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	<title>Leiser Berge - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leiser_Berge&amp;diff=587176&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Scholless: /* Geologie, Flora und Fauna */ Zahl</title>
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		<updated>2026-02-08T04:13:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geologie, Flora und Fauna: &lt;/span&gt; Zahl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gebirgsgruppe&lt;br /&gt;
|NAME=&lt;br /&gt;
|KARTE=&lt;br /&gt;
|KARTENBESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
|BILD=Leiser Berge sl1.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Blick von der Steinbacher Heide auf Buschberg (zivile Radarstation), Steinmandl (militärische Radarstation) und Oberleiser Berg (Aussichtsturm). Im Vordergrund erkennt man Gesteinsblöcke aus [[Detritus (Geologie)|organodetritischem]] [[Kalkstein]] der Ernstbrunn-Formation.&lt;br /&gt;
|LAGE-POLITISCH=Bezirke [[Bezirk Mistelbach|Mistelbach]] und [[Bezirk Korneuburg|Korneuburg]], [[Weinviertel]], [[Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
|EINTEILUNG NACH=&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE=[[Waschbergzone|Waschbergzone (Klippenzone)]], [[Weinviertler Hügelland]] im [[Karpatenvorland]]&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE-BEZ=&lt;br /&gt;
|HÖCHSTER GIPFEL=[[Buschberg]]&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE=491&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE-BEZUG=at&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=48/34/30 &amp;lt;!--AMAP: 48/34/23 16/23/51 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=16/24&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=AT-3&lt;br /&gt;
|MAX-LÄNGE=20&lt;br /&gt;
|POSKARTE=Österreich&amp;lt;!--Pannonisches Becken wär sinnvoller --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVKARTE=&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=[[Kalkstein]], [[Kalkmergel]]&lt;br /&gt;
|ALTER=[[Jura (Geologie)|Jura]], Bildung: [[Alpidische Gebirgsbildung]], 17&amp;amp;nbsp;mya&lt;br /&gt;
|FLÄCHE=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=[[Naturpark Leiser Berge]] &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leiser Berge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind mehrere kleine steile Kalkberge bei [[Ernstbrunn]] in [[Niederösterreich]], sie liegen im [[Weinviertel|Weinviertler]] Hügelland im [[Karpatenvorland]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.lehrerweb.at/materials/gs/faecheruebergreifendes/webs/oesterreich_web/allg/alpen_karparten/karparten_geographische_lage.htm |text=Karpatenvorland: Geografische Lage|wayback=20130311065410}} lehrerweb.at, &amp;lt;/ref&amp;gt; Der höchste davon ist der &amp;#039;&amp;#039;[[Buschberg]]&amp;#039;&amp;#039; mit 491&amp;amp;nbsp;m, gefolgt vom &amp;#039;&amp;#039;Steinberg&amp;#039;&amp;#039; mit 462&amp;amp;nbsp;m und dem &amp;#039;&amp;#039;[[Oberleiser Berg]]&amp;#039;&amp;#039; mit 457&amp;amp;nbsp;m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie, Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
Die Leiser Berge sind aus geologischer Sicht Teil der [[Waschbergzone]] und bestehen aus [[Kalkstein]] und [[Mergelkalk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Steppe]]nrasen und [[Eiche]]nmischwälder sind typisch für diese Gegend, welche in der [[Pannonische Florenprovinz|Pannonischen Florenprovinz]] liegt. Unter niederschlagsarmen Klimabedingungen entwickelten sich über den [[Jurakalk]]en feinerdereiche Rasensteppen, welche dem Verband &amp;#039;&amp;#039;Stipo-Festucetum valesiacae&amp;#039;&amp;#039; zuzurechnen sind. Die Rasensteppen werden von schmalblättrigen, meist horstbildenden Gräsern dominiert und weisen viele Arten auf, deren Hauptverbreitungsgebiet viel weiter östlich liegt. Die lückigen Rasen bieten Platz für zahlreiche [[Anuelle Pflanzen|Vorfrühlings-Annuellen]], welche ihren gesamten Entwicklungszyklus im feuchten Winter und Vorfrühling abwickeln und den trockenen, heißen Sommer als widerstandsfähige [[Same (Pflanze)|Samen]] überdauern. Auf freiliegenden Kalkfelsen siedeln sich [[sukkulenten]] Arten an, welche der Trockenheit mit ausgeklügelten Schutzmechanismen begegnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Willner&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund deren Schutzwürdigkeit ist im Jahr 1970 eine Fläche von 4500&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] zum [[Naturpark]] erklärt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Erschließung ==&lt;br /&gt;
Zu der Region gehören [[Ladendorf]], [[Gnadendorf]], [[Ernstbrunn]], [[Asparn an der Zaya]], [[Niederleis]], [[Oberleis]] und [[Neubau (Gemeinde Ladendorf)|Neubau]], das höchstgelegene Dorf des Weinviertels. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leiser Berge werden von zahlreichen Wanderwegen erschlossen, darunter der [[Weinviertelweg]] und der [[Ostösterreichischer Grenzlandweg|Ostösterreichischen Grenzlandweg]]. Zwischen [[Oberleiser Berg|Oberleiserberg]] und [[Buschberg]] überquert die [[Laaer Straße|Laaer Straße B6]] die Leiser Berge, welche durch mehrere Nebenstraßen erschlossen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leiser Berge werden von der mittlerweile nur noch touristisch genützten [[Lokalbahn Korneuburg–Hohenau|Lokalbahn Korneuburg – Mistelbach]] überquert, deren kurvenreiche Rampenstrecken mit 27 ‰ Steigung genau so steil sind, wie die der weitaus höher gelegenen [[Semmeringbahn]]. Der Scheitelpunkt befindet sich in einer Seehöhe von 300 [[Meter über Adria|m.ü.A.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;4&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leiserberge.jpg|Oberleiser Berg&lt;br /&gt;
Oberleiser Berg.JPG|Oberleiser Berg (Südsüdostansicht)&lt;br /&gt;
Buschberg1.jpg|[[Buschberg]] mit Flugradaranlage&lt;br /&gt;
Leiser Berge Oberleis 01 2008.JPG|Oberleis vom Aussichtsturm aus&lt;br /&gt;
Leiser Berge Panorama.JPG|Panorama der Leiser Berge&lt;br /&gt;
Steinbacher Heide sl1.jpg|Die harten Kalksteinblöcke verwittern nur langsam und bilden markante Landschaftselemente, wie hier in der Steinbacher Heide.&lt;br /&gt;
Klippe südöstlich des Buschbergs sl4.jpg|Auf den Kalkfelsen siedeln sukkulente Pflanzen, dazu gehört der gelb blühende [[Scharfer Mauerpfeffer|Scharf-Mauerpfeffer]] (&amp;#039;&amp;#039;Sedum acre&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
Hausberg beim Buschberg sl3.jpg|Die Rasensteppe um den Hausberg südlich des Buschberggipfels ist dem Verband &amp;#039;&amp;#039;Stipo-Festucetum valesiacae&amp;#039;&amp;#039; zuzurechnen.&lt;br /&gt;
Teucrium botrys sl13.jpg|Der beim Hausberg auftretende [[Trauben-Gamander]] (&amp;#039;&amp;#039;Teucrium botrys&amp;#039;&amp;#039;) gilt in Österreich als gefährdet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischadler2008&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Inula oculus-christi sl 5.jpg|Auch der wärmeliebende [[Christusaugen-Alant]] (&amp;#039;&amp;#039;Inula oculus-christi&amp;#039;&amp;#039;) gilt als gefährdet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischadler2008&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Scorzonera purpurea sl3.jpg|Die nach Kakao duftende [[Purpurlila-Schwarzwurzel]] (&amp;#039;&amp;#039;Scorzonera purpurea&amp;#039;&amp;#039;) ist auch gefährdet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischadler2008&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Pulsatilla pratensis sl2.jpg|Die kalkliebende [[Schwarz-Küchenschelle]] (&amp;#039;&amp;#039;Pulsatilla pratensis subsp. nigricans&amp;#039;&amp;#039;) ist ebenfalls gefährdet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischadler2008&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Adonis flammea sl15.jpg|Die kalk- und skelettreichen Äcker beherbergen eine interessante [[Segetalpflanze|Segetalflora]], zu der das stark gefährdete [[Scharlach-Adonis]] (&amp;#039;&amp;#039;Adonis flammea&amp;#039;&amp;#039;) gehört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischadler2008&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Legousia speculum-veneris sl16.jpg|Der (sub-)mediterrane und [[Archäophyt|alteingebürgerte]] [[Groß-Venusspiegel]] (&amp;#039;&amp;#039;Legousia speculum-veneris&amp;#039;&amp;#039;) gilt als gefährdet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischadler2008&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Odontites vernus sl5.jpg|Der seltene [[Frühlings-Zahntrost|Frühlings-Rot-Zahntrost]] (&amp;#039;&amp;#039;Odontites vernus&amp;#039;&amp;#039;) ist stark gefährdet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischadler2008&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bupleurum rotundifolium sl31.jpg|Stark gefährdet ist auch das kalkliebende [[Durchwachs-Hasenohr]] (&amp;#039;&amp;#039;Bupleurum rotundifolium&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischadler2008&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Leiser Berge}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Leiser_Berge}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Willner&amp;quot;&amp;gt;Wolfgang Willner: &amp;#039;&amp;#039;Pannonische Steppenrasen in Österreich.&amp;#039;&amp;#039; In: Henryk Baumbach, Stephan Pfützenreuter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Steppenlebensräume Europas: Gefährdung, Erhaltungsmaßnahmen und Schutz.&amp;#039;&amp;#039; Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz (TMLFUN), Erfurt 2013, ISBN 978-3-00-044248-3, S. 155 ([http://www.thueringen.de/imperia/md/content/tmlnu/themen/naturschutz/steppenrasen/tagungsband2012/13_willner.pdf thueringen.de] [PDF; 549&amp;amp;nbsp;kB]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischadler2008&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|9783854741879}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leiser Berge| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mittelgebirge]]&amp;lt;!--sic--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Mistelbach, Niederösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ladendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gnadendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Ernstbrunn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Asparn an der Zaya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederleis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in den Karpaten]]&lt;/div&gt;</summary>
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