<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lena_Ohnesorge</id>
	<title>Lena Ohnesorge - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lena_Ohnesorge"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lena_Ohnesorge&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T02:46:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lena_Ohnesorge&amp;diff=607421&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Berlin2019: /* Partei */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lena_Ohnesorge&amp;diff=607421&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-26T15:46:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Partei&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lena Ohnesorge (cropped).jpg|mini|Lena Ohnesorge (1965)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lena Ohnesorge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Helene Maria Wilhelmine&amp;#039;&amp;#039; geb. Voss (* [[17. Juli]] [[1898]] in [[Prenzlau]]; † [[12. August]] [[1987]] in [[Bochum]]) war eine [[Deutschland|deutsche]] [[Politiker]]in ([[Gesamtdeutscher Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten|GB/BHE]], später [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]). Sie war von 1957 bis 1967 Ministerin für Arbeit, Soziales und [[Vertriebener|Vertriebene]] des Landes [[Schleswig-Holstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch des [[Mädchengymnasium|Lyzeums]] in Prenzlau, das sie mit der Lehrerinnenprüfung beendete, bestand Lena Ohnesorge 1918 das [[Abitur]] in [[Stettin]]. Anschließend absolvierte sie ein Studium der [[Medizin]] in [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]], [[Philipps-Universität Marburg|Marburg]], [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg|Würzburg]], [[Universität Greifswald|Greifswald]] und [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel|Kiel]], welches sie 1923 mit dem [[Staatsexamen]] beendete. 1923 erfolgte auch ihre [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum [[Doktortitel|Dr. med.]] an der [[Christian-Albrechts-Universität Kiel]] mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Zur Epidemiologie der [[Mumps|Parotitis epidemica]]&amp;#039;&amp;#039;. Anschließend war sie als Krankenhausärztin in Prenzlau und Berlin tätig. 1925 ließ sie sich als praktische [[Arzt|Ärztin]] in Prenzlau nieder. [[Uwe Danker|Danker]] und Lehmann-Himmel charakterisieren sie in ihrer Studie über das Verhalten und die Einstellungen der Schleswig-Holsteinischen Landtagsabgeordneten und Regierungsmitglieder der Nachkriegszeit in der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] als „oppositionell-gemeinschaftsfremd“ und „Nonkonformistin“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl18/drucks/4400/drucksache-18-4464.pdf Landtagsdrucksache 18-4464], S. 285, abgerufen am 25. März 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1945 floh sie aus der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] und eröffnete eine Praxis in Lübeck. Von 1965 bis 1973 war Lena Ohnesorge Präsidentin des [[Deutscher Ärztinnenbund|Deutschen Ärztinnenbundes]]. 1974 erhielt sie die [[Paracelsus-Medaille]] der deutschen Ärzteschaft und das Bundesverdienstkreuz mit Stern und Schulterband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lena Ohnesorge war verwitwet und hatte fünf Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Von 1950 bis 1958 gehörte sie dem Gesamtdeutschen Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten an. Am 22. Oktober 1959 wurde sie Mitglied der CDU.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://lissh.lvn.parlanet.de/shlt/iud/lissh-informationsdienst/lissh-info_landesregierung_kabinette_sh_seit_1946.pdf LIS-SH]: Zusammensetzung der Landesregierungen Schleswig-Holsteins seit 1946.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordnete ==&lt;br /&gt;
Von 1950 bis 1958 war Lena Ohnesorge erstmals [[Mitglied des Landtages|Mitglied]] des [[Landtag Schleswig-Holstein|Landtages von Schleswig-Holstein]]. Hier gehörte sie von 1950 bis 1958 dem Vorstand der GB/BHE-[[Fraktion (Politik)|Landtagsfraktion]] an. Von 1950 bis 1954 sowie von 1955 bis 1957 war sie außerdem Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheitswesen. Nachdem sie aus dem GB/BHE ausgetreten war, verließ sie am 20. September 1958 auch die GB/BHE-Fraktion und gehörte dem Landtag bis zum Ende der Wahlperiode noch einen Monat als [[Fraktionsloser Abgeordneter|fraktionslose Abgeordnete]] an. Allerdings fanden in diesem Zeitraum keine Sitzungen des Landtags mehr statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1962 bis 1967 war Lena Ohnsorge erneut Mitglied des Landtages, diesmal als Mitglied der CDU-Fraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lena Ohnesorge zog 1950 und 1954 über die [[Landesliste]] und 1962 als direkt gewählte Abgeordnete des [[Wahlkreis]]es Lübeck-Mitte in den Landtag ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Am 21. Oktober 1957 wurde sie als [[Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit Schleswig-Holstein|Ministerin für Arbeit, Soziales und Vertriebene]] in die von [[Ministerpräsident]] [[Kai-Uwe von Hassel]] geführte Landesregierung von Schleswig-Holstein berufen und am 18. November 1957 vereidigt. In diesem Amt gehörte sie auch dem ab 1962 von [[Helmut Lemke (Politiker)|Helmut Lemke]] geleiteten Kabinett an. Nach der Landtagswahl 1967 schied sie am 3. Mai 1967 aus der Regierung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett von Hassel I]] – [[Kabinett von Hassel II]] – [[Kabinett Lemke I]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Landtag Schleswig-Holstein|242}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sabine Jebsens-Ibs: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Lena Ohnesorge.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schleswig-Holsteinische Politikerinnen der Nachkriegszeit.&amp;#039;&amp;#039; Landeszentrale für Politische Bildung Schleswig-Holstein (Hrsg.), Kiel 1994, ISBN 3-88312-048-0, S. 38–43.&lt;br /&gt;
* Sabine Jebens-Ibs: &amp;#039;&amp;#039;Ohnesorge, Helene (Lena).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon für Schleswig-Holstein und Lübeck.&amp;#039;&amp;#039; Band 10, Wachholtz Verlag, Neumünster 1994, ISBN 3-529-02650-6, S. 276–281.&lt;br /&gt;
* Jürgen Theil: &amp;#039;&amp;#039;Prenzlauer Stadtlexikon und Geschichte in Daten. Arbeiten des Uckermärkischen Geschichtsvereins zu Prenzlau e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; Band 7, 1. Auflage, Prenzlau 2005, ISBN 3-934677-17-7, S. 132.&lt;br /&gt;
* Manuela Junghölter: &amp;#039;&amp;#039;Lena Ohnesorge (1898–1987). Die Stimme der Flüchtlinge.&amp;#039;&amp;#039; In: dieselbe: &amp;#039;&amp;#039;Starke Frauen aus Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039;. Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen 2020, ISBN 978-3-8313-3256-4, S. 43f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Sozialminister Schleswig-Holstein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1026666775|VIAF=267699275}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ohnesorge, Lena}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialminister (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GB/BHE-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Paracelsus-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1987]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Lübeck)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ohnesorge, Lena&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Voss, Lena (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (GB/BHE, CDU), MdL, Landesministerin in Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Juli 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Prenzlau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. August 1987&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bochum]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Berlin2019</name></author>
	</entry>
</feed>