<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lenningen</id>
	<title>Lenningen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lenningen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lenningen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T19:41:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lenningen&amp;diff=179503&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;KukiHaki: /* Literatur */ ergänzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lenningen&amp;diff=179503&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-21T17:18:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit der baden-württembergischen Gemeinde Lenningen. Zur gleichnamigen luxemburgischen Gemeinde siehe [[Lenningen (Luxemburg)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Name              = Lenningen&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Lenningen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 48/33/00/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 09/28/19/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Lenningen in ES.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Stuttgart&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Esslingen&lt;br /&gt;
|Höhe              = 449&lt;br /&gt;
|PLZ               = 73252, 73266&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 07026&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08116079&lt;br /&gt;
|Adresse           = Marktplatz 1&amp;lt;br /&amp;gt;73252 Lenningen&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.lenningen.de/ www.lenningen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Michael Schlecht&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lenningen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Landkreis Esslingen]] in [[Baden-Württemberg]], die rund zehn Kilometer südlich von [[Kirchheim unter Teck]] liegt. Sie gehört zur [[Region Stuttgart]] (bis 1992 &amp;#039;&amp;#039;Region Mittlerer Neckar&amp;#039;&amp;#039;) und zur Randzone der europäischen [[Metropolregion Stuttgart]]. Nach der Fläche ist Lenningen die drittgrößte Gemeinde im Landkreis. Lenningen ist mit seiner gesamten Gemarkung Teil des [[Biosphärengebiet Schwäbische Alb|Biosphärengebiets Schwäbische Alb]] und des [[Geopark Schwäbische Alb|UNESCO Geoparks Schwäbische Alb]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lenninger Tal.jpg|mini|Lenninger Tal]]&lt;br /&gt;
Lenningen liegt am Rande der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]] in 397 bis {{Höhe|830|DE-NHN|link=true}}. Auf dem Gemeindegebiet vereinen sich die Gutenberger oder [[Weiße Lauter]] und die Schlattstaller oder [[Schwarze Lauter]] zur [[Lauter (Neckar)|Lauter]], die etwa 13&amp;amp;nbsp;km nordwestlich der Gemeindegrenze in den [[Neckar]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schopfloch - Zeichnung von Eduard von Kallee 1854.jpg|mini|Schopfloch, Zeichnung von [[Eduard von Kallee]], 1854]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet umfasst die gesamten Täler der zwei Quellflüsse und das obere Tal der aus ihnen entstehenden Lauter, es endet im Westen an der oberen Talkante von Weißer Lauter und Lauter; allein ein ca. ¼&amp;amp;nbsp;km² großer, kompakt mit dem Ortsteil Hochwang bebauter Nordwestsporn von ihm ragt hier in die etwa {{Höhe|700|DE-NHN}} hohe Albhochfläche westlich dieses linken Talzugs. Oben an der Südkante der rechten Hochfläche über dem Weißlautertal liegt um {{Höhe|750|DE-NHN}} der Ortsteil Schopfloch. Auf dieser Seite des rechten Talzugs gehört außerdem der überwiegende Teil der Albfläche zwischen Lauter- und [[Lindach (Lauter)|Lindachtal]] zur Gemeinde. Hier oben liegen jedoch ansonsten nur noch der deutlich kleinere Weiler Krebsstein sowie wenige verstreute Wohnplätze. Dieser größte Teil der Gemeindefläche ist spärlich besiedelt, die übrigen größeren Ansiedlungen liegen sämtlich in den Tälern: Brucken liegt südlich von [[Owen]] zwischen der [[Teckberg|Teck]] im Nordosten und dem Albsporn &amp;#039;&amp;#039;Baßgeige&amp;#039;&amp;#039; dicht im Südwesten vor der Nordwestgrenze der Gemeinde an der ausfließenden Lauter. Östlich von Brucken befindet sich der höchste Punkt der Gemeinde, das Brucker Hölzle mit {{Höhe|829.9|DE-NHN}}.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stuttgarter Zeitung |url=https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.raetsel-um-hoechsten-punkt-in-der-region-stuttgart-wem-gehoert-das-brucker-hoelzle.505eee2d-03af-4180-8285-06e3395f617f.html |titel=Rätsel um höchsten Punkt in der Region Stuttgart: Wem gehört das Brucker Hölzle? |sprache=de |abruf=2024-08-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Talaufwärts schließt sich Unterlenningen an, in einer breiten [[Talspinne]] aus dem Lautertal und zulaufendem Ehnisbach und Kellental, von der [[Burg Sulzburg (Lautertal)|Ruine Sulzburg]] auf einem Spornrest überragt, und danach Oberlenningen, der größte Ort der Gemeinde, in einer kleineren Talspinne, die vom zulaufenden Tobel-, Schmal- und Hirschtal gebildet wird. In der Ostspitze des Weißlautertals liegt Gutenberg, im schmäleren Schwarzlautertal das kleinere Schlattstall.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
=== Ausdehnung des Stadtgebiets ===&lt;br /&gt;
 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Angrenzende Gemeinden sind im Osten [[Wiesensteig]] (Landkreis Göppingen), im Süden [[Römerstein (Gemeinde)|Römerstein]] und [[Grabenstetten]] (beide Landkreis Reutlingen), im Westen [[Erkenbrechtsweiler]], im Nordwesten [[Owen]] und im Norden [[Bissingen an der Teck]] und [[Neidlingen]] (alle Landkreis Esslingen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Mühle bei Schlattstall - Aquarell von Eduard von Kallee.jpg|mini|Mühle bei Schlattstall im Lautertal, Aquarell von General [[Eduard von Kallee]], 1854]]&lt;br /&gt;
Lenningen besteht aus den sieben Ortsteilen Brucken, Unterlenningen, Oberlenningen, Hochwang, Schlattstall, Gutenberg und [[Schopfloch (Lenningen)|Schopfloch]] bzw. aus den fünf ehemals selbstständigen Gemeinden Gutenberg, Oberlenningen, Schlattstall, Schopfloch und Unterlenningen. Die offizielle Bezeichnung der Ortsteile ist identisch mit den Ortsteilnamen. Sie bilden [[Unechte Teilortswahl|Wohnbezirke]] im Sinne der baden-württembergischen [[Gemeindeordnungen in Deutschland|Gemeindeordnung]], zudem bilden die Ortsteile Gutenberg und Schopfloch [[Ortschaft]]en im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung mit eigenem [[Ortschaftsrat]] und [[Ortsvorsteher]]. Zur ehemaligen Gemeinde Gutenberg gehören das Dorf Gutenberg und der Weiler Krebsstein sowie die [[Wüstung|abgegangenen Ortschaften]] Auf dem Heiligenberg, Sperberseck und Burg Wuelstein. Zur ehemaligen Gemeinde Oberlenningen gehören das Dorf Oberlenningen und der Gemeindeteil Hochwang sowie die [[abgegangene Burg]] Wielandstein. Zur ehemaligen Gemeinde [[Schlattstall]] das Dorf Schlattstall. Zur ehemaligen Gemeinde Schopfloch gehören das Dorf Schopfloch und die Häuser [[Harpprechthaus]] und Torfgrube. Zur ehemaligen Gemeinde [[Unterlenningen]] gehören das Dorf Unterlenningen, der Ort [[Brucken]], die Burg Diepoldsburg und das Gehöft Engelhof sowie die abgegangene Burg Sulzburg.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lenningen.de/fileadmin/Dateien/Dateien/Ortsrecht/Hauptsatzung_201118.pdf Hauptsatzung der Gemeinde Lenningen, zuletzt geändert am 17. November 2020] (PDF; 32&amp;amp;nbsp;kB), abgerufen am 23. Juni 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band III: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverband Mittlerer Neckar.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004758-2. S. 199–203&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Klima === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flächenaufteilung ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
ImageSize = width:600 height:150&lt;br /&gt;
PlotArea  = width:90% height:66% bottom:25% left:5%&lt;br /&gt;
DateFormat = x.y&lt;br /&gt;
Period = from:0 till:100&lt;br /&gt;
Legend = columns:2 columnwidth:250 left:12% top:95%&lt;br /&gt;
TimeAxis  = orientation:horizontal&lt;br /&gt;
ScaleMajor = unit:year increment:10 start:0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# The formatting blanks in the Colors-section are in fact figure spaces (U+2007)&lt;br /&gt;
Colors =&lt;br /&gt;
  id:Gesa   value:white        legend:    4144_ha Gesamtfläche&lt;br /&gt;
  id:Wald   value:teal         legend:1749_ha = 42,2_% Waldfläche&lt;br /&gt;
  id:Land   value:yelloworange legend:1900_ha = 45,8_% Landwirtschaftsfläche&lt;br /&gt;
  id:Wass   value:brightblue   legend:  13_ha =  0,3_% Wasserfläche&lt;br /&gt;
  id:Erho   value:green        legend:  10_ha =  0,2_% Erholungsfläche&lt;br /&gt;
  id:Geba   value:red          legend: 247_ha =  6,0_% Gebäude-_und_Freifläche&lt;br /&gt;
  id:Verk   value:tan1         legend: 183_ha =  4,4_% Verkehrsfläche&lt;br /&gt;
  id:Sons   value:purple       legend:  41_ha =  1,0_% Sonstige_Flächen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PlotData =&lt;br /&gt;
 from:00.0 till:42.2 color:Wald&lt;br /&gt;
 from:42.2 till:88.0 color:Land&lt;br /&gt;
 from:88.0 till:88.3 color:Wass&lt;br /&gt;
 from:88.3 till:88.5 color:Erho&lt;br /&gt;
 from:88.5 till:94.5 color:Geba&lt;br /&gt;
 from:94.5 till:98.9 color:Verk&lt;br /&gt;
 from:98.9 till:99.9 color:Sons&lt;br /&gt;
&amp;lt;/timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Daten des [[Statistisches Landesamt Baden-Württemberg|Statistischen Landesamtes]], Stand 2014.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-bw.de/BevoelkGebiet/GebietFlaeche/015152xx.tab?R=GS116079 Statistisches Landesamt, Fläche seit 1988 nach tatsächlicher Nutzung] für Lenningen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Überblick ===&lt;br /&gt;
==== Von der Steinzeit zum Mittelalter ====&lt;br /&gt;
Die Gemarkung Lenningens war schon in der Steinzeit besiedelt, was durch Hinterlassenschaften anhand von Beilen und Tonscherben nachweisbar ist. Auch aus der Bronze-, Kelten- und Römerzeit gibt es zahlreiche Artefakte. Die heutige Bundesstraße 465 verläuft entlang der alten römischen Straße zwischen Köngen und Donnstetten. Seit 300 n. Chr. drangen die Alemannen ins römische [[Agri decumates]] ein und hinterließen auch auf der Gemarkung Lenningens mehrere Reihengräberfelder und Spuren von Eisenverhüttung. Während des Hochmittelalters lag das Gebiet im [[Herzogtum Schwaben]] und es sind zu jener Zeit die Siedlungskerne der heutigen Ursprungsgemeinden entstanden. Die Dörfer gerieten im 12. Jahrhundert unter die Herrschaft der [[Herzöge von Teck]], welche sie im Jahre 1387 an die Grafen von [[Württemberg]] abtraten. Damit wurden die Dörfer ein Bestandteil [[Altwürttemberg]]s und waren seither dem Amt in [[Kirchheim unter Teck|Kirchheim]] unterstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Neuzeit ====&lt;br /&gt;
1534 befahl der evangelische [[Ulrich (Württemberg)|Herzog Ulrich]], dass ganz Württemberg und damit auch die Dörfer auf der Gemarkung Lenningens gemäß dem Prinzip „[[Cuius regio, eius religio]]“ von nun an evangelisch sein sollten. Bei der Umsetzung der neuen [[Verwaltungsgliederung Württembergs|Verwaltungsgliederung]] im 1806 gegründeten [[Königreich Württemberg]] blieben die Dörfer dem [[Oberamt Kirchheim]] zugeordnet. Die Verwaltungsreform während der [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit in Württemberg]] führte 1938 zur Zugehörigkeit zum [[Landkreis Nürtingen]]. 1945 wurden die Ortschaften Teil der [[Amerikanische Besatzungszone|Amerikanischen Besatzungszone]] und gehörten somit zum neu gegründeten Land [[Württemberg-Baden]], das 1952 im jetzigen Bundesland Baden-Württemberg aufging. Im Zuge der [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|Kreisreform in Baden-Württemberg]] kamen die Gemeinden 1973 zum [[Landkreis Esslingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Lenningen ist am 1. Januar 1975 durch den Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Gemeinden Gutenberg, Oberlenningen (mit Hochwang und Schlattstall), Schopfloch und Unterlenningen (mit Brucken) entstanden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=461}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsteile ===&lt;br /&gt;
==== Brucken ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Brucken (Lenningen)|titel1=Brucken (Lenningen)}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;imagemap&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Wappen_Brucken.svg|links|60px|Brucken&lt;br /&gt;
default [[Datei:Wappen Brucken.svg]]&lt;br /&gt;
desc none&lt;br /&gt;
&amp;lt;/imagemap&amp;gt;&lt;br /&gt;
Brucken wurde erstmals 1123 urkundlich erwähnt und 1939 nach Unterlenningen eingemeindet. Brucken hat 1043 Einwohner (Stand 30. Juni 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
==== Gutenberg ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gutenberg (Lenningen)|titel1=Gutenberg (Lenningen)}}&lt;br /&gt;
[[Datei:GutenbergKirche.jpg|mini|hochkant|Ortskern von Gutenberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Gutenberg.png|links|60px|Gutenberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gutenberg - Gasthaus zum Löwen - von Edauard von Kallee.jpg|mini|Gutenberg: Blick zum Gasthaus Löwen mit Baum. Lavierte Zeichnung von General [[Eduard von Kallee]] von 1870.]]&lt;br /&gt;
Von 1285 stammt die erste urkundliche Erwähnung Gutenbergs. 1360 erhielt es die [[Stadtrecht]]e. Im 15. Jahrhundert wurde es&amp;amp;nbsp;– wie Oberlenningen&amp;amp;nbsp;– Sitz eines Stabs, zu dem auch Schopfloch gehörte. Der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährige Krieg]] entvölkerte den Ort so sehr, dass er auch das Stadtrecht wieder verlor. Den Status des Stabsortes konnte Gutenberg aber halten. Die Pfarrkirche Sankt Nikolaus wurde ab 1865 erbaut und am 15. Juli 1866 eingeweiht. Die Kosten beliefen sich auf 20.000 Gulden und wurden zwischen Gutenberg, Krebsstein und Schlattstall geteilt.&lt;br /&gt;
Dreizehn Pfarrer leiteten die Gemeinde seit 1858.&amp;lt;ref&amp;gt;Lichtblick für den Landesbischof. Evangelische Pfarrkirche Sankt Nikolaus in Gutenberg blickt auf 150 Jahre zurück. In: [[DerTeckbote]] vom 12. Juli 2016, Seite 19&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gutenberg hat heute 729 Einwohner (Stand 30. Juni 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „Alte Pfarrhaus“ wurde 1784 von Kirchenrats-Baumeister [[Wilhelm Friedrich Goez]] aus Ludwigsburg erbaut und ist eine Gaststätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochwang ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Hochwang (Lenningen)|titel1=Hochwang (Lenningen)}}&lt;br /&gt;
Um Wohnraum für Heimatvertriebene und Flüchtlinge zu schaffen, machte man sich Gedanken über den Bau einer Wohnsiedlung für diese Menschen. Auf der Albhochfläche wurde von der Gemeinde Erkenbrechtsweiler ein Grundstück erworben. Im Jahre 1952 wurde in Hochwang mit dem Wohnungsbau begonnen. Die Siedlung wurde durch eine neugebaute Straße (Hochwanger Steige) erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Oberlenningen ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberlenningen Martinskirche innen.jpg|mini|[[Martinskirche (Oberlenningen)|Martinskirche Oberlenningen]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Oberlenningen.png|links|60px|Oberlenningen]]&lt;br /&gt;
Um 1100 wurde Oberlenningen als Lenningen erstmals urkundlich erwähnt. Es unterstand den [[Herzöge von Teck|Herzögen von Teck]], die es 1386 an [[Württemberg]] verloren. Oberlenningen war Sitz eines Stabs, der untersten Verwaltungsgliederung jener Zeit, der auch für Brucken, Schlattstall und Unterlenningen zuständig war.&lt;br /&gt;
Das [[Schlössle Oberlenningen]] war ein Adelssitz der [[Schilling von Cannstatt]]. Das sich auf einer Anhöhe oberhalb der [[Lauter (Neckar)|Lauter]] und über den alten Ortskern erhebende Baudenkmal prägt wesentlich das Ortsbild von Oberlenningen. Oberlenningen hat 2681 Einwohner (Stand 30. Juni 2023)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Kirchenbezirk Kirchheim unter Teck#Kirchengemeinde Oberlenningen|titel1=Kirchenbezirk Kirchheim unter Teck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schlattstall ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Schlattstall.png|links|60px|Schlattstall]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Schlattstall|titel1=Schlattstall}}&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung Schlattstalls stammt von 1384. Es gehörte zum Oberlenninger Stab und wurde am 1. Januar 1971 nach Oberlenningen eingemeindet. In Schlattstall leben heute 168 Menschen (Stand 30. Juni 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schopfloch ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Schopfloch, Rathaus.jpg|mini|Rathaus in Schopfloch]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Lenningen-Schopfloch.png|links|60px|Schopfloch]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Schopfloch (Lenningen)|titel1=Schopfloch}}&lt;br /&gt;
1152 wurde Schopfloch urkundlich erwähnt. Es war bis zur Bildung der heutigen Gemeinde Lenningen stets eine eigenständige Gemeinde, gehörte aber seit dem 15. Jahrhundert zum Gutenberger Stab. Im Dreißigjährigen Krieg wurde der Ort so sehr zerstört, dass die Einwohnerzahl von 100 auf 40 zurückging. Heute hat Schopfloch 726 Einwohner (Stand 30. Juni 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Unterlenningen ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Unterlenningen.png|links|70px|Unterlenningen]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Unterlenningen|titel1=Unterlenningen}}&lt;br /&gt;
Unterlenningen bildete ursprünglich eine Einheit mit Oberlenningen. 1353 spaltete sich der Ort ab und wurde erst 1975 bei der Bildung der heutigen Gemeinde mit Oberlenningen wiedervereinigt. In Unterlenningen leben 2220 Menschen (Stand 30. Juni 2023).&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Brucken, Unterlenningen, Lenningen, Andreas Kieser.png|Brucken&lt;br /&gt;
 Gutenberg, Lenningen, Andreas Kieser.png|Gutenberg&lt;br /&gt;
 Krebsstein, Gutenberg, Lenningen, Andreas Kieser.png|Krebsstein&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Oberlenningen, Lenningen, Andreas Kieser.png|Oberlenningen&lt;br /&gt;
 Unterlenningen, Lenningen, Andreas Kieser.png|Unterlenningen&lt;br /&gt;
 Schopfloch, Lenningen, Andreas Kieser.png|Schopfloch&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
Seit der [[Reformation]] sind die heutigen Lenninger Ortsteile [[Evangelische Kirche|evangelisch]] geprägt. Neben den Amtskirchen gibt es in Brucken auch eine Zweigstelle der [[Liebenzeller Gemeinschaftsverband|Liebenzeller Gemeinschaft]], die ebenfalls zur evangelischen Landeskirche gehört. In Oberlenningen besteht heute auch wieder eine [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] Gemeinde. Außerdem gibt es in Oberlenningen und Brucken jeweils eine [[Neuapostolische Kirche|neuapostolische]] Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerzahlentwicklung ===&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Einwohner¹&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1871 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 3.294&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1880 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 3.384&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1890 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 3.264&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1900 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 3.375&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1910 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 3.722&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1925 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 3.779&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1933 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 4.077&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Einwohner¹&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 4.255&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1950 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 5.756&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1961 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 6.860&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1970 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 7.667&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1975 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 7.775&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1980 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 7.777&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1985 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 7.710&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#EFEFEF;&amp;quot;| Einwohner¹&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1990 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 8.721&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1995 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 8.848&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 2000 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 8.679&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 2005 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 8.572&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 2010 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 8.177&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 2015 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 8.026&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 2020 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 8.246&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
¹ laut [[Statistisches Landesamt Baden-Württemberg|Statistischem Landesamt Baden-Württemberg]]; bis 1970 Volkszählungsergebnisse, ab 1975 Fortschreibungen jeweils zum 31.&amp;amp;nbsp;Dezember des Jahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsverband ===&lt;br /&gt;
Lenningen bildet mit [[Erkenbrechtsweiler]] und [[Owen]] den [[Gemeindeverwaltungsverband Lenningen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
In Lenningen wird der Gemeinderat nach dem Verfahren der [[Unechte Teilortswahl|unechten Teilortswahl]] gewählt. Dabei kann sich die Zahl der Gemeinderäte durch [[Überhangmandat]]e verändern. Der Gemeinderat in Lenningen besteht nach der letzten Wahl aus den gewählten 19 ehrenamtlichen Gemeinderäten (2019: 18) und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem vorläufigen Endergebnis&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08116079/praesentation/index.html Wahlinformationen auf komm.one]&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parteien und Wählergemeinschaften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;lt;br /&amp;gt;2024&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2024&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;lt;br /&amp;gt;2019&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;Center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2019&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;10&amp;quot; |{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND = DE&lt;br /&gt;
|TITEL = Kommunalwahl 2024&lt;br /&gt;
|JAHRALT = 2019&lt;br /&gt;
|JAHRNEU = 2024&lt;br /&gt;
|GUV = ja&lt;br /&gt;
|PARTEI1 = BWV&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1 = 90.57&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1 = 75.97&lt;br /&gt;
|FARBE1 = 15F&lt;br /&gt;
|PARTEI2 = Grüne&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2 = 9.43&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2 = 24.03&lt;br /&gt;
|FARBE2 = 0F0&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|BWV&lt;br /&gt;
|[[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Bürgerliche Wählervereinigung Lenningen]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |90,57&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |17&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |75,97&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |14&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Grüne&lt;br /&gt;
|[[Bündnis 90/Die Grünen]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |9,43&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |2&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |24,03&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |4&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|--- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100,0&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;19&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100,0&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;18&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|--- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;65,05 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;60,95 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister ist seit 1999 Michael Schlecht. Er wurde 2007, 2015 und 2023 wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.esslinger-zeitung.de/inhalt.lenninger-buergermeisterwahl-schlecht-bleibt-chef-im-rathaus.71404287-d8aa-456b-afe5-a666020efa74.html |titel=Lenninger Bürgermeisterwahl: Schlecht bleibt Chef im Rathaus |werk=esslinger-zeitung.de |datum=2023-03-13 |abruf=2023-03-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Blau über von Schwarz und Gold schräg gerautetem Schildfuß ein in Form einer Acht geschlungener silberner Lindenzweig mit beiderseits je drei silbernen Blättern.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lenninger Gemeindewappen wurde nach dem Gemeindezusammenschluss 1975 entworfen. Die Flaggenfarben sind Gelb-Blau. Die teckschen Rauten (Wecken) im Schildfuß erinnern an die gemeinsamen historischen Beziehungen der Teilorte zu den [[Herzöge von Teck|Herzögen von Teck]]. Der Lindenzweig ist von den Linden in den früheren Wappen von Gutenberg und Unterlenningen abgeleitet, dessen verschlungene Form die Zusammengehörigkeit der Teilorte symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerschaften ===&lt;br /&gt;
Seit 1988 unterhält Lenningen partnerschaftliche Beziehungen zu [[Pouilly-en-Auxois]] in der Region [[Burgund]] in [[Frankreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberlenningen Bahnhof.jpg|mini|hochkant|Bahnhof Oberlenningen]]&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Oberlenningen endet die [[Teckbahn]] von [[Wendlingen am Neckar]] über [[Kirchheim (Teck)]]. Die [[Königlich Württembergische Staats-Eisenbahnen|Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahnen]] erbauten die Bahnhofsgebäude von Unter- und Oberlenningen 1899 als [[Einheitsbahnhof (Württemberg)|Einheitsbahnhöfe]] vom Typ IIa, respektive IIIa.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stein&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rainer Stein |Titel=Der württembergische Einheitsbahnhof auf Nebenbahnen |Sammelwerk=Eisenbahn-Journal Württemberg-Report |Band=Band 1 |Nummer=V/96 |Verlag=Merker |Ort=Fürstenfeldbruck |Datum=1996 |ISBN=3-922404-96-0 |Seiten=80–83}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute halten die stündlichen [[Regionalbahn]]en von [[DB Regio]] im Gemeindegebiet an drei Bahnhöfen: Oberlenningen, Unterlenningen und Brucken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zur Teckbahn verläuft in Lenningen die [[Bundesstraße 465]] [[Biberach an der Riß|Biberach]]–Kirchheim. Über sie erreicht man die etwa acht Kilometer nördlich gelegene Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Kirchheim (Teck)-Ost&amp;#039;&amp;#039; der [[Bundesautobahn 8]] [[Stuttgart]]–[[München]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick vom Wielandstein auf Oberlenningen (2007).jpg|mini|Blick vom [[Ruine Wielandstein (Lenningen)|Wielandstein]] auf Oberlenningen mit der Papierfabrik Scheufelen]]&lt;br /&gt;
Der größte Arbeitgeber war lange Zeit die überregional bekannte [[Papierfabrik Scheufelen]], die 1855 aus der 1773 gegründeten Papiermühle hervorging. Diese meldete im Mai 2019 Insolvenz an, wodurch die zuletzt verblieben 75 Arbeitsplätze vollständig verloren gingen, nachdem zuvor in mehreren Wellen der Arbeitnehmerbestand deutlich reduziert wurde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Medien === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Behörden === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Im Karl-Erhard-Scheufelen-Schulzentrum Oberlenningen gibt es eine [[Hauptschule]], eine [[Realschule]] und eine [[Förderschule (Deutschland)|Förderschule]]. Außerdem gibt es in Gutenberg, Oberlenningen, Schopfloch und Unterlenningen (mit Zweigstelle in Brucken) je eine [[Grundschule]]. Die Grundschulkinder aus Schlattstall besuchen die Oberlenninger Schule, während die Kinder aus Hochwang wegen der Nähe zum Nachbarort nach [[Erkenbrechtsweiler]] gehen. Zusätzlich gibt es auch noch acht Kindergärten mit insgesamt 14 Gruppen in Lenningen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Theater === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
In Lenningen gibt es ein [[Museum für Papier- und Buchkunst]]. Es befindet sich im Ortsteil Oberlenningen im Gebäude eines ehemaligen Adelssitzes, der [[Schlössle Oberlenningen|Schlössle]] genannt wird. In diesem Gebäude befindet sich auch die Gemeindebücherei der Gemeinde Lenningen mit 20.000 Medien (Stand 2021).&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Musik === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- zum Beispiel Orchester, Chöre, Vereine etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
Die [[Burg Sulzburg (Lautertal)|Ruine Sulzburg]] erhebt sich oberhalb von Unterlenningen über das Lauter-Tal. Auf einer Felsnadel des Wielandsteins liegt die [[Ruine Wielandstein (Lenningen)|Ruine Wielandstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
Auf der Gemarkung der Gemeinde Lenningen gibt es acht Einzel- und 21 flächenhafte Naturdenkmale.&lt;br /&gt;
Bei Schopfloch steht das Naturschutzzentrum Schopflocher Alb, am Rande eines flächenhaften Naturdenkmals, des aufgelassenen Juramarmor-[[Steinbruch Lauster (Schopfloch)|Steinbruchs der Firma Lauster]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahe der Grenze zur Nachbargemeinde Grabenstetten befindet sich eine eingestürzte Höhle, das [[Kesselfinkenloch]] sowie der [[Konradfels]], ein tertiärer Vulkanschlot aus dem [[Schwäbischer Vulkan|Urach-Kirchheimer Vulkangebiet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Gutenberg gibt es die [[Gußmannshöhle]] und die [[Gutenberger Höhle]] (beide seit September 2016 als Geopoints des [[Geopark Schwäbische Alb|UNESCO Geoparks Schwäbische Alb]] ausgezeichnet), im Ortsteil Schopfloch das [[Schopflocher Torfmoor]]. Oberhalb der Ortschaft liegt die [[Wolfsschluchthöhle]], etwa auf halbem Wege zwischen Gußmannshöhle und Gutenberger Höhle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Eingang der Gußmannhöhle.jpg|Eingang zur Gußmannshöhle&lt;br /&gt;
 Schopfloch-Juramarmor-Steinbruch01.jpg|Juramarmor-Steinbruch&lt;br /&gt;
 Schopfloch-Juramarmor-Steinbruch02.jpg|Beweidung durch Ziegen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Sportvereine sind der TSV Oberlenningen, der TV Unterlenningen, der TV Gutenberg und der TSV Schopfloch. Überregional bekannt ist die HSG Owen-Lenningen, die im [[Handball]] derzeit in der Landesliga spielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersport]] kann im Skizentrum Pfulb auf [[Gemarkung]] Schopfloch betrieben werden, wo sich drei Skilifte befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lenninger Tal bietet vorzügliche [[Sportklettern|Sportklettermöglichkeiten]] und gehört zu den interessanten Klettergebieten der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]]. Zahlreiche Routen sind an den umliegenden Kalkfelsen in fast allen Schwierigkeitsgraden eingerichtet. In zahlreichen Veröffentlichungen sind diese Routen und die dazu freigegebenen Felsen beschrieben. Naturschutzbestimmungen beschränken den Kletterbetrieb auf bestimmte Monate im Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lenningen liegt unterhalb des [[Schwäbische-Alb-Nordrand-Weg|Albsteigs]] (auch Schwäbische-Alb-Nordrand-Weg oder HW1), einem der beliebtesten Fernwanderwege Deutschlands, der entlang des [[Albtrauf]]s von [[Donauwörth]] bis [[Tuttlingen]] verläuft, sowie des [[Alb-Crossing]]s, einem Fernradweg geeignet für Mountainbiker oder Gravel-Biker, der in sechs Etappen von [[Aalen]] bis nach Tuttlingen führt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Regelmäßige Veranstaltungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Kulinarische Spezialitäten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Persönlichkeiten == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Ehrenbürger === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Söhne und Töchter der Stadt === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- d.h. Personen, die hier geboren sind;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Ehrenbürger === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Adolf Scheufelen]] (1864–1941), Ingenieur und Unternehmer&lt;br /&gt;
* [[Lotte Lesehr-Schneider]] (1908–2003), Malerin, Grafikerin und Bildhauerin&lt;br /&gt;
* [[Karl-Erhard Scheufelen]] (1903–1992), Unternehmer&lt;br /&gt;
* [[Klaus Scheufelen|Klaus-Heinrich Scheufelen]] (1913–2008), Ingenieur, Unternehmer und Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten, die vor Ort wirken oder gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* [[Albrecht Weyermann (Theologe)|Albrecht Weyermann]] (1763–1832), Geistlicher und Literaturhistoriker, Pfarrer von Gutenberg&lt;br /&gt;
* [[Karl Scheufelen]] (1823–1902), Gründer der Papierfabrik Scheufelen&lt;br /&gt;
* [[Julius von Jan]] (1897–1964), Pfarrer und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, wurde 1935 Pfarrer in Oberlenningen&lt;br /&gt;
* [[Willy Schneider (Komponist)|Willy Schneider]] (1907–1983), Komponist, Musikpädagoge und Dirigent&lt;br /&gt;
* [[Linn Kazmaier]] (* 2006), Olympiasiegerin Para-Ski-nordisch, wuchs in Lenningen auf und wohnt dort&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Literatur == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Sonstiges == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* Seite von Lenningen: https://www.lenningen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kletterführer Lenninger Alb&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben von Achim Pasold und Ronald Nordmann, 7. Auflage.   Panico-Alpinverlag, Köngen 2007, ISBN 978-3-926807-72-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Esslingen&amp;#039;&amp;#039; – Hrsg. vom Landesarchiv Baden-Württemberg i.&amp;amp;nbsp;V. mit dem Landkreis Esslingen, Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2009, ISBN 978-3-7995-0842-1, Band 2, Seite 135&lt;br /&gt;
* Manfred Waßner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lenningen. Mehr als nur ein Ort!&amp;#039;&amp;#039; Gemeinde Lenningen 2015, ISBN 978-3-00-051243-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile von Lenningen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Esslingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4229886-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lenningen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort auf der Schwäbischen Alb]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;KukiHaki</name></author>
	</entry>
</feed>