<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Leininger_Sporn</id>
	<title>Leininger Sporn - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Leininger_Sporn"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leininger_Sporn&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T06:36:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leininger_Sporn&amp;diff=2785539&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AF666: /* Literatur */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leininger_Sporn&amp;diff=2785539&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-08T14:30:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Naturraum in Deutschland&lt;br /&gt;
 |NAME=Leininger Sporn&lt;br /&gt;
 |IDENTIFIKATOR=&lt;br /&gt;
 |FOTO=Rahnfelsen 2.jpg&lt;br /&gt;
 |BILDBESCHREIBUNG1= Rahnfels, höchste Erhebung des Leininger Sporns&lt;br /&gt;
 |SYSTEMATIK=HNGD&lt;br /&gt;
 |FLAECHE-QKM=44.8&lt;br /&gt;
 |FLAECHE_PRAEFIX=&lt;br /&gt;
 |FLAECHE_REFERENZ= {{GeoQuelle|DE-RP|NRT}}&lt;br /&gt;
 |NRORDNUNG1_IDENTIFIKATOR=&lt;br /&gt;
 |NRORDNUNG1=&lt;br /&gt;
 |NRORDNUNG2_IDENTIFIKATOR=&lt;br /&gt;
 |NRORDNUNG2=&lt;br /&gt;
 |NRORDNUNG3_IDENTIFIKATOR=&lt;br /&gt;
 |NRORDNUNG3=&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG1_IDENTIFIKATOR= 07–23&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG1= Schichtstufenland beiderseits des Oberrheingrabens&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG2_IDENTIFIKATOR= 17–19, 26&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG2= Pfälzisch-Saarländisches Schichtstufenland&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG3_IDENTIFIKATOR= 17&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG3= Pfälzerwald&lt;br /&gt;
 |HAUPTEINHEITENGRUPPE_IDENTIFIKATOR=&lt;br /&gt;
 |HAUPTEINHEITENGRUPPE=&lt;br /&gt;
 |UEBER-HAUPTEINHEIT_IDENTIFIKATOR=&lt;br /&gt;
 |UEBER-HAUPTEINHEIT=&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG4_IDENTIFIKATOR=&amp;lt;ref&amp;gt;Das Gliederungskonzept des Handbuchs wurde für den [[Gliederung des Pfälzerwaldes#Integrierende Gliederung|Binnenbereich des Pfälzerwaldes]] modifiziert&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG4= Mittlerer Pfälzerwald &lt;br /&gt;
 |ORDNUNG5_IDENTIFIKATOR=&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG5=Leininger Sporn&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG6_IDENTIFIKATOR=&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG6=&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG7_IDENTIFIKATOR=&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG7=&lt;br /&gt;
 |NATURREGION=&lt;br /&gt;
 |MAKROGEOCHORE=&lt;br /&gt;
 |MESOGEOCHORE=&lt;br /&gt;
 |MICROGEOCHORE=&lt;br /&gt;
 |NANOGEOCHORE=&lt;br /&gt;
 |PHYSIOTOP=&lt;br /&gt;
 |LANDSCHAFTSZONE=&lt;br /&gt;
 |GROSLANDSCHAFT=&lt;br /&gt;
 |LANDSCHAFTSEINHEIT=&lt;br /&gt;
 |LANDSCHAFTSTYP= [[Mittelgebirge|Mittelgebirgsanteil]] ([[Buntsandstein]]) einer [[Schichtstufenlandschaft]]; [[Bergsporn]]&lt;br /&gt;
 |HÖCHSTER GIPFEL=[[Rahnfels]]&lt;br /&gt;
 |MAX-HÖHE=516.5&lt;br /&gt;
 |BREITENGRAD= 49.493385&lt;br /&gt;
 |LÄNGENGRAD= 8.118811&lt;br /&gt;
 |REGION-ISO=DE-RP/DE/SL&lt;br /&gt;
 |ORTSBEREICH=&lt;br /&gt;
 |GEMARKUNG=&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE=&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE2=&lt;br /&gt;
 |GEMEINDE3=&lt;br /&gt;
 |KREIS= Bad Dürkheim&lt;br /&gt;
 |KREIS2=&lt;br /&gt;
 |KREIS3=&lt;br /&gt;
 |BUNDESLAND= Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
 |BUNDESLAND2= &lt;br /&gt;
 |BUNDESLAND3=&lt;br /&gt;
 |STAAT= Deutschland&lt;br /&gt;
 |STAAT2= &lt;br /&gt;
 |KARTE= Pfaelzerwaldkarte Haardt.png&lt;br /&gt;
 |KARTENBESCHREIBUNG=Relief des [[Pfälzerwald]]es. Rechts die Haardt (aufgehellt) und darüber (nördlich) der Leininger Sporn&lt;br /&gt;
 |POSKARTE= &lt;br /&gt;
 |POSKARTECAPTION= &lt;br /&gt;
 |POSKARTEMARK=&lt;br /&gt;
 |POSKARTEMARKSIZE=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leininger Sporn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein stark herausgehobener, bis {{Höhe|516.5|DE-NHN}} ([[Rahnfels]]) aufsteigender Gebirgsvorsprung im Nordosten des [[Pfälzerwald]]es. Der Gebirgssporn, der in erster Linie durch die Gesteinsformationen des [[Mittlerer Buntsandstein|Mittleren]] und [[Oberer Buntsandstein|Oberen Buntsandsteins]] aufgebaut wird, bildet zwischen [[Grünstadt]] im Norden und [[Leistadt]], einem Ortsteil von [[Bad Dürkheim]], im Südosten die westliche Begrenzung der [[Oberrheinische Tiefebene|Oberrheinischen Tiefebene]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Landschaftssteckbrief&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Der Leininger Sporn liegt zwischen den Tälern der [[Isenach]] im Süden und des [[Eckbach (Rhein)|Eckbachs]] im Norden und hat eine Fläche von ungefähr 44,8&amp;amp;nbsp;km².{{GeoQuelle|DE-RP|NRT}} Seine Länge beträgt von Nord nach Süd etwa 10&amp;amp;nbsp;km, seine Breite von West nach Ost etwa 4–5 und im nördlichen Zipfel nur noch 2–3&amp;amp;nbsp;km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Außengrenze des Gebirgssporns verläuft von [[Kleinkarlbach]] im Nordosten entlang des [[Oberrheingraben|Rheingrabenrandes]] nach Süden, um dann bei Leistadt nach Südwesten abzubiegen. Hier folgt sie der [[Lambrechter Verwerfung]], einer Störungslinie, die zwischen [[Peterskopf (Haardt)|Peterskopf]] und [[Teufelsstein (Haardt)|Teufelsstein]] bei [[Hausen (Bad Dürkheim)|Hausen]] das [[Isenach]]tal quert und den Gebirgszug der [[Haardt (Pfälzerwald)|Haardt]] vom Leininger Sporn und dem sich südwestlich anschließenden &amp;#039;&amp;#039;Limburg-Dürkheimer Wald&amp;#039;&amp;#039; trennt. Ab der &amp;#039;&amp;#039;Alten Schmelz&amp;#039;&amp;#039; wendet sie sich nach Norden und erreicht über den [[Rahnfels]] ({{Höhe|517|DE-NHN|link=true}}) das Tal des [[Höninger Bach]]es mit dem Ort [[Höningen]]. Hier geht der [[Naturraum]] im Westen fließend in die Ausläufer des &amp;#039;&amp;#039;Inneren Pfälzerwaldes&amp;#039;&amp;#039; und im Nordwesten in den [[Stumpfwald]] und die Rodungsflächen des [[Eisenberger Becken]]s über. Von [[Altleiningen]] folgt die Begrenzung dann bis Kleinkarlbach dem Tal des Eckbachs in nordöstlicher Richtung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lvermgeo-rlp-Bad Dürkheim&amp;quot;&amp;gt;Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Topographische Karte 1:25.000 Bad Dürkheim und Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag des Landesamtes, 6. Auflage, Koblenz 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturräumliche Zuordnung ===&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Leininger Sporn“ wurde erstmals im Jahr 1964 vom Geographen [[Harald Uhlig (Geograph)|Harald Uhlig]] verwendet, der in den [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands|Folgearbeiten 1:200.000]] zum [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands]] auf &amp;#039;&amp;#039;Blatt 150 Mainz&amp;#039;&amp;#039; den äußersten Norden des Pfälzerwaldes naturräumlich zu gliedern hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blatt 150&amp;quot; /&amp;gt; 1969 verwendete ebenso sein Kollege &amp;#039;&amp;#039;Adalbert Pemöller&amp;#039;&amp;#039; diesen Namen in den Arbeiten zum südlich anschließenden &amp;#039;&amp;#039;Blatt 160 Landau&amp;#039;&amp;#039; und grenzte die Landschaft nach Süden ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blatt 160&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uhlig wies den Sporn der Einheit [[Unterer Pfälzerwald]] als Untereinheit zu, was Pemöller übernahm. Der Untere Pfälzerwald bestand ansonsten in der Hauptsache aus dem [[Stumpfwald]] im mittleren Norden, dem [[Otterberger Wald]] im Nordwesten sowie der unbewaldeten Landschaft um [[Sembach]] dazwischen –&amp;amp;nbsp;alles Landschaften, die gegenüber dem [[Mittlerer Pfälzerwald|Mittleren Pfälzerwald]] durch eine merkliche Höhenstufe abfallen und lediglich Höhen unter {{Höhe|400|DE-NHN}} erreichen. Das unmittelbar östlich von [[Kaiserslautern]] und – auf Pemöllers Blattbereich – um den [[Queitersberg]] liegende Waldgebiet war nicht dem Pfälzerwald zugeordnet worden, obwohl es in [[Geologie des Pfälzerwaldes|Geologie]], Relief und Höhenlage stark dem Stumpf- und dem Otterberger Wald ähnelt, während der Leininger Sporn die typischen Höhenlagen des Mittleren Pfälzerwaldes in die Gegend nördlich des Tals der [[Isenach]] und, am Ostrand, die Steilhänge der [[Haardt (Pfälzerwald)|Haardt]] nach Nordwesten fortsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Höhenlage und Geomorphologie ist der Leininger Sporn letztlich eher dem Mittleren Pfälzerwald zuzurechnen. Dieser taucht zwar in Pemöllers Gliederung nicht als Einheit auf, bezeichnet jedoch in der verbreiteten Gliederung nach Beeger, Geiger und Reh den Mittelteil des Mittelgebirges und ist namentlich deutlich bekannter als die einzelnen von Pemöller innerhalb des Mittelteils eingeführten, weithin unbekannten Landschaftsnamen. Näheres ergibt sich aus dem [[Gliederung des Pfälzerwaldes#Integrierende Gliederung|integrierenden Gliederungskonzept des Mittelgebirges]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Name ===&lt;br /&gt;
Der Name dieser naturräumlichen Einheit orientiert sich am historischen Namen [[Leiningerland]], das seinerseits nach dem früher bedeutendsten Adelsgeschlecht der Region, den [[Leiningen (Adelsgeschlecht)|Leiningern]], benannt ist. Geographisch gesehen hat das Leiningerland neben der Mittelgebirgslandschaft des Leininger Sporns auch Anteil an der [[Deutsche Weinstraße|Weinstraßenregion]] bzw. der Vorhügelzone des Gebirgsrandes und der Oberrheinischen Tiefebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaftscharakter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Leistadt-april-2007.jpg|mini|links|Blick vom [[Naturschutzgebiet Felsenberg-Berntal]] nach Südwesten über Leistadt zum Peterskopf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Relief]] des Naturraums ist durch einen prägnanten Höhenrücken mit steilen Bergflanken gekennzeichnet, der sich von der [[Pickelhaube (Pfälzerwald)|Pickelhaube]] (360,7 m ü. NHN) im Norden bis zum Rahn- und [[Heidenfels]] (496,0 m ü. NHN) im Süden erstreckt und Richtung Eckbachtal und Oberrheinischer Tiefebene, vor allem aber zum Isenachtal um 250 bis 300 Höhenmeter steil abfällt. Kleinere und größere Fließgewässer haben sich tief in das Buntsandsteinpaket eingeschnitten, so dass eine vielgestaltige Oberflächenstruktur mit [[Kerbtal|Kerbtälern]], Felsbildungen und Steilhängen entstanden ist. Größere Täler sind u. a. das [[Langental (Höninger Bach)|Langental]] im Nordwesten des Sporns und das [[Krumbach (Eckbach)|Krumbachtal]], das am [[Ungeheuersee]] beginnt und sich in nordöstlicher Richtung bis nach Kleinkarlbach erstreckt. Im Süden erfolgt die Entwässerung des Gebirgszuges dagegen nur durch einige kleinere Bäche, die in engen Kerbtälern zur Isenach fließen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lvermgeo-rlp-Bad Dürkheim&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Landschaftsbild des Leininger Sporns ist vor allem durch dichte Bewaldung geprägt, wobei im Osten hauptsächlich Nadelhölzer, vor allem reine [[Waldkiefer|Kiefern-Monokulturen]] oder Mischbestände aus Kiefern und untergemischten [[Buchen]] dominieren, deren [[Edaphon|Bodenflora]] sich häufig aus [[Besenheide|Heidekraut]], einfachen Gräsern und [[Heidelbeere|Heidelbeersträuchern]] zusammensetzt. Diese Kiefernwälder entstanden im 19. und 20. Jahrhundert durch gezielte [[Aufforstung]] von Flächen, die über lange Zeiträume hinweg durch intensive bäuerliche Nutzung – zum Beispiel zur Gewinnung von Holzstangen für den [[Weinbau]] – übernutzt und verwüstet wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geographischer Überblick Pfälzerwald&amp;quot;&amp;gt;Michael Geiger u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Pfälzerwald im geographischen Überblick&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Pfälzerwald, ein Porträt einer Landschaft&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Pfälzische Landeskunde, Landau/Pf. 1987, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außer diesen typischen [[Haardt (Pfälzerwald)#Flora|Haardtwäldern]] sind in wärmebegünstigten Lagen am Ostfuß des Gebirges auch [[Edelkastanie]]n anzutreffen, die häufig in größeren Beständen auftreten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Die Wälder der Haardt&amp;quot;&amp;gt;Klaus Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Die Wälder der Haardt: gestern – heute – morgen&amp;#039;&amp;#039;. S. 250–251.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wein- und [[Obstbau|Obstanbau]] belegen ebenfalls die Klimagunst der [[Weinstraße (Region)|Weinstraßenregion]] und schaffen im Wechsel mit Ausläufern des Haardtwaldes ein abwechslungsreiches Landschaftsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Waldflächen im Westen des Naturraums sind dagegen etwas anders zusammengesetzt. Hier finden sich – unter anderem im Gebiet des Rahn- und Heidenfels – größere [[Mischwald]]bestände mit stärkerem [[Laubholz]]anteil und ausgewogenerer Altersstruktur, so dass diese Gebiete in Waldbedeckung und -zusammensetzung weitgehend mit den übrigen Landschaftsräumen des Mittleren Pfälzerwald übereinstimmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Edmund Mainberger: &amp;#039;&amp;#039;Der Wald&amp;#039;&amp;#039;. In: Michael Geiger u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Pfälzerwald, Porträt einer Landschaft&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Pfälzische Landeskunde, Landau/Pf. 1987, S. 101–126.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Besiedlung|Siedlungsaktivitäten]] beschränken sich auf die Randbereiche des Leininger Sporns, das Bergland selbst ist dagegen nicht besiedelt. Besonders ins Auge springt dabei die auf einer [[Rodung]]sinsel im nordöstlichen Randbereich des Sporns in einer Höhe von etwa 300 m ü. NHN gelegene Gemeinde [[Battenberg (Pfalz)|Battenberg]] mit [[Burg Battenberg]]. Auf dieser Rodungsfläche wird hauptsächlich [[Ackerbau]] betrieben, da die hier vorherrschenden [[lehm]]ig-[[Ton (Bodenart)|tonigen]] [[Verwitterung]]sböden des [[Röt-Formation|Oberen Buntsandsteins]] [[nährstoff]]reicher sind und deshalb im Gegensatz zu anderen Regionen des Mittleren Pfälzerwaldes höhere Erträge ermöglichen. Dagegen ist der früher ebenfalls verbreitete Weinbau im Rückgang begriffen, was anhand ehemaliger Weinbergterrassen im Norden des Gemeindegebietes deutlich wird; zusätzlich finden sich an den Hängen der Battenberger Gemarkung [[Streuobstwiese]]n und [[Brache|Brachflächen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Landschaftssteckbrief&amp;quot;/&amp;gt; Eine geologische Besonderheit und als [[Naturdenkmal]] eingestuft sind die [[Blitzröhren (Battenberg)|Blitzröhren]] unterhalb der Burg Battenberg. Es handelt sich hierbei um röhrenförmige Eisenschwarten, die eine mehrere Meter hohe ockerfarbene Sandsteinwand durchziehen und durch [[Fällung|Ausfällung]] und [[Sinter]]bildung von Eisenlösungen entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Siedlungen befinden sich in den nordwestlichen Randbereichen des Leininger Sporns. Im Eckbachtal liegen Dorf und [[Burg Altleiningen]] und im Tal des Höninger Baches das Dorf [[Höningen]] mit den Ruinen des [[Kloster Höningen|ehemaligen Klosters]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;lvermgeo-rlp-Bad Dürkheim&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Eisenregion ==&lt;br /&gt;
Westwärts konzentriert sich die Besiedlung – durch frühere [[Eisenwerk]]e verstärkt – auf die Täler des [[Eckbach (Rhein)|Eckbachs]] mit Dorf und [[Burg Altleiningen]] sowie des Höninger Bachs mit dem Dörfchen [[Höningen]] und den Ruinen des ehemaligen Klosters. Vereinzelt gewinnbares (paläozoisches?) [[Eisenerz]] hängt geologisch mit [[Verwerfung (Geologie)|Verwerfungen]] am Rand des Leininger Sporns zusammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Eckbachtal war in die historische [[Eisenverarbeitung]] der Region eingebunden, was beispielsweise ein großes Werk unterhalb von Altleiningen namens [[Dradura]] zeigt. Der Bach wurde zu Speicherseen für die Eisenwerke aufgestaut und trieb auch einige Sägemühlen. Flussaufwärts hat es den Charakter eines Wiesentals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[August Becker (Autor)|August Becker]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Pfalz und die Pfälzer.&amp;#039;&amp;#039; 7. Auflage, Pfälzische Verlagsanstalt, Landau/Pfalz 2005 (1. Auflage 1857), S. 138–154, ISBN 3898571939&lt;br /&gt;
* Michael Geiger: &amp;#039;&amp;#039;Haardt und Weinstraße im geographischen Überblick.&amp;#039;&amp;#039; In: Michael Geiger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Haardt und Weinstraße – Beiträge zur Landeskunde&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Speyer 1996, S. 6–35 ISBN 3-932155-14-9&lt;br /&gt;
* Michael Geiger: &amp;#039;&amp;#039;Die Landschaften der Pfalz.&amp;#039;&amp;#039; In: Michael Geiger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geographie der Pfalz&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Pfälzische Landeskunde, Landau/Pfalz 2010, S. 92–113 ISBN 9783981297409&lt;br /&gt;
* [[Daniel Häberle]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Pfälzerwald. Ein Beitrag zur Landeskunde der Rheinpfalz.&amp;#039;&amp;#039; Georg Westermann Verlag, Braunschweig und Berlin 1913&lt;br /&gt;
* Karl Heinz: &amp;#039;&amp;#039;Pfalz mit Weinstraße. Landschaft, Geschichte, Kultur, Kunst, Volkstum.&amp;#039;&amp;#039; Glock und Lutz Verlag, Heroldsberg 1976, S. 375–381&lt;br /&gt;
* Klaus Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Die Wälder der Haardt: gestern – heute – morgen&amp;#039;&amp;#039;. In: Michael Geiger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Haardt und Weinstraße – Beiträge zur Landeskunde&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Speyer 1996, ISBN 3-932155-14-9, S. 248–249&lt;br /&gt;
* Adalbert Pemöller: &amp;#039;&amp;#039;Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 160 Landau i. d. Pfalz. Geographische Landesaufnahme 1:200.000 Naturräumliche Gliederung Deutschlands.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag der Bundesforschungsanstalt für Landeskunde und Raumordnung, Bad Godesberg 1969&lt;br /&gt;
* Heinz Wittner: &amp;#039;&amp;#039;Großer Pfalzführer.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Wanderverlag Dr. Mair &amp;amp; Schnabel &amp;amp; Co., Stuttgart 1981 S. 307–312, ISBN 3813401065&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://map1.naturschutz.rlp.de/landschaften_rlp/landschaftsraum.php?lr_nr=170.03 Landschaftsräume in Rheinland-Pfalz: Leininger Sporn]&lt;br /&gt;
* [http://www.luwg.rlp.de/icc/luwg/med/8c0/8c0591ce-8b53-6013-3e2d-cfc638b249d6,11111111-1111-1111-1111-111111111111.pdf Naturräumliche Gliederung von Rheinland-Pfalz; 17=Pfälzer Wald] (PDF; 253&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Landschaftssteckbrief&amp;quot;&amp;gt;{{GeoQuelle|DE-RP|LANDIS-SB-LR|170.03|ref=nein|SUFFIX= &amp;#039;&amp;#039;Leininger Sporn&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blatt 150&amp;quot;&amp;gt;{{GeoQuelle|DE|BfL-150|ref=nein}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blatt 160&amp;quot;&amp;gt;{{GeoQuelle|DE|BfL-160|ref=nein}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Bad Dürkheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturraum im Pfälzerwald]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AF666</name></author>
	</entry>
</feed>