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	<title>Leichtes Kampfgeschwader - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T07:58:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leichtes_Kampfgeschwader&amp;diff=1732549&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Asperatus: wl</title>
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		<updated>2024-08-13T19:34:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leichtes Kampfgeschwader&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (LeKG) wurden in der [[Luftwaffe (Bundeswehr)|Luftwaffe]] der [[Bundeswehr]] zeitweise fliegende Verbände bezeichnet, die mit der [[Fiat G.91]] zur Unterstützung des Heeres als [[Jagdbomber]] und [[Luftaufklärung|Aufklärer]] eingesetzt waren.&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftwaffe Museum Fiat G91 2007.jpg|mini|Fiat G.91: Waffensystem der Leichten Kampfgeschwader der Luftwaffe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auftrag ==&lt;br /&gt;
Hauptaufgabe der Leichten Kampfgeschwader war der Einsatz als Jagdbomber zur [[Luftnahunterstützung]]. In der Zweitrolle war Gefechtsfeldaufklärung vorgesehen, die allerdings aufgrund der technischen Ausstattung primär auf Augenaufklärung mit Bestätigung durch Kameras basierte. Eine entsprechende Ausrüstung stellte sicher, dass die (im Pilotenjargon „Gina“ genannte) G.91 in beiden Einsatzrollen (Jagdbomber/Aufklärer) genutzt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einschränkungen in der Auftragserfüllung ergaben sich aus der begrenzten Allwetterfähigkeit und der Tageslichtabhängigkeit der G.91. Zudem war es aufgrund der geringen Reichweite erforderlich, die Nutzung von vorgeschobenen Flugplätzen (Deployed Operating Bases – DOB), zum Beispiel präparierten [[Feldflugplatz|Feldflugplätzen]] oder [[Autobahn-Behelfsflugplatz|Autobahnlandeplätzen]] in der vorderen Kampfzone einzuplanen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Planung, die G.91 als [[Jagdbomber]] auch [[Kernwaffe|nuklear]] zu bewaffnen, wurde unter anderem aufgrund technischer Probleme aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gliederung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fiat G91.R3.jpg|mini|Fiat G-91 des LeKG 43]]&lt;br /&gt;
Bis 1967 waren die G.91-Geschwader in je zwei fliegende [[Staffel (Militär)|Staffeln]] mit je drei [[Schwarm (Luftfahrt)|Schwärmen]], dem technischen Personal und der Wetterberatung gegliedert. Zusätzlich verfügten die Verbände über eine Fliegerhorststaffel mit einer Unteroffizierlehr- und [[Objektschutzregiment der Luftwaffe|Sicherungsstaffel]], einer Luftwaffensanitätsstaffel und einer Geophysikalischen Beratungsstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Mai 1967 waren alle G.91-Kampfverbände einheitlich in Leichte Kampfgeschwader umbenannt. Die Schwarmgliederung wurde aufgegeben und das Geschwader in eine Fliegende Gruppe und eine Versorgungsgruppe unterteilt. Die Fliegende Gruppe verfügte nun über eine Jagdbomber- und eine Aufklärungsstaffel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1971 wurde analog zu den Starfighter-Geschwadern die Drei-Gruppen-Gliederung (Fliegende, Technische und Fliegerhorstgruppe) eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbände ==&lt;br /&gt;
Erste Planungen sahen die Aufstellung von sechs Leichten Kampfgeschwadern zu je 42 Luftfahrzeugen vor. Letztlich wurden nur vier aktive Geschwader und die [[Waffenschule der Luftwaffe]] 50 zur Ausbildung der Piloten ausgestattet. Daneben flogen „Ginas“ auch beim [[Taktisches Ausbildungskommando der Luftwaffe in Portugal|Taktischen Ausbildungskommando der Luftwaffe in Portugal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leichtes Kampfgeschwader 41 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:COA JaboG 41.svg|mini|hochkant=0.5|LeKG 41]]&lt;br /&gt;
Im Juli 1963 wurde das [[Jagdbombergeschwader 35]] von [[Republic F-84|F-84F]] auf G.91 umgerüstet. Zum 1. Januar 1966 erhielt der Verband die Bezeichnung Leichtes Kampfgeschwader 41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stationiert war das Geschwader als Teil der 3. [[Luftwaffendivision]] in [[Fliegerhorst Husum|Husum]]. Für den [[Verteidigungsfall (Deutschland)|Verteidigungsfall]] war eine Unterstellung unter das Kommando [[Allied Forces Northern Europe]] (AFNORTH) und eine Verlegung nach [[Fliegerhorst Hohn|Hohn]] vorgesehen. Der Verband wurde im Oktober 1980, noch mit der G.91 ausgerüstet, in [[Jagdbombergeschwader 41]] umbenannt.&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leichtes Kampfgeschwader 42 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:COA JG 73.svg|mini|hochkant=0.5|LeKG 42 im TaktLwG 73]]&lt;br /&gt;
Die Herkunft des Leichten Kampfgeschwaders 42 liegt im [[Taktisches Luftwaffengeschwader 73 „Steinhoff“|Jagdgeschwader 73]]. Dieser Verband war mit der [[North American F-86|Sabre Mk.6]] ausgerüstet und wurde im Oktober 1964 mit der Übernahme der Jagdbomberrolle beauftragt. Mit der Rollenerweiterung – es wurde neben der Jagdbomberrolle weiterhin Tagjagd durchgeführt – wurde das Geschwader in Jagdbombergeschwader 42 umbenannt. Die G.91 lief ab April 1966 zu; im Mai 1967 erfolgte die Umgliederung, und der Verband führte ab diesem Zeitpunkt die Bezeichnung Leichtes Kampfgeschwader 42.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frieden in [[Fliegerhorst Pferdsfeld|Pferdsfeld]] im [[Hunsrück]] stationiert und Teil der 1. Luftwaffendivision, wäre der Verband im Krieg der [[Fourth Allied Tactical Air Force|4. Allied Tactical Air Force (4. ATAF)]] unterstellt und auf die vorgeschobenen [[Flugplatz Kitzingen|Flugplätze Kitzingen]] und [[Flugplatz Giebelstadt|Giebelstadt]] verlegt worden. Das LeKG 42 ging im April 1975 im Jagdbombergeschwader 35 auf.&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leichtes Kampfgeschwader 43 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:COA JaboG 43.svg|hochkant=0.5|mini|JaboG 43]]&lt;br /&gt;
Das [[Jagdbombergeschwader 43]] wurde im Oktober 1964 aus Restpersonal des ursprünglich aufzustellenden [[Aufklärungsgeschwader 54]] und des von [[Fliegerhorst Leck|Leck]] nach [[Fliegerhorst Oldenburg|Oldenburg]] verlegten Jagdgeschwader 72 aufgestellt. Ab Mai 1966 erfolgte die Umrüstung von der Sabre Mk.6 auf die G.91, ein Jahr später die Umbenennung in Leichtes Kampfgeschwader 43.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschwader war dem Kommando der 3. Luftwaffendivision unterstellt und in Oldenburg stationiert, wo bis 1962 Teile der Waffenschule der Luftwaffe 10 lagen. Im Krieg waren als DOB die Flugplätze [[Fliegerhorst Wunstorf|Wunstorf]] und [[Heeresflugplatz Bückeburg|Bückeburg]] und die Führung durch die [[Second Allied Tactical Air Force|2. Allied Tactical Air Force (2. ATAF)]] vorgesehen. Am 1. Oktober 1979 wurde der Verband wieder in Jagdbombergeschwader 43 umbenannt, welches ab 1981 mit dem [[Alpha Jet]] ausgerüstet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://fliegerhorst-oldenburg.de/geschichte-des-fliegerhorst-oldenburg/|abruf=2022-12-24|titel=Geschichte des Fliegerhorstes Oldenburg|hrsg=Traditionsgemeinschaft Jagdbombergeschwader 43}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leichtes Kampfgeschwader 44 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen des LeKG 44.jpg|hochkant=0.5|mini|LeKG 44]]&lt;br /&gt;
Das Leichte Kampfgeschwader 44 entstand am 1. Juli 1965 aus dem [[Aufklärungsgeschwader 53]] in [[Flugplatz Leipheim|Leipheim]]. Der Verband war wie das LeKG 42 im Frieden dem Kommando 1. Luftwaffendivision unterstellt und wäre ebenso im Verteidigungsfall durch die 4. ATAF geführt worden. Verlegt hätten die Staffeln auf die Flugplätze [[Flugplatz Roth|Roth]] und [[Flugplatz Oberpfaffenhofen|Oberpfaffenhofen]]. Das LeKG 44 wurde zum 30. Juni 1975 aufgelöst.&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Waffenschule der Luftwaffe 50/Leichtes Kampfgeschwader 49 (Geräteeinheit) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:COA WaSLw 50.svg|mini|hochkant=0.5|WaSLw 50]]&lt;br /&gt;
Das im Frieden nicht aktive Leichte Kampfgeschwader 49 wäre im [[Verteidigungsfall (Deutschland)|Verteidigungsfall]] aus der Waffenschule der Luftwaffe 50, die 1964 von [[Fliegerhorst Erding|Erding]] nach [[Flugplatz Fürstenfeldbruck|Fürstenfeldbruck]] verlegt und mit [[Fiat G.91|G.91]] ausgerüstet wurde, hervorgegangen. Im April 1971 erhielt die Waffenschule explizit die [[Stärke- und Ausrüstungsnachweisung|Struktur]] für das Leichte Kampfgeschwader 49.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jung&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;!--S. 122--&amp;gt; Für den Einsatz wäre das Geschwader der 4. ATAF unterstellt worden. In seiner Rolle als Kampfverband wurde es im Oktober 1976 einer Taktischen Überprüfung der NATO, einem sogenannten TACEVAL (Tactical Evaluation), unterzogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jung&amp;quot;&amp;gt;Hartmut Jung: „Fürstenfeldbruck – Chronik eines Fliegerhorstes“ 2. Auflage, 1994, Landsberg a. Lech, ISBN 3-926253-99-1&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!--S. 132--&amp;gt; Im Oktober 1978 wurde die Waffenschule der Luftwaffe 50 aufgelöst. Aus ihr ging das [[Jagdbombergeschwader 49]] hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Geräteeinheit}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernd Lemke; Dieter Krüger; Heinz Rebhan;  Wolfgang Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Die  Luftwaffe 1950 bis 1970. Konzeption, Aufbau, Integration.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg Wissenschaftsverlag,  München 2006, ISBN 3-486-57973-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.archivesportaleurope.net/de/ead-display/-/ead/pl/aicode/DE-1958/type/hg/id/Beständeübersicht/unitid/BL+17 Bestand BL 17 „Kampfverbände der Luftwaffe“] im [[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchiv]]&lt;br /&gt;
* [http://www.fliegerhorst-oldenburg.de/pdf/GeschichtedesFliegerhorstOldenburg_TEXT.pdf Traditionsgemeinschaft JaboG 43 e.&amp;amp;nbsp;V.: „Geschichte des FlgH Oldenburg“ (PDF; 92&amp;amp;nbsp;kB)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärischer Verband der Luftwaffe (Bundeswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärischer Verband (Geschichte der Bundeswehr)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Asperatus</name></author>
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