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	<title>Lena Amsel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T02:23:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lena_Amsel&amp;diff=1592609&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Karbohut am 1. Februar 2026 um 15:27 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-01T15:27:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lena Amsel zu ihrem jüngsten Tanzabend 1918 Franz X. Setzer.png|miniatur|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lena Amsel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;(Photo von [[Franz Xaver Setzer]], 1918)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lena Amsel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Juli]] [[1898]] in [[Łódź]], [[Weichselland]]; † [[2. November]] [[1929]] in [[Paris]]) war eine [[Tanz|Tänzerin]] und [[Schauspieler|Schauspielerin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sie stammte aus jüdischen Fabrikantenkreisen. 1914 zog sie nach [[Dresden]], 1915 nach [[Berlin]]. Sie suchte Kontakt zu den Größen aus [[Varieté]], Film und Theater. Im [[Café des Westens]] begegnete sie 1916 [[Karl Gustav Vollmoeller]] und [[Max Reinhardt]]. Vollmoeller wurde ihr Geliebter und Förderer für mehrere Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1917 stand sie im Berliner [[Varieté]]theater [[Wintergarten (Varieté)|Wintergarten]] als Tänzerin auf der Bühne, kurz darauf in [[Wien]] vor der Kamera. 1917/18 spielte sie in den Stummfilmen &amp;#039;&amp;#039;Pinselputzi stiftet Unheil und eine Ehe&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Pinselputzi rendevouzelt&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Lenas noble Bekanntschaft&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Meine Tochter, deine Tochter&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Der Weg zum Reichtum&amp;#039;&amp;#039; mit. Letzterer startete am 31. Mai 1918, und neben Lena Amsel als „Pinselputzi“ trat [[Paul Morgan (Schauspieler)|Paul Morgan]] in einer Hauptrolle auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nkr|25|05|1918|12|Kostenlose Schlagerfilme! (Anzeige des Verleihs)|HERVORHEBUNG=Lena&amp;amp;#32;Amsel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl sie keine tänzerische Ausbildung hatte, konnte sich Lena Amsel für einige Jahre auf deutschen und österreichischen Bühnen als Tänzerin halten. So trat die „in Deutschland sehr bekannte Tänzerin Lena Amsel“ etwa am 6. Mai 1918 in Wien im Rahmen eines von der &amp;#039;&amp;#039;Konzertdirektion Gutmann&amp;#039;&amp;#039; (siehe [[Hugo Knepler]]) veranstalteten Tanzabends auf. Dieser fand im &amp;#039;&amp;#039;mittleren Wiener Konzerthaussaal&amp;#039;&amp;#039; statt. Die [[Wiener Werkstätte]] hatte „eigens für die Künstlerin Papierkostüme entworfen und ist es das erstemal, daß solche Kostüme zur Vorführung gelangen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nwg|14|04|1918|17|Veranstaltungen der KonzertdirektionGutmann (Zeitungsanzeige)|HERVORHEBUNG=Lena&amp;amp;#32;Amsel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nwj|17|04|1918|7|Konzertnachrichten|HERVORHEBUNG=Lena&amp;amp;#32;Amsel}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Presse urteilte anschließend:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Lena Amsel ist hübsch, sonst gibt ihr nichts Berechtigung, einen Tanzabend zu veranstalten. Auch die reizenden Papierkostüme der Wiener Werkstätte, die sehr hübsch aussahen, sich aber zum Tanze wenig eignen, vermochten nicht, die Darbietungen Lena Amsels erträglicher zu machen. Die Begleitung besorgte in vorzüglicher Weise Herr [[Otto Schulhof]]; er füllte die Pausen mit stimmungsvoll vorgetragenen Musikpiècen aus, der einzige Genuß des Tanzabends.|Quelle=Rezension in der &amp;#039;&amp;#039;[[Wiener Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 7. Mai 1918|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wrz|07|05|1918|21|Tanzabend Lena Amsel|HERVORHEBUNG=X««z«bend&amp;amp;#32;Leu«&amp;amp;#32;Amsel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ihre Filmkarriere setzte sich zu Beginn der 20er Jahre fort. 1922/23 wirkte sie in den vier Folgen von &amp;#039;&amp;#039;[[Tragödie der Liebe]]&amp;#039;&amp;#039; mit, unter der Regie von [[Joe May]] und an der Seite von [[Emil Jannings]], [[Mia May]], [[Curt Goetz]] und [[Marlene Dietrich]]. Ihr letzter Film war &amp;#039;&amp;#039;Der mächtige Dollar&amp;#039;&amp;#039;, 1923, an der Seite von [[Eduard von Winterstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Privat wurde die von 1917 bis 1924 mit Vollmoeller unterhaltene Liaison von drei kurzen Ehen sowie drei Scheidungen unterbrochen. Ihr erster Mann war Baron Sieverts, der zweite der Graf [[Moy de Sons|Moy]] aus München, der dritte der ehemalige Schauspieler Ernst Dumke, zum Zeitpunkt der Eheschließung Generaldirektor der [[Deutsche Keramische Gesellschaft|Deutschen Keramik]] und der Frankfurter Versicherungsanstalt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|std|22|07|1924|6|Lena Amsels dritte Ehe|HERVORHEBUNG=Lena&amp;amp;#32;Amsels&amp;amp;#32;dritte&amp;amp;#32;Ehe}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 übersiedelte Lena Amsel nach Paris. Durch Vollmoeller kam sie mit namhaften Künstlern in Kontakt: [[André Derain]], [[Georges Braque]], [[Pablo Picasso]], [[Ossip Zadkine]], [[Louis Aragon]], [[André Breton]], [[René Crevel]], [[Paul Éluard]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lena Amsel starb am 2. November 1929 im Alter von 31 Jahren bei Paris infolge eines [[Straßenverkehrsunfall|Automobilunfalls]], der sich auf einer Straße zwischen Paris und Fontainebleau ereignete. Dort hatten die Tänzerin und der Maler [[André Derain]], der so wie sie selbst einen [[Bugatti]]-Sportwagen fuhr, sich gegenseitig zu einem improvisierten Wettrennen herausgefordert. Amsels Wagen geriet ins Schleudern, überschlug sich und fing Feuer. Es gelang Derain nicht, sie und ihre Freundin Florence Pitron, die ebenfalls durch den Unfall ums Leben kam, aus dem brennenden [[Autowrack|Wrack]] zu retten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|std|09|11|1929|3|Wie Lena Amsel verunglückte|HERVORHEBUNG=Wie&amp;amp;#32;Lena&amp;amp;#32;Amsel&amp;amp;#32;verunglückte}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Lena Amsel wurde in Paris auf dem [[Cimetière du Montparnasse]] bestattet (Division 28, Sektion 3).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://androom.home.xs4all.nl/biography/i020169.htm Die Grabstätte der Lena Amsel auf dem Pariser Montparnasse-Friedhof] (2019), Foto von Androom in der Webpräsenz &amp;#039;&amp;#039;[https://androom.home.xs4all.nl/index.htm?welcome.htm The Androom Archives]&amp;#039;&amp;#039; (en).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lena Amsels Leben und Schicksal inspirierte [[Ruth Landshoff]] zu ihrer wohl 1933 vollendeten fiktiven Biographie mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Roman einer Tänzerin&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Roman einer Tänzerin&amp;#039;&amp;#039; (ca. 1933). Erstausgabe aus dem Nachlass (Hrsg.) Walter Fähnders. Aviva, Berlin 2002, 2. überarb. Aufl. 2005, ISBN 3-932338-15-4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Werk durfte aufgrund der [[Machtergreifung|Machtergreifung der Nationalsozialisten]] in Deutschland nicht mehr erscheinen. Die posthume Erstausgabe wurde fast 70 Jahre später im Jahr 2002 gedruckt.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Fähnders: &amp;#039;&amp;#039;Über zwei Romane, die 1933 nicht erscheinen durften. Mela Hartwigs „Bin ich ein überflüssiger Mensch?“ und Ruth Landshoff-Yorcks „Roman einer Tänzerin“.&amp;#039;&amp;#039; In: Axel E. Walter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Regionaler Kulturraum und intellektuelle Kommunikation vom Humanismus bis ins Zeitalter des Internet.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Rodopi, Amsterdam und New York 2004, ISBN 90-420-1715-5, S. 161–190 ([https://books.google.fr/books?id=kcx2wVl7LukC&amp;amp;pg=PA161&amp;amp;dq=%22Ruth+Landshoff-Yorcks+Roman+einer+T%C3%A4nzerin%22&amp;amp;hl=fr&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwidk9qN_P_oAhVNQBoKHaP3BoUQ6AEIMjAB#v=onepage&amp;amp;q=%22Ruth%20Landshoff-Yorcks%20Roman%20einer%20T%C3%A4nzerin%22&amp;amp;f=false Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* 1917: Pinselputzi stiftet Unheil und eine Ehe&lt;br /&gt;
* 1918: Pinselputzi rendevouzelt&lt;br /&gt;
* 1918: Lenas noble Bekanntschaft&lt;br /&gt;
* 1918: Meine Tochter, deine Tochter&lt;br /&gt;
* 1918: Der Weg zum Reichtum&lt;br /&gt;
* 1918: Lene oder Lena?&lt;br /&gt;
* 1923: [[Tragödie der Liebe]] (4 Teile)&lt;br /&gt;
* 1923: Der mächtige Dollar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ruth Landshoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Roman einer Tänzerin.&amp;#039;&amp;#039; Roman 1933; Erstausgabe aus dem Nachlaß v. [[Walter Fähnders]]. Aviva, Berlin 2002; 2. überarb. Aufl. 2005; ISBN 3-932338-23-5.&lt;br /&gt;
* Frederik D. Tunnat: &amp;#039;&amp;#039;Karl Vollmoeller. Dichter und Kulturmanager. Eine Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Tredition, Hamburg 2008, ISBN 978-3-86850-000-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|e44a7f0e2ad748d0b619c915df3e8023}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0025416}}&lt;br /&gt;
* [http://www.zadkine.com/browse/?&amp;amp;limit=1&amp;amp;page=204 Foto Lena Amsel mit Ossip Zadkine]&lt;br /&gt;
* {{Perlentaucher|11814|b|Roman einer Tänzerin}} (Roman von Ruth Landshoff-Yorck nach Leben und Tod von Lena Amsel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124925405|LCCN=n2003051930|VIAF=45248294}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Amsel, Lena}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tänzer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stummfilmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karl Gustav Vollmoeller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unfallopfer (Straßenverkehr)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Amsel, Lena&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Tänzerin und Schauspielerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Juli 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Łódź]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. November 1929&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Karbohut</name></author>
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