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	<title>Leiterberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;AF666: /* Geographische Lage */</title>
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		<updated>2026-01-25T16:51:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geographische Lage&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Leiterberg im Pfälzerwald. Den gleichnamigen Berg in den [[Allgäuer Alpen]] beschreibt [[Leiterberg (Allgäuer Alpen)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME=&lt;br /&gt;
|BILD=Ritterstein 108 Haidhaldbrunnen 220 Schr.JPG&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Ritterstein 108 an der Südwestflanke&lt;br /&gt;
|HÖHE=507&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=DE-NN&lt;br /&gt;
|LAGE=[[Landkreis Kaiserslautern]], [[Rheinland-Pfalz]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE=[[Pfälzerwald]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=49/22/37.12/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=7/51/49.10/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=DE-RP&lt;br /&gt;
|TYP=Rückenberg&lt;br /&gt;
|GESTEIN=Unterer Mittlerer und Oberer Buntsandstein ([[Rehberg (Wasgau)|Rehberg]] und Schlossbergschichten; Karlstalschichten)&amp;lt;ref name=&amp;quot;geologische Karte&amp;quot;&amp;gt;Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz: [http://mapserver.lgb-rlp.de/php_guek/index.phtml?CMD=ZOOM_SCALE&amp;amp;scale=510000 Geologische Übersichtskarte Rheinland-Pfalz]. Abgerufen am 22. April 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|ALTER=251–243 Millionen Jahre&lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=Kernzone im [[Biosphärenreservat Pfälzerwald-Vosges du Nord|Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen]]&lt;br /&gt;
|BILD1=Haidhaldbrunnen.jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-BESCHREIBUNG= Haidhaldbrunnen am Westhang&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leiterberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein 507 Meter hoher Berg im [[Pfälzerwald]] 1,5 km nordöstlich vom [[Stüterhof]], einem Ortsteil von [[Waldleiningen]]. Er befindet sich komplett auf der Gemarkung von Waldleiningen und liegt im [[Landkreis Kaiserslautern]] in [[Rheinland-Pfalz]].&amp;lt;ref&amp;gt;Landschaftsinformationssystem der Naturschutzverwaltung: [http://map1.naturschutz.rlp.de/mapserver_lanis/index.php?layers=tk_sw,landes_grenze,landschaften&amp;amp;pois=0 Kartendienst]. Abgerufen am 22. April 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf seinem Gipfel befindet sich die sogenannte [[Leiterberger Platte]] mit einem [[Feuchtbiotop]], das vom Grundwasser gespeist wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Der Leiterberg liegt im &amp;#039;&amp;#039;Mittleren Pfälzerwald&amp;#039;&amp;#039; etwa 3 Kilometer südwestlich von Waldleiningen am Nordrand des &amp;#039;&amp;#039;Hohen Pfälzerwaldes&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesanstalt für Landeskunde: &amp;#039;&amp;#039;Geographische Landesaufnahme. [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands#Einzelblätter|Die naturräumlichen Einheiten in Einzelblättern 1:200.000]]&amp;#039;&amp;#039;. Bad Godesberg 1952–1994. → [http://geographie.giersbeck.de/karten Online-Karten] *Blatt 160: Landau i. d. Pfalz (Adalbert Pemöller 1969; 47 S.).&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. der [[Frankenweide]], einem Hochplateau, das mit dem [[Weißenberg (Frankenweide)|Weißenberg]] (610 m ü. [[Normalhöhennull|NHN]]), [[Hortenkopf]] (606 m über NN), [[Mosisberg]] (610 m ü. NHN) und dem [[Eschkopf]] (609 m ü. NHN) die vier höchsten Erhebungen des inneren Pfälzerwaldes trägt. Er befindet sich auf einem langgestreckten Höhenzug, der etwa 2 km nordöstlich des [[Riesenberg (Pfalz)|Riesenberges]] (514 m ü. NHN) sich bis [[Lambrecht (Pfalz)|Lambrecht]] erstreckt und dabei die Entwässerungssysteme von [[Speyerbach|Speyer]]- und [[Hochspeyerbach]] trennt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TK  Kaiserslautern Süd&amp;quot;&amp;gt;Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Topographische Karte 1 : 25 000 Kaiserslautern Süd.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag, Mainz 1998&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geomorphologie ===&lt;br /&gt;
Legt man die &amp;#039;&amp;#039;Typologie von Bergformen&amp;#039;&amp;#039; des Pfälzerwaldes nach Geiger&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Geiger: &amp;#039;&amp;#039;Der Pfälzerwald im geographischen Überblick.&amp;#039;&amp;#039; In: Michael Geiger u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Pfälzerwald, Porträt einer Landschaft.&amp;#039;&amp;#039; Pfälzische Verlagsanstalt Landau i. d. Pfalz 1987, S. 41&amp;lt;/ref&amp;gt; zugrunde, so handelt es sich beim Leiterberg um einen wenig prägnanten Rückenberg, der in das umfassende System langgestreckter Höhenzüge des inneren Pfälzerwaldes eingebettet ist. Dies belegen auch die georeferentiellen Parameter der [[Dominanz (Geographie)|Dominanz]] und [[Schartenhöhe]], die nur sehr geringe Werte aufweisen. So beträgt seine Dominanz nur 2 Kilometer, da der nächstgelegene höhere Berg (Riesenberg) in genau dieser Entfernung zu finden ist. Daneben sind Leiter- und Riesenberg nur durch eine flache Mulde ([[Scharte (Geographie)|„Scharte“]]) mit einer Höhe von 502 m ü. NHN voneinander getrennt, sodass die Schartenhöhe als Differenzbetrag zwischen den Höhen von Mulde und Leiterberg den minimalen Wert von 5 Metern einnimmt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TK  Kaiserslautern Süd&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässer ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ritterstein 109 Welterstal.JPG|miniatur|Ritterstein im Welterstal]]&lt;br /&gt;
Der Leiterberg empfängt als nördlicher Ausläufer der Frankenweide mit etwa 950 mm [[Niederschlag|Jahresniederschlag]] relativ hohe Niederschlagsmengen&amp;lt;ref name=&amp;quot;DWD Klimaatlas Rhl.-Pf.&amp;quot;&amp;gt;[[Deutscher Wetterdienst]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Klimaatlas von Rheinland-Pfalz.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Deutscher Wetterdienst, Bad Kissingen 1957, Blatt 51&amp;lt;/ref&amp;gt; und ist das Quellgebiet mehrerer kleinerer Fließgewässer. Besonders an seinem oberen Westhang entspringen mehrere Quellen, von denen eine als „[[Haidhaldbrunnen]]“ gefasst ist. Am Fuße des Leiterberges befindet sich im „Stüter Loch“ außerdem die Stüterbächel-Quelle; ab hier fließt das Stüterbächel nach Aufnahme verschiedener Zuflüsse etwa 2,5 Kilometer in nördlicher Richtung. Der kleine Bach war ursprünglich oberster Teil des [[Leinbach (Hochspeyerbach)|Leinbaches]], versickert jedoch mittlerweile nach Passieren eines Fischweihers in einer Wiese, sodass Quelle und Verlauf des Leinbaches anders festgelegt werden mussten. Südöstlich des Leiterberges entspringt ferner der [[Weltersbach (Speyerbach)|Weltersbach]], der nach etwa 3 Kilometern in der Nähe des Weilers [[Mückenwiese]] in den Speyerbach mündet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TK  Kaiserslautern Süd&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine hydrologische Besonderheit des Leiterberges ist die Leiterberger Platte, die sich in seinem Gipfelbereich befindet. Es handelt sich hierbei um ein Feuchtbiotop mit Weiher, das zu einer der Kernzonen im [[Biosphärenreservat Pfälzerwald-Vosges du Nord|Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen]] erklärt wurde und deshalb besonderen Schutz genießt. Bereits im [[Landauer Anzeiger]] vom 17. September 1931 schrieb Wolfgang Bertram den Aufsatz „Ein Weiher auf der Leiterberg beim Stüterhof im Pfälzerwald“ und ging schon damals auf die besondere Hydrologie des Berges ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Der Leiterberg wird in erster Linie von den Gesteinsschichten des [[Unterer Buntsandstein|Unteren]], [[Mittlerer Buntsandstein|Mittleren]] und [[Oberer Buntsandstein|Oberen Buntsandsteins]] gebildet, die zu Beginn der [[Trias (Geologie)|Trias]] (251–243 Millionen Jahre) bei vorwiegend wüstenhaften Bedingungen abgelagert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei sind bis etwa zu einer Höhe von 400 m ü. NHN Gesteine des Unteren Buntsandstein aufgeschlossen, wobei vor allem Formationen der [[Rehberg-Schichten|Rehberg-]] und [[Schlossbergschichten]] die Oberfläche bilden. In diesen Gesteinsschichten wechseln sich kleinräumige Felszonen mit dünnen Tonschichten ab, wobei letztere oft als Quellhorizont fungieren (siehe [[#Gewässer|Gewässer]]). Es handelt sich häufig um rote, teilweise geröllführende [[Sandstein]]e unterschiedlicher [[Korngröße]], die vor allem in höheren Bereichen eine eher feinkörnigere, geringer kristallisierte Struktur aufweisen und damit weniger verwitterungsbeständig sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geologische Karte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab einer Höhe von etwa 400 m ü. NHN werden diese Gesteine durch die jüngeren Formationen des Mittleren und Oberen Buntsandsteins überdeckt. Charakteristisch sind dabei besonders Formationen der [[Karlstalschichten]], die aus stark verkieselten, [[quarzit]]isch gebundenen [[Cottaer Sandstein|Mittel]]- und [[Sand|Grobsandsteinen]] bestehen und in der &amp;#039;&amp;#039;Karlstal-Felszone&amp;#039;&amp;#039; häufig wie im namensgebenden [[Karlstal]] als harte Felsblöcke mit mehreren Metern Durchmesser an die Oberfläche treten. Diese charakteristischen Felsbildungen („Felsenmeere“) sind allerdings im Bereich des Leiterberges nicht nachzuweisen; sie werden durch weitere Gesteinsfolgen des Mittleren und Oberen Buntsandsteins überlagert, die im oberen Bereich eher tonig gebunden sind und deshalb wasserstauende Wirkung besitzen. Entsprechendes zeigt sich besonders im Bereich der Leiterberger Platte, wo diese Bedingungen in Verbindung mit häufigen Niederschlägen zur Bildung eines Feuchtbiotops mit Weiher geführt haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geologische Karte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michael Geiger u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Pfälzerwald, Porträt einer Landschaft&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Pfälzische Landeskunde, Landau/Pf. 1987, ISBN 3-9801147-1-6&lt;br /&gt;
* Michael Geiger u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geographie der Pfalz&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Pfälzische Landeskunde, Landau/Pf. 2010, ISBN 978-3-9812974-0-9&lt;br /&gt;
* Karl Heinz: &amp;#039;&amp;#039;Pfalz: mit Weinstraße; Landschaft, Geschichte, Kultur, Kunst, Volkstum.&amp;#039;&amp;#039; Glock und Lutz Verlag, Heroldsberg 1976&lt;br /&gt;
* Klaus Hünerfauth: &amp;#039;&amp;#039;Natur- und Kulturlandschaften der Pfalz im Überblick.&amp;#039;&amp;#039; In: Michael Geiger u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geographie der Pfalz&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Pfälzische Landeskunde, Landau/Pf. 2010, S. 148–187, ISBN 978-3-9812974-0-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Pfälzerwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldleiningen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AF666</name></author>
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