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	<title>Legio VIII Augusta - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Legio_VIII_Augusta&amp;diff=171787&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Arthur Bidulski: /* Gallischer Krieg */</title>
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		<updated>2026-03-16T02:15:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gallischer Krieg&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Legio VIII Ziegelstempel Saalburg.jpg|miniatur|Ziegelstempel der Legion, ausgestellt im [[Saalburgmuseum]] Bad Homburg]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Legio VIII Augusta&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ursprünglich eine gallische [[Römische Legion|Legion]] der römischen Armee, die von [[Gaius Iulius Caesar]] aufgestellt wurde und danach mindestens 400&amp;amp;nbsp;Jahre lang aktiv war. Wie bei fast allen Legionen Caesars war das Legionsemblem ein Stier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Legion ==&lt;br /&gt;
=== Republik ===&lt;br /&gt;
==== Gallischer Krieg ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Map Gallia Tribes Towns.png|mini|Karte von Gallien zur Zeit Caesars (58 v. Chr.)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caesar stellte die Legion spätestens im Jahr 59 v. Chr. auf. Von 58 v. Chr. bis 49 v. Chr. kämpfte sie in den [[Gallischer Krieg|Gallischen Kriegen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Schlacht an der Sabis|Schlacht am Fluss &amp;#039;&amp;#039;Sabis&amp;#039;&amp;#039;]] ([[Selle (Schelde)|Selle]]) im Jahr 57 v. Chr. kämpfte die [[Legio VIIII Hispana]] mit der [[Legio X Fretensis]] auf dem linken Flügel gegen die [[Atrebaten]], die &amp;#039;&amp;#039;Legio VIII&amp;#039;&amp;#039; und [[Legio XI Claudia|Legio XI]] im Zentrum gegen die [[Viromanduer]] und die [[Legio VII Claudia]] und [[Legio XII Fulminata]] auf dem rechten Flügel gegen die [[Nervier]]. Die [[Legio XIII Gemina]] und [[Legio XIIII Gemina]] bildeten die Nachhut und deckten den Tross. Nach anfänglichen römischen Erfolgen, die Legio VIIII konnte die Atrebaten in die Flucht schlagen, gelang es des [[Belger]]n, das römische Lager zu stürmen und den rechten Flügel einzukesseln. Trossknechte und Auxiliartruppen flohen und die herannahenden verbündeten [[Treverer]] gaben die Schlacht verloren und kehrten ohne in den Kampf einzugreifen heim. Erst die herbeieilende Nachhut und der einschwenkende linke Flügel konnten die Schlacht noch für Caesar entscheiden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gaius Iulius Caesar]]: &amp;#039;&amp;#039;De bello Gallico&amp;#039;&amp;#039; 2, 16-28 ([https://www.gottwein.de/Lat/caes/bg2001.php#Caes.Gall.2,16 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 52 v. Chr. war die Legion an der [[Schlacht um Avaricum]] beteiligt. Bei der erfolglosen [[Schlacht von Gergovia]] im Jahr 52 v. Chr. zeichneten sich Legionäre der LEG VIII aus, indem sie mit ihrem Centurio Lucius Fabius als erste die Mauer erstürmten. Sie wurden jedoch niedergemacht. Auch ein Angriff des Centurios Marcus Petronius auf ein Stadttor scheiterte.&amp;lt;ref&amp;gt;Gaius Iulius Caesar: &amp;#039;&amp;#039;De bello Gallico&amp;#039;&amp;#039; VII, 47-50&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 51 v. Chr. wurde die Legion wieder namentlich genannt, als Caesar mit der [[Legio VII Claudia|VII.]], VIII., [[Legio VIIII Hispana|VIIII.]] und [[Legio XI Claudia|XI.]] Legion einem Aufstand der [[Bellovaker]], [[Ambianer]], [[Aulerci|Aulercer]], [[Caleten]], [[Veliocasses|Veliocasser]] und [[Atrebaten]] unter der Führung des Correus entgegentrat. Caesar errichtete ein stark befestigtes Lager in Sichtweite des feindlichen Lagers und rief die verbündeten [[Remer]] und [[Lingonen]] sowie drei weitere Legionen als Verstärkung herbei. Nach einer Entscheidungsschlacht war der Aufstand beendet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Aulus Hirtius]]: &amp;#039;&amp;#039;De bello Gallico&amp;#039;&amp;#039; VIII, 6-10 ([https://www.gottwein.de/Lat/caes/bg8001.php#Caes.Gall.8,6 online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bürgerkriege ====&lt;br /&gt;
49 v. Chr. begleitete sie Caesar bei der Überquerung des [[Rubikon]], dem Beginn des [[Römische Bürgerkriege|Bürgerkriegs]] zwischen Caesar und [[Gnaeus Pompeius Magnus|Pompeius]], und kämpfte in der Schlachten von [[Corfinium]] und [[Brindisi]]. Dann war sie einige Zeit in Apulien stationiert. Im Frühjahr 48 v. Chr. erlitt sie in [[Schlacht von Dyrrhachium]] Verluste. In der [[Schlacht von Pharsalos]] (48 v. Chr.) kämpfte die Legion mit der ebenfalls durch hohe Verluste geschwächten [[Legio VIIII Hispana]] unter der gemeinsamen Führung von [[Marcus Antonius]].&amp;lt;ref&amp;gt;Caesar: &amp;#039;&amp;#039;De bello civili&amp;#039;&amp;#039; 3, 89.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dann wurde sie nach Italien verlegt und kurz darauf aufgelöst. Caesar siedelte die Veteranen dieser Legion in Kampanien an. Etliche Veteranen der Legion folgten Caesar nach [[Ägypten]], als er das Land für [[Kleopatra VII.]] eroberte, und nahmen 46 v. Chr. an der [[Schlacht bei Thapsus]] teil. Im folgenden Jahr erhielten diese Veteranen Land bei &amp;#039;&amp;#039;Casilinum&amp;#039;&amp;#039; ([[Capua]]).&amp;lt;ref name=jona&amp;gt;{{LiviusNeu|legion|legio-viii-augusta|||Legio VIII Augusta}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Caesars Tod (44 v. Chr.) stellte [[Augustus|Octavian]] die Legion unter anderem aus ihren Veteranen wieder her, die ihn in der Folgezeit beim Kampf um die Kontrolle über das [[Römisches Reich|Römische Reich]] unterstützte. 43 v. Chr. kämpfte sie gegen [[Marcus Antonius]] in der [[Schlacht von Mutina]] (Modena). Für kurze Zeit führte die Legion den Beinamen &amp;#039;&amp;#039;Mutinensis&amp;#039;&amp;#039;. Während des [[Triumvirat#Zweiter Triumvirat|Zweiten Triumvirats]] wurde sie 42 v. Chr. gegen die Caesarmörder [[Marcus Iunius Brutus|Brutus]] und Cassius in der [[Schlacht bei Philippi]] eingesetzt. Dann verlegte Octavian die &amp;#039;&amp;#039;Legio VII&amp;#039;&amp;#039; wieder nach Italien und setzte sie im Winter 41/40 v. Chr. im [[Perusinischer Krieg|Perusinischen Krieg]] gegen Marc Antons Bruder [[Lucius Antonius]] bei der Belagerung von [[Perugia]] ein. Wahrscheinlich nahm die Legion auch an den Kämpfen gegen [[Sextus Pompeius]], der Sizilien besetzt hatte, und schließlich wiederum gegen Marcus Antonius in der [[Schlacht bei Actium]] 31 v. Chr. teil.&amp;lt;ref name=jona/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Julisch-Claudische Dynastie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sofia-Archeological-museum-lapidarium-06.jpg|miniatur|Grabstele des [[Cornicen]] (Hornbläser) Publius Farfinias Severus aus claudischer Zeit. Fundort: [[Novae]] (Swischtow)&amp;lt;ref&amp;gt;{{AE|1919|79}}&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 31 v. Chr. wurde die Legion, noch als &amp;#039;&amp;#039;LEG VIII Gallica&amp;#039;&amp;#039;, zunächst nach Tunesien verlegt. Ein Detachement wurde vermutlich im [[Kantabrischer Krieg|Kantabrischen Krieg]] (29–19 v. Chr.) eingesetzt. Später war die Legion auf dem Balkan, wo sie mit dem Beinamen „Augusta“ genannt wurde. In dieser Zeit wurden Veteranen der LEG VIII Augusta und LEG V Macedonica in Forum Iulii ([[Fréjus]]/Frankreich) angesiedelt, welches den Beinamen &amp;#039;&amp;#039;Colonia Octavanorum Pacensis&amp;#039;&amp;#039; erhielt.&amp;lt;ref name=jona/&amp;gt; In frühaugustäischer Zeit war die Legion wahrscheinlich in [[Kleinasien|Asia Minor]] stationiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Lawrence Keppie: &amp;#039;&amp;#039;The making of the Roman Army. From Republic to Empire&amp;#039;&amp;#039;, University of Oklahoma Press, Oklahoma 1998, ISBN 978-0-8061-3014-9, S. 157.&amp;lt;/ref&amp;gt; Veteranen der Legionen &amp;#039;&amp;#039;V Macedonica&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;VIII Augusta&amp;#039;&amp;#039; wurden um 15 v. Chr. in der &amp;#039;&amp;#039;Colonia Iulia Augusta Felix Berytus&amp;#039;&amp;#039; ([[Beirut]]) in der römischen Provinz [[Syria Phoenice]] angesiedelt, wodurch eine deutliche Romanisierung der Region ausgelöst wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Nigel Pollard: &amp;#039;&amp;#039;Soldiers, cities, and civilians in Roman Syria&amp;#039;&amp;#039;, University of Michigan Press, 2000, ISBN 978-0-472-11155-8, S. 61.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit spätestens 9 v. Chr. war die LEG VIII in [[Poetovio]] (Ptuj-Pettau/Slowenien) stationiert und überwachte die bedeutende nach Rom führende [[Bernsteinstraße]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;hilde549&amp;quot;&amp;gt;[[Hildegard Temporini-Gräfin Vitzthum|Hildegard Temporini]], Wolfgang Haase (Hrsg.): [[Aufstieg und Niedergang der römischen Welt]] (ANRW). Teil II Bd. 6, de Gruyter, Berlin – New York 1977, ISBN 978-3-11-006735-4, S. 549.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Vexillation]]en sind inschriftlich am [[Stadt auf dem Magdalensberg|Magdalensberg]], in [[Virunum]] (Zollfeld bei Klagenfurt/Österreich) und [[Aquileia]] (Italien) belegt. [[Tiberius]] führte 6 n. Chr. mindestens acht Legionen (VIII Augusta und [[Legio XV Apollinaris]] aus [[Pannonien|Pannonia]], [[Legio XX Valeria Victrix]] aus [[Illyrien (Provinz)|Illyricum]], [[Legio XXI Rapax]] aus [[Raetia]], [[Legio XIII Gemina]], [[Legio XIIII Gemina]] und [[Legio XVI Gallica]] aus [[Germania superior]] und eine unbekannte Einheit) von Süden gegen [[Marbod]], den [[Markomannen]]könig, während die [[Legio I Germanica]], [[Legio V Alaudae]], [[Legio XVII]], [[Legio XVIII]] und [[Legio XIX]] von Norden anmarschierten. Das stellte die Hälfte des gesamten Militärpotentials der Römer zu der Zeit dar. Kurz nach Beginn des Feldzugs im Frühjahr des Jahres 6 brach Tiberius ihn wieder ab, als er die Nachricht vom [[Pannonischer Aufstand|Pannonischen Aufstand]] erhielt. Allerdings schloss Tiberius noch einen Freundschaftsvertrag mit Marbod, um sich vollkommen auf die schwere Aufgabe in Pannonien zu konzentrieren an der wahrscheinlich auch die &amp;#039;&amp;#039;Legio VIII Augusta&amp;#039;&amp;#039; beteiligt war.&amp;lt;ref name=jona/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Augustus’ kam es im Sommer 14 n. Chr. im gemeinsamen [[Römisches Militärlager#Marschlager|Sommerlager]] der drei Pannonischen Legionen (&amp;#039;&amp;#039;Legio VIIII Hispana&amp;#039;&amp;#039;, [[Legio XV Apollinaris]] und &amp;#039;&amp;#039;Legio VIII Augusta&amp;#039;&amp;#039;) zu Unruhen. [[Drusus der Jüngere]] konnte die Lage aber rasch und ohne größere Komplikationen beruhigen, worauf die Legionen in ihre getrennten Winterlager abrückten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Tacitus]], &amp;#039;&amp;#039;[[Annales (Tacitus)|Annales]]&amp;#039;&amp;#039; 1, 16-30.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der römischen Provinz &amp;#039;&amp;#039;[[Africa]]&amp;#039;&amp;#039; war im Jahr 17 ein Krieg gegen die aufständischen [[Numidien|numidischen]] und [[Mauretanien (Antike)|mauretanischen]] Stämme unter [[Tacfarinas]] ausgebrochen. Im Jahr 20 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Legio VIIII Hispana&amp;#039;&amp;#039; unter ihrem [[Legatus|Legaten]] [[Publius Cornelius Lentulus Scipio (Suffektkonsul 24)|Publius Cornelius Lentulus Scipio]] und möglicherweise eine Vexillation der &amp;#039;&amp;#039;Legio VIII Augusta&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lawrence J. F. Keppie: &amp;#039;&amp;#039;Legions and veterans: Roman army papers 1971-2000 (Mavors. Roman Army Researches Band 12)&amp;#039;&amp;#039;, Steiner, Stuttgart 2000, ISBN 978-3-515-07744-6, S. 166.&amp;lt;/ref&amp;gt; zur Verstärkung der [[Legio III Augusta]] nach &amp;#039;&amp;#039;Africa&amp;#039;&amp;#039; gesandt. Die Rebellion konnte erst im Jahr 24 vom [[Prokonsul]] (Statthalter) [[Quintus Iunius Blaesus (Suffektkonsul 10)|Quintus Iunius Blaesus]] beendet werden.&amp;lt;ref name=emil9hisp&amp;gt;{{RE|XII,2|1664|1668|Legio (VIIII Hispana)|Emil Ritterling}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Claudius Æ 20mm 863165.jpg|miniatur|[[As (Einheit)|As]] des Claudius zu Ehren der [[Legio V Alaudae]] und &amp;#039;&amp;#039;Legio VIII Augusta&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
In der Forschung wurde teilweise angenommen, die Legio VIII Augusta habe im Jahr 43 n. Chr. unter [[Aulus Plautius]] an der Invasion [[Britannien in römischer Zeit|Britanniens]] teilgenommen. Völlig ausschließen lässt sich das nicht; die Annahme gilt jedoch allgemein eher als unwahrscheinlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Lawrence Keppie: &amp;#039;&amp;#039;Legio VIII Augusta and the Claudian invasion.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Britannia (Zeitschrift)|Britannia]].&amp;#039;&amp;#039; Band 2, 1971, S. 149–155; Barbara Oldenstein-Pferdehirt: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Legio VIII Augusta. Forschungen zum Obergermanischen Heer II.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz.&amp;#039;&amp;#039; Band 31, 1984, S. 397–433, hier S. 398–400.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich 44 n.&amp;amp;nbsp;Chr. wurde die LEG VIII in &amp;#039;&amp;#039;Poetovio&amp;#039;&amp;#039; durch die [[Legio XIII Gemina]] abgelöst und nach &amp;#039;&amp;#039;Novae&amp;#039;&amp;#039; in [[Moesia]] (Stalken bei [[Swischtow]]/Bulgarien) verlegt. Zwischen 45 und 49 n. Chr. waren Legionäre der LEG VIII Augusta am Krieg gegen [[Mithridates I. (Bosporus)|Mithridates II.]], den König des [[Bosporanisches Reich|Bosporanischen Reichs]] auf der Krim beteiligt und nahmen im Jahr 46 vermutlich an der Eroberung [[Odrysen|Thrakiens]] teil. Von [[Nero]] (54–68) erhielt die Legion nach Kämpfen gegen [[Sarmaten]] und [[Daker]] den Beinamen &amp;#039;&amp;#039;bis Augusta&amp;#039;&amp;#039; (die zweifach Erhabene), den sie nach dessen Tod aber wieder ablegte.&amp;lt;ref name=jona/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flavische Dynastie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:C Aquilus Proculus.jpg|miniatur|Medaille des Caius Aquilus Proculus, [[Centurio]] der Legio VIII Augusta um 70 n. Chr. aus Nijmegen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:200910311244MEZ Saalburg-Museum, CIL XIII 07574, Aquae Mattiacorum.jpg|miniatur|Grabstele des Legionärs Caius Valerius Crispus aus spätflavischer Zeit. Fundort: [[Aquae Mattiacorum]] (Wiesbaden)&amp;lt;ref&amp;gt;{{CIL|13|7574}}&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Selbstmord Neros unterstützte die Legion im [[Vierkaiserjahr]] 69 zunächst [[Otho]], schloss sich aber nach dessen Tod [[Vespasian]] an, auf dessen Seite sie am 24./25. Oktober 69 [[Vitellius]] in der [[Zweite Schlacht von Bedriacum|Zweiten Schlacht von Bedriacum]] besiegte. Die Legion wurde im Jahr 70 an den Rhein verlegt und war an der Niederschlagung des [[Bataveraufstand]]es durch [[Quintus Petillius Cerialis]] beteiligt. Danach war die Legion zunächst in Mirebeau-sur-Bèze bei [[Dijon]] (Frankreich) stationiert, bevor sie wohl ab den achtziger Jahren für etwa drei Jahrhunderte nach [[Argentoratum]] (Straßburg) verlegt wurde um die Reichsgrenze von [[Raetia]] bis zum unteren Neckar zu sichern.&amp;lt;ref name=jona/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vexillationen der Legion wurden in flavischer Zeit in den Tuffsteinbrüchen bei Norroy in der Provinz &amp;#039;&amp;#039;[[Gallia Belgica|Belgica]]&amp;#039;&amp;#039; (Nordostfrankreich) und bei [[Reinhardsmunster]] (Elsass) eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Michael Hirt: &amp;#039;&amp;#039;Imperial Mines and Quarries in the Roman World: Organizational Aspects 27 BC-Ad 235&amp;#039;&amp;#039; (Oxford Classical Monographs), Oxford University Press, Oxford 2010, ISBN 978-0-19-957287-8, S. 175–176&amp;lt;/ref&amp;gt; Unsicher ist, ob die Legio VIII Augusta unter dem Kommando des Statthalters [[Gnaeus Pinarius Cornelius Clemens]] um 74 n. Chr. eine Verlängerung der [[Donausüdstraße]] von Tuttlingen durch das [[Kinzig (Rhein)|Kinzigtal]] nach Straßburg baute. Diese sogenannte „Kinzigtalspange“ verkürzte die Marschroute von [[Augusta Vindelicum]] (Augsburg) nach Argentoratum (Straßburg) und weiter nach [[Mogontiacum]] (Mainz) im Vergleich zur bisherigen Streckenführung über Basel um 160&amp;amp;nbsp;km. Zum Schutze dieser neuen, bis dahin kürzesten Streckenführung zwischen den beiden wichtigsten Legionslagern nördlich der Alpen, von Augsburg nach Mainz, wurde wenig später der [[Obergermanisch-Raetischer Limes|Obergermanisch-Raetische Limes]] erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vespasian siedelte Veteranen im Jahr 77 in der neugegründeten &amp;#039;&amp;#039;Colonia Flavia Pacis Deultemsium&amp;#039;&amp;#039;, nahe dem heutigen [[Burgas]], in Thrakien an um die unruhige Region zu romanisieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hildegard Temporini-Gräfin Vitzthum|Hildegard Temporini]], Wolfgang Haase (Hrsg.): [[Aufstieg und Niedergang der römischen Welt]] (ANRW) Teil 2: Bd. 7/1, de Gruyter, 1979, ISBN 978-3-11-006875-7, S. 163.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Lucius Antistius Rusticus]] war von 79 bis 81 [[Legatus]] der Legion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Domitian]], dem es an militärischem Ruhm mangelte, zog im Jahr 83 n. Chr. die Legionen [[Legio I Adiutrix|I Adiutrix]], [[Legio XIIII Gemina|XIIII Gemina]], [[Legio XXI Rapax|XXI Rapax]], &amp;#039;&amp;#039;VIII Augusta&amp;#039;&amp;#039;, [[Legio XI Claudia|XI Claudia]] und Vexillationen der drei britannischen [[Legio II Augusta|II Augusta]], &amp;#039;&amp;#039;VIIII Hispana&amp;#039;&amp;#039; und [[Legio XX Valeria Victrix|XX Valeria Victrix]] in [[Germania superior]] zusammen. Domitian zog über den Rhein und begann die sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Chattenkriegen&amp;#039;&amp;#039; gegen die mächtigen, aber „unruhigen“, [[Chatten]], die im Vorland von [[Mogontiacum]] (Mainz) im Taunus und im Gießener Becken lebten. Es ging vermutlich um eine Schwächung der Chatten als letzten größeren Unruheherd in Rheinnähe. Er stieß weit ins Kernland der Chatten, das heutige Hessen, vor. Mit weiteren Feldzügen gelang den Römern im Jahre 85 die Unterwerfung des Gebietes der [[Wetterau]], was ein Bestandteil der [[Domitian#Aktivitäten in Germanien|Germanienpolitik Domitians]] (Neuordnung der Grenze) war. In der Folge entstanden die Grenzbefestigungen des [[Limes (Grenzwall)|Taunus- und Wetteraulimes]]. Domitian nahm den Siegerbeinamen &amp;#039;&amp;#039;Germanicus&amp;#039;&amp;#039; an und bildete aus den Bereichen des ober- und niedergermanischen Heeres mit propagandistischem Aufwand zwei reguläre [[Römische Provinz|Provinzen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Egon Schallmayer]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Limes: Geschichte einer Grenze&amp;#039;&amp;#039;, Beck, München 2006, ISBN 978-3-406-48018-8, S. 49–52 und&amp;lt;br /&amp;gt;[[Reinhard Wolters (Althistoriker)|Reinhard Wolters]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Römer in Germanien&amp;#039;&amp;#039;, C.H. Beck, München 2000, ISBN 3-406-44736-8, S. 66 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Abschluss des Feldzuges waren acht Vexillationen aus den Legionen Britanniens und Obergermaniens unter [[Gaius Velius Rufus (Eques)|Gaius Velius Rufus]], dem [[Primus Pilus]] der [[Legio XII Fulminata]], im Gebiet der [[Lingonen]] (Nordfrankreich) mit umfangreichen Baumaßnahmen beschäftigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;emil9hisp&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Adoptivkaiser und Antoninische Dynastie ===&lt;br /&gt;
Unter [[Hadrian (Kaiser)|Hadrian]] (117–138) wurde eine je 1.000 Mann starke Vexillation der [[Legio VII Gemina]], &amp;#039;&amp;#039;Legio VIII Augusta&amp;#039;&amp;#039; und der [[Legio XXII Primigenia]] zum Bau des [[Hadrianswall]]s nach Britannien verlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Sheppard Sunderland Frere: &amp;#039;&amp;#039;Britannia: a history of Roman Britain&amp;#039;&amp;#039;, 3rd ed., extensively rev. Routledge &amp;amp; Kegan Paul, London/New York 1987, ISBN 0-7102-1215-1, S. 123.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter [[Mark Aurel]] (161–180) kam eine &amp;#039;&amp;#039;vexillatio&amp;#039;&amp;#039; nach Dalmatien, doch blieb Argentoratum das Hauptlager. Die &amp;#039;&amp;#039;LEG VIII&amp;#039;&amp;#039; vernichtete unter ihrem Legaten Iuventus Caesianus um 186 n. Chr. im &amp;#039;&amp;#039;bellum desertorum&amp;#039;&amp;#039; (Krieg der Fahnenflüchtigen) die Bande des Räubers [[Maternus (Usurpator)|Maternus]], der sich zahlreiche Deserteure angeschlossen hatten. Kaiser [[Commodus]] (177–192) verlieh der Legion daraufhin den Ehrentitel &amp;#039;&amp;#039;Pia Fidelis Constans Commoda&amp;#039;&amp;#039; (ergeben, treu, standhaft und nützlich).&amp;lt;ref&amp;gt;Markus Handy: &amp;#039;&amp;#039;Die Severer und das Heer (Studien zur Alten Geschichte, Bd. 10)&amp;#039;&amp;#039;, Antike Verlag, Berlin 2009, ISBN 978-3-938032-25-1, S. 47–48; vgl.: {{CIL|12|2587}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der [[damnatio memoriae]] des Commodus verkürzte man den Beinamen auf &amp;#039;&amp;#039;Pia Fidelis Constans&amp;#039;&amp;#039; und auch P(ia) F(idelis) oder ließ ihn einfach weg.&amp;lt;ref name=jona/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Severische Dynastie ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Aureus-Septimius Severus-l8augusta-RIC 0011,Aureus.jpg|mini|[[Aureus]] des Septimius Severus zu Ehren der LEG VIII Augusta: IMP(erator) CAE(sar) L(ucius) SEP(timius) SE-V(erus) PERT(inax) AVG(ustus), LEG(io) VIII AVG(usta), TR(i) P(ia) CO(n)S(tans)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweites Vierkaiserjahr|Zweiten Vierkaiserjahr]] 193 schloss sich die Legion [[Septimius Severus]] (193–211) an. Dieser setzte sie 195 im Partherkrieg ein. Eine Vexillation kämpfte 196/197 gegen den Usurpator [[Clodius Albinus]], dem sich in &amp;#039;&amp;#039;Lugdunum&amp;#039;&amp;#039; ([[Lyon]]) die [[Cohors XIII Urbana]] angeschlossen hatte.&amp;lt;ref name=jona/&amp;gt; Nach 197 blieb eine Vexillation aus Legionären der [[Legio XXX Ulpia Victrix|XXX Ulpia Victrix]], [[Legio I Minervia|I Minervia]], VIII Augusta und [[Legio XXII Primigenia|XXII Primigenia]] in &amp;#039;&amp;#039;Lugdunum&amp;#039;&amp;#039;, der Hauptstadt der drei gallischen Provinzen, stationiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerold Walser]]: Römische Inschriftkunst, Steiner, 2. verb. Auflage 1993, ISBN 978-3-515-06065-3, S. 208&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Jahren 197/198 führte Claudius Gallus als &amp;#039;&amp;#039;[[Praepositus (römische Armee)|Praepositus]]&amp;#039;&amp;#039; eine Vexillation der vier germanischen Legionen (I Minervia, VIII Augusta, XXII Primigenia und XXX Ulpia) im zweiten severischen [[Parther]]krieg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{AE|1957|123}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Caius Iulius Septimius Castinus, der Legat der &amp;#039;&amp;#039;Legio I Minervia&amp;#039;&amp;#039; und späterer Statthalter in &amp;#039;&amp;#039;Pannonia inferior&amp;#039;&amp;#039; (208–211) und &amp;#039;&amp;#039;Dacia&amp;#039;&amp;#039; (214/215–217), führte als [[Dux (Titel)|Dux]] um 207/208 eine Vexillation der vier germanischen Legionen VIII Augusta, XXII Primigenia, I Minervia und XXX Ulpia Victrix gegen &amp;#039;&amp;#039;Aufrührer und Rebellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{CIL|3|10471}}, {{CIL|3|10472}}, {{CIL|3|10473}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Gallien]] und [[Hispanien]].&amp;lt;ref name=emilxxx&amp;gt;Emil Ritterling: &amp;#039;&amp;#039;Legio XXX Ulpia Victrix&amp;#039;&amp;#039;. In: RE Band XII,2, Stuttgart 1925, Sp. 1821–1829.&amp;lt;/ref&amp;gt; 213 unternahm [[Caracalla]] (211–217) mit der LEG VIII Augusta, [[Legio III Italica]] und Legio XXII Primigenia einen Feldzug gegen die [[Alamannen]].&amp;lt;ref name=jona/&amp;gt; Zunächst errang er einen Sieg am Main, aber die anschließenden Kämpfe verliefen für ihn so ungünstig, dass er sich zu Zahlungen an die Germanen gezwungen sah, um Frieden zu erkaufen. Immerhin gelang es ihm, die Lage an der Grenze zu stabilisieren. Caracalla verlieh der Legion den Beinamen &amp;#039;&amp;#039;Antoniniana&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{CIL|13|6440}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als [[Severus Alexander]] (222–235) im Jahr 233 die &amp;#039;&amp;#039;LEG VIII Augusta Severiana&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{AE|1978|550}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bei seinem Feldzug gegen das [[Sassanidenreich]] im Zweistromland einsetzte,&amp;lt;ref name=jona/&amp;gt; war die Grenze zum freien Germanien dadurch zu schwach gesichert, sodass die Alamannen bis zum Ende des Jahrhunderts fortlaufend Plünderungszüge bis weit in das Imperium unternahmen. Die Legion trug auch den Beinamen &amp;#039;&amp;#039;Alexandriana&amp;#039;&amp;#039;, der jedoch nach Severus Alexanders [[damnatio memoriae]] aus den Inschriften getilgt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{AE|1920|130}}, {{CIL|13|6738}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Soldatenkaiser, Reichskrise des 3. Jahrhunderts ===&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich war die &amp;#039;&amp;#039;VIII Augusta&amp;#039;&amp;#039; an der „Befriedung“ Germaniens durch [[Maximinus Thrax]] (235–238) beteiligt.&amp;lt;ref name=jona/&amp;gt; [[Philippus Arabs]] (244–249) setzte die &amp;#039;&amp;#039;VIII Augusta&amp;#039;&amp;#039; bei seinem [[Römisch-Persische Kriege|Feldzug gegen die Sassaniden]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Körner: &amp;#039;&amp;#039;Philippus Arabs. Ein Soldatenkaiser in der Tradition des antoninisch-severischen Prinzipats (Untersuchungen zur antiken Literatur und Geschichte 61)&amp;#039;&amp;#039;, Walter de Gruyter, Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 2002, ISBN 3-11-017205-4, S. 91.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als das [[Agri decumates|Dekumatland]] zwischen 250 und 260 von den Römern geräumt wurde, blieb die LEG VIII am Rhein. Im Bürgerkrieg zwischen [[Gallienus]] (253–268) und [[Postumus]] (260–269), scheint die Legion Gallienus unterstützt zu haben und erhielt ehrende Beinamen wie &amp;#039;&amp;#039;V, VI, VII Pia fidelis&amp;#039;&amp;#039; (fünf-, sechs-, siebenmal treu und ergeben).&amp;lt;ref name=jona/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weströmisches Reich ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Octavani.png|miniatur|Schildbemalung der &amp;#039;&amp;#039;Octavani&amp;#039;&amp;#039; im frühen 5. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Maximian]] (286–305) setzte Teile der Legion in &amp;#039;&amp;#039;Mauretania&amp;#039;&amp;#039; (Marokko) ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Pat Southern: &amp;#039;&amp;#039;The Roman Empire from Severus to Constantine&amp;#039;&amp;#039;, Routledge, 2001, ISBN 0-415-23943-5, S. 335.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge der Neuordnung der Provinzen durch [[Diokletian]] (284–305) wurde die Legion im Jahr 297 als [[Limitanei]] (Grenzheer) dem [[Dux (Titel)|Dux]] der [[Germania prima]] zugeordnet. Spätestens unter [[Konstantin der Große|Konstantin I.]] (306–337) wurde eine wohl 1000 Mann zählende Abteilung als [[Comitatenses]] (Feldheer) aus der Legion herausgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Scharf: &amp;#039;&amp;#039;Der Dux Mogontiacensis und die Notitia Dignitatum. Eine Studie zur spätantiken Grenzverteidigung&amp;#039;&amp;#039;, Reihe: [[Reallexikon der Germanischen Altertumskunde]] (Ergänzungsbände), Walter de Gruyter, Berlin 2005, ISBN 3-11-018835-X, S. 14–16.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 4. Jahrhundert waren Teile der &amp;#039;&amp;#039;LEG VIII&amp;#039;&amp;#039; und der [[Legio II Italica]] im rechtsrheinischen &amp;#039;&amp;#039;Divitia&amp;#039;&amp;#039; ([[Kastell Deutz]] bei Köln) in [[Germania secunda]] stationiert. Das Hauptlager der &amp;#039;&amp;#039;Octavani&amp;#039;&amp;#039; (= Legio VIII Augusta Pia Fidelis Constans), verstärkt durch die [[Legio XII Victrix]] war immer noch in &amp;#039;&amp;#039;Argentoratum&amp;#039;&amp;#039; (Straßburg) in dem seit dem frühen 5. Jahrhundert ein &amp;#039;&amp;#039;[[Comes tractus Argentoratensis]]&amp;#039;&amp;#039; als Befehlshaber der örtlichen Grenztruppen residierte.&amp;lt;ref name=jona/&amp;gt; Laut einer Inschrift, die 1892 beim Eisenbahnbau ausgegraben wurde, baute die „LEG OCTA AVGVST“ im Jahr 371 bei [[Etzgen]] drei Wachttürme, von denen allerdings keine Spuren erhalten geblieben sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{CIL|13|11538}}; vgl. Martin Hartmann, Hans Weber: &amp;#039;&amp;#039;Die Römer im Aargau.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Sauerländer, Aarau 1985, ISBN 3-7941-2539-8, S. 168.&amp;lt;/ref&amp;gt; Etwa 400 n. Chr. wurde die Legion vom Regenten des Westens, [[Stilicho]], abgezogen und dem italischen Kommando des [[Magister peditum]] unterstellt, um Italien gegen die [[Westgoten]] zu schützen.&amp;lt;ref name=jona/&amp;gt; Um 420 sind die &amp;#039;&amp;#039;Octavani&amp;#039;&amp;#039; unter dem Magister peditum per Italiam belegt; möglicherweise die alte &amp;#039;&amp;#039;legio comitatensis&amp;#039;&amp;#039; LEG VIII Augusta, welche zu einer Legio palatina aufgewertet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Notitia dignitatum]] Occ. V.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Barbara Pferdehirt|Barbara Oldenstein-Pferdehirt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Legio VIII Augusta. Forschungen zum Obergermanischen Heer II.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Jahrbuch des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz]].&amp;#039;&amp;#039; Band 31, 1984, S.&amp;amp;nbsp;397–433 ([https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/jahrb-rgzm/article/view/58783 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Michel Reddé: &amp;#039;&amp;#039;Legio VIII Augusta.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Yann Le Bohec]], Catherine Wolff (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Les légions de Rome sous le Haut-Empire.&amp;#039;&amp;#039; De Boccard, Paris 2000, S. 119–126 ([https://una-editions.fr/24-legio-viii-augusta%ef%bf%bc/ online]).&lt;br /&gt;
* {{RE|XII,2|1642|1664|Legio (VIII Augusta)|[[Emil Ritterling]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Legio VIII Augusta}}&lt;br /&gt;
* {{LiviusNeu|legion|legio-viii-augusta|||Legio VIII Augusta}}&lt;br /&gt;
* [http://www.frasdorf.org/teleg21.html Die Historische Legio VIII] bei VEX LEG VIII AVG&lt;br /&gt;
* [http://www.imperiumromanum.com/militaer/heer/legionen08_01.htm Legio VIII Augusta] bei imperiumromanum.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Römische Legion}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römische Legion|!08 Augusta]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Swischtow]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Legio VIII Augusta| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Arthur Bidulski</name></author>
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