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	<title>Leistadt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leistadt&amp;diff=977641&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T08:29:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                        = Leistadt&lt;br /&gt;
| Gemeindeart                     = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename                    = Bad Dürkheim&lt;br /&gt;
| Ortswappen                      = Wappen Leistadt.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung         = Wappen der ehemaligen Gemeinde Leistadt&lt;br /&gt;
| Breitengrad                     = 49.493234&lt;br /&gt;
| Längengrad                      = 8.157406&lt;br /&gt;
| Bundesland                      = DE-RP&lt;br /&gt;
| Höhe                            = 220&lt;br /&gt;
| Höhe-bis                        = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug                      = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                          = &lt;br /&gt;
| Einwohner                       = 1194&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum           = 2018-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle                = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bad-duerkheim.de/einwohner |titel=Einwohner {{!}} Kreisstadt Bad Dürkheim |abruf=2020-04-13 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200218221539/https://www.bad-duerkheim.de/einwohner |archiv-datum=2020-02-18 |offline=1 |archiv-bot=2022-03-14 13:59:14 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum             = 1969-06-07&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1                   = 67098&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                        = 06322&lt;br /&gt;
| Poskarte                        = Deutschland Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
| Bild                            = Blick_auf_Leistadt_aus_dem_Wingert_vom_Wanderweg.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung               = Leistadt von Norden&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leistadt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der am höchsten gelegene [[Ortsteil]] der Kreisstadt [[Bad Dürkheim]] im östlichen [[Rheinland-Pfalz]]. Besonderheiten des Ortes sind seine Lage am Abhang des [[Pfälzerwald]]s zur [[Oberrheinische Tiefebene|Rheinebene]] und das [[Naturschutzgebiet Felsenberg-Berntal]] mit der markanten [[Verwerfung (Geologie)|Bruchlinie]] des Rheingrabens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Der Ort liegt vier Kilometer nördlich von Bad Dürkheim auf einer geschützten Anhöhe am Rand der [[Haardt (Pfälzerwald)|Haardt]], die den Ostrand des Pfälzerwalds bildet. Dessen [[Leininger Sporn]] zieht sich nordwestlich des Ortes noch einige Kilometer nach Norden weiter. Die Gesteine dieser Formationen bestehen großteils aus [[Buntsandstein]], der vor 250&amp;amp;nbsp;Mio. Jahren aus verwehtem [[Wüste]]n&amp;amp;shy;sand entstanden ist. Abgelegen vom restlichen Siedlungskern befindet sich weiter südwestlich die Siedlung [[Lochacker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer mittleren Höhe von {{Höhe|220|DE-NHN|link=1}} liegt Leistadt etwa 100&amp;amp;nbsp;m höher als Bad Dürkheim und andere Nachbargemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturschutzgebiete ===&lt;br /&gt;
Große Teile der Gemarkung Leistadt wurden zum [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] erklärt. Diese Gebiete sind Teil einer Reihe von Schutzgebieten, die entlang der Haardt ausgewiesen wurden. Das Naturschutzgebiet [[Felsenberg-Berntal]], das teilweise auf dem Gebiet der Gemarkung Leistadt liegt, ist das älteste von ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schutzgebiete sind aus ehemals intensiv genutzten landwirtschaftlichen Flächen hervorgegangen. Im Rahmen der Mechanisierung des [[Weinbau in Deutschland|Weinbaus]] verödeten die heute als Schutzgebiete ausgewiesenen Flächen zusehends, da sich die Handarbeit auf den Hangstücken nicht mehr lohnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hydrologie ===&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit, die sich aus der Lage in unmittelbarer Nähe der [[Verbandsgemeinde Freinsheim]] ergibt, ist die Abwasserentsorgung. Anfang der 1980er Jahre wurde die kleine zweistufige Kläranlage durch eine Pumpstation ersetzt, die sämtliche Abwässer der Gemeinde auf den &amp;#039;&amp;#039;Höbel&amp;#039;&amp;#039; pumpt, wonach sie entlang der [[Landesstraße]]&amp;amp;nbsp;517 nach Bad Dürkheim in die zentrale [[Kläranlage]] im Bruch fließen. Hierbei müssen die Pumpen einen Höhenunterschied von etwa 40&amp;amp;nbsp;m überwinden. Durch diesen Eingriff wurden alle Täler Leistadts zu künstlichen [[Trockental|Trockentälern]], da das Trinkwasser im Winterstal gewonnen wird und somit gar nicht als Oberflächenwasser zutage tritt. Das Wasser des Sandbachs reicht nicht aus, um den Graben im Berntal zu füllen, und versickert. Schon etwa 50 Jahre früher wurde das Wasser in Leistadt in die umgekehrte Richtung gepumpt, zur Wassergewinnung diente damals das Gebiet südlich des Annaberges. Das Talhaus dieser [[Wasserversorgung]] speist heute einen Brunnen über historische Wasserleitungen einer ehemaligen [[Römische Villa|Römischen Villa]] in der Nähe. Der Hochbehälter steht noch immer auf dem Eichelberg, lässt sich allerdings nicht mehr für die Wasserversorgung nutzen, da einige Häuser höher liegen. Die Wasserleitung selbst verbindet die Wasserversorgung von Leistadt mit dem Wasserwerk Annaberg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;deutsche-wein-strasse.de&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.deutsche-wein-strasse.de/Panorama/Wachenheim/Freizeit_Wachenheim/Romerrundwanderweg/romerrundwanderweg.html |wayback=20080529084143 |text=deutsche-wein-strasse.de: &amp;#039;&amp;#039;Römerrundwanderweg.&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Urkundlich zum ersten Mal erwähnt wird Leistadt im Jahr 1209, seine Ursprünge reichen aber vermutlich bis in das 6.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zurück. Im [[Mittelalter]] zählte es zu den [[Reichsdorf|Reichsdörfern]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;goedel&amp;quot;&amp;gt;Otto Gödel: &amp;#039;&amp;#039;Leistadt – aus der Geschichte eines ehemaligen Reichsdorfes&amp;#039;&amp;#039;. Leistadt 1994.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das Dorf im Jahr 1689 während des [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekrieges]] durch französische Truppen völlig zerstört wurde,&amp;lt;ref name=&amp;quot;goedel&amp;quot; /&amp;gt; ging die ursprüngliche Struktur eines [[Haufendorf]]s verloren, und Leistadt entwickelte sich zu einem [[Straßendorf]]. Von 1798 bis 1814, als die [[Pfalz (Region)|Pfalz]] Teil der [[Erste Französische Republik|Französischen Republik]] (bis 1804) und anschließend Teil des [[Erstes Kaiserreich|Napoleonischen Kaiserreichs]] war, war &amp;#039;&amp;#039;Hartenburg&amp;#039;&amp;#039; – so die damalige Schreibweise – in den [[Kanton Dürkheim]] eingegliedert und besaß eine eigene &amp;#039;&amp;#039;Mairie&amp;#039;&amp;#039;. 1815 gehörte der Ort zunächst zu [[Kaisertum Österreich|Österreich]]. Ein Jahr später wechselte er in das [[Königreich Bayern]]. Von 1818 bis 1862 war „Hartenburg“ Bestandteil des [[Landkommissariat Neustadt]], das anschließend in ein Bezirksamt umgewandelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1902 wechselte der Ort zum [[Bezirksamt Dürkheim]], ehe dieses 1931 wieder in sein Neustadter Pendant eingegliedert wurde. 1939 wurde Hardenburg dem [[Landkreis Neustadt an der Weinstraße|Landkreis Neustadt]] zugeschlagen. Ab 1939 war der Ort Bestandteil des [[Landkreis Neustadt an der Weinstraße|Landkreises Neustadt]]. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Hardenburg innerhalb der [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]] Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz. Im Zuge der [[Gebietsreformen in Rheinland-Pfalz|ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform]] verlor Leistadt seinen Status als eigenständige [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]]. Ursprünglich sollte der Ort der [[Verbandsgemeinde Freinsheim]] zugeordnet werden, weil wesentliche historische Gemarkungsteile im Rahmen einer [[Ganerbschaft]] zu Freinsheim gehört hatten und Leistadt deswegen wie ein Keil in die Verbandsgemeinde hineinragt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gan&amp;quot;&amp;gt;{{Toter Link |datum=2022-12 |url=http://www.archivdatenbank.lha-rlp.de/speyer/a/a.06/e6/fb/akten/3260/ |text=Landeshauptarchiv Speyer: &amp;#039;&amp;#039;Ganerbschaft.&amp;#039;&amp;#039; |archivebot=2022-12-02 06:56:43 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch nach einem Volksentscheid wurde Leistadt am 7.&amp;amp;nbsp;Juli 1969 ein Stadtteil von Bad Dürkheim.{{GemeindeverzeichnisRP|Ref=ja|Stand=2016|Seiten=158}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorherrschende Baustil vor Ort ist die sogenannte Haus-Hof-Bebauung, bei der das Haus eines Grundstücks auf der Grenze zum Nachbarn steht und der eigene Hof den Abstand zum anderen Nachbarn einhält. Anfang der 1990er Jahre wurde erstmals in Rheinland-Pfalz seit dem Zweiten Weltkrieg eine solche Bebauung für das Neubaugebiet in der Jan-Daniel-Georgens-Straße und danach auch im Stephansstück verbindlich vorgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Leistadt war einst Sitz einer katholischen Pfarrei, die ebenso für das benachbarte [[Herxheim am Berg]] zuständig war. 1551 folgte die Verlegung des Sitzes in letzteres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortsbeirat ===&lt;br /&gt;
Der Stadtteil Leistadt umfasst einen von fünf [[Ortsbezirk]]en der Stadt Bad Dürkheim und wird politisch von einem [[Ortsbeirat]] und einem [[Ortsvorsteher]] vertreten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stadt Bad Dürkheim |url=http://buergerinfo.desvdue2.de/buergerinfo/vo0050.asp?__kvonr=2006013994 |titel=Hauptsatzung Stadt Bad Dürkheim |titelerg=§ 2 |datum=2014-06-10 |abruf=2019-10-11 |offline=1 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat hat sieben Mitglieder. Bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] wurden die Beiratsmitglieder in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#PV|personalisierten Verhältniswahl]] gewählt. Die Sitzverteilung im gewählten Ortsbeirat:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ &amp;lt;!-- amtliche Reihenfolge der Parteien laut Landeswahlleiter --&amp;gt;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | Wahl || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Freie Wählergruppe|LL-FWG]] || style=&amp;quot;width:6em&amp;quot; | Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|2024]] || 2 || 3 || 2 || 7 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Natalie Bauernschmitt (Wahlleiterin) |url=https://www.bad-duerkheim.de/rathaus-buergerservice/stadtspitze-gremien/wahlen/bekanntmachung-wahlergebnis-ortsbeirat-leistadt-fuer-amtsblatt.pdf?cid=1rn4 |titel=Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl zum Ortsbeirat des Ortsbezirks Leistadt am 9. Juni 2024 |hrsg=Stadt Bad Dürkheim |datum=2024-06-14 |abruf=2024-08-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2019|2019]] || 2 || 2 || 3 || 7 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/ko/ergebnisse/3320000200010.html |titel=Ortsbeiratswahl 2019 Leistadt |abruf=2019-10-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2014|2014]] || 3 || 3 || 1 || 7 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/kw/wahlen/2014/ortsbeiratswahlen/ergebnisse/3320000200010.html |titel=Ortsbeiratswahl 2014 Leistadt |abruf=2019-10-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;lt;small&amp;gt;LL-FWG = Leistädter Liste – Freie Wählergemeinschaft Bad Dürkheim e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsvorsteher ===&lt;br /&gt;
Torsten Trautwein (CDU) wurde am 3.&amp;amp;nbsp;Juli 2024 Ortsvorsteher von Leistadt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Axel Günther |url=https://www.bad-duerkheim.de/rathaus-buergerservice/aktuelles/amtsblatt/amtsblatt-26.-kw-27.06.2024.pdf?cid=1rt7 |titel=Konstituierende Sitzung des Ortsbeirates Leistadt |werk=Amtsblatt Bad Dürkheim, Ausgabe 26/2024 |hrsg=Stadt Bad Dürkheim (Verlag Linus Wittich Medien GmbH) |seiten=5 |datum=2024-06-25 |abruf=2024-08-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Stichwahl]] am 23.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 hatte er sich mit 55,59 % gegen den bisherigen Amtsinhaber durchgesetzt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Natalie Bauernschmitt (Wahlleiterin) |url=https://www.bad-duerkheim.de/rathaus-buergerservice/stadtspitze-gremien/wahlen/bekanntmachung-wahlergebnis-stichwahl-ortsvorsteher-leistadt-fuer-amtsblatt.pdf?cid=1rss |titel=Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl des Ortsvorstehers im Ortsbezirk Leistadt am 23. Juni 2024 |hrsg=Stadt Bad Dürkheim |datum=2024-06-24 |abruf=2024-08-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nachdem bei der  [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 9.&amp;amp;nbsp;Juni keiner der ursprünglich drei Bewerber die notwendige Mehrheit erzielt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Natalie Bauernschmitt (Wahlleiterin) |url=https://www.bad-duerkheim.de/rathaus-buergerservice/stadtspitze-gremien/wahlen/bekanntmachung-wahlergebnis-ortsvorsteher-leistadt-fuer-amtsblatt.pdf?cid=1ro4 |titel=Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl der Ortsvorsteherin/des Ortsvorstehers im Ortsbezirk Leistadt am 9. Juni 2024 |hrsg=Stadt Bad Dürkheim |datum=2024-06-12 |abruf=2024-08-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trautweins Vorgänger Axel Günther (LL-FWG) hatte sich bei der Stichwahl am 16.&amp;amp;nbsp;Juni 2019 mit einem Stimmenanteil von 58,25 % gegen den bisherigen Amtsinhaber Karl-Heinz Neu (SPD) durchgesetzt, nachdem bei der Kommunalwahl am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 keiner der ursprünglich drei Bewerber eine ausreichende Mehrheit erreicht hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/3320000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |titelerg=siehe vierte Ergebniszeile |abruf=2019-10-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen, das sich unter anderem auch am historischen Rathaus findet, stellt drei [[Lilie (Heraldik)|Lilien]] auf drei [[Berg]]en dar, die von zwei [[Stern (Heraldik)|Sternen]] eingerahmt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wappen&amp;quot;&amp;gt;[http://www.ngw.nl/int/dld/l/leistadt.htm Leistadter Wappen.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
=== Kulturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rathaus-Leistadt 01.JPG|mini|hochkant|Altes Rathaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturdenkmäler in Bad Dürkheim#Leistadt|titel1=Liste der Kulturdenkmäler in Leistadt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wahrzeichen des Dorfes ist das [[Rathaus]] aus dem Jahr 1750. Sehenswert ist dessen frei zugängliche Außentreppe, deren Stufen auf eine überdachte Plattform mit einer Balustrade aus gelbem Sandstein führen. In seinem Turm trägt das Rathaus die zwei Glocken der evangelischen Kirche. Die dritte Glocke ist die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;politische Glocke&amp;#039;&amp;#039; und wird noch heute für das Totengeläut genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einzige Glocke der evangelischen Leodegarkirche wird nicht dazu benutzt, zum Gottesdienst zu rufen, sondern läutet nur während des [[Vaterunser]]s. Die katholische Kirche St. Michael liegt in herausragender Position am südlichen Ortsrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls denkmalgeschützt ist die [[Laurahütte (Bad Dürkheim)|Laurahütte]] im Pfälzerwald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Anfang Juli findet jeweils die Leistadter Kerwe statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
Leistadt hat ein reges Vereinsleben mit Fußballclub 1933, Turnverein 1921, Kerweverein, Musikverein, Vereinigter Sängerbund (VSB), Protestantischer Kirchenbauverein, Bauern- und Winzerschaft, Obst- und Gartenbauverein sowie Werbe- und Verkehrsverein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist stark von [[Weinort|Weinbau]] und [[Tourismus]] geprägt. Die Weinlagen gehören im [[Pfalz (Weinanbaugebiet)|Weinanbaugebiet Pfalz]] zum Bereich Mittelhaardt/[[Deutsche Weinstraße]] und sind im Norden das &amp;#039;&amp;#039;Leistadter Kirchenstück&amp;#039;&amp;#039; (23,9 ha)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinlagen-Info1&amp;quot;&amp;gt;[https://weinlagen-info.de/#lage_id=7411 Leistadter Kirchenstück - Eintrag auf Weinlagen-Info.de, abgerufen am 23. März 2024].&amp;lt;/ref&amp;gt; und das &amp;#039;&amp;#039;Leistadter Herzfeld&amp;#039;&amp;#039; (14,2 ha)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinlagen-Info2&amp;quot;&amp;gt;[https://weinlagen-info.de/#lage_id=847 Leistadter Herzfeld - Eintrag auf Weinlagen-Info.de, abgerufen am 23. März 2024].&amp;lt;/ref&amp;gt;, im Osten der &amp;#039;&amp;#039;Leistadter Kalkofen&amp;#039;&amp;#039; (47,7 ha)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinlagen-Info3&amp;quot;&amp;gt;[https://weinlagen-info.de/#lage_id=5349 Leistadter Kalkofen - Eintrag auf Weinlagen-Info.de, abgerufen am 23. März 2024].&amp;lt;/ref&amp;gt; und Süden und Westen der &amp;#039;&amp;#039;Leistädter Herrenmorgen&amp;#039;&amp;#039; (139,1 ha)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinlagen-Info4&amp;quot;&amp;gt;[https://weinlagen-info.de/#lage_id=5348 Leistadter Herrenmorgen - Eintrag auf Weinlagen-Info.de, abgerufen am 23. März 2024].&amp;lt;/ref&amp;gt;. Letztere Lage gehört zur  [[Lage (Weinbau)#Großlage|Großlage]] [[Feuerberg (Weinlage)|Feuerberg]]. Die Anderen gehören zur Großlage [[Kobnert]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;WOL&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|titel=Weinlagen in Rheinland-Pfalz - Stand Herbst 2020|hrsg=Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz|url=https://www.lwk-rlp.de/fileadmin/lwk-rlp.de/Weinbau/PDF/Weinlagen_Internet.pdf|zugriff=2021-08-06|archiv-datum=2021-08-06|archiv-url=https://web.archive.org/web/20210806221001/https://www.lwk-rlp.de/fileadmin/lwk-rlp.de/Weinbau/PDF/Weinlagen_Internet.pdf|offline=ja|archiv-bot=2026-03-04 06:08:33 InternetArchiveBot}} (PDF, 0,7 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Zahlreiche Bürger vor allem aus Ludwigshafen und Frankenthal haben in den Siedlungen Lochacker, Rotsteig und Sandbach ihren [[Zweitwohnsitz]], so dass die Bevölkerungszahl in Ferienzeiten und an Wochenenden um mehrere Hundert wachsen kann. Darüber hinaus aus ist Leistadt Standort eines Steinbruches, aus dem der &amp;#039;&amp;#039;Leistadter Sandstein&amp;#039;&amp;#039; gewonnen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Altes-Rathaus-Leistadt.jpg|mini|hochkant|Landesstraße&amp;amp;nbsp;517 innerhalb von Leistadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitten durch Leistadt verläuft die [[Liste der Landesstraßen in Rheinland-Pfalz ab der L 401#L 517|Landesstraße&amp;amp;nbsp;517]]. Die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Bad Dürkheim#K 31|Kreisstraße&amp;amp;nbsp;31]] führt von Altleiningen nach Leistadt. Ursprünglich handelte es sich dabei um [[Liste der Landesstraßen in Rheinland-Pfalz ab der L 401#L 518|Landesstraße&amp;amp;nbsp;518]] eine solche vom Kernort nach Höningen; ehe diese 2011 zur Kreisstraße heruntergestuft wurde. Die [[Liste der Kreisstraßen im Landkreis Bad Dürkheim#K 4|Kreisstraße&amp;amp;nbsp;4]] stellt eine verbindung nach [[Kallstadt]] her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächsten Bahnhöfe befinden sich in [[Bahnhof Bad Dürkheim|Bad Dürkheim]] und [[Bahnhof Freinsheim|Freinsheim]]. Es gibt zwei Bus-Haltestellen mit Anbindung zur Bad Dürkheimer Kernstadt und nach [[Grünstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Leistadt besaß bis 1968 eine kleine Dorfschule mit Räumen in der Waldstraße und im Rathaus. Bei der Vorbereitung der Gebietsreform (1969) wurde die Grund- und Hauptschule in die neu errichtete [[Gemeinschaftsschule]] nach [[Weisenheim am Berg]] verlegt. Acht Jahre später, 1976, öffnete der [[Kindergarten]]. Ebenfalls 1976 wurden die Leistadter Grundschüler erstmals in die Grundschule [[Trift (Bad Dürkheim)|Trift]] heute – mittlerweile in &amp;#039;&amp;#039;Salierschule&amp;#039;&amp;#039; umbenannt – eingeschult, die zuständige Hauptschule war fortan die [[Valentin Ostertag|Valentin-Ostertag]]-Schule in Bad Dürkheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hütte in der Weilach.JPG|mini|Hütte in der Weilach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Panoramaroute des [[Radweg Deutsche Weinstraße]] führt durch den Ort. Zwei gut ausgeschilderte [[Rundweg|Rundwanderwege]] haben ihre Ausgangspunkt in Leistadt. &amp;#039;&amp;#039;Rund um Leistadt&amp;#039;&amp;#039; führt durch Berntal, Wingert und Wald und der &amp;#039;&amp;#039;Historische Rundwanderweg&amp;#039;&amp;#039; führt zu zehn ausgewählten Punkten in den Pfälzerwald; die Wanderungsdauer beider Routen beträgt jeweils etwa zwei Stunden. Im Westen der Gemarkung befindet sich seit 1964 die vom [[Pfälzerwald-Verein]] betriebene [[Hütte in der Weilach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter des Ortes ===&lt;br /&gt;
* [[Jan-Daniel Georgens]] (1823–1886), Pädagoge und Arzt&lt;br /&gt;
* [[Kurt Dehn]] (1920–2000), Pfälzer Musiker und Mundartdichter&lt;br /&gt;
* [[Otto Gödel]] (1922–2002), Schuhmacher, Winzer und Heimatforscher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen, die vor Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* [[Hans Drumm]] (1902–1974), von 1949 bis 1968 Schullehrer, Heimatforscher, Organist und Dirigent in der Gemeinde&lt;br /&gt;
* [[Lothar Zirngiebl]] (1902–1973), Schulleiter und Entomologe&lt;br /&gt;
* [[Karl Kleemann]] (1904–1969),  Politiker (NSDAP), gründete Anfang der 1930er Jahre in Leistadt eine Ortsgruppe seiner Partei&lt;br /&gt;
* [[Theo Carlen]] (1928–1984), von 1957 bis 1963 geschäftsführender Beamter der Gemeinde&lt;br /&gt;
* [[Wolf Heinecke]] (1929–2022), Maler und Grafiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Otto Gödel: &amp;#039;&amp;#039;Leistadt – aus der Geschichte eines ehemaligen Reichsdorfes&amp;#039;&amp;#039;. Leistadt 1994.&lt;br /&gt;
* Otto Gödel: &amp;#039;&amp;#039;Leistadt – ein Bilderbogen über das Dorf und seine Einwohner aus 100 Jahren&amp;#039;&amp;#039;. Leistadt o. J.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* [http://www.leistadt.com/ Website Leistadt]&lt;br /&gt;
* [http://www.archivdatenbank.lha-rlp.de/speyer/e/e.02/w41/fb/karten/23491/ Landesarchiv Speyer: &amp;#039;&amp;#039;Leistadt um 1832&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.am.rlp.de/Internet/AM/NotesAM.nsf/amweb/fe650d6b06899fddc125744f00268162?OpenDocument Wetterstation Leistadt-Kallstadt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gliederung von Bad Dürkheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4507938-9|VIAF=316741334}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bad Dürkheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bad Dürkheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bad Dürkheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1209]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbezirk von Bad Dürkheim]]&lt;/div&gt;</summary>
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