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	<title>Leinegraben - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T23:02:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leinegraben&amp;diff=1125138&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Diebu am 17. Juni 2025 um 21:27 Uhr</title>
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		<updated>2025-06-17T21:27:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum Bach in Leipzig siehe [[Leinegraben (Pleiße)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leinegraben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Niederung]] im südlichen [[Niedersachsen]], zu kleineren Teilen auch im Nordosten [[Hessen]]s. Sie erstreckt sich etwa 48 km lang in ungefähr süd-nördlicher Richtung entlang der namensgebenden [[Leine (Aller)|Leine]] von [[Arenshausen]] über [[Friedland (Niedersachsen)|Friedland]], [[Göttingen]] und [[Northeim]] bis [[Einbeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bis 8 km breite Kerngraben zwischen Friedland und Northeim, wo eine [[Störung (Geologie)|Störung]] durchquert wird, zeichnet sich durch besonders markante Bruchränder aus und ist 34 km lang. Eine Einengung auf zwei Kilometer bei [[Nörten-Hardenberg]] teilt ihn in den &amp;#039;&amp;#039;Göttinger Leinegraben&amp;#039;&amp;#039; im Süden und den &amp;#039;&amp;#039;Northeimer Leinegraben&amp;#039;&amp;#039; im Norden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Einbeck geht der Leinegraben nach Nordosten fließend in die [[Ilme-Senke]] der [[Ilme]] und ihrer Zuflüsse über, mit der er zusammen die [[Naturraum|naturräumliche]] Haupteinheit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leine-Ilme-Senke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meynen&amp;quot;&amp;gt;[[Emil Meynen|E. Meynen]] und [[Josef Schmithüsen|J. Schmithüsen]]: [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands]] – Bundesanstalt für Landeskunde, Remagen/Bad Godesberg 1953–1962 (9 Lieferungen in 8 Büchern, aktualisierte Karte 1:1.000.000 mit Haupteinheiten 1960)&amp;lt;/ref&amp;gt; Unmittelbar östlich Einbecks verlässt die Leine die Niederung über ein [[Durchbruchstal]] zwischen [[Salzderhelden]] und [[Kreiensen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leinegraben bildet auch einen etwas anders abgegrenzten &amp;#039;&amp;#039;geologischen Strukturraum&amp;#039;&amp;#039;, der nach Süden das Einzugsgebiet der Leine verlässt und südöstlich [[Witzenhausen]]s die [[Werra]] erreicht.{{GeoQuelle|DE-HE|UA-Geo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Im Untergrund des Leinegrabens findet sich [[Keuper]], während sich östlich und westlich eine dem [[Leinebergland]] zugeordnete [[Schichtstufenlandschaft]] aus [[Buntsandstein]] ([[Burg Hardenberg (Nörten-Hardenberg)|Burg Hardenberg]]) und [[Muschelkalk]] ([[Burg Plesse]]) erhebt. In normaler Schichtenfolge würde man den jüngeren Keuper oberhalb der anderen beiden Schichten erwarten ([[Germanische Trias]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leinegraben wird heute meist als [[Grabenbruch]] in der [[Mittelmeer-Mjösen-Zone]] mit „[[Streichen (Geologie)#Generalstreichrichtungen in Mitteleuropa|rheinischem Streichen]]“ gedeutet. Ähnlich wie der [[Oberrheingraben]] wird der Leinegraben im Westen von [[Basalt]]vorkommen begleitet ([[Hoher Hagen (Dransfeld)|Hoher Hagen]], Steinbrüche bei [[Adelebsen]]). Während der Höhenunterschied an der [[Verwerfung (Geologie)|Verwerfung]] auf der Ostseite meist sehr deutlich zu erkennen ist ([[Wieter]] bei Northeim, [[Göttinger Wald]]), ist der Anstieg im Westen weniger ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Grabens sind einige Höhenzüge aus [[Rhaetium|Rhät]] stehen geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturräumliche Gliederung ==&lt;br /&gt;
Die Leine-Ilme-Senke als Teil des [[Niedersächsisches Bergland|Niedersächsischen Berglandes]] gliedert sich wie folgt:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einzelblätter&amp;quot;&amp;gt;Verschiedene Autoren: &amp;#039;&amp;#039;Geographische Landesaufnahme: [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands#Einzelblätter|Die naturräumlichen Einheiten in Einzelblättern 1:200.000]]&amp;#039;&amp;#039; - Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1952–1991 → [http://geographie.giersbeck.de/karten Online-Karten].&lt;br /&gt;
* Blatt 99: Göttingen (Jürgen Hövermann 1963)&lt;br /&gt;
* Blatt 112: Kassel (H.-J. Klink 1969)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;(zu 37 Weser-Leine-Bergland)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** 372 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leine-Ilme-Senke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** 372.0 &amp;#039;&amp;#039;[[Einbeck]]-[[Markoldendorf]]er Becken&amp;#039;&amp;#039; ([[Ilme-Senke]])&lt;br /&gt;
*** 372.1 [[Northeimer Keuperhügelland]] (Schwelle zwischen Leinegraben, Moringer Becken und Ilme-Senke)&lt;br /&gt;
*** 372.2 &amp;#039;&amp;#039;[[Northeim]]er Leinegraben&amp;#039;&amp;#039; (Ostflügel)&lt;br /&gt;
*** 372.3 &amp;#039;&amp;#039;[[Leine (Aller)|Leine]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;aue&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** 372.4 [[Moringer Beckenlandschaft]] (westliches Nebenbecken bei [[Moringen]])&lt;br /&gt;
*** 372.5 &amp;#039;&amp;#039;[[Göttingen|Göttinger]] Leinegraben (Ostflügel)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** 372.6 &amp;#039;&amp;#039;Göttinger Leinegraben (Westflügel)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** 372.7 [[Oberer Leinegraben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung für den Menschen ==&lt;br /&gt;
Der Leinegraben ist mit [[Löss]]boden bedeckt und ermöglicht gute Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Handelsweg war der Leinegraben spätestens im 10. Jahrhundert mit dem Aufblühen der Schifffahrt auf der parallelen [[Weser]] zweitrangig. Dort, wo er von Ost-West-Straßen gekreuzt wurde, entwickelten sich Handels- und Hansestädte wie Einbeck, Northeim und Göttingen. Auch die [[Pfalz Grona|Königspfalz Grona]] in [[Göttingen-Grone]] befand sich oberhalb eines Zugangs zum Leinegraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute verlaufen die alte [[Nord-Süd-Strecke]] und die [[Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg]] abschnittsweise durch den Leinegraben, die [[Bundesautobahn 7]] verläuft von Northeim bis [[Göttingen-Weende]] oberhalb dessen westlichen Randes.&lt;br /&gt;
{{Panorama|Leinetal von Göttingen bis Niedernjesa.jpg|1050|Der Leinegraben zwischen [[Göttingen]] und [[Niedernjesa]]}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/38//N |EW=9/55//E |type=landmark |region=DE-NI |dim=40000 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [http://www2.hmuelv.hessen.de/imperia/md/content/internet/wrrl/6_extranet/bearbeitungsgebiete/bestandsaunahme/hessen/kartentexte/he_gw_beschreibungteilraum_hlug_030606.pdf Fritsche/Hemfler/Kämmerer/Leßmann/Mittelbach/Peters/Pöschl/Rumohr/Schlösser-Kluger: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung der hydrogeologischen Teilräume von Hessen gemäß EU-Wasserrahmenrichtlinie (EU-WRRL)&amp;#039;&amp;#039;. Geol Jb Hessen 130, 2003, S. 7: Kap. 3.2.1.1 (PDF; 246 kB)].&lt;br /&gt;
* Hans Georg Wunderlich: &amp;#039;&amp;#039;Tektogenese des Leinetalgrabens und seiner Randschollen.&amp;#039;&amp;#039; Geologische Rundschau 1959, Seiten 372–413&lt;br /&gt;
* Oskar Gruppe: &amp;#039;&amp;#039;Die Entstehung des Göttinger Leinetalgrabens : ein Beitrag zur Tektonik unserer mitteldeutschen Gräben.&amp;#039;&amp;#039; Jahrbuch der Preußischen Geologischen Landesanstalt 1921, Sonderdruck Berlin [http://www.digibib.tu-bs.de/?docid=00061419 digitalisiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bfn.de/0311_landschaft.html?landschaftid=37200 BfN-Landschaftssteckbrief Leine-Ilme-Senke]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4192382-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Northeim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leine (Aller)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Diebu</name></author>
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