<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lehel-Kaserne</id>
	<title>Lehel-Kaserne - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lehel-Kaserne"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lehel-Kaserne&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-27T16:11:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lehel-Kaserne&amp;diff=672401&amp;oldid=prev</id>
		<title>2A01:C23:BDEC:2600:6D12:7A1:5058:3949: /* Siehe auch */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lehel-Kaserne&amp;diff=672401&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-02-02T18:38:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Siehe auch&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lehel-Kaserne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[Kaserne]] der [[Bayerische Armee|Bayerischen Armee]] in [[München]]. Die 1806 eingerichtete Kaserne befand sich im Stadtteil [[Lehel (München)|Lehel]] – der früheren St-Anna-Vorstadt – in den Räumen eines ehemaligen Klosters und wurde bis 1899 genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Ch. Lankes (Hrsg.): München als Garnison im 19. Jahrhundert, Berlin;Bonn;Herford: Mittler, 1993&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Seit 1725 lebten [[Hieronymiten]]-Mönche im Lehel. Sie waren aus der Gegend um den [[Walchensee]] nach München gekommen. Am heutigen St-Anna-Platz errichteten sie ein Kloster, nebst der ersten Rokoko-Kirche in Altbayern ([[St. Anna im Lehel (Klosterkirche)|Klosterkirche St. Anna im Lehel]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]], die um die Wende des 18. zum 19. Jahrhundert stattfand, blieb das Hieronymiten-Kloster zunächst verschont. Ab 1805 wurde die Nutzung des Konvents für das [[Bayerisches Kadettenkorps|bayerische Kadettenkorps]] erwogen. Diese Pläne wurden 1806 zugunsten der Errichtung einer Kaserne aufgegeben, nachdem die Zeughaus-Haupt-Direktion den Klostergarten als Artilleriedepot beansprucht hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des Jahres 1806 wurden die ersten Pferde-Stallungen errichtet. Der Einzug der Soldaten verzögerte sich, da noch Mönche im Kloster lebten. Im Dezember 1807 wurde die Lehel-Kaserne mit 220 Pferden und 250 Soldaten belegt. Sie war die kleinste von [[Liste der Militär-Kasernen in München|fünf Kasernen]], die zu dieser Zeit in der Münchner [[Garnison]] existiert haben&amp;lt;ref&amp;gt;daneben: [[Alte Isarkaserne]], [[Kosttor-Kaserne]], [[Kreuzkaserne]], [[Hofgartenkaserne]]&amp;lt;/ref&amp;gt;, neben der [[Alte Isarkaserne|alten Isarkaserne]] aber die einzige mit eigenen Stallungen. Mit kurfürstlichem Erlass vom 19. Mai 1808 (der ebenfalls den Bau der [[Neue Isarkaserne|neuen Isarkaserne]] verfügte) wurde das Artillerie- und Armee-Fuhrwesen-Bataillon in der Lehel-Kaserne einquartiert. Des Weiteren hielt sich auch eine Abteilung des [[Königlich Bayerisches 1. Chevaulegers-Regiment „Kaiser Nikolaus von Rußland“#Koalitionskriege|1. Dragoner-Regiments]] in der Kaserne auf. Ebenfalls 1808 wurde eine weitere [[Remise]] zur Unterbringung der Fuhrwerke und Gerätschaften gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Nordseite der Kirche wurde 1810 ein Flügel (später als „Mittelbau“ bezeichnet) angebaut, um die Kapazität der Lehel-Kaserne zu vergrößern. Nach Reibereien mit Bürgern und Kirchenbesuchern musste der Kircheneingang 1811 mit einem [[Staketenzaun]] abgegrenzt werden. Die Soldaten des nunmehrigen 1. Chevaulegers-Regiments wurde 1812 abgezogen, so dass – abgesehen von Materialvorräten der Artillerie – das Fuhrwesen der alleinige Nutzer der Kaserne wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1813/14 war das Freiwillige Husarenkorps zeitweilig im Lehel kaserniert. Um 1817 wurde die Kaserne erneut erweitert – um den später so genannten „Neubau“.&amp;lt;ref&amp;gt;Das ursprüngliche Konventgebäude wurde als „Altbau“ bezeichnet. Zum „Mittelbau“ siehe ein Abschnitt vorher&amp;lt;/ref&amp;gt; Die maximal mögliche Belegungsstärke lag zu dieser Zeit bei 390 Mann und 352 Pferden. Neben den Soldaten waren auch ein [[Montur]]magazin, eine Schmiede, eine Sattlerei und eine Werkstatt in der Lehel-Kaserne untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1819 wurde die Kaserne nochmals erweitert. Der Mittelbau wurde dabei um eine Etage aufgestockt. Somit verfügte die Lehel-Kaserne 1824 über Aufnahmekapazitäten von 388 Mann und 349 Pferden, von denen durch die [[Königlich Bayerisches Gendarmeriekorps|Gendarmerie]] 56 Mannschafts- und 28 Pferdeplätze genutzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund eines Erlasses von König [[Ludwig I. (Bayern)|Ludwig I.]], der für das Militär nur wenig übrig hatte, musste die Armee 1827 den Mittelbau an das [[Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration#Geschichte|Innenministerium]] abtreten, welches ein Franziskaner-Kloster einrichten sollte [?]. Um weiterhin alle Soldaten unterbringen zu können, mussten einige Werkstätten und Wohnungen in die alte Isarkaserne verlegt werden. Mitte 1865 zogen zunächst zwei Batterien des 1. Artillerieregiments in die neue [[Maximilian-II-Kaserne|Max-II-Kaserne]] um, im Lehel verblieb nur noch eine Fuhrwesen-Eskadron. Ab 1874 befand sich die Lehrschmiede der bayerischen Armee in der Lehel-Kaserne, ab 1878 auch Einheiten des [[Königlich Bayerisches Infanterie-Leib-Regiment|Infanterie-Leib-Regiments]]. 1890 war die Kaserne mit 500 Mann belegt, die zum Infanterie-Leib-Regiment, dem [[Königlich Bayerisches 1. Schwere-Reiter-Regiment „Prinz Karl von Bayern“|1. Schwere-Reiter-Regiment]] und zur Lehrschmiede gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1880 wurde die Schließung der Lehel-Kaserne erwogen. 1887 plante das [[Bayerisches Kriegsministerium|Kriegsministerium]] die Räumung, da die Kaserne überfüllt und [[Hygiene|hygienisch]] bedenklich war. Die Stadt München bat 1890 nachdrücklich um die Auflösung. Nach der [[Typhus]]-Epidemie beim Infanterie-Leib-Regiment, welche die Schließung der [[Hofgartenkaserne|Hofgarten-]] und der [[Seidenhauskaserne]] zur Folge hatte, genehmigte [[Luitpold von Bayern|Prinzregent Luitpold]] die Auflassung der Lehel-Kaserne. Wegen Platzmangel konnten die Soldaten erst 1897 ausziehen, die Lehrschmiede blieb bis 1898 im Lehel. Bis 1899 wurde die Kaserne noch als Ausweichquartier und Vorratslager benutzt, die militärische Nutzung endete mit dem Verkauf des Gebäudes 1901.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Militärkasernen in München]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/8/24/N |EW=11/35/8/E |type=landmark |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Kaserne in München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaserne der Bayerischen Armee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Lehel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:St.-Anna-Platz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2A01:C23:BDEC:2600:6D12:7A1:5058:3949</name></author>
	</entry>
</feed>