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	<title>Leningrad-Nowgoroder Operation - Versionsgeschichte</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-25645-30&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-25645-30&quot;&gt;~2026-25645-30&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-25645-30&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-25645-30 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:At40mha&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:At40mha (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;At40mha&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Militärischer Konflikt&lt;br /&gt;
|KONFLIKT=Leningrad-Nowgoroder Operation&lt;br /&gt;
|TEILVON=[[Deutsch-Sowjetischer Krieg]] ([[Zweiter Weltkrieg]])&lt;br /&gt;
|BILD=Leningrad-Novgorod.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBREITE=250px&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG=Sowjetische Karte der Leningrad-Nowgoroder Operation&lt;br /&gt;
|DATUM=14. Januar&lt;br /&gt;
|DATUMBIS=1. März 1944&lt;br /&gt;
|ORT=Oblaste [[Oblast Leningrad|Leningrad]], [[Oblast Nowgorod|Nowgorod]] und [[Oblast Pskow|Pskow]], [[Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
|CASUS=&lt;br /&gt;
|GEBIETE=&lt;br /&gt;
|AUSGANG=Sieg der Sowjetunion, deutscher Rückzug auf die [[Panther-Stellung]]&lt;br /&gt;
|FOLGEN=Endgültige Aufhebung der [[Leningrader Blockade]]&lt;br /&gt;
|FRIEDENSSCHLUSS=&lt;br /&gt;
|KONTRAHENT1={{DEU-1935}}&lt;br /&gt;
|KONTRAHENT2={{SUN-1923}}&lt;br /&gt;
|BEFEHLSHABER1=[[Georg von Küchler]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Walter Model]]&lt;br /&gt;
|BEFEHLSHABER2=[[Leonid Alexandrowitsch Goworow|Leonid Goworow]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Kirill Afanassjewitsch Merezkow|Kirill Merezkow]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Markian Michailowitsch Popow|Markian Popow]]&lt;br /&gt;
|TRUPPENSTÄRKE1=zwischen 550.000 bis 741.000 Soldaten&amp;lt;br /&amp;gt;385 Panzer&amp;lt;br /&amp;gt;10.000 Geschütze und Mörser&amp;lt;br /&amp;gt;370 Flugzeuge&lt;br /&gt;
|TRUPPENSTÄRKE2=zwischen 822.100 bis 1.250.000 Soldaten&amp;lt;br /&amp;gt;1580 Panzer und Selbstfahrlafetten&amp;lt;br /&amp;gt;20.183 Geschütze und Granatwerfer&amp;lt;br /&amp;gt;1386 Flugzeuge &lt;br /&gt;
|VERLUSTE1=3 Divisionen ganz, 23 Divisionen teilweise zerschlagen&lt;br /&gt;
|VERLUSTE2=314.000 Soldaten, davon&amp;lt;br /&amp;gt;77.000 Tote&lt;br /&gt;
|ÜBERBLICK={{Linkbox Deutsch-Sowjetischer Krieg}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leningrad-Nowgoroder Operation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Ленинградско-Новгородская операция}}) war eine Winterschlacht zwischen Verbänden der [[Rote Armee|Roten Armee]] und der [[Wehrmacht]] an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]] des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]], die vom 14.&amp;amp;nbsp;Januar bis zum 1.&amp;amp;nbsp;März 1944 andauerte und schließlich die [[Leningrader Blockade]] durchbrach. Sie bestand aus vier Unteroperationen: Krasnoseljsk-Ropschaer, Nowgorod-Lugaer, [[Kingissepp]]-Gdower und die [[Staraja Russa]]-[[Noworschew]]er Operation.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.soldat.ru/doc/casualties/book/chapter5_10_1.html#5_10_33|wayback=20100330193710|text=Ленинградско-Новгородская стратегическая наступательная операция}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie war der erste der sogenannten [[Die zehn stalinschen Schläge|zehn stalinschen Schläge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:RIAN archive 764 A battle in the outskirts.jpg|mini|links|Sowjetische MG-Schützen in der Nähe der Eisenbahnstation Detskoje Selo in [[Puschkin (Stadt)|Puschkin]]]]&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des deutschen Vormarsches und der [[Blockade Leningrads]] seit Ende 1941 konnten die sowjetischen Truppen in der [[Schlacht am Wolchow]] Anfang 1942 und in der [[Erste Ladoga-Schlacht|Ersten Ladoga-Schlacht]] im Sommer des gleichen Jahres die Belagerung nicht beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in der [[Zweite Ladoga-Schlacht|Zweiten Ladoga-Schlacht]] Anfang 1943 konnten die sowjetischen Truppen einen schmalen Korridor südlich des [[Ladogasee]]s öffnen, der aber weiterhin in der Reichweite deutscher Artillerie lag. Im Rahmen der [[Operation Polarstern]] (10. Februar bis 1. April 1943) und in der [[Dritte Ladoga-Schlacht|Dritten Ladoga-Schlacht]] im Sommer 1943 versuchte die Rote Armee erfolglos, die Blockade endgültig zu sprengen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angriffsplanungen ==&lt;br /&gt;
Anfang September 1943 begannen die Leningrader und die Wolchowfront mit der Ausarbeitung neuer Pläne für eine große gemeinsame Offensive, die bei Treffen im Hauptquartier der [[STAWKA|Stawka]] am 9. und 14. September vorgestellt wurden. In der ersten Phase war geplant, zwei Operationen gegen beide Flanken der deutschen 18. Armee (Generaloberst [[Georg Lindemann]]) anzusetzen und nach dem Durchbruch den deutschen Rückzug auf neue Verteidigungslinien zu verhindern und die Masse der gegnerischen Truppen abzuschneiden. Nach Ansicht des Kriegsrates der Leningrader Front sollte der Hauptschlag von der 42. Armee aus der Region [[Pulkowo]] und ein Gegenschlag durch eine noch zu bildende Küstengruppe aus dem Oranienbaumer Brückenkopf in Richtung auf Krasnoje Selo erfolgen. &lt;br /&gt;
Später, nachdem die 67. Armee ebenfalls in den Angriff übergegangen war, sollte [[Gattschina|Krasnogwardeisk]] befreit und die Offensive in Richtung Luga und [[Kingissepp|Kingisepp]] fortgesetzt werden. Der Militärrat der Wolchow-Front plante, deren Hauptschlag beidseitig Nowgorod anzusetzen und dann in Richtung Luga durchzubrechen, wo geplant war, sich mit den Truppen der Leningrader Front zu verbinden und so die Hauptkräfte der deutschen 18. Armee einzukreisen. Für die zweite Phase war geplant, die Offensive weiter gegen [[Pskow]] und [[Ostrow]] zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutsche Heeresgruppe Nord war bereits durch Abgaben an kritischere Frontabschnitte der Ostfront erheblich in ihrer Abwehrkraft geschwächt, sie verfügte über keine einzige Panzerdivision, zuletzt war auch die spanische [[250. Infanterie-Division|&amp;quot;Blaue Division&amp;quot;]] abberufen worden. Der sogenannte [[Verteidigungsstellung Nordwall|Nordwall]] bot den deutschen Truppen trotz ihrer zahlenmäßigen Unterlegenheit aber noch eine gute Verteidigungsposition. Dieser Wall befand sich zwischen dem [[Finnischer Meerbusen|Finnischen Meerbusen]] und dem [[Ilmensee]] und war etwa 230 bis 260 km tief. Fast alle wichtige Ortschaften und Knotenpunkte wurden für eine [[Rundumverteidigung]] vorbereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beteiligte Verbände ==&lt;br /&gt;
Die deutsche [[Heeresgruppe Nord]] unter [[Generalfeldmarschall|Feldmarschall]] [[Georg von Küchler]] (später [[Generaloberst]] [[Walter Model]]) bestand mit der [[16. Armee (Wehrmacht)|16.]] und [[18. Armee (Wehrmacht)|18. Armee]] aus etwa 741.000 Soldaten, 385 [[Panzer]]n sowie 10.000 Geschützen und Mörsern. &lt;br /&gt;
Im Bereich von der Mündung der [[Luga (Fluss)|Luga]] bis [[Peterhof (Stadt)|Peterhof]] und gegenüber dem Brückenkopf von Oranienbaum hielt das III. SS- (german.) Panzerkorps mit der [[11. SS-Freiwilligen-Panzergrenadier-Division „Nordland“|SS-Pz.Gren.Div. Nordland]], der [[4. SS-Polizei-Panzergrenadier-Division|SS-Polizei-Div.]] und der 9. und [[10. Luftwaffen-Felddivision]]. Südlich von Leningrad befand sich das [[L. Armeekorps]] - [[126. Infanterie-Division (Wehrmacht)|126.]], [[170. Infanterie-Division (Wehrmacht)|170.]] und [[215. Infanterie-Division (Wehrmacht)|215. Infanteriedivision]]. An der Newa bis in den Raum südlich von Schlüsselburg lagen die Stellungen des [[LIV. Armeekorps (Wehrmacht)|LIV. Armeekorps]] - mit der [[11. Infanterie-Division (Wehrmacht)|11.]], [[24. Infanterie-Division (Wehrmacht)|24.]] und [[225. Infanterie-Division (Wehrmacht)|225. Infanteriedivision]]. Die Basis der deutschen 18. Armee bildete das XXVI. Armeekorps - 61., 227., [[254. Infanterie-Division (Wehrmacht)|254.]] und [[212. Infanterie-Division (Wehrmacht)|212. Infanteriedivision]]. Der wichtigste Abschnitt wurde hier von den Regimentern des Oberst [[Maximilian Wengler]] ([[227. Infanterie-Division (Wehrmacht)|227. Infanteriedivision]], General der Artillerie [[Wilhelm Berlin (General)|Wilhelm Berlin]]) gehalten. Die Stellungen am Mittellauf des [[Wolchow]] wurden vom [[XXVIII. Armeekorps (Wehrmacht)|XXVIII. Armeekorps]] - der [[96. Infanterie-Division (Wehrmacht)|96.]] und [[121. Infanterie-Division (Wehrmacht)|121. Infanteriedivision]], der [[12. Luftwaffen-Felddivision]], der [[21. Infanterie-Division (Wehrmacht)|21. Infanteriedivision]] und im Gebiet von [[Tschudowo]] - der [[13. Luftwaffen-Felddivision]] gehalten. Der Abschnitt bis zum [[Ilmensee]] im Süden wurde vom [[XXXVIII. Armeekorps (Wehrmacht)|XXXVIII. Armeekorps]] - der 2. litauischen Brigade, der [[28. Jäger-Division (Wehrmacht)|28. Jägerdivision]] und der [[1. Luftwaffen-Felddivision]] - verteidigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutschen 16. und 18. Armee gegenüber - standen die sowjetischen Truppen der [[Leningrader Front]] unter [[Armeegeneral]] [[Leonid Alexandrowitsch Goworow|Leonid Goworow]], die [[Wolchow-Front]] unter Armeegeneral [[Kirill Afanassjewitsch Merezkow|Kirill Merezkow]] und der [[2. Baltische Front]] unter Armeegeneral [[Markian Michailowitsch Popow|Markian Popow]] mit 57 Schützendivisionen, sowie die im Kampf involvierte [[Baltische Flotte]] (Admiral [[Wladimir Filippowitsch Tribuz|Wladimir Tribuz]]) mit zusammen über einer Million Soldaten und Matrosen, 1580 Panzer und 20.180 Geschütze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
=== Erster Einsatz der 2. Baltischen Front ===&lt;br /&gt;
Schon am 12. Januar 1944, also zwei Tage vor dem festgesetzten [[Hauptschlag]] bei Leningrad, griff die 2.&amp;amp;nbsp;Baltische Front im Raum südlich des [[Ilmensee]]s die Stellungen des deutschen [[II. Armeekorps (Wehrmacht)|II. Armeekorps]] (General der Infanterie [[Paul Laux]]) an. Aufgrund unzureichender Aufklärung und schwacher Artillerieunterstützung wurden die Truppen der in Richtung [[Idriza]] angesetzten [[10. Gardearmee (Rote Armee)|10. Gardearmee]] in zähe Kämpfe verwickelt und kamen nicht voran. Die Offensive der [[3. Stoßarmee]] im Gebiet [[Pustoschka]], der [[6. Gardearmee (Rote Armee)|6.&amp;amp;nbsp;Garde-]] und der [[22. Armee (Rote Armee)|22. Armee]] im Gebiet [[Nowosokolniki]] verlief ebenfalls schleppend. Der einzige nennenswerte Erfolg war die Rückeroberung der Bahnstation Nasva durch Einheiten der 22. Armee, wo bereits am 14. Januar die deutsche [[331. Infanterie-Division (Wehrmacht)|331. Infanterie-Division]] vertrieben werden konnte. Bis 18. Januar erreichten die Fronttruppen einen zehn Kilometer breiten Abschnitt an der Eisenbahnlinie Novosokolniki-Dno, wodurch eine wichtige Nachschubverbindung der deutschen [[16. Armee (Wehrmacht)|16. Armee]] gefährdet wurde. Am 20. Januar wurde der erfolglose Armeeführer [[Alexander Wassiljewitsch Suchomlin|Alexander Suchomlin]] seines Postens enthoben und durch Generalleutnant [[Michail Iljitsch Kasakow|Michail Kasakow]] ersetzt. Der Kommandeur der Front, Armeegeneral Markian Popow, ließ die Angriffe der 10. Gardearmee nicht fortsetzen, sondern konzentrierte alle folgenden Bemühungen in Richtung auf [[Noworschew]], um sich dort mit den erfolgreicheren Truppen der Wolchow-Front zu verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krasnoseljsk-Ropschaer Operation ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Leonid Govorov 1.jpg|mini|hochkant|[[Leonid Alexandrowitsch Goworow|Leonid Goworow]]]]&lt;br /&gt;
Nach Plänen des Oberbefehlshabers der Leningrader Front, Generaloberst [[Leonid Alexandrowitsch Goworow|Leonid Goworow]], war die [[2. Stoßarmee|2.&amp;amp;nbsp;Stoßarmee]] (Generalleutnant [[Iwan Iwanowitsch Fedjuninski|Iwan Fedjuninski]]) in geheimen nächtlichen Aktionen bereits vor der Offensive mit etwa 44.000 Mann, 600 Geschützen und weiterem Material über den [[Finnischer Meerbusen|Finnischen Meerbusen]] in den [[Brückenkopf von Oranienbaum]] ausgeschifft worden, um die deutsche 18. Armee unerwartet am schwächeren linken Flügel anzugreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Januar begann die [[2. Stoßarmee]] nach einem starken Artillerieschlag aus dem Brückenkopf von Oranienbaum auszubrechen, der nach Südosten gerichtete Hauptstoß traf das deutsche [[III. (germanisches) SS-Panzerkorps]] (SS-Obergruppenführer [[Felix Steiner]]) überraschend und zielte darauf ab, sich mit den sowjetischen Truppen zu verbinden, die im südlichen Raum von Leningrad verteidigten. Am rechten Flügel war das 43. Schützenkorps (48., 90. und 98. Schützendivision und die 43. Panzerbrigade) unter Generalleutnant [[Anatoli Josifowitsch Andrejew|Anatoli Andrejew]], am linken Flügel - das 122. Schützenkorps (131., 11. Schützendivision und die 122. Panzerbrigade) Generalmajor [[Panteleimon Alexandrowitsch Saizew|Panteleimon Saizew]] angesetzt, dicht gefolgt von der 43. und 168. Schützendivision sowie der 152. Panzerbrigade. Der Stoß riss die Front zwischen der 9. und [[10. Luftwaffen-Felddivision]] (Generalmajor Hermann von Wedel) auf und drang im ersten Anlauf 5 km tief in die deutsche Verteidigung ein. Die rechte Flanke der 18. Armee wurde vollständig durchbrochen. Die [[9. Luftwaffen-Felddivision]] sowie die [[126. Infanterie-Division (Wehrmacht)|126.]] und [[170. Infanterie-Division (Wehrmacht)|170. Infanteriedivision]] des L. Armeekorps waren im Rücken abgeschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15.&amp;amp;nbsp;Januar trat von den Höhen von [[Pulkowo]] auch die [[42. Armee (Rote Armee)|42. Armee]] (Generaloberst [[Iwan Iwanowitsch Maslennikow|Iwan Maslennikow]]) der Leningrader Front zum Angriff an, ab dem 16.&amp;amp;nbsp;Januar unterstützten auch die Armeen der Wolchow-Front. &lt;br /&gt;
Der Angriff der 42. Armee entwickelte sich besonders in der Mitte erfolgreich, hier wurde das 30. Garde-Schützenkorps (Generalmajor [[Nikolai Pawlowitsch Simonjak|Nikolai Simonjak]]) mit der 45., 63. und 64. Garde-Schützendivision eingesetzt. &lt;br /&gt;
In der Nacht des 16. Januar gelang es diesen Verbänden, mit Unterstützung von Panzern Alexandrowskaja einzunehmen und die Straße zwischen Krasnoje Selo und Puschkin abzuschneiden. Bis zum Abend des 17. Januar war die Hauptverteidigungslinie des deutschen L. Armeekorps (General der Infanterie [[Wilhelm Wegener (General)|Wilhelm Wegener]]) durchbrochen. Die deutsche [[61. Infanterie-Division (Wehrmacht)|61.]] und [[227. Infanterie-Division (Wehrmacht)|227. Infanteriedivision]] wurden in den Durchbruchsraum geworfen, konnten die Lage aber nicht mehr herstellen. Die [[Wehrmacht]] musste die im Rücken bedrohten Armeekorps [[L. Armeekorps|L.]] und [[LIV. Armeekorps (Wehrmacht)|LIV.]] eiligst aus den Raum [[Krasnoje Selo]], [[Ropscha]] und [[Urizk]] zurückzuziehen. Um den sowjetischen Vorstoß aufzuhalten, wurden drei Infanteriedivisionen und Teile der [[11. SS-Freiwilligen-Panzergrenadier-Division „Nordland“]] in das Kampfgebiet verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:RIAN archive 309 Battles in Pushkin.jpg|mini|hochkant|Sowjetische Soldaten bei Kämpfen um [[Puschkin (Stadt)|Puschkin]], Januar 1944]]&lt;br /&gt;
Den Angriff auf die Höhenstellung von Woronja Gora wurde von der 63. Garde-Schützendivision unter Oberst [[Afanassi Fjodorowitsch Schtscheglow|Afanassi Schtscheglow]] erfolgreich durchgeführt. Hier befanden sich die Feuerstellungen der schweren deutschen Artillerie, die Leningrad beschossen hatten, die Zugänge waren mit Minenfeldern und Stacheldraht gedeckt.&lt;br /&gt;
Am 19.&amp;amp;nbsp;Januar befreite die 42. Armee Krasnoje Selo und Ropscha von der deutschen Besatzung.&lt;br /&gt;
Am Abend des 21. Januar gingen auch die Truppen der [[67. Armee (Rote Armee)|67. Armee]] (Generalleutnant [[Wladimir Petrowitsch Swiridow|Wladimir Swiridow]]) gegenüber dem deutschen XVI. Armeekorps in die Offensive über, nachdem der [[Kommandierender General|Kommandierende General]] [[Martin Grase]] mit der Räumung des Frontvorsprungs bei [[Mga]] begonnen hatte. Noch am selben Tag konnten Truppen des 118. Schützenkorps (Generalmajor Wladimir Paramsin) den großen Eisenbahnknotenpunkt Mga sichern. Bereits am 24. Januar wurden die Städte [[Puschkin (Stadt)|Puschkin]] und [[Pawlowsk (Sankt Petersburg)|Pawlowsk]] befreit, am 26. Januar wurde [[Gattschina|Krasnogwardeisk]] eingenommen. Der Fluss [[Luga (Fluss)|Luga]] wurde Anfang Februar erreicht und die Verbindung mit den Truppen der Wolchow-Front hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nowgorod-Lugaer Operation ===&lt;br /&gt;
Gleichzeitig mit den Truppen der Leningrader Front gingen am 14. Januar auch Einheiten der Wolchow-Front nach einer mächtigen Artillerievorbereitung in den Angriff über. Wegen des schlechten Wetters konnten die Flugzeuge der 14. Luftarmee keine Unterstützung leisten. Schneefall und Schneestürme machten es den Truppen der Artillerie schwer, den 110 Minuten andauernden Beschuss vorzubereiten. Viele deutsche Befestigungen und Artilleriebatterien blieben intakt. Die Wolchow-Front zählte 22 Schützendivisionen, 6 Schützen- und 4 Panzerbrigaden und 2 befestigte Räume mit etwa 298.000 Mann (nach anderen Quellen etwa 260.000 Mann), 3.633 Geschütze und Mörser, etwa 400 Panzer und Selbstfahrlafetten, sowie 257 Flugzeuge. Die [[59. Armee (Rote Armee)|59. Armee]] (Generalleutnant [[Iwan Terentjewitsch Korownikow|Iwan  Korownikow]]), welche den Hauptangriff führen sollte, zählte etwa 135.000 Mann, die 8. Armee – 45.000, die 54. Armee - 67.000 Mann, die 14. Luftarmee - mehr als 16.000 Mann. Der Wolchow-Front gegenüber standen sechs Infanteriedivisionen ([[XXVI. Armeekorps (Wehrmacht)|XXVI.]] und [[XXVIII. Armeekorps (Wehrmacht)|XXVIII. Armeekorps]]) der deutschen 18. Armee, die sich auf mehrere tief verstreute Verteidigungslinien stützten, welche besonders bei Mga, Tosno, Ljuban, und Tschudowo stark ausgebaut waren. Die sowjetische [[8. Armee (Rote Armee)|8.]] und 54. Armee hatten die deutschen Streitkräfte am Wolchow-Abschnitt vor Tosno und Ljuban zu fesseln. Aufgabe der beidseitig Nowgorod angreifenden 59. Armee war es, mit zwei Gruppen in Richtung Ljuboljady durchzubrechen und dann die deutsche Gruppierung vor Nowgorod im Rücken zu umfassen und die Stadt zu befreien. Anschließend war geplant, in westlicher und südwestlicher Richtung vorstoßend die Stadt Luga zu befreien und die Rückzugswege der deutschen Truppen nach Pskow abzuschneiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 59. Armee begann nördlich und südlich von Nowgorod mit zwei starken Gruppen die Stellungen des deutschen [[XXXVIII. Armeekorps (Wehrmacht)|XXXVIII. Armeekorps]] ([[28. Jäger-Division (Wehrmacht)|28. Jäger-Division]], 1. Luftwaffen-Felddivision und 2. lettische SS-Freiwilligen-Brigade) anzugreifen. Die Deutschen leisteten hartnäckigen Widerstand, die angreifenden Einheiten wurden mit schwerem Feuer eingedeckt. Am ersten Tag konnten die Kräfte der 59. Armee nur 600–1000 m tief vorwärts kommen. Erfolgreicher entwickelte sich die Offensive südlich von Nowgorod, wo die unabhängige 58. Schützenbrigade - verstärkt durch zwei Luftlandebataillone, unter dem Kommando von Generalmajor [[Teodor Andrejewitsch Swiklin|Teodor Swiklin]] in der Nacht das zerbrechliche Eis auf dem [[Ilmensee]] überquerten und bis zum Abend des Tages den bereits gehaltenen Wolchow-Brückenkopf auf 6 km Breite und 4 km Tiefe erweitern konnten. Um an diesem Abschnitt weiter erfolgreich zu sein, brachte General Korownikow am 15. Januar eine weitere Schützendivision und ein Panzer-Bataillon in den Kampf. In der Zwischenzeit fesselte der nördliche Flügel der 2. Baltischen Front die deutsche 16. Armee südlich des Ilmensees und verhinderte, dass Verstärkungen aus dem Raum [[Staraja Russa]] nach Leningrad und Nowgorod verlegt werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Offensive der 59. Armee entwickelte sich trotz starker Angriffskräfte sehr langsam, denn bewaldetes und sumpfiges Gelände sowie Tauwetter und erhöhter deutscher Widerstand verzögerten den Vormarsch. Der Einsatz der Artillerie und Panzer geriet ins Hintertreffen, und die Flugzeuge der 14. Luftarmee mussten den Kampfbetrieb wegen schlechten Wetters weiterhin einschränken. Das deutsche Oberkommando der Heeresgruppe Nord befürchtete die Abschneidung der Nowgoroder-Gruppe und sandte zusätzliche Streitkräfte in das Gebiet, darunter Teile der [[290. Infanterie-Division (Wehrmacht)|290.]] und [[24. Infanterie-Division (Wehrmacht)|24. Infanteriedivision]] sowie des Kavallerieregiment Nord. Die 378. Schützendivision des 14. Schützenkorps (Generalmajor [[Pawel Alexejewitsch Artjuschenko|Pawel Artjuschenko]]) griff bei Podbereschje an, dieser stark befestigte deutsche Widerstandsknoten wurde beidseitig umfasst und am Morgen des 17. Januar erstürmt. Mit der Befreiung von Podbereschje brach die deutsche Verteidigung an den nördlichen Zugängen zu Nowgorod zusammen. Das 6. Schützenkorps (Generalmajor [[Semjon Petrowitsch Mikulski|Semjon Mikulski]]) führte mit der 65., 239. und 310. Schützendivision hartnäckige Kämpfe um Nekochowo und Andrjuschinowo. Die Truppen des 14. Schützenkorps, insbesondere die 378. und 191. Schützendivision, befreiten die Siedlungen Molowodskoje und Tschechulino. Bis zum Abend des 16. Januar hatten die Truppen der 59. Armee die deutsche Hauptverteidigungslinie nördlich von Nowgorod durchbrochen, die Straße von Tschudowo nach Nowgorod erreicht und die Straße südlich von Nowgorod nach [[Schimsk]] unterbrochen. Nach dreitägigen Kämpfen wurde der Durchbruchsraum auf einer 20 km langen Front bis auf 8 km an Tiefe erweitert. An diesem Tag waren nördlich von Nowgorod auch die Truppen der sowjetischen [[54. Armee (Rote Armee)|54. Armee]] (Generalleutnant [[Sergei Wassiljewitsch Roginski|Sergei Roginski]]) mit dem 111. und 115. Schützenkorps in Richtung [[Ljuban]] in die Offensive übergegangen. Diese Offensive erschwerte dem deutschen [[XXVIII. Armeekorps (Wehrmacht)|XXVIII. A.K.]], Truppen aus den Regionen Mga und Tschudowo an den Durchbruchsraum nördlich Nowgorod zu verlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. Januar begann man auf deutscher Seite damit, das XXXVIII. Armeekorps (General der Artillerie [[Kurt Herzog (General)|Kurt Herzog]]) aus der Region Nowgorod nach Westen zurückzuziehen. Die einzige Straße, auf der sich die deutschen Truppen zurückziehen konnten, lag zu diesem Zeitpunkt bereits in Reichweite der Artillerie der sowjetischen 59. Armee. Nördlich und südlich von Nowgorod erkämpften die deutsche [[24. Infanterie-Division (Wehrmacht)|24.]], [[290. Infanterie-Division (Wehrmacht)|290. Infanterie-]] und die [[8. Jäger-Division (Wehrmacht)|8. Jäger-Division]] sowie separate Kavallerieverbände den Rückzugsweg, indem sie durch ständige Gegenangriffe eine schnelle Verbindung der nördlichen und südlichen Gruppe der 59. Armee verhinderte. Der starke Widerstand und nur geringe Geländegewinn der 59. Armee (5–6 km pro Tag) erlaubte es der Roten Armee nicht, die geplante Einkreisung der deutschen Gruppierung um Nowgorod schnell abzuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. Januar wurde die zweite Staffel der 59. Armee (7. und 112. Schützenkorps) in die Schlacht eingeführt, um zusammen mit der 54. Armee jene deutsche Gruppierung abzuschneiden, die noch zwischen Ljuban und Tschudowo verteidigte. An diesem Tag unterbrach die südliche Operationsgruppe des Generalmajors Teodor Swiklin die Autobahn und Eisenbahnstrecke Nowgorod-Schimsk. Teile der Nordgruppe erreichten am 20. Januar die Linie Nowgorod-Batetski. Das deutsche Kommando verlegte neue Truppen - Teile der [[21. Infanterie-Division (Wehrmacht)|21.]], [[121. Infanterie-Division (Wehrmacht)|121. Infanterie-]] und 8. Jägerdivision in den Kampfraum, die Situation konnte jedoch nicht wiederhergestellt werden. Um die Abschneidung von Teilen des XXXVIII. Armeekorps zu verhindern, gab Generaloberst [[Georg Lindemann|Lindemann]] den Befehl, Nowgorod zu räumen. Die Deutschen mussten ihre schweren Waffen zurücklassen und zogen sich nach Batetski zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Januar schlossen westlich von Nowgorod die beiden Gruppierungen der 59. Armee den Ring. Die deutsche Nowgoroder Gruppe - Teile der 28. Jäger- und der [[1. Luftwaffen-Felddivision]] und des Kavallerie-Regiments Nord waren abgeschnitten. Korownikows Armeetruppen schlugen alle Ausbruchsversuche zurück und konnten zusammen mit dem 7. Schützenkorps aus der Frontreserve in den Wäldern westlich von Nowgorod etwa 3000 Deutsche gefangen nehmen. Die Stadt [[Weliki Nowgorod|Nowgorod]] wurde am 20. Januar kampflos durch das 6. und 14. Schützenkorps im Zusammenwirken mit der Operativen Gruppe Swiklin besetzt. Auf Stalins Befehl erhielten die 372., 225., 310. Schützendivision und die Verbände des 150. befestigten Raumes den Ehren- und Beinamen Nowgorod, andere Regimenter und Divisionen wurden mit dem [[Rotbannerorden]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Januar eroberten Formationen der 59. Armee Grusino, den letzten deutschen Brückenkopf am Ostufer des Flusses [[Wolchow]]. Am 28. Januar wurden die Stadt und der Bahnhof von [[Ljuban]], am 29. Januar [[Tschudowo]] von der Roten Armee freigekämpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Oberkommando der deutschen 18. Armee erkannte den Ernst der Lage und konnte die Verteidigung im Raum Luga durch Heranbringung der [[58. Infanterie-Division (Wehrmacht)|58. Infanterie]]- und Teile der [[12. Panzer-Division (Wehrmacht)|12. Panzer-Division]] verstärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ihre Stellung an den Flanken durchbrochen worden war, erhielt der südliche Flügel der deutschen 18. Armee am 28. Januar endlich die Genehmigung zum Ausweichen an den Fluss Luga. Wegen des folgenden hartnäckigen Widerstandes gelang es den Hauptkräften der Wolchow-Front vor Ende Januar nicht, den [[Luga (Fluss)|Luga]]-Abschnitt zu erreichen. Nach der Befreiung von [[Siwerski]] am 30. Januar setzte die sowjetische 67. Armee ihre Offensive entlang der Eisenbahnlinie Leningrad-Luga fort. Die Offensive der sowjetischen Truppen am Fluss Luga entwickelte sich Anfang Februar nur langsam. Die 59. und 8. Armee griffen die Stadt [[Luga (Leningrad)|Luga]] von Osten und die 54. Armee von Nordosten an. Das deutsche Kommando sammelte alle verfügbaren Kräfte und Reserven der 18. und 16. Armee im Raum zwischen Pskow und Luga. Die Stadt Luga wurde erst am 12. Februar durch die Schützendivisionen des 110. Schützenkorps (Generalmajor [[Iwan Wassiljewitsch Chasow|Iwan Chasow]]) der 67. Armee und des 117. Schützenkorps (Generalmajor [[Wassili Alexejewitsch Trubatschew|Wassili Trubatschew]]) freigekämpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15.&amp;amp;nbsp;Februar wurde die Wolchow-Front wegen neuer geographischer Frontabschnitte aufgelöst und ihre Verbände der Leningrader und der 2.&amp;amp;nbsp;Baltischen Front überstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Operation Kingisepp-Gdow ===&lt;br /&gt;
Generaloberst Model wurde am 31. Januar anstatt von Generalfeldmarschall von Küchler mit der Führung der Heeresgruppe Nord beauftragt. Model setzte bei Hitler die Entscheidung zum weiteren Rückzug in die ausgebaute „Panther-Stellung“ durch, den die 18. Armee bis zum 17. Februar durchführte. Der nördliche Flügel der deutschen 18. Armee war bereits Anfang Februar im Raum der Landenge um [[Narva (Stadt)|Narva]] fest etabliert, hier waren die [[61. Infanterie-Division (Wehrmacht)|61.]], [[170. Infanterie-Division (Wehrmacht)|170.]], [[225. Infanterie-Division (Wehrmacht)|225.]] und [[227. Infanterie-Division (Wehrmacht)|227. Infanterie-Division]], die 9. und 10. Luftwaffenfeld-Division sowie die [[23. SS-Freiwilligen-Panzergrenadier-Division „Nederland“ (niederländische Nr. 1)|23. SS-Division Nederland]] zur Abwehr konzentriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nordgruppe der Leningrader Front konnte in der Nacht zum 1. Februar durch Einheiten des 109. Schützenkorps (Generalmajor [[Iwan Prokopjewitsch Alferow|Iwan Alferow]], von der 42. Armee), welche durch die 152. Panzerbrigade Unterstützung erhielt, in einem geschickten Einkreisungsmanöver die Stadt [[Kingissepp|Kingisepp]] im ersten Anlauf erstürmen. Die Stadt [[Gdow]] wurde am 4. Februar von der 196. Schützendivision des 108. Schützenkorps (Generalmajor [[Michail Fjodorowitsch Tichonow|Michail Tichonow]]) zurückerobert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum 15.&amp;amp;nbsp;Februar 1944 hatten die Truppen der Leningrader Front die [[Narva (Fluss)|Narwa]] sowie das östliche Ufer des [[Peipussee]]s auf ganzer Breite erreicht. In der zweiten Hälfte des Februars wurden von der 2. Stoßarmee mehrere gewonnene Narwa-Brückenköpfe erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Februar gingen die Armeen der 2. Baltischen Front unter Nutzung des Erfolgs der Leningrader Front südlich des Ilmensees in der [[Staraja Russa-Noworschewer Operation]] wieder zum Angriff über. Der Hauptschlag sollte in Richtung [[Opotschka]] - [[Zilupe]] erfolgen, dann sollte [[Kārsava]] erreicht werden. Schon am 18. Februar räumte das deutsche [[X. Armeekorps (Wehrmacht)|X. Armeekorps]] [[Staraja Russa]] gegenüber der 1. Stoßarmee, am 21. Februar nahm die 22. Armee [[Cholm]] und am 25. Februar [[Dedowitschi]] ein. Am 24. Februar fiel der wichtige Eisenbahnknotenpunkt von [[Dno]] wieder in sowjetische Hände. Einheiten der 1. Stoßarmee verfolgten die im Rückzug befindlichen deutschen Truppen, stellten mit dem rechten Flügel die Verbindung mit der 54. Armee der Leningrader Front her und nahmen am 29. Februar auch [[Noworschew]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende Februar erreichte die Südgruppe der Leningrader Front die deutsche Verteidigungslinie zwischen [[Pskow]] und [[Ostrow]] und versuchte vergeblich, sie zu durchbrechen. Da sich die deutsche Verteidigung wieder gefestigt hatte, wurde die Operation am 1.&amp;amp;nbsp;März 1944 beendet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[David M. Glantz]], [[Jonathan House]]: &amp;#039;&amp;#039;When Titans Clashed. How the Red Army Stopped Hitler.&amp;#039;&amp;#039; University of Kansas Press, Lawrence 1995, S. 192–193.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergebnis ==&lt;br /&gt;
Die [[Rote Armee]] stieß auf einer 600 km breiten Front etwa 180 bis 280 km nach Süden und Westen vor, sprengte die Belagerung von [[Sankt Petersburg|Leningrad]], zerschlug 26&amp;amp;nbsp;Divisionen der Achsenmächte, davon drei vollständig,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://victory.mil.ru/war//oper/77.html|wayback=20080505230954|text=Archivierte Kopie|archiv-bot=2019-04-25 11:42:52 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und betrat zum ersten Mal [[Estland]]. Das [[Oblast Leningrad|Leningrader]] und das [[Oblast Twer|Kalininer Gebiet]] wurden von deutscher Besatzung befreit. Die sowjetischen Verluste betrugen 314.000 Soldaten, davon 77.000 Tote.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Grigori Fedotowitsch Kriwoschejew|G. F. Kriwoschejew]] {{Webarchiv|url=http://www.soldat.ru/doc/casualties/book/chapter5_10_1.html#5_10_33|wayback=20100330193710|text=(Hg.): &amp;#039;&amp;#039; Rossija i SSSR w wojnach XX weka. Poteri wooruschennych sil. Statistitscheskoje issledowanie.&amp;#039;&amp;#039; Reihe &amp;#039;&amp;#039;Archiv&amp;#039;&amp;#039;. Olma-Press, Moskau 2001, ISBN 5-224-01515-4}} (russisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die mangelnde Erfahrung der Oberkommandos der beteiligten Fronten verhinderte jedoch große Durchbruchserfolge wie im Süden. Die deutsche 18.&amp;amp;nbsp;Armee konnte sich der Einschließung entziehen und geordnet Abwehrstellungen an der sogenannten [[Panther-Wotan-Linie|Panther-Wotanlinie]] entlang der [[Narva (Fluss)|Narva]] beziehen und dort den Kampf fortsetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;David M. Glantz, Jonathan House: &amp;#039;&amp;#039;When Titans Clashed.&amp;#039;&amp;#039; S. 193.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Schlacht um den Brückenkopf von Narva]]&lt;br /&gt;
* [[Pskow-Ostrower Operation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Bei der Betrachtung sowjetischer Quellen mit Ausnahme von [[Samisdat]]- und [[Tamisdat]]-Literatur, die bis zum Jahr 1987 veröffentlicht wurden, muss die Tätigkeit der sowjetischen Zensurbehörden ([[Glawlit]], Militärzensur) bei der Revision diverser Inhalte im Sinne der sowjetischen Ideologie berücksichtigt werden. (→[[Zensur in der Sowjetunion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://www.soldat.ru/doc/casualties/book/chapter5_10_1.html#5_10_33|wayback=20100330193710|text=G. F. Kriwoschejew (Hg.): Rossija i SSSR w wojnach XX weka. Poteri wooruschennych sil. Statistitscheskoje issledowanie. Reihe Archiv. Olma-Press, Moskau 2001, ISBN 5-224-01515-4 (russisch)}}&lt;br /&gt;
* N. Kislizyn/W. Subakow: &amp;#039;&amp;#039;Leningrad ergibt sich nicht&amp;#039;&amp;#039;, Progress Verlag, Moskau 1984, S. 260 f.&lt;br /&gt;
* S. P. Platonow (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Bitwa sa Leningrad 1941–1944.&amp;#039;&amp;#039; [[Voenizdat]], Moskau 1964.&lt;br /&gt;
* Иван С. Катышкин: Служили мы в штабе армейском. Воениздат, Moskau 1979.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Leningrad–Novgorod Offensive|Leningrad-Nowgoroder Operation}}&lt;br /&gt;
* [https://wwii-soldat.narod.ru/OPER/ARTICLES/024-lennovg.htm Leningrad-Nowgoroder Operation in &amp;#039;&amp;#039;Soldaty 20 weka&amp;#039;&amp;#039;] (russisch)&lt;br /&gt;
* [http://victory.mil.ru/war//oper/77.html Leningrad-Nowgoroder Operation in &amp;#039;&amp;#039;Großer Vaterländischer Krieg&amp;#039;&amp;#039;] (russisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlacht des Zweiten Weltkriegs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Operation des Deutsch-Sowjetischen Krieges]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt 1944]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bkm99</name></author>
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