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	<title>Lefka Ori - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>80.156.241.129: /* Die Madares */</title>
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		<updated>2025-06-11T10:00:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Die Madares&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt das Gebirgsmassiv auf Kreta. Für Informationen zur Fähre &amp;#039;&amp;#039;Lefka Ori&amp;#039;&amp;#039; siehe deren Schwesterschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Kydon (Schiff)]]&amp;#039;&amp;#039;.}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME=Lefka Ori (Λευκά Όρη)&lt;br /&gt;
|BILD=Pchnes Crete.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Die Gipfelregion vom Pachnes aus gesehen&lt;br /&gt;
|HÖHE=2453&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=GR&lt;br /&gt;
|HÖHE-ANMERKUNG=(Pachnes)&lt;br /&gt;
|LAGE=West-[[Kreta]], [[Griechenland]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=35/18/0/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=24/02/0/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=GR&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=Plattenkalk, im Zentralbereich von kristallinen Kalken überlagert&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=Die Gipfelregion ist eine edaphische Wüste&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Lefka Ori.jpg|mini|322px|Blick über die Lefka Ori von [[Aptera]]; nördlich gelegen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lefka Ori&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|Λευκά Όρη}}, zu deutsch die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Weißen Berge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, griechisch auch &amp;#039;&amp;#039;Madares&amp;#039;&amp;#039; (Μαδάρες) genannt) sind das flächenmäßig größte Gebirgsmassiv auf der [[Griechenland|griechischen]] Insel [[Kreta]]. Ihr höchster Gipfel, der [[Pachnes]], ist mit 2453&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Tour &amp;amp; Trail Map Western Crete.&amp;#039;&amp;#039; 1:40.000. Discovery Walking Guides, 2023, ISBN 978-1-78275-086-4&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wanderkarte Lefka Ori.&amp;#039;&amp;#039; 1:25.000. Anavasi, Athen 2015, ISBN 978-960-9412-19-3&amp;lt;/ref&amp;gt; nur drei Meter niedriger als der des [[Psiloritis]]-Massivs weiter im Osten Kretas. Die zentrale Gipfelregion der Lefka Ori zählt zu den wenigen [[Europa|europäischen]] [[Wüste]]ngebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--[[Datei:Pchnes Crete.jpg|mini|275px|Blick vom Pachnes über die Lefka Ori]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Lefka Ori liegen in Westkreta, südlich der Stadt [[Chania]]. Das Gebirgsmassiv misst in Ost-West-Ausdehnung fast 30&amp;amp;nbsp;km, vom Beginn seiner Nordhänge bis zur Südküste Kretas sind es 20&amp;amp;nbsp;km. Fast das gesamte Bergmassiv gehört zur heutigen Gemeinde und historischen Region [[Sfakia]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast 50&amp;amp;nbsp;Gipfel der Lefka Ori sind höher als 2000&amp;amp;nbsp;m, sie umschließen über 20&amp;amp;nbsp;größere Schluchten, am bekanntesten davon ist die 13&amp;amp;nbsp;km lange [[Samaria-Schlucht]], die, bei &amp;#039;&amp;#039;Xyloskalo&amp;#039;&amp;#039; beginnend, sich tief in den Westteil des Gebirges einschneidet und bei [[Agia Roumeli]] am [[Libysches Meer|Libyschen Meer]] endet. Im Nordwesten umschließen die Lefka Ori die [[Omalos|Omalos-Hochebene]], die zweitgrößte Hochebene Kretas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Hochwüste ===&lt;br /&gt;
Der zentrale Teil der Lefka Ori bildet mit fast durchgängigen Höhen von über 2000&amp;amp;nbsp;m eine [[Edaphon|edaphische]] Hoch[[wüste]] (gr. Ορεινή Έρημος, ‚Bergwüste‘). Zwar fallen besonders zur kalten Jahreszeit ausreichend Niederschläge, doch mit der Schneeschmelze versickert alles Wasser sofort im Boden, so dass die normalerweise in dieser Höhe zu findende Vegetation (wie zum Beispiel im gleich hohen benachbarten [[Psiloritis|Idagebirge]]) nicht gedeihen kann. Der kristalline Kalkstein dieses Gebietes ist extrem erosionsanfällig und verwittert schnell auf Sandkorngröße, was zur Bildung einer von konischen Hügeln und [[Doline]]n durchsetzten und in der nördlichen Hemisphäre einzigartigen Landschaft geführt hat. Rackham und Moody vergleichen sie mit eisfreien Landschaften der Antarktis&amp;lt;ref&amp;gt;Rackham &amp;amp; Moody, Seite 190&amp;lt;/ref&amp;gt; und stellen die auffällige Neigung der Hügel und Senken von einheitlichen 32° heraus. Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts war diese unzugängliche Gegend so wenig erforscht, dass nicht sicher war, welches der höchste Gipfel des Bergmassivs ist. Erste Forscher in diesem Gebiet waren Botaniker, die sich für die rare Vegetation der Hochwüste interessierten, die sich zu über fünfzig Prozent aus nur hier vorkommenden ([[Endemit|endemischen]]) Pflanzenarten zusammensetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Rackham &amp;amp; Moody, Seite 193&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Madares ===&lt;br /&gt;
Der Gipfelbereich der Lefka Ori ist im Norden und Osten in den Höhenregionen oberhalb der Baumgrenze zwischen 1600 und 2000 Metern von einer spärlich bewachsenen Landschaft umgeben, die in den Sommermonaten eine bescheidene Weidewirtschaft ohne Zufütterung zulässt&amp;lt;ref&amp;gt;Rackham &amp;amp; Moody schätzen, dass das Gebiet ca. 5000 Schafe ernähren kann (Seite 191)&amp;lt;/ref&amp;gt;: den &amp;#039;&amp;#039;Madares&amp;#039;&amp;#039; (Μαδάρες). Auch dieses felsige Gebiet ohne spektakuläre Felsgrate oder Schluchten ist von Sinklöchern durchsetzt, teilweise von der Größe einer kleinen Hochebene (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Livádas&amp;#039;&amp;#039;). Geologisch basieren die Madares auf [[Plattenkalk]], welcher nicht so schnell erodiert wie der kristalline Kalk der Hochwüste und damit bessere Wuchsmöglichkeiten für Pflanzen bietet. Die Madares sind die höchstgelegene [[Kulturlandschaft]] Kretas. In der &amp;#039;&amp;#039;Katsiveli-Senke&amp;#039;&amp;#039; findet man noch auf 1940 Metern Höhe Zeugnisse ehemaliger Kultivierung wie Einhegungen und Mauern. In manchen der größeren Sinklöcher wurden noch bis in die 1950er Jahre Kartoffeln angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mitato.jpg|mini|Ein gut erhaltenes Mitato]]Vorherrschendes Bauwerk in den Madares ist das sogenannte [[Mitato]] (μιτάτο, plural μιτάτα), welches als Unterkunft für die Schäfer und vor allem zur Käseherstellung diente. Die Mitata sind ohne Mörtel aus Natursteinen aufgeschichtet und haben einen runden Grundriss. Das Dach wird als trägerfreie Gewölbekonstruktion aus überlappenden flachen Steinen gelegt, was die mögliche Größe eines Mitato konstruktiv begrenzt. Meist sind mehrere Mitata nah beieinander gebaut und umgeben von steinernen Schafsgehegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Käseherstellung war früher die Hauptbeschäftigung der „Madarites“, bekannt ist der würzige sfakiotische [[Graviera]] oder der Weichkäse [[Myzithra]]. In den Mitata wurde die Milch gekocht, der Käse geformt, getrocknet und gelagert. Die Käsesorten der Madares bekamen ihren speziellen Geschmack dadurch, dass die Schafe in den Höhenlagen fast nur würzige Kräuter fressen konnten wie zum Beispiel das &amp;#039;&amp;#039;[[Syrisches Gliedkraut|Malotyra]]&amp;#039;&amp;#039;-Kraut, bekannt als „Kretischer Bergtee“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Madares&amp;#039;&amp;#039; leitet sich vom altgriechischen μαδαρός ab, was „nackt“ oder „gerupft“ bedeutet, hier wohl im Sinne von „frei von Bäumen“. &amp;lt;!--Die Madares sind der Teil der Lefka Ori, der sie auch ohne Schneebedeckung aus der Ferne als weiße Berge erscheinen lässt. Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Madares&amp;#039;&amp;#039; --&amp;gt; Sie wird von der einheimischen Bevölkerung gelegentlich auch als Bezeichnung für den &amp;#039;&amp;#039;gesamten&amp;#039;&amp;#039; Gebirgsstock der Lefka Ori, also als Synonym verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://stigmes.gr/br/brpages/articles/climaticchange.htm Beispiel: CLIMATE WARMING IN CRETE: When the snow will melt in Madares Mountains...]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebirge wird demnach nach der Region bezeichnet, die für die Weidewirtschaft betreibenden Menschen die wichtigste war &amp;lt;!-- (etwa wie Alp -&amp;gt; Alpen!? zu belegen? --&amp;gt;. In dieser Bedeutung ist der Begriff auch in die Namensgebung des Gastronomiegewerbes eingegangen („Hotel Madhares“). Eine weitere abweichende Verwendung des Begriffs findet sich im Reise- und Touristikbereich: Hier werden oft die beweideten Gebiete und die Hochwüste &amp;#039;&amp;#039;zusammen&amp;#039;&amp;#039; als Madares bezeichnet, teilweise sogar nur die Hochwüste, letzteres ist eine klare Fehlverwendung („Durchquerung der Madares“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Die Weißen Berge entstanden wie alle Gebirge Kretas und des [[Südägäischer Inselbogen|Südägäischen Inselbogens]] in der erdgeschichtlichen Periode des frühen [[Tertiär (Geologie)|Tertiär]] infolge der [[Alpidische Gebirgsbildung|Alpidischen Gebirgsbildung]]. Sie bestehen hauptsächlich aus Kalkstein. Ehemals nebeneinander geschichtete Ablagerungen wurden übereinander geschoben und bildeten die mächtigen Gebirgsstöcke, deren Gestein hauptsächlich aus der Plattenkalk-Serie gebildet wird, überlagert von Gesteinen der [[Phyllit]]-[[Quarzit]]-Serie, der Trypali-Serie, der Pindos-Serie und schließlich einer Kruste aus [[Ophiolith]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fauna, Flora und Vegetation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bartgeier Gypaetus barbatus front2 Richard Bartz.jpg|mini|Bartgeier]]&lt;br /&gt;
In den Weißen Bergen lebt die letzte kretische Population der wilden [[Kri-Kri]]-Ziegen, besonders im Schutzgebiet an den Hängen der Samaria-Schlucht. Andere Populationen der kretischen Wildziege wurden auf kleine, Kreta vorgelagerte Inseln ausgesiedelt. Auch einige der letzten Paare der fast ausgerotteten [[Bartgeier]] brüten an den Hängen der Schluchten.&amp;lt;ref&amp;gt;Hansgeorg Hermann: &amp;#039;&amp;#039;Kreta.&amp;#039;&amp;#039; Travel House Media, München 2009, ISBN 978-3-8342-0230-7, S. 176.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lefka Ori beherbergen das größte zusammenhängende [[Wald]]gebiet Kretas. Der Baumbestand setzt sich vor allem aus [[Kalabrische Kiefer|Kalabrischen Kiefern]] (&amp;#039;&amp;#039;Pinus brutia&amp;#039;&amp;#039;) (besonders an den Süd- und Westhängen), [[Zypressen]] (&amp;#039;&amp;#039;Cupressus sempervirens&amp;#039;&amp;#039;) (vor allem im Osten) und [[Kretischer Ahorn|Kretischem Ahorn]] (&amp;#039;&amp;#039;Acer sempervirens&amp;#039;&amp;#039;) zusammen. Auch nennenswerte Bestände an [[Kermes-Eiche]]n (&amp;#039;&amp;#039;Quercus coccifera&amp;#039;&amp;#039;) sowie die seltenen [[Kretische Zelkove|Kretischen Zelkoven]] (&amp;#039;&amp;#039;Zelkova abelicea&amp;#039;&amp;#039;) sind zu finden. Oberhalb der Baumgrenze, die, wie auch in den anderen kretischen Gebirgen, in den Lefka Ori bei 1650&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;ref&amp;gt;Rackham &amp;amp; Moody, Seite 189&amp;lt;/ref&amp;gt; liegt, besteht die Vegetation auf Kalkstein aus subalpinen Dornpolsterfluren mit Schmalblättriger Tragant (&amp;#039;&amp;#039;[[Astragalus angustifolius]]&amp;#039;&amp;#039;), Polster-Ochsenzunge (&amp;#039;&amp;#039;[[Anchusa cespitosa]]&amp;#039;&amp;#039;) und Mannsschild-Igelpolster (&amp;#039;&amp;#039;[[Acantholimon androsaceum]]&amp;#039;&amp;#039;). Die Hochwüste mit ihrer sehr schütteren, niedrigen Vegetation und ihrem hohen Anteil endemischer, teilweise sehr lokal verbreiteter Pflanzen ist dagegen an Dolomit gebunden. – Ein weiterer Vorkommensschwerpunkt endemischer Pflanzen sind die Wände der Schluchten, deren geschützte Lage den Pflanzen das Überleben mehrerer [[Klimaschwankung]]en ermöglichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Keine andere Region Kretas ist so abgeschieden und unzugänglich wie die Weißen Berge, viele der Bergdörfer waren bis in jüngste Zeit nur zu Fuß oder mit [[Maultier]]en zu erreichen, die wenigen Orte an den steil abfallenden Hängen an der Südküste Kretas nur per Boot. Die Bewohner der Region, die Sfakioten, waren berüchtigt ob ihrer Wildheit und Unbeugsamkeit gegenüber äußeren Autoritäten. Die Lefka Ori waren in der Geschichte Kretas stets Rückzugsgebiet gegen äußere Eindringlinge, die Einwohner einiger Gebiete rühmen sich, nie in ihrer Geschichte fremdbeherrscht gewesen zu sein – weder unter der venezianischen, noch unter der türkischen und letztlich auch nicht unter der deutschen Besatzung. Im Zweiten Weltkrieg waren die Weißen Berge Rückzugsgebiet des kretischen Widerstandes und Versteck von britischen Agenten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebirgsmassiv und das im Süden davon liegende Küstengebiet sind unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Lefka Ori kai paraktia zoni&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|el|Λευκά Όρη και παράκτια ζώνη}}) als [[Natura 2000]] Schutzgebiet ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=votaniki |url=http://votaniki.gr/prostasia/diktio-natura-2000/leyka-ori-kai-paraktia-zoni-gr4340008/ |titel=Λευκά Όρη και παράκτια ζώνη (GR4340008) |werk=Βοτανική |datum=2018-12-21 |sprache=el |abruf=2023-10-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Touristische Bedeutung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wandertafel in Xyloskalo.jpg|mini|Wandertafel in Xyloskalo]]&lt;br /&gt;
Mit zahlreichen Routen für alle Schwierigkeitsgrade sind die Lefka Ori im Sommerhalbjahr eines der Hauptwandergebiete Kretas. In Höhenlagen ab 1500&amp;amp;nbsp;m kann das Wegenetz bis in den Juni hinein unter einer geschlossenen Schneedecke liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zugang ===&lt;br /&gt;
Das Gebirge ist durch Bergstraßen erschlossen. Die beiden gut ausgebauten Hauptrouten führen von Chania (Nordküste) und [[Sougia]] (Südküste) auf die Omalos-Hochebene und von dort nach &amp;#039;&amp;#039;Xyloskalo&amp;#039;&amp;#039; zum Eingang der Samaria-Schlucht. Seit 1962 als [[Nationalpark]] geschützt ist die Schlucht mit jährlich mehr als Hunderttausend Besuchern einer der größten touristischen Anlaufpunkte Kretas.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://radio-kreta.de/wieviele-touristen-besuchen-die-samaria-schlucht Besucherzahl der Samaria-Schlucht]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigste Verbindung entlang der Südabdachung der Lefka Ori ist die Straße zwischen [[Paleochora]] und Sougia. Von [[Chora Sfakion]] am Südostrand des Gebirges erreicht man an der Südseite des Pachnes die Bergdörfer [[Anopoli (Sfakia)|Anopoli]] und [[Agios Ioannis (Sfakia)|Agios Ioannis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fernwanderweg ===&lt;br /&gt;
Der [[Europäischer Fernwanderweg E4|Europäische Fernwanderweg E4]] quert das Massiv der Weißen Berge auf ganzer Breite von [[Agia Irini (Chania)|Agia Irini]] im Westen bis [[Askifou]] im Osten. Er verläuft durch die Omalos-Hochebene, danach am nördlichen Rand des Nationalparks der Samaria-Schlucht entlang bis in die Region der Gipfel nördlich des Pachnes, von wo aus er am Gipfel des &amp;#039;&amp;#039;Kastro&amp;#039;&amp;#039; vorbei hinunter zum &amp;#039;&amp;#039;Plateau von Askifou&amp;#039;&amp;#039; führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine landschaftlich außerordentlich schöne Variante führt von Paleochora entlang der Küste über Sougia und [[Agia Roumeli]] nach Chora Sfakion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berghütten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kallergi-Hütte, Kreta.jpg|mini|Kallergi-Hütte]]&lt;br /&gt;
Als Stützpunkte für Wanderer verwaltet die Sektion Chania des Griechischen Bergsteigerclubs (E.O.S.) in der Region vier Berghütten (Refuge): Kallergi (1650&amp;amp;nbsp;m), Volika (1450&amp;amp;nbsp;m), Tavri (1200&amp;amp;nbsp;m) und Svourihti (2080&amp;amp;nbsp;m). Die einzig bewirtschaftete davon ist die 1970 erbaute Kallergi-Hütte knapp 1,5 Gehstunden oberhalb von &amp;#039;&amp;#039;Xyloskalo&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.eoshanion.gr/en/refuges/chania-shelters-en Berghütten in den Lefka Ori]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie bietet Schlafmöglichkeiten für 45 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wanderziele ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Mount Gingilos from Xiloskalo, 076234.jpg|mini| Gingilos, gesehen von Xyloskalo]]&lt;br /&gt;
Von &amp;#039;&amp;#039;Xyloskalo&amp;#039;&amp;#039; aus führen markierte Bergpfade auf [[Gingilos]] (1974&amp;amp;nbsp;m), [[Volakias]] (2116&amp;amp;nbsp;m) und [[Melindaou]] (2133&amp;amp;nbsp;m), bei guter Planung können diese als Tagestour unternommen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rolf Goetz]]: &amp;#039;&amp;#039;Rother Wanderführer Kreta.&amp;#039;&amp;#039; Bergverlag Rother, München 2025, ISBN 978-3-7633-1409-6, S. 96 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pachnes summit to the north.JPG|mini|Pachnes-Gipfel]]&lt;br /&gt;
Bester Ausgangspunkt für die Besteigung des Pachnes, des höchsten Gipfels der Weißen Berge, ist das Bergdorf Anopoli (Sfakia) westlich von Chora Sfakion. Von dort aus erreicht man mit einem Allradfahrzeug auf einer 18 km langen Piste den Sattel &amp;#039;&amp;#039;Rousies&amp;#039;&amp;#039; (2140&amp;amp;nbsp;m), von dem in gut zwei Stunden zum Pachnes aufgestiegen werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Loraine Wilson: &amp;#039;&amp;#039;The High Mountains of Crete.&amp;#039;&amp;#039; Cicerone. 3. Auflage. Milnthorpe 2015, ISBN 978-1-85284-799-9, S. 253 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Eberhard Fohrer: &amp;#039;&amp;#039;Kreta.&amp;#039;&amp;#039; Michael Müller Verlag. Erlangen 2023, ISBN 978-3-96685-155-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein leicht zugängliches Gipfelziel im Südosten der Lefka Ori ist der [[Papa Kefala]] (1015&amp;amp;nbsp;m), er kann auf einem markierten Weg vom Bergdorf Agios Ioannis (Sfakia) in einer guten Stunde bestiegen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Goetz: &amp;#039;&amp;#039;Rother Wanderführer Kreta.&amp;#039;&amp;#039; Bergverlag Rother, München 2025, ISBN 978-3-7633-1409-6, S. 146.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich davon führt ein Abstecher zur [[Kormokopos-Höhle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aredena gorge from ferry.JPG|mini|Ausgang der Aradena-Schlucht, im Hintergrund der Pachnes]]&lt;br /&gt;
Die schroff zum Libyschen Meer abfallende Südabdachung der Lefka Ori wird von zahlreichen Schluchten durchzogen. Außer der Samaria-Schlucht sind u. a. die [[Aradena-Schlucht]], die [[Agia-Irini-Schlucht]], die [[Anydri-Schlucht]] und die [[Imbros-Schlucht]] für Wanderer erschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Goetz: &amp;#039;&amp;#039;Rother Wanderführer Kreta.&amp;#039;&amp;#039; Bergverlag Rother, München 2025, ISBN 978-3-7633-1409-6, S. 126 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Oliver Rackham]], [[Jennifer Moody]]: &amp;#039;&amp;#039;The Making of the Cretan Landscape&amp;#039;&amp;#039;, Manchester University Press, Manchester / New York, NY 1996, ISBN 0-7190-3647-X.&lt;br /&gt;
* [[Rolf Goetz]]: &amp;#039;&amp;#039;Rother Wanderführer Kreta.&amp;#039;&amp;#039; Bergverlag Rother, München 2025, ISBN 978-3-7633- 1409-6.&lt;br /&gt;
* Loraine Wilson: &amp;#039;&amp;#039;The High Mountains of Crete.&amp;#039;&amp;#039; Cicerone. 3. Auflage. Milnthorpe 2015, ISBN 978-1-85284-799-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lefka Ori}}&lt;br /&gt;
* [http://www.eoshanion.gr/Ewhite_mountains.htm Greek Mountaineering Club of Chania]&lt;br /&gt;
* [http://www.west-crete.com/lefka-ori_white-mountains-crete.htm Fotos aus den Weißen Bergen]&lt;br /&gt;
* [http://clubs.pathfinder.gr/scriptwriters/805467 Seite zum Thema &amp;quot;Madares&amp;quot; der Pathfinder clubs (gr.)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7671176-6|VIAF=234377752}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kreta)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Griechenland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>80.156.241.129</name></author>
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