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	<title>Legio XI Claudia - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Legio_XI_Claudia&amp;diff=719237&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Arthur Bidulski: /* Caesars Legio XI */</title>
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		<updated>2026-03-16T02:16:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Caesars Legio XI&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Zst brigetio 1.jpg|mini|Ziegelstempel der Legio XI Claudia]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Legio XI Claudia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[römische Legion|Legion]] der römischen Armee. Der Ursprung der Legion ist nicht genau zu ermitteln, vermutlich wurde sie von [[Gaius Iulius Caesar]] um 58 v. Chr. aufgestellt und bestand bis ins frühe 5. Jahrhundert. Ihr Name unter [[Augustus|Octavian]] war Legio XI Actiaca.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das stehende Heer der frühen Kaiserzeit&amp;#039;&amp;#039; (Kapitel III, Liste der Legionen) in: Marcus Junkelmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Legionen des Augustus&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kulturgeschichte der antiken Welt]].&amp;#039;&amp;#039; Band 33). Verlag Philipp von Zabern, Mainz 1986, S. 98. Möglicherweise tat sie sich nach der [[Schlacht bei Actium]] bei der Verfolgung des Heeres des Crassus nach Makedonien hervor.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie erhielt ihren Ehrennamen &amp;#039;&amp;#039;Claudia Pia Fidelis&amp;#039;&amp;#039; („pflichtbewusst und treu“) unter Kaiser [[Claudius]]. Der Name der Legion wurde danach als &amp;#039;&amp;#039;LEG XI CPF&amp;#039;&amp;#039; abgekürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Emblem der caesarischen Legion war ursprünglich vermutlich ein Stier. Seit Augustus war der Gott [[Neptun (Mythologie)|Neptun]]&amp;lt;ref&amp;gt;Yann Le Bohec: &amp;#039;&amp;#039;Die römische Armee, Von Augustus zu Konstantin dem Großen.&amp;#039;&amp;#039; Franz Steiner, Stuttgart 1993, ISBN 3-515-06300-5, S. 287.&amp;lt;/ref&amp;gt; das Legionssymbol, doch kommt vereinzelt auch die [[Kapitolinische Wölfin]] mit den Zwillingen [[Romulus und Remus]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jona&amp;quot; /&amp;gt; Die Kontinuität von Caesars zu Octavians &amp;#039;&amp;#039;Legio XI&amp;#039;&amp;#039; ist nicht gesichert.&amp;lt;ref&amp;gt;Lawrence Keppie: &amp;#039;&amp;#039;The making of the Roman Army. From Republic to Empire.&amp;#039;&amp;#039; University of Oklahoma Press, Oklahoma 1998, ISBN 0-8061-3014-8, S. 199–200.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Signum LEG XI CLAUDIA.gif|mini|Signum der Legio XI Claudia Pia Fidelis (vereinfachte Darstellung)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Legion ==&lt;br /&gt;
=== Republik ===&lt;br /&gt;
==== Caesars Legio XI ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Caesar campaigns gaul.svg|lang=de|mini|Caesars Feldzüge während des gallischen Krieges]]&lt;br /&gt;
Es wird vermutet, dass die Legion im Jahre 58 v. Chr. zusammen mit der [[Legio XII Fulminata]] ausgehoben wurde. Im Verlauf des [[Gallischer Krieg|Gallischen Krieges]] des Feldherren [[Gaius Iulius Caesar]], wurde die &amp;#039;&amp;#039;Legio XI&amp;#039;&amp;#039; im Jahre 58 v. Chr. gegen die [[Helvetier]] und im Jahre 57 v. Chr. gegen die [[Nervier]] eingesetzt. Es kann angenommen werden, dass sie 52 v. Chr. auch in den Kämpfen um [[Schlacht um Avaricum|Avaricum]] und [[Schlacht um Alesia|Alesia]] beteiligt war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jona&amp;quot;&amp;gt;{{LiviusNeu|legion|legio-xi-claudia|||Legio XI Claudia Pia Fidelis}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 51 v. Chr. wurde die Legion wieder namentlich genannt, als Caesar mit der [[Legio VII Claudia|VII.]], [[Legio VIII Augusta|VIII.]], [[Legio VIIII Hispana|VIIII.]] und XI. Legion einem Aufstand der [[Bellovaker]], [[Ambianer]], [[Aulerci|Aulercer]], [[Caleten]], [[Veliocasses|Veliocasser]] und [[Atrebaten]] unter der Führung des Correus entgegentrat. Caesar errichtete ein stark befestigte Lager in Sichtweite des feindlichen Lagers und rief die verbündeten [[Remer]] und [[Lingonen]] sowie drei weitere Legionen als Verstärkung herbei. Nach einer Entscheidungsschlacht war der Aufstand beendet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Aulus Hirtius]]: &amp;#039;&amp;#039;De bello Gallico&amp;#039;&amp;#039; VIII, 6–10 [https://www.gottwein.de/Lat/caes/bg8001.php#Caes.Gall.8,6 (online)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Römische Bürgerkriege|Römischen Bürgerkriege]] nahm sie im Jahr 49 v. Chr. an der Invasion Caesars in Italien teil und wurde anschließend in [[Apulien]] stationiert. Im Jahr 48 v. Chr. nahm sie an den Kämpfen von [[Schlacht von Dyrrhachium|Dyrrhachium]] teil und war auch in der [[Schlacht von Pharsalos]] präsent. Die &amp;#039;&amp;#039;Legio XI&amp;#039;&amp;#039; wurde 46/45 v. Chr. aufgelöst und die Veteranen im mittelitalienischen [[Bovianum]] angesiedelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jona&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Octavians Legio XI ====&lt;br /&gt;
[[Augustus|Octavian]], der Adoptivsohn des ermordeten [[Imperator]]s Gaius Iulius Caesar, der mit [[Marcus Antonius]] und [[Marcus Aemilius Lepidus (Triumvir)|Marcus Aemilius Lepidus]] das [[Triumvirat#Zweiter Triumvirat|Zweite Triumvirat]] gebildet hatte, hob erneut eine &amp;#039;&amp;#039;Legio XI&amp;#039;&amp;#039; aus bzw. stellte Caesars Legion wieder her.&amp;lt;ref name=&amp;quot;les60&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Triumvirats wurde sie 42 v. Chr. gegen die Caesarmörder [[Marcus Iunius Brutus|Brutus]] und [[Gaius Cassius Parmensis|Cassius]] in der [[Schlacht bei Philippi]] eingesetzt. Dann verlegte Octavian die &amp;#039;&amp;#039;Legio XI&amp;#039;&amp;#039; wieder nach Italien und setzte sie im Winter 41/40 v. Chr. im [[Perusinischer Krieg|Perusinischen Krieg]] gegen Marc Antons Bruder [[Lucius Antonius]] bei der Belagerung von [[Perugia]] ein. Möglicherweise wurde sie unter dem Kommando von [[Marcus Vipsanius Agrippa]] auch gegen [[Sextus Pompeius]] eingesetzt. Dieser hatte sich der Insel [[Sizilien]] bemächtigt und bedrohte so die Getreideversorgung der Stadt [[Rom]]. Im Jahre 31 v. Chr. befand sich die &amp;#039;&amp;#039;Legio XI&amp;#039;&amp;#039; während der [[Schlacht bei Actium]] im Heer Octavians gegen seinen ehemaligen verbündeten Marcus Antonius und die ägyptische Herrscherin [[Kleopatra VII.|Kleopatra]]. Die Legion erhielt danach den Beinamen &amp;#039;&amp;#039;Actiaca&amp;#039;&amp;#039;. Antonius war in der Seeschlacht besiegt worden und zog sich zu Kleopatra nach Ägypten zurück. Octavian nahm ein Jahr später Ägypten ein, woraufhin Marcus Antonius und Kleopatra Suizid begingen. Zwei Jahre später wurde Octavian unter dem Kaisernamen „Augustus“ (27 v.–14 n. Chr.) der alleinige Herrscher über das [[Römisches Reich|Römische Reich]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;jona&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Julisch-claudische Dynastie ===&lt;br /&gt;
Nach der Schlacht bei Actium wurde die &amp;#039;&amp;#039;Legio XI&amp;#039;&amp;#039; zunächst in [[Illyrien#Antike|Illyrien]] stationiert, wobei der genaue [[Römisches Militärlager|Stationierungsort]] nicht bekannt ist. Nachdem im Jahre 9 n. Chr. die Legionen [[Legio XVII|XVII]], [[Legio XVIII|XVIII]] und [[Legio XIX|XIX]] unter dem Kommando von [[Publius Quinctilius Varus]] in der [[Varusschlacht]] gegen die [[Cherusker]] unter [[Arminius]] aufgerieben worden waren, wurde die &amp;#039;&amp;#039;Legio XI&amp;#039;&amp;#039; in das dalmatinische &amp;#039;&amp;#039;Burnum&amp;#039;&amp;#039; (heute [[Kistanje]] in [[Kroatien]]) verlegt. Hier wurden die Legionäre zu Bauarbeiten herangezogen, vor allem auch im Straßenbau, was zur wirtschaftlichen Erschließung und zum ökonomischen Aufschwung der [[Römische Provinz|römischen Provinz]] beitrug. Nachzuweisen sind diese Tätigkeiten vor allem in der Provinzhauptstadt &amp;#039;&amp;#039;[[Salona]]&amp;#039;&amp;#039; (heute [[Solin]] bei [[Split]] in Kroatien) und in [[Gardun]] (ebenfalls im heutigen Kroatien).&amp;lt;ref name=&amp;quot;jona&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Revolte des dalmatischen Statthalters [[Lucius Arruntius Camillus Scribonianus]] im Jahr 42 hielten die Legionen VII und XI zu Kaiser [[Claudius]] (41–54) und erhielt daraufhin den Beinamen &amp;#039;&amp;#039;Claudia&amp;#039;&amp;#039; und die Ehrenbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Pia Fidelis&amp;#039;&amp;#039; („pflichtbewusst und treu“).&amp;lt;ref name=&amp;quot;les60&amp;quot;&amp;gt;Lesley Adkins: &amp;#039;&amp;#039;Handbook to Life in Ancient Rome.&amp;#039;&amp;#039; Sonlight Christian, 2004, ISBN 0-8160-5026-0, S. 60.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um die Mitte des 1. Jahrhunderts wurden Veteranen der &amp;#039;&amp;#039;[[Legio VII Claudia]]&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Legio XI Claudia&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Aequum&amp;#039;&amp;#039; ([[Čitluk]]) angesiedelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;law304&amp;quot;&amp;gt;Lawrence J. F. Keppie: &amp;#039;&amp;#039;Legions and veterans: Roman army papers 1971–2000&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Mavors. Roman Army Researches.&amp;#039;&amp;#039; Band 12). Steiner, Stuttgart 2000, ISBN 3-515-07744-8, S. 304.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 58 n. Chr. wurde die Legio VII CPF an die Donau versetzt, während die &amp;#039;&amp;#039;Legio XI&amp;#039;&amp;#039; in Dalmatien stationiert blieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jona&amp;quot; /&amp;gt; Eine Abteilung ([[Vexillation|Vexillatio]]) der &amp;#039;&amp;#039;Legio XI&amp;#039;&amp;#039; unterstützte den Feldherrn [[Gnaeus Domitius Corbulo]] bei seinem Feldzug gegen die [[Parther]] im Jahr 63 n. Chr., bei dem es um die Kontrolle über Armenien ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erstes Vierkaiserjahr ===&lt;br /&gt;
Gegen Ende der Herrschaft [[Nero]]s (54–68) hatten sich verschiedene Empörungen und Bündnisse in den militärischen Hierarchien gegen seine Regierungsweise entwickelt und nach der Ausrufung des [[Galba]] am 3. April 68 n. Chr. zum Kaiser, beging Nero Selbstmord. Galba brachte jedoch ebenfalls das Volk und vor allem die römische Rheinarmee gegen sich auf, so dass diese am 2. Januar 69 n. Chr. den Statthalter [[Vitellius|Aulus Vitellius]] in Köln zum Kaiser ausrief. Damit begann das sogenannte [[Vierkaiserjahr]], denn schon im Gegenzug, am 15. Januar 69, ließ sich in Rom der Galba-Anhänger Otho nach Bestechung der Prätorianer-Garde ebenfalls zum Kaiser ausrufen. [[Otho|Marcus Salvius Otho]] ließ Galba ermorden und setzte sich vorerst als Kaiser durch. Die Legionen am Rhein bestanden aber auf Vitellius, überquerten die Alpen und schlugen Othos Truppen in der [[Erste Schlacht von Bedriacum|Ersten Schlacht von Bedriacum]] (bei [[Cremona]]). Es ist nicht geklärt, ob die dalmatischen Legionen, auch die &amp;#039;&amp;#039;Legio XI Claudia&amp;#039;&amp;#039;, auf dem Schlachtfeld zu spät erschienen oder den Ausgang der Schlacht abgewartet hatten. Auf die Nachricht von der Niederlage beging Otho Selbstmord. Der neue Kaiser Vitellius beorderte die &amp;#039;&amp;#039;Legio XI Claudia&amp;#039;&amp;#039; nach [[Dalmatien]] zurück. Nun wurde im Osten der dortige Feldherr [[Vespasian|Titus Flavius Vespasianus]] in Alexandria am 1. Juli 69 n. Chr. zum Kaiser ausgerufen. Auch die Legionen des Donauraums und in Dalmatien unterstützten Vespasian. Sein General [[Marcus Antonius Primus]] marschierte nach Italien und schlug in der [[Zweite Schlacht von Bedriacum|Zweiten Schlacht von Bedriacum]] die Streitkräfte von Kaiser Vitellius. Dieser wurde bei Wirren in Rom am 20. Dezember 69 getötet. Mit dieser Niederlage wurde der Bürgerkrieg beendet. Am 21. Dezember 69 n. Chr. wurde Vespasian vom Senat als Kaiser anerkannt. Er traf jedoch erst im Oktober 70 n. Chr. in Rom ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flavische Dynastie ===&lt;br /&gt;
Vespasian wurde zum neuen Kaiser des Römischen Reiches und Begründer der [[Flavier|Flavischen Dynastie]], die bis ins Jahr 96 n. Chr. Bestand hatte. Im Jahre 70 n. Chr. war die Legio XI CPF Teil eines Expeditionskorps unter dem Kommando des Feldherrn [[Quintus Petillius Cerialis]], der den [[Bataveraufstand]] unter [[Iulius Civilis]] niederschlug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ALMB - Konstanz Legionsstempel 2.jpg|mini|Ziegelstempel der 11. Legion aus [[Vindonissa]] (Im [[Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg|Archäologischen Landesmuseum Baden-Württemberg]] in Konstanz)]]&lt;br /&gt;
Da es gegen den Zug der Rheinlegionen des Vitellius 69 n. Chr. zu den Alpen Widerstand der einheimischen, von Rom geduldeten [[Helvetier|helvetischen Miliz]] gegeben hatte, wurde dieser „von der 21. Legion und ihren Hilfstruppen in wenigen Tagen gebrochen und eine grosse Zahl von Zivilsiedlungen (zum Beispiel Baden/[[Aquae Helveticae]]) zerstört. […] Vespasian beliess die [[Legio XXI Rapax|21. Legion]] nicht in Vindonissa, sondern ersetzte sie durch die 11. Legion.“&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Hartmann: &amp;#039;&amp;#039;Das römische Legionslager von Vindonissa&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Archäologischer Führer der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 18). Hrsg.: Gesellschaft Pro Vindonissa, 1983. Aktualisierung René Hänggi/Thomas Pauli-Gabi, 2003, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihre Stelle in Dalmatien übernahm die [[Legio IIII Flavia Felix]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;wilkes&amp;quot;&amp;gt;[[John J. Wilkes]]: &amp;#039;&amp;#039;Army and Society in Roman Dalmatia.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Géza Alföldy]], Brian Dobson, [[Werner Eck]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kaiser, Heer und Gesellschaft in der römischen Kaiserzeit.&amp;#039;&amp;#039; Steiner, Stuttgart 2000, ISBN 3-515-07654-9, S. 327.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verbleib der Legio XI Claudia ist von 70–101 n. Chr. mit Hauptquartier in [[Vindonissa]] festgestellt. Dort wurde von der zuvor stationierten Legio XXI Rapax das Holz-zu-Stein-„Bebauungskonzept“ übernommen: „Sie erneuerte die Verteidigungsanlagen mit einer mit Türmen versehenen Steinschalenmauer und einem [[Römischer Spitzgraben|Spitzgraben]].“ Auf einer Fläche von 21&amp;amp;nbsp;ha runden zahlreiche Gebäude um monumentale [[Thermen]] „das Bild eines für eine längere Besatzung errichteten Standlagers ab.“&amp;lt;ref&amp;gt;M. Hartmann: &amp;#039;&amp;#039;Vindonissa.&amp;#039;&amp;#039; S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zahlreiche archäologische Funde belegen ihre Anwesenheit im alpinen Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Juliomagus Legio XI.JPG|mini|Gestempelter Ziegel aus [[Iuliomagus (Schleitheim)|Juliomagus]]]]&lt;br /&gt;
Dazu kam der Ausbau der Infrastruktur entlang der transalpinen Routen und über den Rhein nach Norden in Vorbereitung des ‚Schwarzwaldfeldzuges‘ in den Jahren 73/74 n. Chr. unter [[Gnaeus Pinarius Cornelius Clemens]] bis ins Neckartal.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Hartmann: &amp;#039;&amp;#039;Vindonissa.&amp;#039;&amp;#039; S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 74 wurde von Tuttlingen ([[Kastell Tuttlingen]]) bis Straßburg ([[Straßburg#Antike|Argentoratum]]) die sogenannte [[Kinzig (Rhein)|Kinzigtalvariante]] der [[Donausüdstraße]] ausgebaut, die die Marschstrecke zwischen [[Augusta Vindelicum]] (Augsburg) und [[Mogontiacum]] (Mainz) um 160&amp;amp;nbsp;km oder sieben Tagesmärsche verkürzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese neue Ost-West-Strecke erhielt Anschluss an die Süd-Nord-Verbindung von Vindonissa aus über den Rhein bei [[Bad Zurzach#Geschichte|Tenedo]] (Bad Zurzach) über [[Iuliomagus (Schleitheim)|Juliomagus]] (Schleitheim-Stühlingen) nach [[Kastell Hüfingen|Brigobanne]] (Hüfingen), die vermutlich bereits um 45 n. Chr. angelegt worden war und die dann 74 n. Chr. mit der Fortsetzung über das Kastell Tuttlingen nach Arae Flaviae (Rottweil) – und von dort nach Argentorate (Straßburg) – weitergebaut wurde. Diese Strecke wurde wahrscheinlich von der in diesem Zeitraum in Vindonissa stationierten 11. Legion ausgebaut. Heute ist sie als Teilstrecke der [[Römerstraße Neckar–Alb–Aare]] ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:RottweilRömerbad-1.JPG|mini|Grundmauern der Thermen des Legionskastells von &amp;#039;&amp;#039;[[Arae Flaviae]]&amp;#039;&amp;#039; (Rottweil)]]&lt;br /&gt;
Nördlich des Rheins ist die &amp;#039;&amp;#039;Legio XI Claudia Pia Fidelis&amp;#039;&amp;#039; zunächst in Iuliomagus (Schleitheim) auf gestempelten Tonziegeln nachgewiesen. Mindestens eine Vexillation der Legion lag dann im „Kastell I“ bei Rottweil, wie Stempel auf dort verwendeten Ziegeln zeigen. Nach Ansicht mancher Historiker war hier zwischen 74 und 84 sogar die gesamte Legio XI stationiert. Vermutlich gehörten Veteranen der Legion auch zu den ersten Siedlern im neugegründeten [[Municipium]] [[Arae Flaviae]] (Rottweil).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Philipp Filtzinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Arae Flaviae / Rottweil. Verkehrsknotenpunkt am oberen Neckar.&amp;#039;&amp;#039; In: Marlis Weinmann-Walser (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Historische Interpretationen: Gerold Walser zum 75. Geburtstag, dargebracht von Freunden, Kollegen und Schülern&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Historia (Zeitschrift)|Historia]] Einzelschriften.&amp;#039;&amp;#039; Band 100). Stuttgart 1995, ISBN 3-515-06739-6, S. 27–28 und 34–35.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaiser [[Domitian]] zog im Jahr 83 n. Chr. die Legionen [[Legio I Adiutrix|I Adiutrix]], [[Legio XIIII Gemina|XIIII Gemina]], [[Legio XXI Rapax|XXI Rapax]], [[Legio VIII Augusta|VIII Augusta]], &amp;#039;&amp;#039;XI Claudia&amp;#039;&amp;#039; und Vexillationen der drei britannischen [[Legio II Augusta|II Augusta]], [[Legio VIIII Hispana|VIIII Hispana]] und [[Legio XX Valeria Victrix|XX Valeria Victrix]] in [[Germania superior]] zusammen. Domitian zog über den Rhein und begann die sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Chattenkriegen&amp;#039;&amp;#039; gegen die mächtigen aber „unruhigen“ [[Chatten]], die im Vorland von [[Mogontiacum]] (Mainz) im Taunus und im Gießener Becken lebten. Es ging vermutlich um eine Schwächung der Chatten als letzten größeren Unruheherd in Rheinnähe. Domitian stieß weit ins Kernland der Chatten, das heutige Hessen, vor. Mit weiteren Feldzügen gelang den Römern im Jahre 85 die Unterwerfung des Gebietes der [[Wetterau]], was ein Bestandteil der [[Domitian#Aktivitäten in Germanien|Germanienpolitik Domitians]] (Neuordnung der Grenze) war. In der Folge entstanden die Grenzbefestigungen des Taunus- und [[Wetterau-Limes]]. Domitian nahm den Siegerbeinamen &amp;#039;&amp;#039;Germanicus&amp;#039;&amp;#039; an und bildete aus den die Bereichen des ober- und niedergermanischen Heeres mit propagandistischem Aufwand zwei reguläre [[Römische Provinz|Provinzen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Egon Schallmayer]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Limes: Geschichte einer Grenze.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 2006, ISBN 3-406-48018-7, S. 49–52 und&amp;lt;br /&amp;gt;[[Reinhard Wolters (Althistoriker)|Reinhard Wolters]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Römer in Germanien.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck, München 2000, ISBN 3-406-44736-8, S. 66 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Abschluss des Feldzuges waren acht Vexillationen aus den Legionen Britanniens und Obergermaniens unter [[Gaius Velius Rufus (Eques)|Gaius Velius Rufus]], dem [[Primus Pilus]] der [[Legio XII Fulminata]], im Gebiet der [[Lingonen]] (Nordfrankreich) mit umfangreichen Baumaßnahmen beschäftigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;emil9hisp&amp;quot;&amp;gt;{{RE|XII,2|1664|1668|Legio (VIIII Hispana)|[[Emil Ritterling]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Adoptivkaiser und antoninische Dynastie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:007 Conrad Cichorius, Die Reliefs der Traianssäule, Tafel VII.jpg|mini|Darstellung römischer Truppen beim Flussübergang in den Dakerkriegen auf der [[Trajanssäule]]]]&lt;br /&gt;
Nachdem die &amp;#039;&amp;#039;[[Legio I Adiutrix]]&amp;#039;&amp;#039; das von ihr um 97 n.&amp;amp;nbsp;Chr. begonnene [[Legionslager Brigetio]] am pannonischen [[Donaulimes]] in den Jahren 100/101 n.&amp;amp;nbsp;Chr. verlassen musste, um am ersten [[Dakerkriege|Dakerkrieg]] (101–102) des Kaisers [[Trajan]] (98–117) teilnehmen zu können,&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Strobel: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen zu den Dakerkriegen Trajans.&amp;#039;&amp;#039; Rudolf Habelt Verlag, Bonn 1984, ISBN 3-7749-2021-4, S.&amp;amp;nbsp;85.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde die &amp;#039;&amp;#039;Legio XI Claudia&amp;#039;&amp;#039; – nach rund 31&amp;amp;nbsp;Jahren – aus Vindonissa abgezogen und im unteren Donauraum in Brigetio kaserniert, um dort die Fertigstellung des Lagers voranzutreiben. Zudem entsandte die Truppe Teileinheiten auch in das verwaiste Lager von [[Aquincum]].&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Strobel: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen zu den Dakerkriegen Trajans.&amp;#039;&amp;#039; Rudolf Habelt Verlag, Bonn 1984, ISBN 3-7749-2021-4, S.&amp;amp;nbsp;93.&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere Forschermeinungen gehen davon aus, dass nur Arbeitstrupps der &amp;#039;&amp;#039;XI Claudia&amp;#039;&amp;#039; nach Brigetio kamen und gemeinsam mit den Vexillationen der &amp;#039;&amp;#039;XIV Gemina&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;XV Apollinaris&amp;#039;&amp;#039; den Weiterbau organisierten. Nach dem Ende des zweiten Dakerkrieges (105–106) waren in Brigetio offensichtlich nur noch Abteilungen der &amp;#039;&amp;#039;XIV Gemina&amp;#039;&amp;#039; und der neu hinzugekommenen &amp;#039;&amp;#039;[[Legio XXX Ulpia Victrix|XXX Ulpia Victrix]]&amp;#039;&amp;#039; mit dem weiteren Lagerausbau beschäftigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Franke: &amp;#039;&amp;#039;Legio XV Apollinaris unter Traian in Ägypten?&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wolfgang Spickermann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rom, Germanien und das Reich. Festschrift für Rainer Wiegels anlässlich seines 65. Geburtstages.&amp;#039;&amp;#039; St. Katharinen 2005, ISBN 3-89590-159-8, S.&amp;amp;nbsp;322.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor wurde die &amp;#039;&amp;#039;XI Claudia&amp;#039;&amp;#039; abgelöst und zunächst nach [[Colonia Ulpia Oescus|Oescus]] verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Graham Webster: &amp;#039;&amp;#039;The Roman Imperial Army of the first and second centuries A.D.&amp;#039;&amp;#039; University of Oklahoma Press, 1998, ISBN 0-8061-3000-8, S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dann fand die Legion in &amp;#039;&amp;#039;Durostorum&amp;#039;&amp;#039; ([[Silistra]], Bulgarien) ihr endgültiges Standlager. Dort kann ihre Anwesenheit bis ins 5. Jahrhundert n. Chr. nachgewiesen werden. Die nähere thrakische Umgebung diente ihr dabei als Rekrutierungsbasis. Wiederholt wurden Vexillationen der &amp;#039;&amp;#039;XI Claudia&amp;#039;&amp;#039; ins &amp;#039;&amp;#039;Barbaricum&amp;#039;&amp;#039; nach &amp;#039;&amp;#039;Chersonesus Taurica&amp;#039;&amp;#039; ([[Bosporanisches Reich]], [[Krim]]) geschickt, um die dortigen [[Griechen|griechischen]] Städte zu schützen, aber auch um Bauvorhaben und Verwaltungsaufgaben auszuführen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jona&amp;quot; /&amp;gt; Kleinere Abteilungen tauchten aber auch in Drajna de Sus (in Prahova, Rumänien) und &amp;#039;&amp;#039;[[Tomoi]]&amp;#039;&amp;#039; (heute [[Constanța]] in [[Rumänien]]) auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem im Jahre 113 n. Chr. der Partherkönig [[Chosrau I.]] den römerfreundlichen Klientenkönig von Armenien verjagt hatte, wurde unter anderem auch eine Vexillation der &amp;#039;&amp;#039;LEG XI CPF&amp;#039;&amp;#039; als Verstärkung in den Osten des Römischen Reiches beordert. Ein Jahr später erschien dann Kaiser Trajan persönlich auf dem Kriegsschauplatz und annektierte Armenien, woraufhin im Jahre 115 n. Chr. der Partherkönig Rom den Krieg erklärte. Dieser wurde ein Jahr später aber bereits wieder beendet, nachdem die Römer [[Mesopotamien]] und die Hauptstadt des Partherreiches [[Seleukeia-Ktesiphon|Ktesiphon]] (bei [[Bagdad]] im heutigen [[Irak]]) eingenommen hatten. Kaiser Trajan richtete daraufhin die Provinzen [[Mesopotamia (Provinz)|Mesopotamia]] und [[Assyria]] ein und erhielt durch den Senat den Ehrennamen Parthicus.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Julian Bennett (Archäologe)|Julian Bennett]]: &amp;#039;&amp;#039;Trajan. optimus princeps.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, 1997, ISBN 0-415-16524-5, S. 195ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Roman inscription near bettir.png|mini|Stark verwitterte Inschrift einer Vexillation der Legionen V Macedonica und XI Claudia aus Betar&amp;lt;br /&amp;gt;-----/ SVM[---]/ MARTI[---]V[---]/ et Victor/ centur[io] vexil[lat(ionis?)]/ leg(ionum) V Mac(edonicae) et XI Cl(audiae)/ -----&amp;lt;ref&amp;gt;{{CIL|3|13586}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ]]&lt;br /&gt;
In der Regierungszeit des Kaisers [[Hadrian (Kaiser)|Hadrian]] (117–138) kam es im Jahre 132 n. Chr. in der Provinz [[Judaea]] (heute [[Israel]]) zum [[Bar-Kochba-Aufstand]] der dort lebenden Juden, hervorgerufen durch die Gründung der Colonia [[Aelia Capitolina]] an Stelle der heiligen Stadt Jerusalem. Eine Abteilung ([[Vexillation|Vexillatio]]) der Leg XI CPF wurde in die Provinz Judaea abkommandiert und beteiligte sich in der Spätphase des Krieges an den Kämpfen gegen die Aufständischen unter der Führung von [[Bar Kochba|Simon bar Kochbas]].&amp;lt;ref&amp;gt;E. Mary Smallwood: &amp;#039;&amp;#039;The Jews under Roman rule. From Pompey to Diocletian. A study in political relations&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Brill, Leiden 2001, ISBN 0-391-04155-X, S. 447.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach mehreren Niederlagen für die Römer, übernahm Kaiser Hadrian selbst das Kommando. Vermutlich nahmen die [[Legio V Macedonica]] und &amp;#039;&amp;#039;XI Claudia&amp;#039;&amp;#039; an der Belagerung der Festung [[Betar (Ort)|Betar]] teil, deren Einnahme im Jahre 135 n. Chr. den Krieg beendete.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Der Bar-Kokhba-Aufstand. Studien zum zweiten jüdischen Krieg gegen Rom.&amp;#039;&amp;#039; Mohr Siebeck, Tübingen 1981, ISBN 3-16-144122-2, S. 130.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich wurde die Legion in den [[Markomannenkriege]]n (166–180) eingesetzt. Im 2. und 3. Jahrhundert waren Vexillationen der [[Legio I Italica]] und der &amp;#039;&amp;#039;Legio XI Claudia&amp;#039;&amp;#039; im &amp;#039;&amp;#039;[[Montana (Bulgarien)|Municipium Montanensium]]&amp;#039;&amp;#039; stationiert um die Minen der Region zu bewachen, aber auch um Bären und Wisente für Zirkusspiele zu fangen.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Michael Hirt: &amp;#039;&amp;#039;Imperial Mines and Quarries in the Roman World: Organizational Aspects 27 BC-AD 235&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Oxford Classical Monographs&amp;#039;&amp;#039;). Oxford University Press, Oxford 2010, ISBN 978-0-19-957287-8, S. 71, 192–193; vgl.: {{AE|1987|867}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Überwachung der Straßen zum Beispiel im [[Benefiziarier]]kastell &amp;#039;&amp;#039;[[Abrittus]]&amp;#039;&amp;#039; (Razgrad, Bulgarien), gehörte zu den Aufgaben der Legion.&amp;lt;ref&amp;gt;Rumen Ivanov: &amp;#039;&amp;#039;Zwei Inschriften der Beneficiari Consularis aus dem Kastell Abritus in Moesia inferior.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Papyrologie und Epigraphik]].&amp;#039;&amp;#039; Band 100, 1994, S. 484–486 ([https://www.uni-koeln.de/phil-fak/ifa/zpe/downloads/1994/100pdf/100484.pdf PDF]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweites Vierkaiserjahr und severische Dynastie ===&lt;br /&gt;
Im [[Zweites Vierkaiserjahr|zweiten Vierkaiserjahr]] 193 n. Chr. hatten sich innerhalb von kaum drei Monaten zwei Staatsstreiche abgespielt und die Kaiser [[Pertinax (Kaiser)|Pertinax]] und [[Didius Julianus]] kurz den Kaisertitel innegehabt. Didius Julianus verlor seinen Thron, nachdem der Statthalter der Provinz [[Pannonia superior]] ([[Pannonien]]), [[Septimius Severus|Lucius Septimius Severus]] (193–211), von den Donaulegionen in der Provinzhauptstadt [[Carnuntum (Militärlager)|Carnuntum]] zum neuen Kaiser ausgerufen worden war. Ihm schloss sich auch die Leg XI CPF an. Am Eilmarsch des Kaisers Septimius Severus nach Rom beteiligte sie sich aber nicht, da &amp;#039;&amp;#039;Durostorum&amp;#039;&amp;#039; zu weit von der Provinz Italia entfernt war. Nachdem Septimius Severus seine Stellung in Rom gefestigt hatte, musste er mit [[Pescennius Niger]] (193–194), dem Statthalter von Syrien, fertigwerden. Diesen hatten die Legionen des Ostens zum Gegenkaiser ausgerufen hatten. Zusammen mit der [[Legio I Italica]] kämpfte die Leg XI CPF auf Seiten von Kaiser Septimius Severus bei der Belagerung von [[Byzantion|Byzantium]] (heute [[Istanbul]] in der [[Türkei]]), an der [[Kilikische Pforte|Kilikischen Pforte]] und bei [[Issos|Issus]], wo Pescennius Niger im Jahre 194 n. Chr. eine endgültige Niederlage erlitt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jona&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 198 n. Chr. beteiligte sich die Leg XI CPF vermutlich auch an dem Feldzug des Kaisers Septimius Severus gegen das [[Partherreich]], der im gleichen Jahr mit der Besetzung der Hauptstadt [[Seleukeia-Ktesiphon|Ktesiphon]] sein Ende fand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jona&amp;quot; /&amp;gt; [[Gaius Suetrius Sabinus]] begleitete Kaiser [[Caracalla]] (211–217) als &amp;#039;&amp;#039;[[comes]]&amp;#039;&amp;#039; und Befehlshaber der [[Vexillum|Vexillationen]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Dux (Titel)|dux]] vexillationis [[Legio V Macedonica|V Macedonicae]] et XI Claudiae&amp;#039;&amp;#039;) in den [[Alamannen]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;krieg (Spätsommer/Herbst 213).&amp;lt;ref&amp;gt;{{CIL|6|1577}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Caracalla erhielt die Legion den Beinamen &amp;#039;&amp;#039;Antoniniana&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{AE|1978|712}}, {{AE|1993|1370}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und von [[Severus Alexander]] (222–235) die Beinamen &amp;#039;&amp;#039;Severiana&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{AE|2000|1274}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;Alexandriana&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{AE|1972|504}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Soldatenkaiser ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gallieno - Göbl 993o.jpg|mini|[[Antoninian]] des Gallienus&amp;lt;br /&amp;gt;GALLIENVS AVGustus&amp;lt;br /&amp;gt;LEGio XI CLaudia VI Pia VI Fidelis]]&lt;br /&gt;
Unter Kaiser [[Gordian III.]] (238–244) war &amp;#039;&amp;#039;Durostorum&amp;#039;&amp;#039; umkämpft, als [[Goten]], [[Karpen]] und [[Sarmaten]] in die Provinzen an der unteren Donau einfielen. Schon unter Kaiser [[Decius (Kaiser)|Decius]] (249–251) kam es aufgrund neuer Einfälle zu weiteren Kämpfen mit Goten und Karpen, die die Donau überquert und die Provinzen &amp;#039;&amp;#039;[[Moesia]]&amp;#039;&amp;#039; (Mösien) und &amp;#039;&amp;#039;[[Thracia (Provinz)|Thracia]]&amp;#039;&amp;#039; (Thrakien) überrannt hatten. Im Zuge dieser Kämpfe fiel Decius 251 in der [[Schlacht von Abrittus]]. Im Konflikt zwischen dem rechtmäßigen Kaiser [[Gallienus]] (253–268) und seinem Rivalen [[Postumus]] (260–269 n. Chr.), dem Herrscher über das [[Gallisches Sonderreich|Gallische Sonderreich]], blieb die Leg XI CPF dem rechtmäßigen Kaiser gegenüber loyal. Dadurch verdiente sie sich zum 5. und 6. Mal das Prädikat &amp;#039;&amp;#039;Pia Fidelis&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jona&amp;quot; /&amp;gt; Auch unter Kaiser [[Aurelian]] (270–275) kam es in der Region um &amp;#039;&amp;#039;Durostorum&amp;#039;&amp;#039; zu Kämpfen mit den Karpen. 272 schlug Aurelian zwar die Goten unter ihrem König Cannabaudes vernichtend, entschied sich jedoch, die sich nördlich der Donau anschließende Provinz [[Dakien]] zu räumen. Dorostorum wurde dadurch wieder zur Grenzstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spätantike ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Primani Undecimani NotDigOr6.png|mini|hochkant=0.7|Schildbemalung der &amp;#039;&amp;#039;Undecimani&amp;#039;&amp;#039;, einer &amp;#039;&amp;#039;Legio palatinae&amp;#039;&amp;#039; des Ostreiches im frühen 5. Jahrhundert&amp;lt;ref name=&amp;quot;ndor6&amp;quot;&amp;gt;[[Notitia dignitatum]] Or. VI.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Undecimani NDOccV.png|mini|hochkant=0.7|Schildbemalung der &amp;#039;&amp;#039;Undecimani&amp;#039;&amp;#039;, einer &amp;#039;&amp;#039;Legio comitatenses&amp;#039;&amp;#039; des Westreiches im frühen 5. Jahrhundert&amp;lt;ref name=&amp;quot;ndocc5&amp;quot;&amp;gt;[[Notitia dignitatum]] Occ. V.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Um das Jahr 297 zog Kaiser [[Diokletian]] (284–305) Truppen zusammen, zu denen Vexillationen der &amp;#039;&amp;#039;Legio XI Claudia&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Legio VII Claudia&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Legio IIII Flavia Felix&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Legio I Italica&amp;#039;&amp;#039; gehörten, um eine Erhebung in [[Ägypten]] niederschlagen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Parker_2006_544&amp;quot;&amp;gt;Samuel Thomas Parker: &amp;#039;&amp;#039;The Roman Frontier in Central Jordan. Final Report on the Limes Arabicus Project, 1980–1989.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Dumbarton Oaks Studies.&amp;#039;&amp;#039; 40, 2006, S.&amp;amp;nbsp;544.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anführer dieser Rebellion waren [[Lucius Domitius Domitianus]] und [[Aurelius Achilleus|Achilleus]]. Diokletian konnte diesen Aufstand wohl im Frühjahr 298 beenden. Dann begab er sich wieder an die östliche Außengrenze. Wie eine Inschrift&amp;lt;ref&amp;gt;{{AE|1987|964}}, {{AE|1996|01623}}&amp;lt;/ref&amp;gt; aus dem wohl um 300&amp;lt;ref&amp;gt;[[David L. Kennedy]]: &amp;#039;&amp;#039;Archaeological Explorations on the Roman Frontier in North-East Jordan. The Roman and Byzantine military installations and road network on the ground and from the air&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;BAR International Series.&amp;#039;&amp;#039; Band 134). BAR, Oxford 1982, ISBN 0-86054-165-7, S.&amp;amp;nbsp;69–96.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Shelagh Gregory]], David L. Kennedy (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sir Aurel Stein’s Limes Report&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;BAR International Series.&amp;#039;&amp;#039; Band 272). BAR, Oxford 1985, ISBN 0-86054-349-8, S.&amp;amp;nbsp;261–268; 415ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; errichteten Grenzkastell [[Qasr al-Azraq]] in der jordanischen Wüste belegt, wurde eine Vexillation aus Soldaten der &amp;#039;&amp;#039;Legio XI Claudia&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Legio VII Claudia&amp;#039;&amp;#039;, [[Legio IIII Flavia Felix]], [[Legio I Italica]] und [[Legio I Illyricorum]] unter Diokletian in der neuerrichteten Provinz [[Arabia (Provinz)|Arabia]] (Syrien, Jordanien) verlegt. Das all dieses Männer nur für den Bau einer Straße herangezogen sein sollen, wie überlegt wurde&amp;lt;ref&amp;gt;Gary Keith Young: &amp;#039;&amp;#039;Rome’s eastern trade: international commerce and imperial policy, 31 BC-AD 305&amp;#039;&amp;#039;. Routledge, 2001, ISBN 0-415-24219-3, S. 123–124.&amp;lt;/ref&amp;gt; bleibt spekulativ. Als einzige real denkbare Option stellte sich für den Archäologen [[Samuel Thomas Parker]] (1950–2021) 2006 nur ein Bedrohungsszenarium dar, das von den [[Sarazenen]] ausging. Und tatsächlich gibt es literarische Belege dafür, dass Diokletian in dieser Zeit einen Krieg gegen Sarazenen führte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Parker_2006_544&amp;quot; /&amp;gt; Andererseits schlugen der Historiker [[Michel Christol]] und der Archäologe Maurice Lenoir (1946–2010) im Jahr 2001 vor, die Inschrift bereits auf das Jahr 273, während der Herrschaftsjahre des Kaisers Aurelian, zu beziehen. Dann hätte der gegen einfallende Feinde gerichtete Aufmarsch der Legionen in der jordanischen Wüste im selben Jahr stattgefunden, wie die Niederschlagung des Aufstands in Palmyra.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michel Christol]], Maurice Lenoir: &amp;#039;&amp;#039;Qasr El-Azraq et la reconquête de l’Orient par Aurélien&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Syria (Zeitschrift)|Syria]].&amp;#039;&amp;#039; Band 78, Nummer 1, 2001, S.&amp;amp;nbsp;163–178 ([https://www.persee.fr/doc/syria_0039-7946_2001_num_78_1_7696 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Sollte diese Theorie stimmen, so deuten die einige Jahre später unternommenen starken militärischen Anstrengungen Diokletians entlang des Limes Arabicus,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Parker_2006_544&amp;quot; /&amp;gt; bei denen auch Straßen entstanden,&amp;lt;ref&amp;gt;David L. Kennedy: &amp;#039;&amp;#039;The Roman Army in Jordan&amp;#039;&amp;#039;. Council for British Research in the Levant, Henry Ling, London 2004, ISBN 0-9539102-1-0, S.&amp;amp;nbsp;40.&amp;lt;/ref&amp;gt; immer noch auf anhaltende ernsthafte Probleme mit den Nomadenstämmen hin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Parker_2006_544&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den [[Christenverfolgungen im Römischen Reich]] durch Diokletian und [[Galerius]] (306–312) waren mit den [[Märtyrer]]n [[Julius von Durostorum]] und Hesychius auch Angehörige der &amp;#039;&amp;#039;Legio XI Claudia&amp;#039;&amp;#039; betroffen.&amp;lt;ref&amp;gt;L. Arik Greenberg: &amp;#039;&amp;#039;My Share of God’s Reward. Exploring the Roles and Formulations of the Afterlife in Early Christian Martyrdom&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studies in Biblical Literature.&amp;#039;&amp;#039; Band 121). Lang, Frankfurt am Main u. a. 2009, ISBN 978-1-4331-0487-9, S. 195–198.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Nachfolgern des Kaisers Diokletian wurde das neue Heeressystem noch weiter ausgebaut bzw. verändert. Im Laufe des 4. Jahrhunderts wurden die &amp;#039;&amp;#039;Undecimani&amp;#039;&amp;#039; („die Elften“) aus der Legion herausgelöst und als &amp;#039;&amp;#039;[[Comitatenses]]&amp;#039;&amp;#039; (mobile Feldtruppen) dem Oberbefehl des &amp;#039;&amp;#039;[[magister militum]] per Gallias&amp;#039;&amp;#039; unterstellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ndocc5&amp;quot; /&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;Undecimani&amp;#039;&amp;#039; wurden unter dem Befehl des &amp;#039;&amp;#039;Magister equitum per Gallias&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Hispania&amp;#039;&amp;#039; eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Notitia dignitatum]] Occ. VII.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine weitere als &amp;#039;&amp;#039;Undecimani&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete Teileinheit unterstand als &amp;#039;&amp;#039;Legio palatinae&amp;#039;&amp;#039; (Garde) einem der beiden &amp;#039;&amp;#039;magistri militum praesentalis&amp;#039;&amp;#039; des Ostens und war bei Konstantinopel stationiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ndor6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im frühen 5. Jahrhundert, zur Zeit der Erstellung der &amp;#039;&amp;#039;[[Notitia dignitatum]]&amp;#039;&amp;#039;, lässt sich ein &amp;#039;&amp;#039;praefectus legionis undecimae Claudiae&amp;#039;&amp;#039; unter dem Oberbefehl des &amp;#039;&amp;#039;Dux Moesiae secundae&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Durostorum&amp;#039;&amp;#039; als Kommandeur von &amp;#039;&amp;#039;[[limitanei]]&amp;#039;&amp;#039; (Grenztruppen) nachweisen. Zwei &amp;#039;&amp;#039;praefecti ripae legionis undecimae Claudiae&amp;#039;&amp;#039; (Grenzpräfekten) für den oberen und unteren Bereich waren in &amp;#039;&amp;#039;Transmarisca&amp;#039;&amp;#039; ([[Tutrakan]]) stationiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Notitia dignitatum]] Or. XL.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zumindest zu dieser Zeit muss die Legion also noch existiert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angehörige der Legion ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste von Angehörigen der Legio XI Claudia}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{RE|XII,2|1690|1705|Legio (XI Claudia)|[[Emil Ritterling]]}}&lt;br /&gt;
* Marcus Junkelmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Legionen des Augustus&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kulturgeschichte der antiken Welt]].&amp;#039;&amp;#039; Band 33). Verlag Philipp von Zabern, Mainz am Rhein 1986, ISBN 3-8053-0886-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.legioxi.ch/ Verein VEX LEG XI CPF]&lt;br /&gt;
* {{LiviusNeu|legion|legio-xi-claudia|||Legio XI Claudia Pia Fidelis}}&lt;br /&gt;
* [http://www.imperiumromanum.com/militaer/heer/legionen11_01.htm Legio XI Claudia] bei imperiumromanum.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Römische Legion}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römische Legion|!11 Claudia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Legio XI Claudia| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Arthur Bidulski</name></author>
	</entry>
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