<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lengefeld</id>
	<title>Lengefeld - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lengefeld"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lengefeld&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T00:30:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lengefeld&amp;diff=173495&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lengefeld&amp;diff=173495&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-01T17:31:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = [[Pockau-Lengefeld]]&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Lengefeld COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/43//N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 13/11//O&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 440&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = &lt;br /&gt;
| Fläche                 = 23.74&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 2311&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2025-01-15&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://pockau-lengefeld.de/leben-in-der-stadt/stadtportrait/ |titel=Stadtportrait - Stadt Pockau-Lengefeld |datum=2021-09-16 |sprache=de |abruf=2025-03-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2014-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 09514&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 037367&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
| Bilderwunsch           = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lengefeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine einstige [[Bergstadt]] an der [[Silberstraße]] im mittleren [[Erzgebirge]] in [[Sachsen]]. Der Ort trägt auch den Beinamen „Stadt zwischen den drei Talsperren“. Am 1. Januar 2014 bildete die Stadt Lengefeld gemeinsam mit der Gemeinde [[Pockau]] die Stadt [[Pockau-Lengefeld]]. Im nahegelegenen Ortsteil [[Kalkwerk Lengefeld|Kalkwerk]] arbeitete das letzte [[Bergwerk]] Sachsens bzw. der deutschen Seite des Erzgebirges mit [[Schachtförderung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:20090722310DR Rauenstein (Pockau-Lengefeld) Schloß.jpg|mini|Blick über Schloss Rauenstein nach Lengefeld]]&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt auf einem Höhenzug westlich des [[Flöha (Fluss)|Flöhatals]]. Der niedrigste Punkt des Stadtgebietes liegt mit {{Höhe|373|DE-NN}} im Flöhatal in der Nähe des Ortsteils Rauenstein, der höchste Punkt ist mit {{Höhe|686|DE-NN}} der Gipfel des [[Adlerstein]]s. Lengefeld liegt in der Mitte des [[Talsperre]]n-Dreiecks zwischen der [[Talsperre Neunzehnhain I|oberen]] und [[Talsperre Neunzehnhain II|unteren Neunzehnhainer]] sowie der [[Talsperre Saidenbach|Saidenbach-Talsperre]] (der größten der drei), die als Trinkwasserspeicher insbesondere für die Region um [[Chemnitz]] genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das radiale [[Waldhufendorf]] Wünschendorf liegt nordwestlich der Stadt Lengefeld. Nördlich von Wünschendorf befindet sich die Siedlung Stolzenhain. Nordöstlich auf der anderen Seite der Flöha liegen Reifland und Lippersdorf. Südlich und südwestlich der Stadt liegen das Kalkwerk, das Vorwerk und das Obervorwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich von Lengefeld erstreckt sich ein großes, zusammenhängendes Waldgebiet, der [[Bornwald|Bornwald/Heinzewald]]. Das Gebiet ist gut durch Wanderwege erschlossen. Die Stadt ist ca. 25&amp;amp;nbsp;km von [[Chemnitz]], 25&amp;amp;nbsp;km von [[Freiberg]] und 25&amp;amp;nbsp;km von der Grenze zu [[Tschechien]] (Grenzübergang [[Reitzenhain (Marienberg)|Reitzenhain]]) entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
| NORDWEST=[[Grünhainichen]]&lt;br /&gt;
| NORD=[[Borstendorf]]&lt;br /&gt;
| NORDOST=[[Eppendorf]]&lt;br /&gt;
| WEST=[[Börnichen/Erzgeb.|Börnichen]]&lt;br /&gt;
| OST=[[Pockau]]&lt;br /&gt;
| SUEDWEST=[[Heinzebank]]&lt;br /&gt;
| SUED=[[Marienberg]]&lt;br /&gt;
| SUEDOST=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsteile ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lengefeld, Vorwerk.jpg|mini|Ortsteil Vorwerk]]&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;150&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Kalkwerk Lengefeld|Kalkwerk]]&lt;br /&gt;
* [[Lippersdorf]]&lt;br /&gt;
* Obervorwerk&lt;br /&gt;
* Rauenstein&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;150&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Reifland]]&lt;br /&gt;
* [[Stolzenhain (Pockau-Lengefeld)|Stolzenhain]]&lt;br /&gt;
* Vorwerk&lt;br /&gt;
* [[Wünschendorf (Pockau-Lengefeld)|Wünschendorf]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Lengefeld mit Rauenstein, Kalkwerk und Obervorwerk ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lengefeld mit Kirche.jpg|mini|Lengefeld mit Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kalkwerk Lengefeld. Erzgebirgskreis. Sachsen.IMG 7811WI.jpg|mini|Kalkwerk]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Markt Lengefeld am 13. Aug. 2016.jpg|mini|Marktplatz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lengefeld Marktplatz Luftaufnahme.jpg|mini|Luftaufnahme der Marktplatzes]]&lt;br /&gt;
1360 wurde Lengefeld erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Lenginfelt&amp;#039;&amp;#039; und 1369 als &amp;#039;&amp;#039;Lengefeld&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt, die [[Schloss Rauenstein (Erzgebirge)|Burg Rauenstein]] bereits 1323.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herren der Burg Rauenstein gründeten 1522 die Bergstadt Lengefeld mit viereckigem Marktplatz-Grundriss. Im Bereich des Ortsteils Kalkwerk wurden [[Silber]], [[Eisen]] und [[Kalkstein]] gefördert, ohne dabei an die Fundmengen in [[Annaberg-Buchholz|Annaberg]] oder Marienberg heranzureichen. 1813 verlor Lengefeld die [[Bergrecht]]e. Die letzte Erzgrube wurde 1851 geschlossen. Anfang der 1940er Jahre wurden [[Sphalerit|Zinkblende]] und [[Galenit|Bleiglanz]] gefunden. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] suchte die Sowjetisch-Deutsche Aktiengesellschaft Wismut ([[Wismut (Unternehmen)|SDAG Wismut]]) in den Stollen nach [[Uran]]. Die Ausbeute war aber zu gering, das Unternehmen wurde aufgegeben. Es blieb die Kalksteinförderung – von 1528 bis Dezember 2016. Die „GEOMIN Erzgebirgische Kalkwerke GmbH“ wird den Standort Lengefeld als Aufbereitungsort für die im [[Kalkwerk Hammerunterwiesenthal]] gewonnenen Rohstoffe jedoch weiter betreiben. Die Grubenbereiche sollen in den nächsten Jahren verwahrt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Marmorvorräte in Lengefeld erschöpft - Abbau verlagert&amp;#039;&amp;#039;, Freie Presse vom 20. Dezember 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Reformation 1539 blieb Lengefeld eine eigenständige [[Parochie]]. 1541 wurde erstmals eine Lateinschule erwähnt. Die Bewohner des Erzgebirges – so auch in Lengefeld – mussten sich nach der kurzen Blüte des Bergbaus („[[Berggeschrey]]“) um andere Erwerbszweige bemühen. Dies war wie in Schlesien die Leineweberei. Schon 1587 wurde hier die erste [[Innung]] gegründet. Bis zu 450 Hausweber gingen in Lengefeld dieser Tätigkeit um 1900 nach. Die Stadt besaß vielfältige Handwerksbetriebe, u.&amp;amp;nbsp;a. Fleischer, Schuhmacher, Hutmacher, Schlosser, Tischler, Wagner, Schneider, Schmiede, Holzschleifer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1835 wurden Stadt und Dorf Lengefeld vereinigt. Beide Orte gehörten bis 1856 zum [[Amt Wolkenstein]]. 1845 und 1846 wurden die Straßen nach Marterbüschel und zum Heinzewald ausgebaut, in diesem Zusammenhang wurde das Wolkensteiner Tor abgerissen. 1855 begann der Bau von Johnsdorf (heute Obervorwerk). Das Kalkwerk Lengefeld kam 1859 von der Gemarkung Lauterbach nach Lengefeld. Die Freiwillige Feuerwehr wurde 1874 gegründet. Mit der Eröffnung der [[Bahnstrecke Reitzenhain–Flöha|Flöhatalbahn]] 1875 erhielt Lengefeld in Pockau Anschluss ans Eisenbahnnetz. Ein Kirchenneubau wurde 1886 eingeweiht. 1898 wurde eine Hochdruckwasserleitung verlegt. Das Elektrizitätswerk lieferte erstmals am 14. Dezember 1903 Strom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Baumwollweberei war aber der Leuchtenbau der größte Betrieb der Stadt. 1906 gegründet, hatte dieses Werk zeitweise 1.000 Beschäftigte und belieferte das Gebiet der DDR mit Wohnraumleuchten. Der Nachfolgebetrieb produzierte bis 1999. Im Ortsteil Marterbüschel wurde 1914 durch Hermann Lorenz die [[Gemeinschaft in Christo Jesu]] gegründet. Eine Sprungschanze wurde 1924 im Ortsteil Vorwerk errichtet und 1929 wurde das Schwimmbad eröffnet. In den Jahren 1929 bis 1933 erfolgte der Bau der [[Talsperre Saidenbach|Saidenbachtalsperre]]. 1939 wurde eine neue Schule eingeweiht. In den Jahren 1944 und 1945 wurden im Schloss Rauenstein und im Kalkwerk Bestände des Deutschen Buch- und Schriftmuseums Leipzig sowie der Deutsche Bücherei Leipzig und aus den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Forellenzuchtbetrieb stellte 1998 seinen Betrieb ein. Nach der politischen Wende entstanden neue Betriebe und bestehende wurden renoviert. Auch die überregional bekannte [[Haflinger]]zucht ist heute wieder selbständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lippersdorf, Reifland und Wünschendorf wurden am 1. Januar 1999 eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, 1999]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Elbhochwasser 2002|Jahrhunderthochwasser im Sommer 2002]] wurde die [[Flöha (Fluss)|Flöha]]-Brücke weggespült und dadurch die Stadt geteilt. Außer im Ortsteil Rauenstein gab es in der Stadt jedoch keine größeren Schäden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2014 schloss sich Lengefeld mit Pockau zur neuen Stadt Pockau-Lengefeld zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2014.html StBA: Gebietsänderungen vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lengefeld war bis 2010 [[Liste der Kur- und Erholungsorte in Sachsen|staatlich anerkannter Erholungsort]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/5582-Liste-der-Kur-und-Erholungsorte &amp;#039;&amp;#039;Bekanntmachung des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit über die Änderung der Liste der Sächsischen Kur- und Erholungsorte gemäß § 3 Abs. 5 Sächsisches Kurortegesetz (SächsKurG)&amp;#039;&amp;#039; vom 25. Oktober 2006] (SächsABl. S. 1012) auf: &amp;#039;&amp;#039;revosax.sachsen.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;2010 kein Erholungsort mehr, siehe [https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/11409-Liste-der-Kur-und-Erholungsorte &amp;#039;&amp;#039;Bekanntmachung des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr über die Änderung der Liste der Kur- und Erholungsorte im Freistaat Sachsen gemäß § 3 Abs. 5 SächsKurG&amp;#039;&amp;#039; vom 13. Mai 2010] (SächsABl. S. 817) auf: &amp;#039;&amp;#039;revosax.sachsen.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Folgende Einwohnerzahlen der selbstständigen Stadt Lengefeld beziehen sich auf den 31.&amp;amp;nbsp;Dezember des voranstehenden Jahres:&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;20%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1982 bis 1988&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1982 – 5682&lt;br /&gt;
* 1983 – 5697&lt;br /&gt;
* 1984 – 5736&lt;br /&gt;
* 1985 – 5653&lt;br /&gt;
* 1986 – 5629&lt;br /&gt;
* 1987 – 5603&lt;br /&gt;
* 1988 – 5628&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;20%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1989 bis 1995&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1989 – 5553&lt;br /&gt;
* 1990 – 5363&lt;br /&gt;
* 1991 – 5281&lt;br /&gt;
* 1992 – 5242&lt;br /&gt;
* 1993 – 5246&lt;br /&gt;
* 1994 – 5217&lt;br /&gt;
* 1995 – 5149&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;20%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1996 bis 2002&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1996 – 5106&lt;br /&gt;
* 1997 – 5087&lt;br /&gt;
* 1998 – 5039&lt;br /&gt;
* 1999 – 5045&lt;br /&gt;
* 2000 – 5029&lt;br /&gt;
* 2001 – 5022&lt;br /&gt;
* 2002 – 4986&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;20%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2003 bis 2009&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2003 – 4910&lt;br /&gt;
* 2004 – 4874&lt;br /&gt;
* 2005 – 4819&lt;br /&gt;
* 2006 – 4670&lt;br /&gt;
* 2007 – 4638&lt;br /&gt;
* 2008 – 4567&lt;br /&gt;
* 2009 – 4501&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;20%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2010 bis 2013&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2010 – 4450&lt;br /&gt;
* 2011 – 4389&lt;br /&gt;
* 2012 – 4341&lt;br /&gt;
* 2013 – 4224&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
: &amp;lt;small&amp;gt; Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenkstätten ==&lt;br /&gt;
* Gedenkstein von 1955 für die 60 örtlichen [[Opfer des Faschismus]] in den &amp;#039;&amp;#039;Parkanlagen am Markt&amp;#039;&amp;#039;; seit 1992 um einen Stein für Opfer des [[Stalinismus]] ergänzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rathaus Lengefeld (2016).jpg|mini|Rathaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1994–1999: Rolf Kunze (Wählervereinigung)&lt;br /&gt;
* 1999–2013: [[Ingolf Wappler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Blasonierung: In Gold drei schwarze Pfähle, überdeckt mit silbernen gekreuzten [[Schlägel und Eisen]]; dieses Symbol führen nur 10 Orte im Erzgebirge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
* [[Ilshofen]] in [[Baden-Württemberg]] (seit 1990)&lt;br /&gt;
* [[Osek]] (Ossegg) in [[Ústecký kraj|Nordböhmen]] (in Planung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Patenschaften ===&lt;br /&gt;
Lengefeld unterhält eine Patenschaft mit der 5. Kompanie des [[Panzergrenadierbataillon 371|Panzergrenadierbataillons 371]] im benachbarten Marienberg.&lt;br /&gt;
Die Patenschaft besteht seit 1999 und geht auf aktive Initiative von Bürgermeister Wappler zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Rauenstein.jpg|mini|[[Schloss Rauenstein (Erzgebirge)|Burg Rauenstein]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20060803410DR Rauenstein (Pockau-Lengefeld) Schloß.jpg|mini|Schloss Rauenstein von Süden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche zum Heiligen Kreuz Lengefeld vom Friedhof (2016,1).jpg|mini|Kirche zum Heiligen Kreuz]]&lt;br /&gt;
* Marktplatz&lt;br /&gt;
* [[Schloss Rauenstein (Erzgebirge)|Burg Rauenstein]]&lt;br /&gt;
* Stadtbad Lengefeld&lt;br /&gt;
; Kirche zum Heiligen Kreuz&lt;br /&gt;
Die heutige Kirche stammt von 1885/1886 mit Orgel von [[Zacharias Hildebrandt]], die 1726 vollendet wurde und den Brand des Vorgängerbaus überstand. Eine Grabplatte des um die Wende zum 17. Jahrhundert etwa 40 Jahre in Lengefeld tätig gewesenen Pfarrers Pancratius Himmelreich &amp;lt;!--Der heißt wirklich so.--&amp;gt; ist erhalten und im Umgang hinter dem Altarbild zu sehen. Die Orgel wurde 2010 bis 2014 saniert. Dabei wurde ihr Zustand von 1726 wiederhergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hildebrandt-orgel-lengefeld.de/index.php Webseite des Fördervereins Zacharias-Hildebrandt-Orgel], abgerufen am 25. Juli 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der Kirche steht ein Standbild Martin Luthers, das in der Zeit der Entstehung der Kirche entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Museum Kalkwerk&lt;br /&gt;
Das [[Kalkwerk Lengefeld|Technische Museum Kalkwerk]] mit einer Ausstellung über die Einlagerung der [[Dresden|Dresdner]] Kunstschätze kurz vor Kriegsende und den Abtransport der Schätze in die [[Sowjetunion]] als [[Kriegsbeute]] befindet sich im historischen Kalkwerk. Im Sommer blühen auf der Bruchsohle im Museum viele seltene Orchideen. In der Adventszeit kann man Mettenschichtfeiern besuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Alles-in-Metall-Werk Lengefeld.jpg|mini|Betriebsgebäude der a.i.m. Stanz- und Fügetechnik GmbH – ehem. VEB Leuchtenbau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hp Lengefeld-Rauenstein (3).jpg|mini|Haltepunkt Lengefeld-Rauenstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
* GEOMIN Erzgebirgische Kalkwerke GmbH&lt;br /&gt;
* paper + design GmbH (Papierservietten und Tischtücher)&lt;br /&gt;
* a.i.m. Stanz- und Fügetechnik GmbH&lt;br /&gt;
* PWO Werkzeugbau Oertel GmbH&lt;br /&gt;
* Maschinenbau Stankus&lt;br /&gt;
* Bruno Wagner und Söhne Metallwarenfabrik&lt;br /&gt;
sowie weitere Handwerksbetriebe, Speditionen, Land- und Forstwirtschaftsbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehrsanbindung ===&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof Pockau-Lengefeld]] sowie die [[Haltepunkt]]e &amp;#039;&amp;#039;Lengefeld-Rauenstein&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Reifland]]-[[Wünschendorf (Pockau-Lengefeld)|Wünschendorf]]&amp;#039;&amp;#039; liegen an der [[Bahnstrecke Reitzenhain–Flöha|Bahnstrecke Flöha–Marienberg/Olbernhau]]. An den Stationen hält die [[Liste der Eisenbahnlinien in Sachsen|Linie RB 81]] Chemnitz–Olbernhau-Grünthal der [[Erzgebirgsbahn]] Montag bis Freitag im Stundentakt, am Wochenende im Zweistundentakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lengefeld liegt in der Nähe des Kreuzes der Bundesstraßen [[Bundesstraße 101|101]] ([[Freiberg]] – [[Annaberg-Buchholz]]) und [[Bundesstraße 174|174]] ([[Chemnitz]] – [[Marienberg]] – [[Prag]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
In der Stadt gibt es zwei Kindertagesstätten, zwei Grundschulen und eine Oberschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Leberecht Krutzsch]] (1772–1852), Forstwissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Daniel Amadeus Neander]] (1775–1869), Bischof in Berlin&lt;br /&gt;
* [[Hermann Zimmermann (Politiker)|Hermann Zimmermann]] (1856–1902), Amtsgerichtsrat und Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Zehme]] (1864–1940), evangelisch-lutherischer Theologe, Missionar der Leipziger Mission in Indien und Lehrer&lt;br /&gt;
* [[Hermann Schubert (Politiker)|Hermann Schubert]] (1886–1938), Politiker (KPD)&lt;br /&gt;
* [[Walter Findeisen (Schriftsteller)|Walter Findeisen]] (1903–1986), Heimatschriftsteller und Verleger&lt;br /&gt;
* [[Ecke von Zezschwitz]] (1922–2003), Bodenkundler, Agrikulturchemiker und Geologe&lt;br /&gt;
* [[Gisela Glende]], geborene Trautzsch (1925–2016), Politikerin (SED) und Funktionärin&lt;br /&gt;
* [[Iris Wittig]] (1928–1978), Militärpilotin&lt;br /&gt;
* [[Konrad Mauersberger]] (* 1938), Physiker&lt;br /&gt;
* [[Ines Geißler]] (* 1963), Olympiasiegerin von 1980 über 200 m Schmetterling&lt;br /&gt;
* [[Janice Jakait]] (* 1977), Extremsportlerin und Buchautorin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Staatslexikon Sachsen|5|618|bis=620|Lengefeld}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Parochie Lengefeld.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Sächsische Kirchengalerie, Ephorie Marienberg.&amp;#039;&amp;#039; Strauch Verlag, Leipzig, Sp. 395–457 ([https://digital.slub-dresden.de/id250232715/202 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* Hermann Endler: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtliche Nachrichten über Lengefeld und Rauenstein.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Herm. Richter, Lengefeld 1893 ([https://digital.slub-dresden.de/id382976304 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* Landratsamt Mittlerer Erzgebirgskreis, Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Städte und Gemeinden im Mittleren Erzgebirgskreis.&amp;#039;&amp;#039; Eine Zeittafel (Teile 1–3)&lt;br /&gt;
* {{BKD|5|12|11|Lengefeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* [http://www.lengefeld.de/ Offizielle Internetpräsenz der Stadt Lengefeld]&lt;br /&gt;
* {{HOV|Lengefeld,_Stadt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Pockau-Lengefeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4035320-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Pockau-Lengefeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Erzgebirgskreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Erzgebirgskreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger staatlich anerkannter Erholungsort in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergstadt (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1360]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2014]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstschutz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>