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	<title>Leim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leim&amp;diff=48171&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wolfgang Kaul am 25. September 2025 um 13:34 Uhr</title>
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		<updated>2025-09-25T13:34:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum gleichnamigen Gitarristen siehe [[Christof Leim]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leime&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von mittelhochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;līm&amp;#039;&amp;#039; „Leim“, wie „[[Lehm]]“, von mittelhochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;leim&amp;#039;&amp;#039;, zu einer indogermanischen Wurzel &amp;#039;&amp;#039;lei-&amp;#039;&amp;#039;, „schleimig“, gehörig&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Kluge]], [[Alfred Götze (Philologe)|Alfred Götze]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache]].&amp;#039;&amp;#039; 20. Auflage. Hrsg. von [[Walther Mitzka]]. De Gruyter, Berlin / New York 1967; Neudruck („21. unveränderte Auflage“) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 431 und 434.&amp;lt;/ref&amp;gt;) sind wässrige [[Lösung (Chemie)|Lösungen]] von [[Klebstoff]]en. Die [[DIN]] 16921 definiert Leime als &amp;quot;Lösungen von tierischen, [[Pflanzen|pflanzlichen]] oder [[Synthese (Chemie)|synthetischen]] Grundstoffen in Wasser&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich wurden insbesondere wasserfest aushärtende Leime fast ausschließlich auf Basis tierischer [[Protein]]e hergestellt. Dazu zählen die aus [[Milchprotein]] hergestellten [[Kasein]]leime (z.&amp;amp;nbsp;B. Quarkleim) und die aus Häuten, Knochen und [[Horn]] gewonnenen [[Glutinleim]]e (z. B. &amp;#039;&amp;#039;[[Knochenleim]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Fischblasenleim&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Hautleim]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Hornleim&amp;#039;&amp;#039; aus [[Geweih]]&amp;lt;ref&amp;gt;im Mittelalter z. B. aus Hirschgeweih, siehe [[Franz Maria Feldhaus]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Technik. Ein Lexikon der Vorzeit, der geschichtlichen Zeit und der Naturvölker.&amp;#039;&amp;#039; Reprint der 1914er Ausgabe. 2. Auflage. München 1965 (unter Hinzufügung von späteren Originalbeiträgen des Verfassers); Neudruck ebenda 1970, S. 616.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder [[Horn|Gehörn]]). Ein ähnlicher Leim wird aus [[Knorpel]] gewonnen. &lt;br /&gt;
Varianten:&lt;br /&gt;
* Knochenleim: Vor Erfindung synthetischer Leime der meist verwendete Leim. Wird meist aus Schweineknochen gewonnen. Muss vor der Verarbeitung mit Wasser angesetzt und erwärmt werden.&lt;br /&gt;
* Haut- oder Hasenhautleim: Verhält sich wie Knochenleim, allerdings bleibt die Leimfuge etwas flexibler.&lt;br /&gt;
* Fischblasenleim: Muss nicht vor der Verarbeitung erwärmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leime auf Basis von pflanzlicher Stärke werden auch als &amp;#039;&amp;#039;[[Kleister]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Sie härten in der Regel nicht wasserfest aus und können einfach aus stärkehaltigen Produkten wie beispielsweise [[Kartoffelmehl|Kartoffel-]], [[Weizenmehl|Weizen-]] oder [[Roggenmehl]] angerührt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere pflanzliche Leime enthalten [[Dextrine]] (Stärkegummi) oder [[Pflanzengummi]] als [[Bindemittel]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Synthetische Leime bestehen aus [[Polykondensation|Polykondensaten]] und [[Polymerisation|Polymerisaten]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leime eignen sich besonders zur Verklebung [[Kapillareffekt|kapillar]] saugfähiger Produkte wie Holz, Leder und Papier. Die Klebkraft entwickelt sich bei Verdunstung des enthaltenen Wassers, so dass keine Aushärtung unter Luftabschluss erfolgt. Leime bleiben nach Aushärtung teilweise flexibel.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leime haben große Bedeutung in der Holz-, Textil- und Papierindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-27387-0002, Ministerium für Aufbau, Architekten mit Modellen.jpg|mini|Modellbauerinnen bei der Verleimung der Pappkonstruktion des [[Thüringen-Kliniken „Georgius Agricola“|Krankenhauses Saalfeld (Thüringen)]]]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Holzleim}}&lt;br /&gt;
Ihrem Verwendungszweck entsprechend werden Leime weiter in [[Holzleim]], [[Papierleim]], [[Tapetenkleister]] usw. unterteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im [[Mittelalter]] war es das [[Handwerk]] des [[Vogelfang|Vogelstellers]] (Vogelfängers), mit [[Vogelfalle#Leimruten|Leimruten]] kleine Vögel zu fangen ([[Vogelleim]]). Etwa 20 bis 30 cm lange Äste wurden mit starkem Leim („wazzerlîm“) bestrichen. Die Vögel wurden mit Beeren und Früchten angelockt und verfingen sich in den klebrigen Ästen. Davon sind im Deutschen die Redewendung „jemandem auf den Leim gehen“ und „jemanden leimen“ entstanden. Um 1400&amp;lt;ref&amp;gt;Emil Ploß: &amp;#039;&amp;#039;Das älteste deutsche Leimbüchlein.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die BASF.&amp;#039;&amp;#039; Band 7, Heft 5/6, 1957, S. 187–190.&amp;lt;/ref&amp;gt; entstand im [[Ostmitteldeutsche Dialekte|ostmitteldeutschen]] Sprachraum&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gundolf Keil]]: &amp;#039;&amp;#039;‚Leimbüchlein‘.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Verfasserlexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Band 5, Sp. 683 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; das älteste deutschsprachige Handbuch zur Leimherstellung.&lt;br /&gt;
* [[Leimring]]e werden um Obstbäume gebunden, um unerwünschte, den Stamm hinaufkriechende Insekten abzufangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Bindemittel]]&lt;br /&gt;
* [[Gluten]]&lt;br /&gt;
* [[Glutinleim]]&lt;br /&gt;
* [[Klebstoff]]&lt;br /&gt;
* [[Kleister]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Holztechnik – Fachkunde ISBN 978-3-8085-4197-5, enthält auch Informationen über Leim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klebstoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buntpapier]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wolfgang Kaul</name></author>
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