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	<title>Lennebergwald - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T11:40:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lennebergwald&amp;diff=698969&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leonard Pesch: Doppelter Einzelnachweis entfernt</title>
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		<updated>2023-08-13T14:11:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Doppelter Einzelnachweis entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate|article=/|NS=50.0100|EW=8.1747|type=landmark|dim=8000|region=DE-RP|map=right|maptype=relief|maplevel=adm2nd}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Lennebergwald 3.jpg|mini|links|Lennebergwald bei Uhlerborn]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lennebergwald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gonsenheimer Wald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird ein circa 700&amp;amp;nbsp;[[Hektar]] großes, unter [[Naturschutz]] stehendes Waldgebiet in [[Rheinhessen]] bezeichnet, das sich zwischen den [[Mainz]]er Stadtteilen [[Finthen]], [[Mainz-Gonsenheim|Gonsenheim]], der Gemeinde [[Budenheim]] und dem Ortsteil [[Uhlerborn]] der Stadt [[Ingelheim am Rhein]] erstreckt. Der größte Teil des Waldes liegt innerhalb der Budenheimer Gemarkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch für den Lennebergwald ist sein sehr trockener, sandiger Boden sowie eine hohe Bodentemperatur. Dadurch bedingt findet man hier vornehmlich [[Kiefern]] und [[Eichen]] sowie eine [[Trockenrasen]]flora wie im angrenzenden vielfältigen Naturschutzgebiet [[Großer Sand (Mainz)|Großer Sand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Bedeutung hat der Gonsenheimer Wald unter dem Aspekt der [[Ökologie]] sowie als [[Naherholungsgebiet]] für [[Jogging|Jogger]], [[Nordic Walking|Nordic Walker]], [[Mountainbiking|Mountainbiker]] und Spaziergänger, die zu Hunderttausenden jährlich die zahlreichen ausgezeichneten [[Wanderweg]]e nutzen. Im Lennebergwald befinden sich mehrere [[Liste der Kulturdenkmäler in Budenheim|Kulturdenkmäler Budenheims]], wie das [[Schloss Waldthausen]], die Alte St.-Wendelinus-Kapelle, der [[Lennebergturm]] (ein Aussichtsturm im neugotischen Stil mit Treppenturm, 1878–1880 von [[Philipp Johann Berdellé]]), die Neue St.-Wendelinus-Kapelle (neugotischer Bruchsteinsaal, 1862–1866) sowie die Wasserbehälter Budenheim (Jugendstil-Rundbau, inschriftlich datiert 1907, Architekt [[Wilhelm Lenz (Architekt)|Wilhelm Lenz]]) und Gonsenheim (Jugendstilbau, inschriftlich datiert 1909, ebenfalls von Wilhelm Lenz). Am Rand des Waldes befindet sich mit der [[Vierzehn-Nothelfer-Kapelle (Mainz-Gonsenheim)|Vierzehn-Nothelfer-Kapelle]] ein weiteres, bereits zu Mainz-Gonsenheim [[Liste der Kulturdenkmäler in Mainz-Gonsenheim|gehörendes Kulturdenkmal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgen des Klimawandels und Gegenmaßnahmen ==&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|rechts|Lennebergwald – abgestorbene Kiefern.jpg|250|Lennebergwald – wegen Baumsterben gesperrter Weg.jpg|250|Kiefern, abgestorben wegen Trockenheit|Aus Sicherheitsgründen gesperrter Weg}}&lt;br /&gt;
Mit seinen in vielen Bereichen sandigen Böden ist der Lennebergwald besonders anfällig für Trockenheit, die mit dem Klimawandel einhergeht, zahlreiche abgestorbene Kiefern zeigen das an. Aber auch auf eigentlich gut wasserspeichernden Kalklehmböden habe ein „massives Baumsterben unserer heimischen Buchen, Ahorne und Eichen eingesetzt“, so der Revierförster Steffan Dorschel 2020. „Wir nehmen an, dass die in den Jahren 2018 bis 2020 fehlenden Niederschläge Ursache dafür sind.“ Weil herabfallende abgestorbene oder absterbende Äste Waldbesucher in Lebensgefahr brächten, ließ das Forstamt Rheinhessen betroffene Wege für den Publikumsverkehr sperren.&amp;lt;ref&amp;gt;Zweckverband Lennebergwald: [https://www.lennebergwald.de/news-single-aktuelles?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=272&amp;amp;cHash=73a2337dd44e8e357a918a7e7ffc6014 Sperrung von Waldstücken wegen dramatischem Baumsterben] abgerufen am 14. Juni 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Revierförster Stefan Dorschel führte im Sommer 2022 aus. „Der Klimawandel verlangt nach neuen Konzepten und auch nach Experimenten. Die vor 50-70 Jahren gepflanzten Kiefermonokulturen haben keine Zukunft. Eine Chance, den [...] so wichtigen Lennebergwald zu erhalten, liegt im Zulassen und aktiven Herstellen von Vielfalt in jeglicher Hinsicht. Vielfalt von unterschiedlichen Lebensräumen durch unterschiedliche Bearbeitung und Vielfalt in der Auswahl der Baumarten.“ Deshalb werden Setzlinge von trockenresistenten Baumarten hinter Gattern, die vor Verbiss schützen sollen, gepflanzt. Es sind Bäume wie Eichen mit ihren tiefreichenden Pfahlwurzeln, die weiter hier wachsen sollen, und typische rheinhessische Baumarten wie Elsbeere und Speierling, sowie heimische Bäume wie Esskastanien und Winterlinden. Von der Waldkiefer würden nur Sämlinge der besonders widerstandsfähigen und gebietsheimischen „Mainzer Sand-Kiefer“ nachgepflanzt. Punktuell gäbe es Experimente mit mediterranen Bäumen, das Hauptaugenmerk liege aber auf einheimischen Baumarten, so Dorschel. Große Bereiche des Lennebergwaldes werden inzwischen der natürlichen Entwicklung überlassen. Botanische Raritäten wie die [[Sandlotwurz]] und auch Orchideen wie die [[Bocksriemenzunge]] seien dort zu sehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;AZ Mainz: &amp;#039;&amp;#039;Mit Eichen, Speierling und Ahorn. Wie Revierförster Dorschel dem Lennebergwald in Zeiten des Klimawandels eine Zukunft geben will.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe vom 5. Juli 2022, Seite 15&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Gefährdungen und Chancen ==&lt;br /&gt;
Besondere und akute Gefährdungen für den Lennebergwald  sieht Dorschel in dem geplanten sechsspurigen Ausbau der A 643 und in einer geplanten gewerblichen Großreitanlage in Uhlerborn. Eine Chance sieht der Revierförster in einer möglichen schrittweisen Verbindung mittels „Trittstein-Biotopen“ des Lennebergwaldes mit dem [[Ober-Olmer Wald]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Naturschutzgebiete im Landkreis Mainz-Bingen]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Naturschutzgebiete in Mainz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Monika Bub, Martin Löschmann, Klaus Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Der Lennebergwald bei Mainz&amp;#039;&amp;#039; (Mitteilungen der Landesforstverwaltung Rheinland-Pfalz; 13). Ministerium für Umwelt und Forsten (Abteilung Forsten), Mainz 1996, {{DNB|950591688}}.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Licht (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Ökosystem Lennebergwald bei Mainz: Ergebnisse eines interdisziplinären Forschungsprojektes 1987–1990&amp;#039;&amp;#039; (= Pollichia-Buch; 23). Pfalzmuseum für Naturkunde, Bad Dürkheim, 1991, ISBN 3-925754-22-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.lennebergwald.de/ lennebergwald.de]&lt;br /&gt;
* [https://www.mainzer-sand.de/ Online-Auftritt des Bündnisses &amp;#039;&amp;#039;Nichts in den Mainzer Sand setzen&amp;#039;&amp;#039;], das sowohl das Naturschutzgebiet &amp;#039;&amp;#039;Mainzer Sand&amp;#039;&amp;#039; wie den &amp;#039;&amp;#039;Lennebergwald&amp;#039;&amp;#039; vor dem Ausbau der A 643 im Abschnitt Mainz-Mombach bis Mainz-Gonsenheim schützen will.&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.protectedplanet.net/164434 |titel=Lennebergwald |werk=protectedplanet.net |datum=2020 |abruf=2021-11-01 |sprache=en |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Stadt Mainz und Landkreis Mainz-Bingen |url=https://naturschutz.rlp.de/Dokumente/rvo/nsg/pdf/NSG-7339-060.pdf |titel=339-190 Rechtsverordnung über das Naturschutzgebiet „Lennebergwald“ |datum=1996-05-24 |abruf=2021-11-01 |format=PDF; 103&amp;amp;nbsp;kB |kommentar=wiedergegeben auf naturschutz.rlp.de |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Stefanie Jung |url=http://www.allgemeine-zeitung.de/region/serie/mzentdecken/objekt.php3?artikel_id=2457001 |titel=Weiher, Sandwege und Obstplantagen: Lennebergwald ist lohnendes Ausflugsziel für Naturfreunde / Rasten in der Rheingoldruhe |werk=[[Allgemeine Zeitung (Mainz)|Allgemeinen Zeitung Mainz]] |datum=2006-07-18 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20060824220707/http://www.allgemeine-zeitung.de/region/serie/mzentdecken/objekt.php3?artikel_id=2457001 |archiv-datum=2006-08-24 |abruf=2021-11-01 |offline=1 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Landkreis Mainz-Bingen}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete in Mainz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet in Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urbaner Freiraum in Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Landkreis Mainz-Bingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Budenheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Ingelheim am Rhein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leonard Pesch</name></author>
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