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	<title>Leissigen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T14:56:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leissigen&amp;diff=441522&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ziv: (GR)  File:Leissigen-coat of arms.svg → File:CHE Leissigen COA.svg → File replacement: update to new version (c:c:GR)</title>
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		<updated>2025-06-15T14:51:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;(&lt;a href=&quot;/index.php?title=C:GR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:GR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;GR&lt;/a&gt;)  &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Leissigen-coat_of_arms.svg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Leissigen-coat of arms.svg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:Leissigen-coat of arms.svg&lt;/a&gt; → &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:CHE_Leissigen_COA.svg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:CHE Leissigen COA.svg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:CHE Leissigen COA.svg&lt;/a&gt; → File replacement: update to new version (&lt;a href=&quot;/index.php?title=C:c:GR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:c:GR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;c:c:GR&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Leissigen&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte_Gemeinde_Leissigen 2014.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Leissigen COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD=2011-07-22 Berna Oberlando (Foto Dietrich Michael Weidmann) 011.JPG&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG=Leissigen vom Eingang der Beatushöhle aus gesehen&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-BE&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Verwaltungskreis Interlaken-Oberhasli|Interlaken-Oberhasli]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Verwaltungskreis Interlaken-Oberhasli&lt;br /&gt;
| BFS = 0585&lt;br /&gt;
| PLZ = 3706&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.655&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 7.773&lt;br /&gt;
| HÖHE = 575&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 10.38&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENTIN = Letizia Müller ([[Grünliberale Partei|glp]])&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.leissigen.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leissigen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Verwaltungskreis Interlaken-Oberhasli]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Kanton Bern|Bern]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der [[Einwohnergemeinde]] gibt es eine [[Burgergemeinde]] mit demselben Namen. Die evangelisch-reformierte [[Kirchgemeinde]] wird zusammen mit [[Därligen]] geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsname ==&lt;br /&gt;
Der Name Leissigen kommt aus dem althochdeutschen Personennamen &amp;#039;&amp;#039;Lantgis&amp;#039;&amp;#039; und der Ortsnamensendung &amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;#8209;ingun&amp;#039;&amp;#039; und bedeutet «bei den Leuten von Langtis/Langis».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Leissigen liegt im [[Berner Oberland]] am [[Thunersee]]. Die Nachbargemeinden von Osten beginnend im Uhrzeigersinn sind [[Därligen]], [[Saxeten]], [[Aeschi bei Spiez]] und [[Krattigen]]. Die südliche Gemeindegrenze bildet das [[Morgenberghorn]] ({{Höhe|2249|CH}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Der Tourismus in Leissigen ist schon sehr alt. Bereits 1628 unterhielt das Kloster [[Interlaken]] eine Klostertaverne in Leissigen. In der Folge nahm der Kur- und Badebetrieb einen Aufschwung. 1733 wurde erstmals von einem &amp;#039;&amp;#039;Leissigbad&amp;#039;&amp;#039;  gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1870 legte zum ersten Mal ein Dampfschiff in Leissigen an. Mit dem Bau der [[Thunerseebahn]] 1893 begann der Tourismus richtig. Schon 1901 wurde der Verkehrsverein Leissigen gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberhalb Leissigens liegt die Meielisalp mit dem Aussichtsrestaurant «Hotel Meielisalp». Wahrzeichen von Leissigen ist das [[Morgenberghorn]] (2249&amp;amp;nbsp;m) mit einer spektakulären Aussicht bis zum [[Chasseral]] und zu den schönsten Gipfeln der Berner Alpen. Die einmalige Lage am Thunersee lädt zum Wassersport und Baden ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Leissigen liegt an der [[BLS AG|BLS]]-[[Thunerseebahn|Bahnlinie Thun–Spiez–Interlaken]] und ist an die [[Autobahn 8 (Schweiz)|Autostrasse A8]] angeschlossen. Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2020 verkehren keine Züge mehr, sondern Busse auf der Strecke Spiez–Interlaken. Die [[Thunersee #Schiffländten|Schiffländte]] &amp;#039;&amp;#039;Leissigen&amp;#039;&amp;#039; der BLS Schifffahrt wird im Sommer bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;12&amp;quot; | Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1850 || 1880 || 1900 || 1930 || 1950 || 1980 || 1990 || 2000 || 2010 || 2019 || 2023&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 416 || 440 || 481 || 601 || 625 || 663  || 884 || 898 || 937 || 1148 || 1222&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Gemeindepräsidentin der Einwohnergemeinde Leissigen ist seit 1. Januar 2021 Letizia Müller ([[Grünliberale Partei|glp]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimmenanteile der Parteien anlässlich der [[Schweizer Parlamentswahlen 2023|Nationalratswahl 2023]] betrugen: [[Schweizerische Volkspartei|SVP]] 37,3 % (+0,2 %), glp 13,0 % (+4,9 %), [[Sozialdemokratische Partei der Schweiz|SP]] 12,3 % (−0,9 %), [[FDP.Die Liberalen|FDP]] 7,0 % (−0,7 %), [[Die Mitte|Mitte]] 6,7 % (−5,2 %), [[Evangelische Volkspartei|EVP]] 6,0 % (+1,6 %), [[Grüne Partei der Schweiz|GPS]] 5,1 % (−3,8 %), [[Eidgenössisch-Demokratische Union|EDU]] 5,1 % (+2,0 %).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.elections.admin.ch/de/ch |titel=Nationalratswahlen 2023. Leissigen |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2023-10-22 |abruf=2025-01-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Leissigen-LBS H1-019533.tif|mini|Luftbild von [[Werner Friedli (Fotograf)|Werner Friedli]] (1956)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Leissigen BE Kirche und Muehle.JPG|mini|Kirche, davor eine alte Säge]]&lt;br /&gt;
1285 wurde das Dorf &amp;#039;&amp;#039;Lensengne&amp;#039;&amp;#039; genannt, 1290 auch &amp;#039;&amp;#039;Lenxingen&amp;#039;&amp;#039;. Die Siedlung ist aber wohl viel älter. Auf der &amp;#039;&amp;#039;Brunialp&amp;#039;&amp;#039; wurden ein Steinbeil und im Dorf mehrere Dolche und Bronzeschwerter gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter gehörte das Dorf zur Herrschaft Unspunnen Rothenfluh. Danach gelangte es durch Erbteilung an die Freiherren von Weissenburg und schliesslich 1334 an das Kloster [[Interlaken]]. Nach der [[Säkularisation]] von 1528 wurde Leissigen der bernischen Landvogtei unterstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Kirche ==&lt;br /&gt;
Die Kirche aus dem 8. oder 9. Jahrhundert wurde nach einem Brand im Jahre 1675 wiederaufgebaut.&lt;br /&gt;
Zwischen 1973 und 1974 machte der Einbau einer Bodenheizung in der Pfarrkirche von Leissigen eine archäologische Untersuchung notwendig. Im Kirchenschiff, der am Mauerbestand erkennbaren ältesten Kirche, die im 9. oder 10. Jahrhundert entstanden sein dürfte, liegen acht beigabenlose Gräber. Es dürfte sich um Bestattungen handeln, die im Innern einer vollständig abgebrochenen hölzernen Vorläuferkirche des 8. oder 9. Jahrhunderts angelegt wurden. Im 11. Jahrhundert ersetzte man die erste Steinkirche durch eine Saalkirche. Dieses Gebäude reiht sich in die Gruppe der so genannten «Thunerseekirchen» ein. Im späten 14. oder im frühen 15. Jahrhundert erhielt die Kirche ihre heutige Gestalt, die auch nach der Reformation von 1528 belassen wurde, durch den Anbau des Turmes. Nach dem Brand im Jahre 1675 baute man die Kirche in einen Predigtsaal um. Bei der Restaurierung von 1973/74 wurden jüngere Umbauten rückgängig gemacht und der Zustand von 1675 im Kirchenraum wiederhergestellt. Bei der innerkirchlichen Untersuchung kamen drei einseitig geprägte Fundmünzen alamannischer Machart zutage, die aus dem 15. Jahrhundert stammen: ein Berner und ein Solothurner Haller sowie ein Basler Stebler. Die Gräber des 8. bzw. 9. Jahrhunderts umfassen drei Männer-, zwei Frauen- und vier Kindergräber. Zwei weitere Gräber waren sehr stark gestört. Morphologisch besteht eine bedeutende Heterogenität, welche gegen eine genetisch eng verbundene alamannische Einwanderergruppe spricht. An den Bestattungen beeindruckt die Häufung der Anomalien, jedoch sind es verschiedenartige und mehrheitlich individuell vorkommende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewerbe ==&lt;br /&gt;
Neben Land- und Obstbau, Fischerei und Bootsbau wurde der Gipsabbau zu einem neuen Erwerb. Dank dieser Gipsquelle entstand 1780 das Bade- und Kurhaus am See. Durch die schmale Uferzone wurde Leissigen immer mehr durch den Verkehr belastet. 1844 kam die Thunerseestrasse, 1887 die Schiffstation und 1893 die Bahnlinie. 1994 wurde der Umfahrungstunnel für die Autobahn eröffnet, und Leissigen wurde vom lästigen Durchgangsverkehr entlastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunst, Kultur ==&lt;br /&gt;
Auf dem Finel oberhalb Leissigen entstanden einige bekannte Thunersee-Bilder des Malers [[Ferdinand Hodler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schulen ===&lt;br /&gt;
In Leissigen gibt es einen Kindergarten, eine Primarschule und eine Realschule (1.–6. Klasse). Schüler der Sekundarschule, des Gymnasiums und der Berufsschule besuchen die Schulen in Interlaken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Leissigen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1841 erbaute historische Säge ist die einzige am Thunersee erhaltene Säge mit drei Antriebsarten: Wasserrad, Petrolmotor und Elektromotor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Fritz Ringgenberg]] (1891–1977), Bankangestellter und Bühnenautor in Mundart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.leissigen.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Leissigen]&lt;br /&gt;
* [https://www.thunersee.ch/ Website von Thunersee Tourismus]&lt;br /&gt;
* {{HLS|339|Autor=[[Anne-Marie Dubler]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Verwaltungskreis Interlaken-Oberhasli}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4520788-4|VIAF=245828973}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Bern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ziv</name></author>
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