.tclensahn.de/ |wayback=20160111081001 |text=Website des Tennisclubs Blau-Gold Lensahn |archiv-bot=2026-03-24 13:49:54 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; kann [[Tennis]] gespielt werden.&lt;br /&gt;
In und um Lensahn bestehen mehrere Möglichkeiten zum [[Reiten]].&lt;br /&gt;
Lensahn ist Austragungsort eines [[Ultratriathlon]]-Wettbewerbes. 1998, 2000, 2003, 2007, 2010 und 2014 fand in dessen Rahmen die Weltmeisterschaft der International Ultratriathlon Association (IUTA) über die Dreifach-Langdistanz statt, 2001 die Europameisterschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://triathlon.lensahnerkurier.de/files/Ergebnisse.htm |wayback=20160413150916 |text=Ergebnislisten des Internationalen Triple-Ultratriathlons Lensahn |archiv-bot=2019-04-25 11:58:40 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== In Lensahn geboren ===&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Mölling]] (1825–1888), deutscher Politiker, Oberbürgermeister von Kiel&lt;br /&gt;
* [[Anton Günther Herzog von Oldenburg]] (1923–2014)&lt;br /&gt;
* [[Dorothea Maetzel-Johannsen]] (1886–1930), Malerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Lensahn verbunden ===&lt;br /&gt;
* [[Julius Stinde]] (1841–1905), deutscher Journalist und Schriftsteller; verbrachte einen Teil seiner Kindheit in Lensahn&lt;br /&gt;
* [[Hans-Karl Freiherr von Willisen]] (1906–1966), Inhaber der Firmen GEMA, MWL und WILAG in Lensahn&lt;br /&gt;
* [[Josias von Qualen (Feldmarschall)|Josias von Qualen]], † 1586 in [[Schleswig|Gottorf]]. Als Erbherr von Koselau wurde er in der Kirche von Lensahn beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Uwe Stock: &amp;#039;&amp;#039;Lensahn – Geschichte eines Dorfes. Chronik der Gemeinde Lensahn.&amp;#039;&amp;#039; Lensahn 2003.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4099497-1}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lensahn.de/gemeinden/lensahn Gemeinde Lensahn beim Amt Lensahn]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Kreis Ostholstein}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lensahn| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Ostholstein]]&lt;/div&gt;</summary>
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