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	<title>Lennart Torstensson - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T18:41:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Memnon335bc: /* Leben */ Link</title>
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		<updated>2026-03-27T12:32:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lennart Torstenson.jpg|mini|hochkant|Lennart Torstensson, Porträt von David Beck.&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Torstenssons Unterschrift: [[Datei:Signatur Lennart Torstensson.PNG|rahmenlos|zentriert|150px|klasse=skin-invert-image]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lennart Torstensson, Graf von Ortala&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (ab 1647) (* [[17. August]] [[1603]] auf Gut [[Forstena]], [[Vänersborg (Gemeinde)|Gemeinde Vänersborg]]; †&amp;amp;nbsp;[[7. April]] [[1651]] in [[Stockholm]]) war ein [[Schweden|schwedischer]] [[Feldherr]] und später [[Generalgouverneur]] von [[Västergötland]], [[Dalsland]], [[Värmland]] und [[Halland]]. Er reformierte den Einsatz der [[Artillerie]], indem er sie in einem bis dahin nicht gekannten Ausmaß als &amp;#039;&amp;#039;[[Artillerie#Geschichte|Feldartillerie]]&amp;#039;&amp;#039; mobil machte. Torstensson erzielte wichtige Siege im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] und im Krieg Schwedens gegen Dänemark (1643–45), der nach ihm [[Torstenssonkrieg]] genannt wird. Die Zeit seines Oberkommandos markiert eines der erfolgreichsten Kapitel in der Militärgeschichte des [[Schwedisches Heer|schwedischen Heeres]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Slaget vid Leipzig 1642 SP244.jpg|mini|Zeitgenössische Darstellung der [[Schlacht bei Breitenfeld (1642)|Zweiten Schlacht bei Breitenfeld]] 1642]]&lt;br /&gt;
Lennart Torstensson (er selbst schrieb sich &amp;#039;&amp;#039;Linnardt Torstenson&amp;#039;&amp;#039;) war der Sohn des Kommandanten der [[Festung Älvsborg]], Torsten Lennartsson. Er wurde im Alter von 15&amp;amp;nbsp;Jahren [[Schildknappe|Page]] König [[Gustav II. Adolf]]s von Schweden. 1621 nahm er an der Eroberung [[Riga]]s teil und wurde 1624 zum Fähnrich und 1626 zum Kapitän befördert.&amp;lt;ref name = &amp;quot;BW&amp;quot; /&amp;gt; Später diente er in den [[Polnisch-Schwedischer Krieg (1600–1629)|Preußischen Feldzügen]] des Königs 1628 und 1629. 1628 zum [[Oberstleutnant]] ernannt, übernahm er bereits ein Jahr später das Kommando über die schwedische [[Artillerie]], die unter seiner Führung (seit 1630 im Rang eines [[Oberst]]en) wesentlich zu den [[Schlacht bei Breitenfeld (1631)|Siegen bei Breitenfeld]] (1631) und in der [[Schlacht bei Rain am Lech]] (1632) beitrug, und stieg dafür 1632 zum General auf. Im selben Jahr geriet er bei der [[Schlacht an der Alten Veste]] in Gefangenschaft und saß fast ein Jahr lang in der [[Landesfestung Ingolstadt|Festung Ingolstadt]] in Haft, bis er im März 1633 mit schweren gesundheitlichen Schäden gegen Otto Friedrich Graf von Harrach, den Schwager [[Wallenstein]]s ausgetauscht wurde. Im Dezember 1634 wurde er zum schwedischen Reichszeugmeister ernannt.&amp;lt;ref name = &amp;quot;BW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter [[Johan Banér|Banér]] leistete er in der [[Schlacht bei Wittstock]] (1636) und während der Verteidigung [[Pommern]]s 1637–38 bedeutende Dienste, ebenso in der [[Schlacht bei Chemnitz (1639)|Schlacht bei Chemnitz]] (1639) und dem Einfall in [[Böhmen]] 1639. Eine Krankheit zwang ihn 1641 zur kurzzeitigen Rückkehr nach Schweden, wo er zum [[Reichsrat (Schweden)|Reichsrat]] ernannt wurde. Nach dem überraschenden Tod Banérs im Mai 1641 wurde Torstensson zum [[Reichsrat (Schweden)|Schwedischen Reichsrat]] und zum [[Liste der schwedischen Statthalter in Pommern|Generalgouverneur]] von [[Schwedisch-Pommern]] ernannt. Nach Ernennung zum [[Marschall|Feldmarschall]] und zum [[Generalissimus]] der schwedischen Truppen kehrte er nach Deutschland zurück und begann Anfang des Jahres 1642 zur Überraschung seiner Gegner sogleich einen neuen Feldzug Richtung [[Schlesien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das schwedische Heer unter Torstensson marschierte durch [[Brandenburg]], eroberte [[Glogau]] und schlug in der [[Schlacht bei Schweidnitz]] ein kaiserlich-sächsisches Heer unter [[Franz Albrecht von Sachsen-Lauenburg]], das den belagerten Platz [[Świdnica|Schweidnitz]] entsetzen wollte. Nach dem Sieg marschierte das schwedische Heer weiter nach [[Mähren]] und eroberte die wichtige [[Festung Olmütz]]. Beim Rückmarsch durch Sachsen kam es am 23.&amp;amp;nbsp;Oktober 1642 zum Zusammentreffen mit der [[Kaiserliche Armee (HRR)|kaiserlichen Armee]] unter [[Leopold Wilhelm von Österreich|Erzherzog Leopold]], die durch sächsische Truppen verstärkt worden war. In dieser [[Schlacht bei Breitenfeld (1642)|zweiten Schlacht bei Breitenfeld]] erlitten die kaiserlich-sächsischen Truppen schwerste Verluste an Toten und Gefangenen. Außerdem gingen die ganze Bagage, die Kriegskasse und die Artillerie verloren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Höb323&amp;quot;&amp;gt;[[Lothar Höbelt]]: &amp;#039;&amp;#039;Von Nördlingen bis Jankau. Kaiserliche Strategie und Kriegsführung 1634–1645.&amp;#039;&amp;#039; [[Heeresgeschichtliches Museum]], Wien 2016, ISBN 978-3-902551-73-3, S. 323–338.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1643 drang Torstensson erneut in Mähren ein, wurde aber zum Jahresende überraschend nach Norden zurückbeordert, um im Dezember über [[Holstein]] in Dänemark einzufallen. Diese rasche und unerwartete Intervention im sog. [[Torstenssonkrieg]] lähmte die dänische Verteidigung zu Lande, obwohl die Stellung von Torstensson in [[Jütland]] durch die geschickte Führung der dänischen Flotte durch [[Christian IV. (Dänemark und Norwegen)|Christian IV.]] kurzzeitig sehr gefährdet war. Außerdem war dem nach Dänemark abziehendem schwedischen Heer ein kaiserliches Heer unter [[Matthias Gallas]] gefolgt, das Dänemark im Kampf gegen Schweden unterstützen sollte und im August 1644 Kiel erreicht hatte. Um diesem Heer zu entkommen und gleichzeitig die Initiative zurückzugewinnen, plante Torstensson ein raffiniertes Manöver zum schnellen Rückmarsch des schwedischen Heeres nach Süden in die von kaiserlichen Truppen weitgehend entblößten Gebiete in Mitteldeutschland. Das [[Schwedisches Heer|schwedische Heer]] umging in Holstein unbemerkt das gegnerische kaiserliche Heer auf einer geheimen Route ([[Stapelholmer Weg]]) und gewann dadurch auf dem Weg nach Süden einen Vorsprung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Höb374&amp;quot;&amp;gt;Lothar Höbelt: &amp;#039;&amp;#039;Von Nördlingen bis Jankau. Kaiserliche Strategie und Kriegsführung 1634–1645.&amp;#039;&amp;#039; Heeresgeschichtliches Museum, Wien 2016, ISBN 978-3-902551-73-3, S. 374–386.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwedisches und kaiserliches Lager bei Bernburg 1644.png|mini|Die Stellungen der Schweden und Kaiserlichen 1644 bei Bernburg, dargestellt im [[Theatrum Europaeum]]]]&lt;br /&gt;
Nach dem plötzlichen Abzug der Schweden waren Gallas und sein Heer gezwungen, diesen zum Schutz der von kaiserlichen Truppen entblößten Gebiete in Mitteldeutschland elbaufwärts zu folgen. Gallas überholte Torstensson wieder und bezog ein Lager bei [[Bernburg (Saale)|Bernburg]], um schwedische Angriffe auf Sachsen oder Franken decken zu können. Torstensson schloss ihn dort aber ein und blockierte die Nachschubwege für die kaiserliche Armee über Land und entlang der Elbe. Weniger durch die vielen kleinen Gefechte in der Umgebung von [[Aschersleben]] und Bernburg als durch die schlechte Versorgungslage schmolz das kaiserliche Heer durch Hunger, Krankheit und Desertation zusammen. Als Gallas einen Ausbruch aus Bernburg nach [[Magdeburg]] befahl und die Kavallerie von dort weiter nach Böhmen schickte, konnte Torstensson diese in der [[Schlacht bei Jüterbog (1644)|Schlacht bei Jüterbog]] in Brandenburg am 3. Dezember aufreiben. Nachdem Gallas’ Armee als Bedrohung ausgeschaltet war, rückte Torstensson weiter nach Süden vor. Dadurch gelang es dem kaiserlichen Infanteriekommandanten [[Johann Wilhelm von Hunolstein|Hunolstein]], mit den letzten 1.400 kampffähigen Soldaten aus Magdeburg zu entkommen. Von der kaiserlichen Armee mit anfangs 14.000 Mann kehrten aber nur etwa 3.000 Mann nach Böhmen zurück, wo Kaiser [[Ferdinand III. (HRR)|Ferdinand III.]] aus allen Richtungen Truppen zusammenzog, um Torstenssons Vormarsch zu stoppen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pan&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Lothar Höbelt |Hrsg=Republik Österreich, Bundesminister für Landesverteidigung|Titel=Von Nördlingen bis Jankau. Kaiserliche Strategie und Kriegführung 1634-1645|Verlag=Heeresgeschichtliches Museum|Ort=Wien|Datum=2016 |ISBN=978-3-902551-73-3 |Seiten=414–417}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1645 brach Torstensson mit seiner Armee in Böhmen ein und erzielte einen glänzenden Sieg in der [[Schlacht bei Jankau]] (6. März 1645). Es gelang ihm, die verbündeten kaiserlichen und bayrischen Truppen in taktisch geschickt geführten Einzelgefechten vernichtend zu schlagen. Von den kaiserlichen Befehlshabern kam [[Johann von Götzen]] ums Leben, während [[Melchior von Hatzfeldt]] gefangen genommen wurde. Nach diesem Sieg war für das schwedische Heer der Weg nach Wien frei, wohin Kaiser Ferdinand aus Prag geflüchtet war. Torstenssons Absicht war es, sich dort mit den aufständischen [[Ungarn|ungarischen]] Truppen von [[Georg I. Rákóczi]] zu vereinen, die bereits [[Pressburg]] bedrohten. Beim Zug auf die kaiserliche Residenzstadt zog Torstensson eine Spur der Verwüstung durch [[Niederösterreich]]; so wurden z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Burgruine Staatz|Burg Staatz]] und der Markt [[Gaweinstal|Gaunersdorf]] gebrandschatzt und völlig zerstört. Anfang April stand er vor der Donaubrücke [[Wien]]s, jedoch war seine erschöpfte Armee nicht mehr in der Lage, weiter vorzurücken, und konnte von [[Leopold Wilhelm von Österreich|Erzherzog Leopold Wilhelm]] in der [[Brigittenau]] aufgehalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torstensson wandte sich daraufhin [[Brünn]] zu, um die mährische Festung in seinem Rücken zur Übergabe zu bringen. Anfang Mai schloss er die Stadt mit der darüber gelegenen [[Festung Špilberk|Festung Spielberg]] ein und vereinigte sich im Juni mit den Ungarn unter Rákóczi. Brünn verteidigte sich aber unter dem kaiserlichen Kommandanten [[Jean-Louis Raduit de Souches]] so hartnäckig, dass Schweden und Ungarn nach schweren Verlusten Ende August abzogen und die [[Belagerung von Brünn|Belagerung]] aufgaben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Beda Dudík]]: &amp;#039;&amp;#039;Schweden in Böhmen und Mähren, 1640–1650.&amp;#039;&amp;#039; Wien, 1879. [https://books.google.de/books?id=XHoNAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA150 S. 150–196].&amp;lt;/ref&amp;gt; Torstensson, verkrüppelt durch die [[Gicht]], war gezwungen, sein Kommando niederzulegen und im Dezember nach Schweden zurückzukehren. Vorher verhandelte er jedoch noch bis zum {{JULGREGDATUM|6|9|1645}} den [[Waffenstillstand von Kötzschenbroda]], mit dem die Sachsen aus dem Dreißigjährigen Krieg ausschieden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pan&amp;quot;&amp;gt;Christian Pantle: &amp;#039;&amp;#039;Der Dreissigjährige Krieg. Als Deutschland in Flammen stand.&amp;#039;&amp;#039; Propyläen, Berlin 2017, ISBN 978-3-549-07443-5, S. 274 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1647 wurde er zum Grafen erhoben. Von 1648 bis 1651 verwaltete er als Generalgouverneur die westlichen Provinzen Schwedens. Nach seinem Tod wurde er in der [[Riddarholmskyrkan]], dem schwedischen [[Pantheon]], beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Torstenssons Kriegsführung war so erfolgreich wegen der Unberechenbarkeit und außerordentlichen Schnelligkeit seiner Truppenbewegungen, obwohl er wegen seiner [[Gicht]] häufig nicht einmal in der Lage war, ein [[Hauspferd|Pferd]] zu besteigen und die [[Schlacht]] von einer [[Trage]] aus leiten musste. Er gilt als ein Heerführer, der den Einsatz der Artillerie auf eine neue wissenschaftliche Grundlage stellte und dadurch sehr effektiv machte. Dazu gehörte auch der Transport der Artillerie: Er galt als einer der besten und erfolgreichsten Pioniere der schwedischen Armee, dem es sogar gelang, beim Anmarsch des Heeres zur Schlacht bei Jankau 60 Geschütze, deren Einsatz dann die Schlacht entschied, mit Hilfe von Schlitten über das Erzgebirge zu transportieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Lothar Höbelt: &amp;#039;&amp;#039;Von Nördlingen bis Jankau. Kaiserliche Strategie und Kriegsführung 1634–1645.&amp;#039;&amp;#039; Heeresgeschichtliches Museum, Wien 2016, ISBN 978-3-902551-73-3, S. 420 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Während seiner Zeit als schwedischer Oberbefehlshaber in Deutschland von Ende 1641 bis Ende 1645 war Torstensson die Referenzfigur der proschwedischen Publizistik im Heiligen Römischen Reich und wurde in einer Reihe von Flugblättern ähnlich wie Gustav Adolf in Szene gesetzt. Torstensson wurde trotz seiner Krankheit wie zuvor Gustav Adolf und Johan Banér hoch zu Roß mit Feldherrnstab dargestellt und in deren Nachfolge als der „Dritte Held auß Norden“ bezeichnet. Ein anderes Flugblatt sprach von ihm „alß ein andrer Fönix“, der aus Gustav Adolfs Asche gestiegen sei, um diesen im Kampf gegen den Kaiser zu rächen. Der General behielt diese Rolle in Publizistik und Kriegspropaganda auch nach dem Regierungsantritt der jungen Königin [[Christina (Schweden)|Christina]] im Jahr 1644 bei. Nach Torstenssons Rückkehr nach Schweden wurde keiner seiner Nachfolger im Oberbefehl mehr medial als Führungsfigur des schwedischen oder protestantischen Lagers stilisiert, weil sich der Fokus auf einen möglichst baldigen Abschluss der [[Westfälischer Friede|Westfälischen Friedensverhandlungen]] richtete.&amp;lt;ref&amp;gt;Tobias E. Hämmerle: &amp;#039;&amp;#039;Lennart Torstensson – Ein »Medienstar« im deutschsprachigen Medienverbund&amp;#039;&amp;#039;. In Claudia Reichl-Ham, Jan Kilián, Jenny Öhman (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„15 Wochen lang bey Tag und Nacht von denen Schweden belägert“: Das Tagebuch des Johann Norbert Zatočil von Löwenbruck zur Belagerung von Prag durch die Schweden im Jahr 1648&amp;#039;&amp;#039;. Heeresgeschichtliches Museum Wien 2022. ISBN 978-3-902551-98-6. S. 466–480.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Otfried Preußler]] verwendet Torstensson in abgewandelter Schreibweise und mit anderem Vornamen als „General Torsten Torstenson“ in seinem Kinderbuchklassiker &amp;#039;&amp;#039;[[Das kleine Gespenst]]&amp;#039;&amp;#039;. Dieses fühlt sich durch die schwedischen Kanonen in seiner Ruhe gestört und vertreibt die Schweden, indem es den General nachts in seinem Zelt besucht und so erschreckt, dass er verspricht, abzuziehen und nie wiederzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Leipziger Stadtteil [[Breitenfeld (Leipzig)|Breitenfeld]] wurde die Straße „Torstensonring“ nach ihm benannt. „Torsten(s)sonstraßen“ gibt es in [[Hannover]] und [[Nürnberg]]. Im [[Freiberg]]er Stadtviertel [[Freibergsdorf]] gibt es eine &amp;#039;&amp;#039;Torstensson-Linde.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkommen ==&lt;br /&gt;
Aus seiner Ehe mit Beata Johansdotter De la Gardie (1612–1680), einer Tochter von [[Johan De la Gardie]], hatte er den Sohn [[Anders Torstenson]] (1641–1686), der von 1674 bis 1681 Generalgouverneur von [[Estland]] war. 1727 starb die Familie in der männlichen Stammlinie aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Lars Tingsten: &amp;#039;&amp;#039;Fältmarskalkarna Johan Banér och Lennart Torstenson såsom härförare&amp;#039;&amp;#039;. Stockholm 1932.&lt;br /&gt;
* Paul Gantzer: &amp;#039;&amp;#039;Archivalische Quellen zu Torstensons Einfall und Feldzug in Böhmen bis zur Schlacht bei Jankau 1645&amp;#039;&amp;#039;. Felix, Aschersleben 1904 ({{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-131029}})&lt;br /&gt;
* Bogislav Philipp von Chemnitz: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Schwedischen Feldzuges in Deutschland unter dem Oberbefehle des Feldmarschalls Lennart Torstensson im Jahre 1644&amp;#039;&amp;#039;. Stockholm 1855.&lt;br /&gt;
* Jenny Öhman: [https://dspace5.zcu.cz/bitstream/11025/42881/1/BOH_2_2019-123-134.pdf &amp;#039;&amp;#039;Johan Banér – Lennart Torstensson – Hans Christoph Königsmarck: Drei Feldherren in schwedischen Diensten&amp;#039;&amp;#039;] In: [https://old.fpe.zcu.cz/export/sites/fpe/khi/Dokumenty/BOH/BOH_2_2019.pdf Bohemiae occidentalis historica 2/2019] Pilsen 2019 S.&amp;amp;nbsp;123–133&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lennart Torstenson|Lennart Torstensson|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117407186}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name = &amp;quot;BW&amp;quot;&amp;gt;Bernd Warlich: Anmerkung zu &amp;#039;&amp;#039;Torstensson&amp;#039;&amp;#039; In: [https://www.30jaehrigerkrieg.de/  &amp;#039;&amp;#039;Der Dreißigjährige Krieg in Selbstzeugnissen, Chroniken und Berichten&amp;#039;&amp;#039;] Publiziert am 24. Juli 24 2023 S. 123-&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Schwedische Statthalter und Generalgouverneure in Pommern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117407186|LCCN=n85088554|VIAF=20456687}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Torstensson, Lennart}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feldmarschall (Schweden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson im Dreißigjährigen Krieg (Schweden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Torstenssonkrieg (Schweden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalgouverneur (Schwedisch-Pommern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Graf (Schweden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Schwarzhäupter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwede]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1603]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1651]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Torstensson, Lennart&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Torstensson, Lennart Graf von Ortala&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=schwedischer Feldmarschall, Reichsrat und Generalgouverneur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. August 1603&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Forstena]], [[Vänersborg (Gemeinde)|Gemeinde Vänersborg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. April 1651&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stockholm]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Memnon335bc</name></author>
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