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	<title>Leimfarbe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T03:03:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leimfarbe&amp;diff=343559&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Vor- und Nachteile */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-08-22T20:21:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Vor- und Nachteile: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leimfarben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind wasserbasierte [[Anstrichmittel]]. Als [[Bindemittel]] dient meist [[Kleister]], heute überwiegend [[Methylcellulose]]. Als [[Weißpigment]] und [[Füllstoff]] werden traditionell [[Kalkstein]]mehl, [[Lithopone]] oder [[Kreide (Gestein)|Kreide]] verwendet. Weitere [[Pigment|Buntpigmente]] können zugesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Deutschschweiz wird Leimfarbe auch unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Blancfixe&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Blanc-fixe&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Blanfix&amp;#039;&amp;#039; verkauft. Die Bezeichnung ist missverständlich, da &amp;#039;&amp;#039;Blancfixe&amp;#039;&amp;#039; eigentlich ein Synonym für das [[Weißpigment]] &amp;#039;&amp;#039;[[Bariumsulfat]] (BaSO&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;)&amp;#039;&amp;#039; ist, welches in der Regel nicht in zellulose-basierter Leimfarbe, sondern typischerweise in Farben verwendet wird, die [[Gelatine]] als Bindemittel enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften, Verwendung ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Leimfarben&amp;#039;&amp;#039; werden häufig als Pulver geliefert und vor Gebrauch mit Wasser angerührt. Es ist auch verarbeitungsfertige Farbe in flüssiger Form erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Leim auch nach dem [[Trocknung|Trocknen]] [[Hydrophilie|wasserlöslich]] bleibt, ist der Anstrich empfindlich gegen [[Feuchtigkeit]]. Für den Außenbereich ist er ungeeignet. In Räumen wie Küche, Badezimmer oder Keller können Leimanstriche nur genutzt werden, wenn nicht mit Kondensatbildung an Wand und Decke zu rechnen ist. Da Leimfarbe diffusionsoffen ist, kann Wasserdampf in Feuchträumen von darunterliegenden saugfähigen Wandbelägen wie Holzverschalung oder Kalk- und [[Lehmputz]]en absorbiert und später wieder abgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leimfarbe kann oft nur wieder mit Leimfarbe überstrichen werden. Beim Streichen mit gewöhnlicher Dispersions- oder Silikatfarbe sowie beim [[Tapete|Übertapezieren]] kann die Leimfarbe aufgeweicht werden und sich ablösen. Leimfarbe sollte darum vor der [[Renovierung]] mit einem modernen Wandanstrich mit warmem Wasser von der Wand gewaschen oder durch den Auftrag einer geeigneten Bindemittellösung verfestigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogenannten &amp;#039;&amp;#039;leimvergüteten [[Kalkfarbe]]n&amp;#039;&amp;#039; wird ein gewisser Anteil [[Kleister]] zugemischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leimfarben werden auch in der [[Malerei|künstlerischen Malerei]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vor- und Nachteile ==&lt;br /&gt;
Ab den 1970er Jahren wurden Leimfarben im [[Bauwesen|Bau-]] und [[Heimwerken|Heimwerkerbereich]] durch [[Dispersionsfarbe]]n, [[Silikonharz]]farben (auch „Wohnraumfarben“) oder (Organo-)[[Silikatfarbe]]n ([[Mineralfarbe]]n, [[Wasserglas]]farben) verdrängt. In den neuen Bundesländern waren sie bis zur Wende das vorherrschende Anstrichmittel.&lt;br /&gt;
In jüngerer Zeit wird etwa im [[Ökologisches Bauen|ökologischen Bauen]] wieder mit Leimfarbe gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leimfarbanstriche können beinahe unbegrenzt oft übereinander aufgetragen werden, ohne dass dadurch die Mauer abgesperrt wird oder das Raumklima leidet.&lt;br /&gt;
Ist der Leim das alleinige Bindemittel in einer bereits bestehenden Farbe, so wird diese beim Überstreichen angelöst. Die Mal-Technik beim Überarbeiten muss daran angepasst werden. In vielen Fällen muss die vorhandene Farbe zunächst teilweise oder ganz abgewaschen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raucherzimmer, Küchen ohne [[Dunstabzug]] und andere Innenräume mit belasteter Raumluft werden bewusst mit Leimfarbe gestrichen, um die von der Farbe aufgenommenen Stoffe wie Rußpartikel und Fette regelmäßig mit der Farbe von Wänden und Decke waschen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leimfarbe wird für den Anstrich von Innenraum[[stuck]] bevorzugt verwendet, da sie sich bei Erneuerung des Anstrichs zuvor leicht abwaschen lässt und so die Stuckausformung nicht einebnet, wie es durch mehrere übereinanderliegende Schichten etwa der nur sehr schwer zu entfernenden Dispersionsfarben der Fall ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die authentische Restaurierung einer Innenausstattung des 19. Jahrhunderts ([[Biedermeier]], [[Gründerzeit]]) ist Leimfarbe oft die erste Wahl, mit eigenen ästhetischen Reizen: Die Farbe hat eine sehr gute Deckkraft&amp;lt;!-- und Leuchtkraft  &amp;lt;&amp;lt;  Im Vergleich zu Sumpfkalk ist die Leuchtkraft wohl eher gering. Auch die in der DDR erhältlichen Leimfarben wirken eher stumpf und trüb ... --&amp;gt;, und doch zugleich – durch die Einbindung der Farbpigmente in den Leim – einen sehr dezenten, temperierten und gemilderten Charakter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reine Leimfarben enthalten im Gegensatz zu den heute üblichen Dispersionsfarben keine [[Kunstharz]]e und dürfen deswegen als besonders [[Umweltschutz|umwelt-]] und [[Gesundheit|gesundheitsfreundlich]] gelten. In Pulverform sind sie meist preisgünstig erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere verarbeitungsfertig angemischte Farbe kann kleinere Mengen Kunstharze, meist [[Polymerisatharze]] (Dispersionsbinder) enthalten, welche die Verarbeitung erleichtern.&lt;br /&gt;
Diese wirken sich auf die [[Reversibilität (Denkmalpflege)|Reversibilität]] aus. Getrocknete Farbanstriche können weniger leicht abgewaschen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Kurt Schönburg unter Mitarbeit von Gertrud Müller |Hrsg=DIN Deutsches Institut für Normung e. V. |Titel=Naturstoffe an Bauwerken. Eigenschaften, Anwendung, Gestaltung |Reihe=Beuth Praxis |Auflage=1. |Verlag=Beuth Verlag |Ort=Berlin/Wien/Zürich |Datum=2010 |ISBN=978-3-410-17355-7 |Kommentar=ISBN für E-Book-Version: 978-3-410-17500-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Farbmitteltechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beschichtung (Baustoff)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik der Malerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bindemittel für Feststoffe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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