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	<title>Leges Barbarorum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T17:08:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leges_Barbarorum&amp;diff=572916&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stephan Klage: Aufzählung wichtiger Barbarengesetze / Personalitätsprinzip / abgrenzbar gegenüber den Gesetzen, die lediglich der einheimischen Bevölkerung galten</title>
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		<updated>2025-10-26T13:27:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aufzählung wichtiger Barbarengesetze / Personalitätsprinzip / abgrenzbar gegenüber den Gesetzen, die lediglich der einheimischen Bevölkerung galten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leges (Romanae) Barbarorum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Barbarengesetze&amp;#039;&amp;#039;, sinngemäß &amp;#039;&amp;#039;Gesetze der Fremden&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Gesetze der Ungebildeten&amp;#039;&amp;#039;) sind ein nicht mehr beziehungsweise in der Forschung noch als Reminiszenz verwendeter Sammelbegriff für die [[Germanische Stammesrechte|germanischen Rechtsaufzeichnungen]] der Königreiche des frühen Mittelalters, die auf dem Boden des [[Römisches Reich|Imperium Romanum]] siedelten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;leges Barbarorum&amp;#039;&amp;#039; werden vor allem der [[Fränkisches Reich|fränkischen Zeit]] (ca. 500–888 n.&amp;amp;nbsp;Chr.) zugeschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rudolf Gmür (Rechtswissenschaftler)|Rudolf Gmür]], [[Andreas Roth (Jurist)|Andreas Roth]]: &amp;#039;&amp;#039;Grundriss der deutschen Rechtsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 13. Auflage. Franz Vahlen, 2011. ISBN 978-3-8006-3855-0. S. 21 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere bedeutende Reiche waren die der Ost- und Westgoten, der Burgunder, Sueben und Vandalen. Diese setzten sich nicht allein durch Germanen, sondern auch ehemalige römische Bürger und deren Abkömmlinge zusammen. Sie hinterließen Gesetzbücher, die auf der Grundlage des [[Personalitätsprinzip]]s in Kraft gesetzt wurden, so etwa die &amp;#039;&amp;#039;[[lex Romana Visigothorum]]&amp;#039;&amp;#039; (506), die &amp;#039;&amp;#039;[[lex Romana Burgundionum]]&amp;#039;&amp;#039; (um 520) oder das &amp;#039;&amp;#039;[[edictum Theoderici]]&amp;#039;&amp;#039; (um 500).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gottfried Härtel]], Frank-Michael Kaufmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Codex Justinianus.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig, Reclam, 1991. ISBN 3-379-00530-4. S. 10 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie galten zwar auch später weiter, allerdings wurde das geltende Recht im Laufe des [[Hochmittelalter]]s zunehmend umgestaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Gmür, Andreas Roth: &amp;#039;&amp;#039;Grundriss der deutschen Rechtsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 13. Auflage. Franz Vahlen, 2011. S. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Beginn der [[Rezeption des römischen Rechts|Rezeption des gelehrten römischen Rechts]] in Europa im 13. Jahrhundert prägten die [[Humanismus|humanistischen]] Juristen diesen Begriff in Abgrenzung zum [[Nachklassisches Recht|nachklassischen Recht]], einerseits wegen des – im Vergleich mit [[Klassik (Jurisprudenz)|klassisch römischen]] Gesetzestexten – [[Korruptele|verderbten]] Lateins der &amp;#039;&amp;#039;leges barbarorum&amp;#039;&amp;#039;, andererseits um die „Primitivität“ der germanischen Rechtskultur gegenüber derjenigen des im Hochmittelalter wiederentdeckten und maßgeblich gewordenen &amp;#039;&amp;#039;[[Corpus iuris civilis|Corpus iuris]]&amp;#039;&amp;#039; [[Justinian I.|Justinians I.]] zu verdeutlichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wahl des Wortes &amp;#039;&amp;#039;barbarisch&amp;#039;&amp;#039; war bewusst abfällig, denn die germanischen Stämme wurden als Zerstörer des römischen Reichs und der antiken Kultur angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanisches Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsquelle des Mittelalters]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stephan Klage</name></author>
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