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	<title>Leibstadt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-03-02T23:54:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| BILD = 2003-Leibstadt.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Leibstadt kurz nach Sonnenaufgang&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Leibstadt 2022.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Leibstadt COA.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Zurzach|Zurzach]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Zurzach&lt;br /&gt;
| BFS = 4311&lt;br /&gt;
| PLZ = 5325&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH LBT&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.58949&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.17545&lt;br /&gt;
| HÖHE = 342&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 6.40&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEAMMANN = Hanspeter Erne&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url = https://www.leibstadt.ch/behoerden/24373 |titel = Gemeinderat |abruf = 2024-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.leibstadt.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leibstadt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (in der lokalen Mundart &amp;#039;&amp;#039;Löipschlet&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈlœɪpʃlət}}])&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Beat Zehnder |Hrsg=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau |Titel=Die Gemeindenamen des Kantons Aargau |Sammelwerk=Argovia |Band=100 |Verlag=Verlag Sauerländer |Ort=Aarau |Datum=1991 |ISBN=3-7941-3122-3 |Seiten=242–243}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Sie gehört zum [[Bezirk Zurzach]], liegt am [[Hochrhein]] an der [[Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz|Grenze zu Deutschland]] und ist bekannt als Standortgemeinde des [[Kernkraftwerk Leibstadt|Kernkraftwerks Leibstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde besteht geologisch aus zwei Teilen: Im Norden die rund einen Kilometer breite Rheinebene, im Süden die Ausläufer des [[Tafeljura]]s. Die Wandfluh im Südwesten ist sehr steil und von einzelnen [[Kalkstein|Kalkfelsen]] durchzogen. Im Süden liegt eine flache Hochebene, die bis auf eine Höhe von 509 Metern reicht. Die südöstliche Grenze bildet die 462 Meter hohe Hochwacht. Das Siedlungsgebiet erstreckt sich über anderthalb Kilometer von Nord nach Süd. Im Norden liegt nahe dem Ufer des [[Hochrhein]]s der Ortsteil Bernau. Das Dorfzentrum befindet sich am Rande der Ebene, unmittelbar vor den Südhängen von Brüehalde und Winterberg, zwei steilen vorspringenden Hügeln. Zwischen diesen Hügeln liegt in einem tief eingeschnittenen Tal das südliche Drittel des Dorfes.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeskarte der Schweiz, Blatt 1050, Swisstopo.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche der Gemeinde beträgt 640 [[Hektar]]en, davon sind 218 Hektaren bewaldet und 112 Hektaren überbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/raum-umwelt/bodennutzung-bedeckung/gesamtspektrum-regionalen-stufen/gemeinden.assetdetail.6646410.html |titel=Arealstatistik Standard – Gemeinden nach 4 Hauptbereichen |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2018-11-26 |abruf=2019-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der höchste Punkt liegt auf 530 Metern an der Wandfluh, der tiefste auf 302 Metern am Ufer des Rheins. Nachbargemeinden sind [[Full-Reuenthal]] im Nordosten, [[Leuggern]] im Osten, [[Mettauertal]] im Südwesten, [[Schwaderloch]] im Westen und das deutsche [[Dogern]] im Norden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Antike und Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Früheste Siedlungsspuren in der Gegend von Leibstadt stammen von den [[Helvetier]]n, einem [[Kelten]]stamm, der um 500 v.&amp;amp;nbsp;Chr. das Gebiet in Besitz nahm. Ab etwa 15 v.&amp;amp;nbsp;Chr. festigten die [[Römisches Reich|Römer]] ihre Herrschaft. Von 259 bis 277 hielten die [[Alamannen]] das Gebiet südlich des Rheins besetzt, bevor sie von den Römern zurückgedrängt wurden. Der Rhein bildete die Nordgrenze des Römischen Reichs, bei Bernau bestand ein Wachtturm. Zu Beginn des 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts zogen sich die Römer endgültig über die [[Alpen]] zurück. Die Alamannen besiedelten die Region und assimilierten allmählich die romanisierten Kelten. Das Dorf Leibstadt entstand wahrscheinlich im 8.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1231 vermachten die Freien von Bernau ihren Grundbesitz dem [[Souveräner Malteserorden|Johanniterorden]]. Die erste urkundliche Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Leibesteit&amp;#039;&amp;#039; erfolgte im Jahr 1240. Der Ortsname stammt vom [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutschen]] &amp;#039;&amp;#039;(ze) leibesteti&amp;#039;&amp;#039; und bedeutet «bei der Wohnstätte des Leip».&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot; /&amp;gt; Die Johanniter teilten ihren neu erworbenen Besitz zunächst der [[Ritterhaus Bubikon|Kommende Bubikon]] im [[Zürcher Oberland]] zu, 1250 gründeten sie die [[Johanniterkommende Leuggern|Kommende Leuggern]]. Diese entwickelte sich zum religiösen und politischen Zentrum des [[Kirchspiel]]s Leuggern, das die heutigen Gemeinden Leuggern, Böttstein, Full-Reuenthal und Leibstadt umfasste. Die [[Blutgerichtsbarkeit]] lag bei den [[Habsburg]]ern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Geschichte des Kantons Aargau#Eroberung des Aargaus|Eroberung des Aargaus]] durch die [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] im Jahr 1415 hatte für Leibstadt einschneidende Folgen. Dem Dorfbach entlang wurde eine Grenze gezogen. Unterleibstadt im Westen gehörte zu [[Vorderösterreich]], Oberleibstadt im Osten blieb Teil des Kirchspiels Leuggern und gelangte zur [[Grafschaft Baden]], einer [[Gemeine Herrschaft|Gemeinen Herrschaft]] der Eidgenossen. Die Grenze verlief mitten durch die [[Schloss Bernau (Aargau)|Burg Bernau]] und die Mühle. Während des [[Schwabenkrieg]]es von 1499 erlitt Leibstadt schwere Verwüstungen und Plünderungen. Die Burg Bernau brannte nieder und wurde später wieder aufgebaut. Von 1529 bis 1531 hielten Truppen der reformierten Stadt [[Stadt und Republik Bern|Bern]] das Kirchspiel besetzt, die Bevölkerung blieb jedoch katholisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Johanniterkommende übte in Oberleibstadt sowie einem Teil von Unterleibstadt die [[niedere Gerichtsbarkeit]] aus. Vor allem in Unterleibstadt kam es aber wiederholt zu Kompetenzstreitigkeiten mit den österreichischen Beamten der [[Kameralherrschaft Laufenburg]] und mit den Besitzern der Herrschaft Bernau. Die Herrschaft wechselte in regelmässigen Abständen ihren Besitzer und umfasste Unterleibstadt, die Burg Bernau, [[Gansingen]] und [[Schwaderloch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Im März 1798 nahmen die [[Erste Französische Republik|Franzosen]] die Schweiz ein, und das Kirchspiel gelangte zum kurzlebigen [[Kanton Baden]] der [[Helvetische Republik|Helvetischen Republik]]. Es entstanden die [[Munizipalität]]en Böttstein und Leuggern. Während des [[Zweiter Koalitionskrieg|Zweiten Koalitionskrieges]] im Jahr 1799 verlief die Frontlinie zwischen Franzosen und Österreichern mitten durch das Aaretal östlich von Leibstadt. Durch Requirierungen und Zwangseinquartierungen litt die Bevölkerung grosse Not. Nachdem 1803 durch die [[Mediation (Geschichte)|Mediationsakte]] von [[Napoleon Bonaparte]] der Kanton Baden aufgelöst und im Kanton Aargau aufgegangen war, wurden die Dörfer des Kirchspiels in einer einzigen Gemeinde wiedervereinigt. Mit einer Fläche von über 30 Quadratkilometern war sie die grösste des Kantons. Leibstadt blieb aber weiterhin geteilt: Während Oberleibstadt zum [[Bezirk Zurzach]] gehörte, war Unterleibstadt eine Gemeinde im [[Bezirk Laufenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Leibstadt-LBS H1-012564.tif|mini|links|Luftansicht (1949)]]&lt;br /&gt;
Der [[Grosser Rat (Aargau)|Grosse Rat]] beschloss 1816 die Teilung der Grossgemeinde in die Gemeinden Böttstein, Leuggern und Oberleibstadt. Er war der Meinung, eine derart grosse Gemeinde ohne eigentliches Zentrum sei wirtschaftlich nicht überlebensfähig. Bis 1832 gehörten auch Full und Reuenthal zu Oberleibstadt, diese Dörfer bilden seither eine eigenständige Gemeinde. 1844 brannte die Burg Bernau nieder. Die willkürliche Grenze mitten durch das Dorf war zunehmend unpraktisch, da Unter- und Oberleibstadt in vielen Bereichen zusammenarbeiteten (so wurden beispielsweise die Schule und die Feuerwehr gemeinsam geführt). Am 3.&amp;amp;nbsp;Mai 1866 beschloss der Grosse Rat die Herauslösung von Unterleibstadt aus dem Bezirk Laufenburg und die Wiedervereinigung mit Oberleibstadt. Die beiden Gemeinden wurden per 1.&amp;amp;nbsp;August 1866 zur neuen, bis heute bestehenden Gemeinde Leibstadt vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung Leibstadts lebte bis ins frühe 20. Jahrhundert weitgehend von der [[Landwirtschaft]], die [[Industrialisierung]] hielt nur langsam Einzug. Am 1.&amp;amp;nbsp;August 1892 erfolgte die Eröffnung der [[Bahnstrecke Koblenz–Stein-Säckingen]]. Diese ist jedoch seit dem 28.&amp;amp;nbsp;Mai 1994 auf dem Abschnitt Koblenz–Laufenburg für den Personenverkehr geschlossen. Mit dem Bau des [[Rheinkraftwerk Albbruck-Dogern|Rheinkraftwerks Albbruck-Dogern]] ersetzte man die Personenfähre nach [[Dogern]] durch eine Strasse, die über das Stauwehr und eine Brücke über den Oberwasserkanal verläuft (die Strasse ist nur für Fussgänger und Fahrradfahrer zugelassen). Der Bau bescherte der Gemeinde einen wirtschaftlichen Aufschwung – nicht nur während des Baus, sondern auch danach, da sie für den auf ihrem Gemeindegebiet aufgestauten Rhein [[Wasserzins]] erhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Leibstadt und AKW Leibstadt.jpg|mini|[[Kernkraftwerk Leibstadt]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftaufnahme Kernkraftwerk Leibstadt.jpg|mini|Luftaufnahme Kernkraftwerk Leibstadt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Leibstadt, Loretokapelle.jpg|mini|Loretokapelle]]&lt;br /&gt;
1964 stellten [[Elektrowatt]] und die [[RWE]] der Öffentlichkeit erstmals Pläne für den Bau eines [[Kernkraftwerk]]s in Leibstadt vor. Die Bauarbeiten begannen 1973. Nach dem [[Reaktorunfall im Kernkraftwerk Three Mile Island|Reaktorunfall von Three Mile Island]] im Jahr 1979 führten neue Sicherheitsbestimmungen zu einer erneuten Verzögerung des Kraftwerkbaus. Das Kraftwerk wurde schliesslich 1984 nach elfjähriger Bauzeit eröffnet und kostete am Ende fünf statt zwei Milliarden Franken. Dank der reichlich fliessenden Steuereinnahmen konnte Leibstadt sämtliche Schulden zurückzahlen und war einige Jahre lang sogar die steuergünstigste Gemeinde des Kantons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Leibstadt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Bernau steht die 1672 erbaute [[Loretokapelle (Leibstadt)|Loretokapelle]]. Sie diente den Freiherren von Roll zu Bernau als Familiengruft. Nachdem 1801 die Kapelle verkauft worden war, gelangte sie später in den Besitz der Gemeinde Oberleibstadt. Der Friedhof neben der Kapelle besteht seit 1869. In den Jahren 1955 und 1956 wurde die Kapelle mit finanzieller Unterstützung von Kanton, Ortsbürgern, Einwohner- und Kirchgemeinden sowie Privatpersonen grundlegend saniert. Eine zweite Restaurierung der Loretokapelle konnte 1987/88 mit Kostentragungen der Gemeinde Leibstadt und der Stiftung „Pro Leibstadt“ durchgeführt werden. Der aargauische [[Regierungsrat des Kantons Aargau|Regierungsrat]] stellte die Kapelle 1963 unter Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot; caption=&amp;quot;Pfarrkirche St. Fridolin in Leibstadt&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Leibstadt, Kirche St. Fridolin 1.jpg|Nordwestseite St. Fridolin&lt;br /&gt;
   Leibstadt, Kirche St. Fridolin 2.jpg|Südwestseite St. Fridolin&lt;br /&gt;
   Leibstadt, Innenansicht der Kirche St. Fridolin.jpg|Innenansicht&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Gemeindewappens lautet: «In Rot weiss-schwarz geteilter Schrägbalken.» Bis 1930 besass die Gemeinde kein eigenes Wappen und nahm dann jenes der Freien von Bernau an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Joseph Galliker, Marcel Giger |Titel=Gemeindewappen des Kantons Aargau |Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Aargau |Ort=Buchs |Datum=2004 |ISBN=3-906738-07-8 |Seiten=198}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |titel=Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850 |werk=Eidg. Volkszählung 2000 |hrsg=Statistik Aargau |datum=2001 |format=Excel |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114614/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Jahr !! 1798 !! 1850 !! 1900 !! 1930 !! 1950 !! 1960 !! 1970 !! 1980 !! 1990 !! 2000 !! 2010 || 2020&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 470 || 911 || 838 || 909 || 772 || 832 || 1001 || 1254 || 1197 || 1298 || 1321 || 1404&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am {{EWD|CH-AG}} lebten {{EWZ CH|CH-AG|4311}} Menschen in Leibstadt, der Ausländeranteil betrug {{FormatZahl|{{Metadaten Ausländeranteil CH-AG|4311}} }} %. Bei der Volkszählung 2015 bezeichneten sich 49,6 % als [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholisch]] und 12,5 % als [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]]; 37,9 % waren [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] oder gehörten anderen Glaubensrichtungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |titel=Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit, 2015 |werk=Bevölkerung und Haushalte, Gemeindetabellen 2015 |hrsg=Statistik Aargau |format=Excel |abruf=2019-06-13 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191020011839/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |archiv-datum=2019-10-20 |offline=ja |archiv-bot=2022-12-02 03:07:58 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 84,7 % gaben bei der Volkszählung 2000 [[Deutsche Sprache|Deutsch]] als ihre Hauptsprache an, 8,8 % [[Albanische Sprache|Albanisch]], je 1,9 % [[Italienische Sprache|Italienisch]] und [[Türkische Sprache|Türkisch]] sowie 1,0 % [[Serbokroatische Sprache|Serbokroatisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |format=Excel |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114554/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Recht ==&lt;br /&gt;
Die Versammlung der Stimmberechtigten, die [[Gemeindeversammlung]], übt die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde ist der fünfköpfige [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]]. Er wird im [[Mehrheitswahl|Majorzverfahren]] vom Volk gewählt, seine Amtsdauer beträgt vier Jahre. Der Gemeinderat führt und repräsentiert die Gemeinde. Dazu vollzieht er die Beschlüsse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm vom Kanton zugeteilt wurden. Für Rechtsstreitigkeiten ist in erster Instanz das [[Bezirksgericht (Schweiz)|Bezirksgericht]] Zurzach zuständig. Leibstadt gehört zum Friedensrichterkreis XVII (Zurzach).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |titel=Friedensrichterkreise |hrsg=Kanton Aargau |abruf=2019-06-14 |archiv-datum=2019-06-16 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190616155410/https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |offline=ja |archiv-bot=2026-03-02 23:54:28 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In Leibstadt gab es gemäss der im Jahr 2015 erhobenen Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) rund 1150 Arbeitsplätze, davon 5 % in der Landwirtschaft, 62 % in der Industrie und 33 % im Dienstleistungssektor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |titel=Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) |hrsg=Statistik Aargau |datum=2016 |format=Excel; 157&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2019-06-13 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190508143920/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |archiv-datum=2019-05-08 |offline=ja |archiv-bot=2022-12-02 03:07:58 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der mit Abstand wichtigste Arbeitgeber und Steuerzahler ist das [[Kernkraftwerk Leibstadt]] mit 400 Arbeitsplätzen. Daneben gibt es ein Holzwerkstoffzentrum, eine Mühle sowie zahlreiche kleine Dienstleistungsbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch Leibstadt verläuft die [[Hauptstrasse&amp;amp;nbsp;7]] zwischen [[Basel]] und [[Winterthur]]. Im Dorfzentrum zweigt die [[Hauptstrasse&amp;amp;nbsp;17]] in Richtung [[Zürich]] ab. Das Dorf wird durch zwei [[Postauto]]linien erschlossen. Eine führt vom [[Bahnhof Laufenburg]] über Leibstadt nach [[Döttingen]], die andere von Leibstadt zum [[Bahnhof Koblenz (CH)|Bahnhof Koblenz]]. Der Bahnhof Leibstadt an der [[Bahnstrecke Koblenz–Stein-Säckingen]] ist seit 1994 für den Personenverkehr geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
In Leibstadt gibt es einen [[Kindergarten]], eine [[Primarschule]] und ein Oberstufenschulzentrum mit der [[Sekundarschule]]. Die [[Realschule]] und die [[Bezirksschule]] können in [[Leuggern]] besucht werden. Die nächstgelegenen Gymnasien sind die [[Kantonsschule Baden]] und die [[Kantonsschule Wettingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Joseph Anton von Roll zu Bernau]] (1681–1768), Geheimer Rat und Domherr in Worms und Münster&lt;br /&gt;
* [[August Erne]] (1905–1987), Radrennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Gillian White]] (1939–2026), Bildhauerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1839|Leibstadt|Autor=Christoph Herzig}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|3158|Unterleibstadt|Autor=Christoph Herzig}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Sarah Brian Scherer, Dominik Sauerländer, [[Andreas Steigmeier]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Das Kirchspiel Leuggern, Geschichte von Böttstein, Full-Reuenthal, Leibstadt und Leuggern&lt;br /&gt;
   |Datum=2001}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Otto Vögele&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Gemeinde Leibstadt, zum 125 jährigen Jubiläum 1866–1991&lt;br /&gt;
   |Datum=1991}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Leibstadt}}&lt;br /&gt;
* [https://www.leibstadt.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Leibstadt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Zurzach Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4521672-1|VIAF=244730045}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Hochrhein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1240]]&lt;/div&gt;</summary>
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