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	<title>Leineweber - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leineweber&amp;diff=2164894&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ProloSozz: /* Soziale Stellung */ erg.</title>
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		<updated>2023-01-05T00:49:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Soziale Stellung: &lt;/span&gt; erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Beruf. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Leineweber (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Weaver - Traditional making of linen.jpg|mini|Leineweberin am Handwebstuhl]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leineweber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lein(en)weber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die historische Berufsbezeichnung für [[Weber]] von Leinen, einem auf [[Webstuhl|Handwebstühlen]] in [[Leinwandbindung]] hergestellten [[Gewebe (Textil)|Gewebe]]. Leinengewebe besteht ganz oder zu erheblichem Teil aus Leinengarn, einem aus [[Flachsfaser]]n gesponnenen [[Garn]]. In ländlichen Gebieten erfolgte die [[Leinenweberei]] häufig im bäuerlichen Nebenberuf. Eine alte Bezeichnung des Leinewebers ist auch &amp;#039;&amp;#039;Züchner&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soziale Stellung ==&lt;br /&gt;
Im [[Mittelalter]] bis in die [[Frühe Neuzeit]] galt der Beruf des Leinewebers im Gegensatz zu [[Seidenweber]]n oder [[Tuchmacher]]n als „[[Ehre|ehrlos]]“ und damit als [[unehrlicher Beruf]].&amp;lt;ref&amp;gt;Jost Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Sozialgeschichte des Lesens: zur historischen Entwicklung und sozialen Differenzierung der literarischen Kommunikation in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Walter de Gruyter, Berlin 2004, S.&amp;amp;nbsp;154, ISBN 3-11-017816-8.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den städtischen [[Ständegesellschaft]]en des Mittelalters wurden Kinder aus Leineweberfamilien daher meist von der Aufnahme in andere [[Zunft|Zünfte]] ausgeschlossen. Erst Mitte des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts erhielten sie durch [[Reichsgesetz]]e der Jahre 1548 und 1577 die Möglichkeit, ein anderes Handwerk zu erlernen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Deutsche Encyclopädie oder Allgemeines Real-Wörterbuch aller Künste und Wissenschaften&amp;#039;&amp;#039;. Band 18, Varrentrapp und Wenner, Frankfurt am Main 1794, S.&amp;amp;nbsp;277.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionale Zentren ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bi Leineweberdenkmal.jpg|mini|hochkant=0.6|[[Leineweberdenkmal]] in [[Bielefeld]]]]&lt;br /&gt;
Eines von mehreren historischen Zentren der Leinenweberei war das [[Ravensberger Land]] im Nordosten [[Nordrhein-Westfalen]]s. Dort bauten die Bauern ab dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert auf ihren Ackerflächen, statt Getreide, vorzugsweise den staatlich subventionierten [[Gemeiner Lein|Flachs]] an und verarbeiteten diesen in [[Heimarbeit|Heimindustrie]] zu Linnen oder Leinen. Der Leinenhandel führte zu einem gewissen Wohlstand der deshalb so genannten „Leinenstadt“ [[Bielefeld]].&lt;br /&gt;
Wie in anderen Regionen auch, geriet das ostwestfälische Leinenhandwerk um 1830 in eine schwere Krise, als in Irland, England und Belgien mit der Produktion maschinell gewebter Stoffe begonnen wurde. Mit der [[Ravensberger Spinnerei]] in Bielefeld entstand in den 1850er Jahren ein Unternehmen, das sich zur größten Flachsspinnerei Europas entwickelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist das [[Leineweberdenkmal]] ein Wahrzeichen der Stadt Bielefeld, jährlich findet dort der [[Leinewebermarkt]] statt und die Regionalbahnlinie [[Liste der SPNV-Linien in Nordrhein-Westfalen#Linien 80–89|RB 82]] zwischen [[Bielefeld Hauptbahnhof|Bielefeld Hbf]] und [[Bahnhof Altenbeken|Altenbeken]] heißt „Der Leineweber“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot; caption=&amp;quot;Leineweber in historischen Bildwerken&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Fotothek df tg 0002121 Ständebuch ^ Handwerk ^ Weber ^ Webstuhl.jpg|„Der Weber“ im „Ständebuch“ des [[Jost Ammann]], 1568&lt;br /&gt;
 Vincent van Gogh - Weaver Facing Right (1884 Feb.).jpg|Leineweber am Webstuhl&amp;lt;br /&amp;gt;Gemälde von [[Vincent van Gogh]], 1884&lt;br /&gt;
 Grosser Kurfürst, Empfang der Leineweber.jpeg|„Der Große Kurfürst empfängt die Leineweber“&amp;lt;br /&amp;gt;Gemälde von [[Ernst Hildebrand (Maler)|Ernst Hildebrand]], um 1890&lt;br /&gt;
 Leinenwebstuhl in Bielefeld-Jöllenbeck.jpg|Leinenweberin am Handwebstuhl in [[Bielefeld]], Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Friedrich Wilhelm Wander]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Sprichwörter-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Band 3, Leipzig 1873, Sp. 29 [http://www.zeno.org/Wander-1867/A/Leinweber online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4554082-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fertigungsberuf (Textilwesen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Beruf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte des Textilwesens in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leinen|Weber]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ProloSozz</name></author>
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