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	<title>Leningrader Front - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T21:56:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leningrader_Front&amp;diff=1004197&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Brettchenweber: Änderungen von Rosma Nieto1 (Diskussion) auf die letzte Version von Thomas Dresler zurückgesetzt</title>
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		<updated>2025-03-22T23:11:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Rosma_Nieto1&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Rosma Nieto1&quot;&gt;Rosma Nieto1&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Rosma_Nieto1&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:Rosma Nieto1 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Thomas_Dresler&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Thomas Dresler (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Thomas Dresler&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:RIAN_archive_58228_Leningrad_Front_Soldiers_Before_Offensive.jpg|mini|Soldaten der Leningrader Front sitzen in den Schützengräben vor dem Angriff (1941)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leningrader Front&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Ленинградский фронт}}) wurde per Dekret des sowjetischen [[Hauptquartier des Kommandos des Obersten Befehlshabers|Oberkommandos]] der [[Rote Armee|Roten Armee]] am 23. August 1941 durch die Teilung der [[Nordfront (Rote Armee)|Nordfront]] in die Leningrader und die [[Karelische Front]] gebildet. Von Juni 1942 bis zur Auflösung der Front am 24. Juli 1945 führte Generalleutnant, ab Juni 1944 [[Marschall der Sowjetunion]] [[Leonid Alexandrowitsch Goworow]] das Oberkommando.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bei der Aufstellung waren der [[Front (Großverband)|Front]] am 24. August 1941 die 8., 23. und [[48. Armee (Rote Armee)|48. Armee]], sowie die Operativen Gruppen [[Koporje]], [[Pawlowsk (Sankt Petersburg)|Sluzk]] und [[Kolpino]] unterstellt. Am 30. August 1941 wurde die von den Deutschen abgeschnittene [[Baltische Flotte]] unter Admiral [[Wladimir Filippowitsch Tribuz|W. F. Tribuz]] dem Oberkommando der Front unterstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Front hatte die Aufgabe, den Zugang zu [[Sankt Petersburg|Leningrad]] zu decken und die Wegnahme der Stadt durch die deutsche [[18. Armee (Wehrmacht)|18. Armee]] der [[Heeresgruppe Nord]] zu verhindern. Die aktive Verteidigung durch die Armeen der Front fügte den deutschen Truppen, die von Süden, und den [[Fortsetzungskrieg|finnischen Armeen]], die von Nordwesten, her auf Leningrad vorstießen, bis Anfang September 1941 schwere Verluste zu. Teile der Front wurden im [[Brückenkopf von Oranienbaum]] abgeschnitten, wo sie sich bis Januar 1944 halten konnten, als die [[Leningrader Blockade]] aufgehoben wurde. Innerhalb des Belagerungsringes verfügte die Front während der Blockade Ende Dezember 1941 über die [[42. Armee (Rote Armee)|42. Armee]] unter Generalmajor I. F. Nikolajew, die [[55. Armee (Rote Armee)|55. Armee]] unter Generalmajor [[Iwan Gawrilowitsch Lasarew|I. G. Lasarew]], später General [[Wladimir Petrowitsch Swiridow|W. P. Swiridow]], die [[23. Armee (Rote Armee)|23. Armee]] (gegenüber den Finnen) unter Generalleutnant [[Alexander Iwanowitsch Tscherepanow|A. I. Tscherepanow]], die Operative Küstengruppe unter Generalmajor [[Andrei Nikitowitsch Astanin|A. N. Astanin]] und die Operative Gruppe Newa unter Generalmajor [[Iwan Fjodorowitsch Nikitin|I. F. Nikitin]]. Der Brückenkopf von Oranienbaum wurde von der [[8. Armee (Rote Armee)|8. Armee]] unter Generalmajor A. L. Bondarjew (ab Januar 1942 General A. W. Suchomlin) gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 8. September 1941 führten die Armeen der Leningrader Front den Kampf unter den äußerst schweren Bedingungen der deutschen Blockade weiter. Die hartnäckige Verteidigung der Front, kombiniert mit Gegenschlägen, führten in Zusammenwirken mit der [[Wolchow-Front]] und der Baltischen Flotte dazu, den Gegner zum Übergang zur Verteidigung zu zwingen, womit die Pläne Hitlers zur Eroberung Leningrades zunichtegemacht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 23. April bis zum 8. Juni 1942 bestand die Front aus der Leningrader und der Wolchower Armeegruppe. Zur Wolchower Gruppe gehörten die Armeen der zeitweilig aufgelösten [[Wolchow-Front|Wolchowfront]]. Am 9. Juni 1942 wurde Generalleutnant der Artillerie L. A. Goworow Befehlshaber der Leningrader Front. Am 25. November 1942 stellte die 13. Luftarmee die Fliegerverbände der Front.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend waren der Leningrader Front im Laufe des Krieges folgende Großverbände unterstellt: 4., 8., 22., 23., 42., 52., 54., 55., [[59. Armee (Rote Armee)|59.]] und [[67. Armee (Rote Armee)|67. Armee]] sowie [[1. Stoßarmee|1.]], [[2. Stoßarmee|2.]] und [[4. Stoßarmee|4. Stoß]]-, 6. und 10. Garde-Armee, 3., 13. und 15. Luftarmee, sowie die operativen Gruppen [[Newa]] und „Küste“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://tashv.nm.ru/BoevojSostavSA/1941/19410901.html |wayback=20100226082342 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-04-25 11:43:18 InternetArchiveBot }}{{RuS|Боевой состав Советской Армии на 1 сентября 1941 г.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1943 gelang es den Armeen der Leningrader und der Wolchow-Front im Verlauf der [[Zweite Ladoga-Schlacht|Zweiten Ladoga-Schlacht]] die Blockade Leningrades südlich [[Schlüsselburg]] zu durchbrechen und die Landverbindung mit der Stadt wiederherzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Leningrad-Nowgoroder Operation|Leningrad-Nowgoroder Strategischen Angriffsoperation]] im Januar und Februar 1944 griff die Leningrader Front in Zusammenwirken mit der Wolchow-, der [[2. Baltische Front|2. Baltischen Front]] und der Baltische Flotte die deutsche [[Heeresgruppe Nord]] südlich von Leningrad und [[Weliki Nowgorod|Nowgorod]] an und befreite damit Leningrad endgültig aus dem Griff der Blockade. Während dieser Operation wurde das gesamte Leningrader sowie ein Teil des [[Oblast Twer|Kalininer Gebietes]] befreit, und die sowjetischen Truppen drangen bis nach [[Estland]] vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Glantz, &amp;#039;&amp;#039;When Titans clashed.&amp;#039;&amp;#039; Lawrence 1995, S. 192/193.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. April 1944 wurde aus dem Südflügel der Leningrader Front die [[3. Baltische Front]] geschaffen. Im Juni 1944 führte die Leningrader Front im Zusammenwirken mit der Baltischen Flotte, der [[Ladogasee|Ladoga]]- und der [[Onegasee|Onega]]-Flottille die [[Wyborg-Petrosawodsker Operation|Wyborg-Petrosawodsker Angriffsoperation]] durch. Das erfolgreiche Unternehmen, an dem auch die Wolchow-Front mitwirkte, hatte das Ausscheiden [[Finnland]]s aus dem Krieg auf der Seite Deutschlands zur Folge.&amp;lt;ref&amp;gt;Glantz, &amp;#039;&amp;#039;When Titans clashed.&amp;#039;&amp;#039; Lawrence 1995, S. 192/193, 202.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil der Kräfte der Front nahm an der Baltischen Operation teil und rückte zunächst bei [[Narva (Stadt)|Narwa]] mit allgemeiner Richtung [[Tartu|Dorpat]]-[[Tallinn|Reval]] vor. Bis zum 24. November vertrieben sie die Deutschen und ihre Verbündeten aus Estland.&lt;br /&gt;
Damit endeten die Angriffsoperationen der Leningrader Front. Ihre Armeen besetzten Positionen entlang der sowjetisch-finnischen Grenze und die [[Ostsee]]küste von Leningrad bis Riga. Am 1. April 1945 wurde ein Teil der zur Leningrader Front gehörenden Armeen aufgelöst und die Truppen an die 2. Baltische Front abgegeben, um die Fortsetzung der Blockade der deutschen [[Heeresgruppe Kurland]] sicherzustellen. In Zusammenhang mit der [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht]] nahm die Leningrader Front die Kapitulation dieser Gruppierung entgegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Glantz, &amp;#039;&amp;#039;When Titans clashed.&amp;#039;&amp;#039; Lawrence 1995, S. 226/227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Juli 1945 wurde die Front auf Befehl des [[Staatliches Verteidigungskomitee der UdSSR|Nationalen Verteidigungskomitees der UdSSR]] vom 9. Juli 1945 aufgelöst und ging wieder in den [[Leningrader Militärbezirk]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frontkommando ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frontbefehlshaber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Generalleutnant]] [[Markian Michailowitsch Popow]] (27. August bis 5. September 1941)&lt;br /&gt;
* [[Marschall der Sowjetunion]] [[Kliment Jefremowitsch Woroschilow]] (5. bis 14. September 1941)&lt;br /&gt;
* [[Armeegeneral]] [[Georgi Konstantinowitsch Schukow]] (14. September bis 10. Oktober 1941)&lt;br /&gt;
* [[Generalmajor]] [[Iwan Iwanowitsch Fedjuninski]] (10. bis 26. Oktober 1941)&lt;br /&gt;
* Generalleutnant [[Michail Semjonowitsch Chosin|M. S. Chosin]] (27. Oktober 1941 bis 8. Juni 1942)&lt;br /&gt;
* Generalleutnant [[Leonid Alexandrowitsch Goworow]] (9. Juni 1942 bis 24. Juli 1945; ab Juni 1944 Marschall der Sowjetunion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mitglied des Militärrats&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Korpskommissar [[Pjotr Akimowitsch Dibrowa|P. A. Dibrowa]] (August 1941)&lt;br /&gt;
* Korpskommissar N. N. Klementew (August und September 1941)&lt;br /&gt;
* Sekretär des ZK der KPdSU [[Andrei Alexandrowitsch Schdanow]] (September 1941 bis Juli 1945; ab Juni 1944 Generaloberst)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chef des Stabes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Oberst N. W. Gorodezki (August–September 1941)&lt;br /&gt;
* Generalleutnant M. S. Chosin (September–Oktober 1941)&lt;br /&gt;
* Generalmajor [[Dmitri Nikolajewitsch Gussew|D. N. Gussew]] (Oktober 1941 bis April 1944; ab Mai 1942 Generalleutnant)&lt;br /&gt;
* Generaloberst M. M. Popow (April 1944 bis Juli 1945)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Nikolai G. Kislizyn / Wassili J. Subakow: &amp;#039;&amp;#039;Leningrad ergibt sich nicht&amp;#039;&amp;#039;, Progress Verlag, Moskau 1984&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Fronten der Roten Armee}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärischer Verband (Rote Armee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärischer Verband im Zweiten Weltkrieg (Sowjetunion)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Brettchenweber</name></author>
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