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	<title>Lehmkuhlen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;RStehn am 28. November 2025 um 14:17 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-28T14:17:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit der Gemeinde Lehmkuhlen in Schleswig-Holstein. Ein Ortsteil von Lehmkuhlen ist &amp;#039;&amp;#039;Rethwisch&amp;#039;&amp;#039;, andere Orte sind unter [[Rethwisch]] aufgeführt. Ein Ortsteil der Gemeinde [[Holthusen]] in Mecklenburg trägt ebenfalls den Namen Lehmkuhlen.}} &lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Lehmkuhlen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 54.22647&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10.3617&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Lehmkuhlen in PLOE.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
|Kreis             = Plön&lt;br /&gt;
|Amt               = Preetz-Land&lt;br /&gt;
|Höhe              = 37&lt;br /&gt;
|PLZ               = 24211&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 04342&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 01057046&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Am Berg 2&amp;lt;br /&amp;gt;24211 Schellhorn&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.gemeinde-lehmkuhlen.de/ www.gemeinde-lehmkuhlen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Günter Frehse&lt;br /&gt;
|Partei            = WGL&amp;amp;nbsp;’94&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lehmkuhlen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde östlich von [[Preetz]] im [[Schleswig-Holstein|schleswig-holsteinischen]] [[Kreis Plön]] in [[Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet von Lehmkuhlen befindet sich im Ursprungsgebiet der &amp;#039;&amp;#039;Spolsau&amp;#039;&amp;#039;, einem von rechts in die [[Schwentine]] mündenden [[Bach (Gewässer)|Bach]] im historischen Siedlungsgebiet der [[Wagrien|Wagrier]]. Der geographische Mittelpunkt des [[Kreis Plön|Kreises Plön]] befindet sich im Gemeindegebiet (Gemarkung &amp;#039;&amp;#039;Kampraden&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsteile ===&lt;br /&gt;
[[Wohnplatz|Wohnplätze]] im Gemeindegebiet sind die [[Dorf|Dörfer]] &amp;#039;&amp;#039;Trent&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Rethwisch&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Lepahn&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Falkendorf&amp;#039;&amp;#039;. Weitere geschlossene Siedlungen sind die [[Häusergruppe]]n &amp;#039;&amp;#039;Dammdorf&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Düsternbusch&amp;#039;&amp;#039; sowie die [[Siedlung]] &amp;#039;&amp;#039;Marienwarder&amp;#039;&amp;#039;. Daneben befinden sich die Meierhöfe bzw. [[Gutshof|Gutshöfe]] &amp;#039;&amp;#039;Bredeneek&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Christiansruhe&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Hohenhütten&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Trenthorst&amp;#039;&amp;#039; und das Gut Lehmkuhlen sowie einige [[Weiler]] in der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lepahner-muehle.jpg|mini|Lepahner Mühle]]&lt;br /&gt;
Der erste benannte Eigentümer war im Jahr 1369 die Familie von Ryckestorp, die nach dem [[Gutshof|Gut]] [[Rixdorf (Gutshof)|Rixdorf]] ihren Namen annahm. Da weitere chronologische Nennungen fehlen, geht man davon aus, dass das Geschlecht hier ausgestorben ist. Ein Familienzweig zog nach Südjütland und starb 1509 mit Wulf Claussen auf Palsgård im Sundewitt aus. Von 1424 an saß die Adelsfamilie [[Ahlefeld (Adelsgeschlecht)|Ahlefeldt]] für rund 300 Jahre auf Lehmkuhlen und begründete damit eine der wenigen Linien, die in [[Ostholstein]] heimisch wurden. Letzte Nachfahrin dieser Linie war Adolphine von Ahlefeldt, die im Alter von 102 Jahren im Jahr 1895 in [[Preetz]] verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1704 wurde Lehmkuhlen an Heinrich von [[Reventlow]] verkauft. Heinrich von Reventlow war ein Schwager des [[Georg Heinrich von Schlitz]] und wurde 1708 in den Stand des [[Reichsgraf]]en erhoben. 1737 konnte der Erbe, [[Detlev von Reventlow (1712–1783)|Detlev Reventlow]] dem Konkurs nicht entgehen, obwohl das abschließende Urteil erst 1760 gefällt wurde. Im Zuge der Liquidation wurde Lehmkuhlen an die Familie Roepstorff verkauft, und schließlich 1781 von [[Magdalene von Hahn]] erworben.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Urkunden des Geschlechts Hahn&amp;#039;&amp;#039;, Vierter Band, Hrsg. [[Georg Christian Friedrich Lisch]], in Commission Stiller, Schwerin 1856, [https://www.google.de/books/edition/Geschichte_und_Urkunden_des_Geschlechts/2aKA5DN5odkC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Gut+Lehmkuhlen&amp;amp;pg=PA262&amp;amp;printsec=frontcover S. 282.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Sohn, [[Friedrich von Hahn (Astronom)|Friedrich von Hahn]], verkaufte den Besitz 1792 an den Hofrat [[von Hinüber]], der die Wohnungen des Besitzes an französische Einwanderer vermietete. Hofrath von Hinüber stammte aus Marienwerder in Niedersachsen und ließ den Meierhof Marienwerder, heute Marienwarder genannt, vom Haupthof Lehmkuhlen abtrennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1797 wurde das Herrenhaus Lehmkuhlen von [[Marie-Joseph Motier, Marquis de La Fayette|Joseph Marquis de La Fayette]] angemietet, der von dem Hamburger Kaufmann [[John Parish (Kaufmann)|John Parish]] unterstützt wurde. La Fayette gab Lehmkuhlen 1798 nach der Hochzeit seiner Tochter als Wohnsitz auf. Im gleichen Jahr erwarb [[Joachim Frederik Bernstorff|Joachim Friedrich von Bernsdorff]] das Gut und verkaufte es 1807 an Jens Peter Neergaard weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neergaard musste sich aufgrund seines Konkurses 1826 von Lehmkuhlen trennen, woraufhin das Gut von Andreas Christiansen erworben wurde, dessen Erben das Gut für 287.200 schlesw. holst. Courant 1842 an [[Carl Godeffroy]] verkauften,&amp;lt;ref&amp;gt;C. P. Berly: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Ober-Postamts-Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, №. 25, Druck A. Osterrieth, Verlag Fürstl. Thurn und Taxis Zeitungs Expedition, Frankfurt am Main, Dienstag 25. Januar 1842, [https://www.google.de/books/edition/Frankfurter_Ober_Post_Amts_Zeitung/kolDAAAAcAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Gut+Lehmkuhlen&amp;amp;pg=PA199&amp;amp;printsec=frontcover S. 199.]&amp;lt;/ref&amp;gt; der es an seinen jüngeren und später nobilitierten Sohn [[Wilhelm Martin von Godeffroy]] vererbte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Schleswig, Stück 32&amp;#039;&amp;#039;, F. Johannsen Buchdruckerei, Schleswig Ausgegeben den 22. Mai 1886, [https://www.google.de/books/edition/Amtsblatt_der_Regierung_in_Schleswig/WtgIAHNpY7sC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Gut+Lehmkuhlen&amp;amp;pg=PA754&amp;amp;printsec=frontcover S. 754.]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1906 verkauften dessen Erben&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walter von Hueck]], [[Friedrich Wilhelm Euler (Genealoge)|Friedrich Wilhelm Euler]]: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch des Adels&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Adelslexikon]]&amp;#039;&amp;#039;, Band IV, Band 67 der Gesamtreihe [[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]], C. A. Starke Verlag, Limburg an der Lahn 1978, S. 157. {{ISSN|0435-2408}}&amp;lt;/ref&amp;gt; das Gut an den Hamburger Bankier [[Conrad Hinrich Donner (Bankier, 1844)|Conrad Hinrich (III.) von Donner]], der 1902 seinen Wohnsitz von [[Hamburg-Altona|Altona]] nach Bredeneek verlegte. Das Herrenhaus Lehmkuhlen wurde 1910/11 umfangreichen Ausbauten unterzogen und diente dem Erben [[Conrad Hinrich Donner (Gutsbesitzer)|Conrad Hinrich (IV.) Freiherr von Donner]] ab 1911 als Wohnsitz. Er bildete auch einen [[Familienfideikommiss]]. Der Freiherrentitel wurde &amp;#039;&amp;#039;nur&amp;#039;&amp;#039; in Form [[Primogenitur]] weitervererbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Herrenhaus Gut Lehmkuhlen.jpg|mini|Das Herrenhaus auf Gut Lehmkuhlen um 1907]]&lt;br /&gt;
Seit 1906 befanden sich so die drei [[Gutsbezirk]]e &amp;#039;&amp;#039;Lehmkuhlen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Rethwisch&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Bredeneek&amp;#039;&amp;#039; neben den schon 1905 erworbenen Meierhöfen Christiansruhe und Hohenhütten in einer Hand und wurden zum Gutsbezirk Lehmkuhlen zusammengefasst. Der [[Gutshof]] und das [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] in Lehmkuhlen waren der Sitz der Gutsherrschaft&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Landwirtschaftliches Adressbuch der Güter und größeren Höfe der Provinz Schleswig-Holstein 1927. Verzeichnis sämtlicher Rittergüter, Güter und größeren Bauernhöfe der Provinz mit Angabe des Grundsteuer-Reinertrages, der Gesamtfläche, Angabe der Besitzer&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher&amp;#039;&amp;#039;, Band XXI. (Auflage), Hrsg. v. Körding-Itzehoe, Hans Wehner, Selbstverlag von Niekammer’s Güter-Adreßbüchern GmbH, Leipzig 1927.&amp;lt;/ref&amp;gt; unter Conrad Hinrich (IV.) Freiherr von Donner, verheiratet mit Gisela von Dippe, dessen Eltern Bredeneek nicht verließen. 1928 wurden aus dem Gutsbezirk zunächst die beiden Landgemeinden &amp;#039;&amp;#039;Lehmkuhlen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Rethwisch&amp;#039;&amp;#039; gebildet. 1934 entstand daraus die Gemeinde Lehmkuhlen, deren Gebiet seitdem unverändert geblieben ist. 1937 ging das gesamte Erbe an Conrad Hinrich (IV.) Freiherr von Donner (1913–1944), der als Oberleutnant d. R. und Jagdflieger im Krieg starb.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser 1941. Teil B (Briefadel)&amp;#039;&amp;#039;. Zugleich Adelsmatrikel der Deutschen Adelsgenossenschaft. 91. Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1940, S. 91.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Matthias_von_Schmettow]], Ingrid von Schmettow: &amp;#039;&amp;#039;Gedenkbuch des deutschen Adels. Nachtrag&amp;#039;&amp;#039;. in: &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Deutschen Adelsarchiv&amp;#039;&amp;#039;; Band 6, C. A. Starke Verlag, Limburg an der Lahn 1980, S. 9. ISBN 3-96528-036-8. 2. ISBN 3-7980-0688-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Schmettow: &amp;#039;&amp;#039;Gedenkbuch des deutschen Adels. Nachtrag&amp;#039;&amp;#039;: Tilo von Donner, Bruder des Vorigen, geb. Kiel 1919, gest. Parow 1944, auf Bredeneek, Krs. Plön, Leutnant d. R.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden Bredeneek, Christiansruhe und Hohenhütten durch Erbgänge dem Kernbetrieb entzogen: Bredeneek ging an die Schwester des letzten Eigentümers, an Bodild von Donner, deren Mann [[Gottfried-Raimar Edler von Paepcke]] seine Besitzungen um Prieschendorf bei Dassow in Mecklenburg-Vorpommern aufgeben musste. Aufgrund des Erbauseinandersetzungsvertrages erhielt ihr Neffe Götz Freiherr von Donner (1944–1989), posthumer Sohn des Conrad Hinrich (IV.) Freiherr von Donner,&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Walter von Hueck, Friedrich Wilhelm Euler: &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch der Freiherrlichen Häuser B (Briefadel) 1971&amp;#039;&amp;#039;, Band V, Band 48 der Gesamtreihe GHdA, C. A. Starke Verlag, Limburg an der Lahn 1971, S. 109. {{ISSN|0435-2408}}&amp;lt;/ref&amp;gt; den Meierhof, Hohenhütten und Angelika von Donner den Meierhof Christiansruhe. Götz Freiherr von Donner, der von seiner Tante Erika und deren Ehemann Friedrich Graf Reventlow an Kindes statt unter den Namen &amp;#039;&amp;#039;Graf von Reventlow-von Donner&amp;#039;&amp;#039; angenommen wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;Henning von Rumohr, Cai Asmus von Rumohr: &amp;#039;&amp;#039;Schlösser und Herrenhäuser in Ostholstein. Ein Handbuch&amp;#039;&amp;#039;, Weidlich, Frankfurt am Main 1973, S. 165. ISBN 3-8035-0352-3.&amp;lt;/ref&amp;gt; führte den Betrieb Lehmkuhlen bis Ende der 1980er Jahre fort, ließ aber das hiesige Herrenhaus 1975 abreißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bredeneek ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Bredeneek&amp;#039;&amp;#039;, vormals Bredenbek oder auch Bredeneck, liegt an der Mündung der &amp;#039;&amp;#039;Spolsau&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;Spohlsau&amp;#039;&amp;#039; in die [[Schwentine]] und gehörte im 15. Jahrhundert der [[Preetzer Gilde]]. Der Ortsname geht auf eine Verbreiterung und Furt der Schwentine an dieser Stelle zurück. Im 16. Jahrhundert wurde das Dorf aufgegeben und es entstand das Gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schmied [[Marx Dahl]], der 1738 das Chorgitter der [[Kloster Preetz|Preetzer Klosterkirche]], eines der bedeutendsten seiner Art in [[Schleswig-Holstein]], geschaffen hatte, stammte aus Bredeneek.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Bedingt durch die historische Entwicklung gehören die Einwohner zwei unterschiedlichen [[Kirchengemeinde]]n an. Der südöstliche Bereich einschließlich der Ortschaft &amp;#039;&amp;#039;Lepahn&amp;#039;&amp;#039; gehört zur Kirchengemeinde [[Lebrade]]. Die restliche Gemeinde gehört zur Kirchengemeinde [[Schellhorn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = [[Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 2023|Gemeindewahl am 14. Mai 2023]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wahlen-sh.de/grw/gemeindewahlen_gemeinde_010575747046.html wahlen-sh.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|TITEL2         = Wahlbeteiligung: 58,7 Prozent&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2018&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2023&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 23.2&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = WGL &amp;#039;94&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 76.8&lt;br /&gt;
|FARBE2         = 8fbc8f&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG2     = Wählergemeinschaft Lehmkuhlen &amp;#039;94&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 2023|Kommunalwahl]] am 14. Mai 2023 wurden insgesamt 13 Sitze vergeben. Von diesen erhielt die Wählergemeinschaft Lehmkuhlen &amp;#039;94 zehn Sitze und die CDU drei Sitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Durch einen blauen Wellenbalken erniedrigt von Silber und Gold geteilt. Oben ein grünes Eichenblatt und drei fächerförmig gestellte grüne Rohrkolben mit rotem Samenstand zwischen zwei grünen Schilfblättern.“&amp;lt;ref&amp;gt;[{{SH-Wappenrolle|100|Gemeinde Lehmkuhlen, Kreis Plön|nurLink=1}} Gemeinde Lehmkuhlen, Kreis Plön, in: Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Eichenblatt, die Rohrkolben und der goldene Wappenfuß symbolisieren die ehemaligen adeligen Güter &amp;#039;&amp;#039;Bredeneek&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Rethwisch&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Lehmkuhlen&amp;#039;&amp;#039; des 1928 aufgelösten Gutsbezirks &amp;#039;&amp;#039;Bredeneek&amp;#039;&amp;#039;, aus dem die Gemeinde hervorgegangen ist. Der blaue Wellenbalken stellt den [[Bach (Gewässer)|Wasserlauf]] &amp;#039;&amp;#039;Spolsau&amp;#039;&amp;#039; dar, der das gesamte Gemeindegebiet durchfließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist vorwiegend [[Landwirtschaft|land-]] und [[Forstwirtschaft|forstwirtschaftlich]] geprägt. Der Waldanteil beträgt über 15 % und liegt damit deutlich über dem Landesdurchschnitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
An der westlichen Grenze der Gemeinde verläuft die [[Bundesstraße 76]], die von [[Kiel]] nach [[Plön]] weiterführt. Von der Bundesstraße 76 zweigen in östliche Richtung im Norden die [[Außerortsstraße|Landstraße]] 211 und im Süden die [[Kreisstraße]] 25 ab. Die Landstraße 211 verbindet dabei die Bundesstraßen 76 und [[Bundesstraße 202|202]] und führt durch &amp;#039;&amp;#039;Bredeneek&amp;#039;&amp;#039;. Die Kreisstraße 25 führt im weiteren Verlauf über die Nachbargemeinde [[Lebrade]] zur [[Bundesstraße 430]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Gemeindestraße]] verläuft das Gemeindegebiet von Norden über &amp;#039;&amp;#039;Dammdorf&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Rethwisch&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Falkendorf&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Trent&amp;#039;&amp;#039; nach Süden. Im Norden ist sie in [[Preetz]] an die [[Außerortsstraße|Landstraße]] 211 angeschlossen, die an &amp;#039;&amp;#039;Bredeneek&amp;#039;&amp;#039; vorbeiführt. Von &amp;#039;&amp;#039;Rethwisch&amp;#039;&amp;#039; verläuft eine Gemeindestraße in östlicher Richtung und verbindet die beiden Nachbargemeinden [[Martensrade]] und [[Rastorf]]. Von &amp;#039;&amp;#039;Lepahn&amp;#039;&amp;#039; führt eine weitere Gemeindestraße nordöstlich über &amp;#039;&amp;#039;Marienwarder&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hohenhütten&amp;#039;&amp;#039; zur Nachbargemeinde &amp;#039;&amp;#039;Martensrade&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1910 bis 1938 war in Rethwisch eine Bahnstation der [[Kleinbahn Kirchbarkau–Preetz–Lütjenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
* [[Friedhof]] Ruhepark Lehmkuhlen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bildungseinrichtungen ====&lt;br /&gt;
* [[Grundschule]] im Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Trent&amp;#039;&amp;#039;, unter der Trägerschaft der Amtsverwaltung Preetz-Land&lt;br /&gt;
* [[Kindergarten]] im Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Trent&amp;#039;&amp;#039;, kommunale Trägerschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Freizeit- und Sportanlagen ====&lt;br /&gt;
In den Ortsteilen &amp;#039;&amp;#039;Lepahn&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Rethwisch&amp;#039;&amp;#039; existiert jeweils ein [[Sportverein]] nebst Sportplatz sowie jeweils eine [[Freiwillige Feuerwehr]], die gemeinsam eine [[Jugendfeuerwehr]] betreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund 20 % des Rad- und Wanderweges [[Schusteracht]] liegt im Gemeindegebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
In der Nähe von Trenthorst befinden sich zwei [[Grabhügel bei Trenthorst|Grabhügel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke und Denkmale ===&lt;br /&gt;
==== Arboretum Lehmkuhlen ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Arboretum2005.jpg|mini|Arboretum Lehmkuhlen]]&lt;br /&gt;
Das [[Arboretum]] Lehmkuhlen entstand aus einem um 1820 angelegten Gutspark, der ab 1911 von Conrad Hinrich (IV.) von Donner und [[Cosmos von Milde]] auf rund 50&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] erweitert wurde. Zwischen 1911 und 1928 ließ [[Conrad Hinrich Donner (Gutsbesitzer)|Conrad Hinrich (IV.) von Donner]] rund 1500 verschiedene Bäume pflanzen, wodurch die Anlage auch heute noch eine hohe [[Dendrologie|dendrologische]] Bedeutung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Arboretum Lehmkuhlen steht unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;Objekt 8063 der Denkmalliste Kreis Plön, zuletzt eingesehen am 11. Januar 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Herrenhaus Bredeneek ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Gut Bredeneek.jpg|mini|Herrenhaus des Gutes Bredeneek]]&lt;br /&gt;
Das [[Herrenhaus Bredeneek]] befindet sich im nördlichsten Teil der Gemeinde. Der Gutspark reicht bis an die [[Schwentine]]. Das Herrenhaus wurde 1830 im klassizistischen Stil von dem Konferenzrat [[Conrad Hinrich Donner (Bankier, 1774)|Conrad Hinrich Donner]] erbaut. Zwischen 1889 und 1902 wurde es von [[Conrad Hinrich (III.) Freiherr von Donner]] durch erhebliche Erweiterungen in die heutige Form umgebaut. Der &amp;#039;&amp;#039;Kaulbach-Saal&amp;#039;&amp;#039; ist geprägt durch monumentale Wandgemälde von [[Wilhelm von Kaulbach]] und seinem Schwiegersohn [[August von Kreling]], die ursprünglich für das &amp;#039;&amp;#039;[[Donners Park|Donner-Schloss]]&amp;#039;&amp;#039;, das Palais der Familie Donner in Altona, bestimmt waren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schloss-bredeneek.de/ Schloss Bredeneek.] 2024. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vgl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. [https://www.herrenhaeuser.sh/anwesen/herrenhaeuser/234-gut-bredeneek.html Schlösser und Herrenhäuser in Schleswig-Holstein] 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im August 1936 tagte im Herrenhaus die [[Synode (evangelische Kirchen)|Synode]] der [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche]] Schleswig-Holsteins unter der Leitung von [[Johannes Tramsen]]. Im Jahr 2004 erwarb die Hamburger Familie Paustian Gut Bredeneek und öffnet seither ihre Tore für Lesungen, Konzerte und private Veranstaltungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Hendrik von Paepcke]] (* 1974 in Bredeneek), Vielseitigkeitsreiter und Unternehmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Lehmkuhlener Pony]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturdenkmale in Lehmkuhlen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Johannes Habich]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Handbuch|Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler]]. Hamburg, Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039;, 3. Auflage, Hrsg. Georg Dehio, Fortführung [[Ernst Gall]], Dehio-Vereinigung e.&amp;amp;nbsp;V., [[Deutscher Kunstverlag]], München/Berlin 2009, Online-Ausgabe, de Gruyter, Berlin 2009, S. 463. ISBN 978-3-422-03120-3.&lt;br /&gt;
* Ingo Bubert: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Gemeinde Lehmkuhlen&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. Gemeinde Lehmkuhlen, Lehmkuhlen 2006. ISBN 3-927653-13-6.&lt;br /&gt;
* Gerd Stolz: &amp;#039;&amp;#039;Lehmkuhlen: aus der Geschichte und dem Leben einer holsteinischen Gemeinde.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von d. Arbeitsgemeinschaft Dorfchronik. Lehmkuhlen 1986.&lt;br /&gt;
* F. Glasau, H. Jacobsen: &amp;#039;&amp;#039;Das Arboretum Lehmkuhlen bei Preetz in Holstein. Ein vorläufiges Verzeichnis der Nadelbäume (Coniferen) und Laubbäume.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Landesbauernkammer, Botanischer Garten der Universität Kiel, 1952, Neuauflage Hamburg 1964.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Semlies: &amp;#039;&amp;#039;Herrenhaus und Bürgerschloss Bredeneek. Eine Einladung zu drei Rundgängen&amp;#039;&amp;#039;, Husum 2022. ISBN 978-3-96717-104-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde-lehmkuhlen.de/ Gemeinde Lehmkuhlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Kreis Plön}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4441757-3|VIAF=234317105}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Plön]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehmkuhlen| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RStehn</name></author>
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