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	<title>Lein-Lolch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T18:12:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lein-Lolch&amp;diff=1240319&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2024-08-01T15:13:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Tabelle siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Lein-Lolch&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Lolium remotum&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Franz von Paula Schrank|Schrank]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Lolch&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Lolium&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Pooideae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Süßgräser&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Poaceae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Süßgrasartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Poales&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Commeliniden&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = LeinLolch 161.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Lein-Lolch (&amp;#039;&amp;#039;Lolium remotum&amp;#039;&amp;#039;) &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lein-Lolch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Lolium remotum&amp;#039;&amp;#039;) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flachs-Lolch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Pflanzenart aus der Gattung [[Lolch]] (&amp;#039;&amp;#039;Lolium&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der Familie der [[Süßgräser]] (Poaceae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lolium remotum — Flora Batava — Volume v18, clean, cropped.png|mini|Illustration aus &amp;#039;&amp;#039;Flora Batava&amp;#039;&amp;#039;, Volume 18]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der Lein-Lolch ist eine einjährige [[krautige Pflanze]], die Wuchshöhen von 30 bis 60, selten bis zu 100 Zentimetern erreicht. Er wächst meist büschelig und bildet keine nichtblühenden Triebe. Der aufrechte, einfache oder am Grunde verzweigte [[Süßgräser#Halme und Blätter|Halm]] ist unterhalb des Blütenstandes rau, sonst glatt und besitzt zwei bis vier [[Knoten (Botanik)|Knoten]]. Alle Pflanzenteile sind grün bis gelb-grün.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wechselständig am Halm angeordneten [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind in Blattscheide und -spreite gegliedert. Die [[Blattscheide]]n sind glatt und kahl, das [[Blatthäutchen]] (Ligula) ist 0,5 bis 2 Millimeter lang und gestutzt. Die [[Blattspreite]] ist 5 bis 20 Zentimeter lang und 0,5 bis 5 Millimeter breit. In [[Knospenlage]] ist die Spreite zusammengefaltet, später flach. Die Blattoberseite und der -rand sind rau und die -unterseite ist glatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Blütezeit reicht von Juni bis August. Der [[Ähre|ährige]] [[Blütenstand]] ist 4 bis 20 Zentimeter lang und aufrecht, die Ährenachse ist geschlängelt. Die [[Ährchen]] stehen entfernt voneinander, im oberen Ährenbereich können sie sich auch am Grund überlappen. Die Ährchen enthalten drei bis acht [[Blütchen]] und sind 6 bis 12, selten bis zu 16 Millimeter lang. Die Ährchenachse zerfällt zur Reife nicht. Die untere [[Hüllspelze]] ist nur beim obersten Ährchen ausgebildet. Die obere Hüllspelze ist fünf- bis siebennervig und 5 bis 12, selten bis zu 16 Millimeter lang, dabei halb so lang bis gleich lang wie das Ährchen, stumpf und derbhäutig, die Oberfläche ist glatt und kahl. Die [[Deckspelze]]n sind 3,5 bis 4,5, selten bis zu 5,5 Millimeter lang. Sie sind stumpf oder gestutzt, von lederiger Konsistenz und meist ohne [[Granne]] (selten mit Granne, die bis zu 8 Millimeter lang sein kann). Die [[Staubblatt|Staubbeutel]] sind 1,5 bis 2,2 Millimeter lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Früchte sind mit einer Länge von 3,2 bis 4,5 Millimetern zwei- bis dreimal so lang wie breit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Beim Lein-Lolch handelt es sich um einen [[Therophyt]]en. Die Blüten sind [[Selbstbestäubung|Selbstbestäuber]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Pflanzenteile sind aufgrund eines [[endophyt]]ischen [[Pilze]]s giftig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Heimat ist der westliche Himalaya, Indien sowie Pakistan.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Lein-Lolch ist im östlichen Europa, in Nordafrika, im gemäßigten Asien von Sibirien bis China, in Australien und im südlichen Südamerika eingebürgert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GrassBase&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lein-Lolch ist in Mitteleuropa praktisch ausgestorben und war früher ein bedeutendes Unkraut in [[Gemeiner Lein|Flachsfeldern]]. Der Lein-Lolch ist aufgrund des Rückgangs des Flachsanbaus arealweit vom Aussterben bedroht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer2005&amp;quot; /&amp;gt; Er tritt nur sehr zerstreut auf, vielfach ist er in früheren Gebieten nicht mehr zu beobachten. In Mecklenburg-Vorpommern tritt er unbeständig auf. In Deutschland (außer Sachsen-Anhalt und Brandenburg), Belgien und in der Tschechischen Republik ist er ausgestorben oder verschollen. In der Schweiz gilt er als stark gefährdet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmeil-FitschenInteraktiv&amp;quot; /&amp;gt; In Österreich ist die Art ausgestorben oder verschollen, in Kärnten ist sie noch unbeständig anzutreffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer2005&amp;quot; /&amp;gt; Weder in Österreich noch in Deutschland steht er unter Schutz. In Deutschland gilt er als [[Archäophyt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lein-Lolch ist ein „Ackerunkraut“ und wächst besonders in Leinfeldern. Nach 1950 hatte er kurzfristig einen zweiten Schwerpunkt in [[Serradella]]-(&amp;#039;&amp;#039;Ornithopus sativus&amp;#039;&amp;#039;)-Feldern. Weiters wächst er an Wegrändern, Güterumschlagsplätzen und Schuttplätzen. Er gedeiht in Mitteleuropa am besten auf frischen, nährstoffreichen [[Lehm]]- und [[Ton (Bodenart)|Tonböden]]. Er ist ein Nährstoffzeiger und eine ausgesprochene Lichtpflanze. Er kommt bis in die montane [[Höhenstufe (Ökologie)|Höhenstufe]] vor. Er ist eine Assoziations[[charakterart]] der Leinunkrautgesellschaft Lolio remoti-Linetum innerhalb des Verbands Lolio remotae-Linion; er kommt auch in Raukengesellschaften (Sisymbrion) vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] [[et al.]] 2010 sind in der Schweiz: Feuchtezahl F = 3 (mäßig feucht), Lichtzahl L = 4 (hell), Reaktionszahl R = 4 (neutral bis basisch), Temperaturzahl T = 4+ (warm-kollin), Nährstoffzahl N = 3 (mäßig nährstoffarm bis mäßig nährstoffreich), Kontinentalitätszahl K = 4 (subkontinental).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die [[Erstbeschreibung|Erstveröffentlichung]] von &amp;#039;&amp;#039;Lolium remotum&amp;#039;&amp;#039; erfolgte 1789 durch [[Franz von Paula Schrank]] in &amp;#039;&amp;#039;Baierische Flora. München&amp;#039;&amp;#039;, 1, Seite 382.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt; Das [[Epitheton#Biologie|Artepitheton]] &amp;#039;&amp;#039;remotus&amp;#039;&amp;#039; stammt aus dem [[Latein]]ischen und bezieht sich auf die entfernt stehenden Ährchen. Synonyme für &amp;#039;&amp;#039;Lolium remotum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Schrank}} sind: &amp;#039;&amp;#039;Lolium complanatum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Schrad.}}, &amp;#039;&amp;#039;Lolium linicolum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|A.Braun}} und &amp;#039;&amp;#039;Lolium temulentum&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;remotum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Schrank) A. &amp;amp; D.Löve}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Art &amp;#039;&amp;#039;Lolium remotum&amp;#039;&amp;#039; gehört zur Artengruppe des [[Taumel-Lolch]]s (&amp;#039;&amp;#039;Lolium temulentum&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer2005&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{InfoFlora|ID=1027320|WissName=Lolium remotum Schrank|Abruf=2023-08-07}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmeil-FitschenInteraktiv&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Siegmund Seybold (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schmeil-Fitschen interaktiv&amp;#039;&amp;#039; (CD-Rom), Quelle &amp;amp; Meyer, Wiebelsheim 2001/2002, ISBN 3-494-01327-6.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer2005&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Manfred Adalbert Fischer|Manfred A. Fischer]], Wolfgang Adler, Karl Oswald: &amp;#039;&amp;#039;Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol.&amp;#039;&amp;#039; 2., verbesserte und erweiterte Auflage. Land Oberösterreich, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen, Linz 2005, ISBN 3-85474-140-5.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GrassBase&amp;quot;&amp;gt;W. D. Clayton, K. T. Harman, H. Williamson: &amp;#039;&amp;#039;World Grass Species: Descriptions, Identification, and Information Retrieval&amp;#039;&amp;#039;, 2002ff: [http://www.kew.org/data/grasses-db/www/imp06039.htm W. D. Clayton, M. Vorontsova, K. T. Harman, H. Williamson: &amp;#039;&amp;#039;GrassBase - The Online World Grass Flora&amp;#039;&amp;#039; des The Board of Trustees, Royal Botanic Gardens, Kew]. zuletzt abgerufen am 7. August 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://powo.science.kew.org/taxon/urn:lsid:ipni.org:names:407500-1 Datenblatt &amp;#039;&amp;#039;Lolium remotum&amp;#039;&amp;#039; bei &amp;#039;&amp;#039;POWO&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Plants of the World Online&amp;#039;&amp;#039; von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: &amp;#039;&amp;#039;Kew Science&amp;#039;&amp;#039;.]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lolium remotum|Lein-Lolch (&amp;#039;&amp;#039;Lolium remotum&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|3489|Lolium remotum Schrank, Lein-Lolch}}&lt;br /&gt;
* {{BiolFlor|1875}}&lt;br /&gt;
* {{BIB|3489}}&lt;br /&gt;
* [http://linnaeus.nrm.se/flora/mono/poa/loliu/loliremv.jpg Verbreitungskarte nach Hultén].&lt;br /&gt;
* [http://www.botanik-bochum.de/pflanzenbilder/Lolium_remotum.htm Foto eines Fruchtstandes vom Bochumer Botanischen Verein].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lolch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
	</entry>
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