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	<title>Leerhafe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T21:32:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leerhafe&amp;diff=1473277&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw. update</title>
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		<updated>2025-08-30T16:19:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw. update&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Leerhafe&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Wittmund&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 53/31/47/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 7/46/54/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 5&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 2089&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2025-01-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wittmund.de/portal/seiten/zahlen-daten-fakten-900000084-22270.html |titel=Einwohnerzahlen der Stadt Wittmund |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Wittmund |abruf=2025-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-08-16&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 26409&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 04462&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = 04466&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Niedersachsen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leerhafe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Wittmund]] im gleichnamigen [[Landkreis Wittmund]] in [[Niedersachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorfstraße in Leerhafe.JPG|mini|Dorfstraße in Leerhafe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Leerhafe.JPG|mini|Cäcilien- und Margarethenkirche in Leerhafe]]&lt;br /&gt;
Leerhafe liegt sechs Kilometer südlich der Kernstadt von Wittmund und ist seit der kommunalen Gebietsreform ein Teil der Stadt Wittmund. Geografisch ist der Ort auf einem eiszeitlichen [[Geest]]ausläufer angesiedelt, der in das östliche [[Marsch (Schwemmland)|Marschgebiet]] hineinragt. Sande, Geröllmaterialien, [[Mergel]] und verwitterter Lehm bilden den Untergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortschaften und Wohnplätze ==&lt;br /&gt;
Zum Ortsteil Leerhafe gehören mehrere Ortschaften, Kolonien und Wohnplätze, die hier in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Leerhafe.pdf (Karl-Heinz de Wall): Ortsartikel &amp;#039;&amp;#039;Leerhafe&amp;#039;&amp;#039;, S. 3/12ff. des PF-Dokuments]; eingesehen am 4. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;200&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Burmönken]]&lt;br /&gt;
* [[Collrungermoor]]&lt;br /&gt;
* [[Gut Hundert Diemat]]&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;200&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Irmenhof]]&lt;br /&gt;
* [[Isums]]&lt;br /&gt;
* Leerhafe&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;200&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Möns]]&lt;br /&gt;
* [[Ovelgönne (Wittmund)|Ovelgönne]]&lt;br /&gt;
* [[Rispel]]&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;200&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Rispelerhellmt]]&lt;br /&gt;
* [[Schultenhausen]]&lt;br /&gt;
* [[Tjüchen]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Besiedlungshinweise sind in Leerhafe schon sehr früh nachzuweisen. So finden sich in der Nähe des Ortes [[Hügelgrab|Hügelgräber]] aus der [[Bronzezeit]]. Um 1400 wird der Ortsname &amp;#039;&amp;#039;Leerhave&amp;#039;&amp;#039; auf einer Kirchenglocke benannt. Aber schon 1350 wird urkundlich der Ort &amp;#039;&amp;#039;de Wyllale&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, der abgewandelt auf das lateinische &amp;#039;&amp;#039;ville Lee&amp;#039;&amp;#039; hinweisen könnte, denn die zeitgleichen Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;de Le&amp;#039;&amp;#039; (1354) und &amp;#039;&amp;#039;Lee&amp;#039;&amp;#039; (1429) benennen hier ein Vorwerk der [[Kommende Burmönken]]. Der Ortsname setzt sich somit aus den alten Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;Lehe&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hove&amp;#039;&amp;#039; zusammen, die eine Kirche auf einer Anhöhe bezeichnet. Bereits 1595 ist der Ort als &amp;#039;&amp;#039;Lerhove&amp;#039;&amp;#039; auf einer Karte erfasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leerhafe gehörte ursprünglich nicht zum Herrschaftsbereich Wittmund. Vermutet wird, dass Verbindungen nach Osten in das angrenzende [[Östringen (Gau)|Östringen]] bestanden. Später ist Leerhafe dem Amt [[Friedeburg]] zugeordnet. Auch kirchengeschichtlich lassen sich zunächst keine Verbindungen nach Wittmund nachweisen. So ist Leerhafe im 15. Jahrhundert nicht zum Bereich der Sendkirche Wittmund gehörig. Auch in einem Kirchendokument von 1431, der die Kirchen des [[Auricherland]]es benennt, fehlt der Ort. Der [[Kirchspiel]]ort wird zu dieser Zeit dem [[Geschichte des Johanniterordens|Johanniter]]kloster Burmönken unterstellt gewesen sein, denn das Kloster wird bereits 1319 im Zusammenhang mit den Tjücher-Mönken urkundlich erwähnt. Leerhafe lag damals im Schnittpunkt verschiedener Herrschaftsbereiche und orientierte sich sicherlich an wechselnden Kompetenzen und Zugehörigkeiten. Bestärkt wird diese These auch dadurch, dass sich 1431 der Regent des [[Harlingerland]]es, Junker [[Balthasar von Esens]], bitter darüber beklagte, dass die [[Liste der Grafen und Fürsten von Ostfriesland|ostfriesischen Grafen]] ihm die Kirchspiele Leerhafe und Ardorf vorenthalten würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert bildeten Leerhafe, [[Rispel]] und [[Hovel]] eine gemeinsame kommunale Einheit mit jeweils politischer Autonomie. Im Zusammenhang mit kommunalen Auseinandersetzungen verselbständigte sich die Gemeinde Hovel im Jahr 1901 und trennte sich von Leerhafe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. August 1972 wurde Leerhafe in die Kreisstadt Wittmund eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber = Statistisches Bundesamt | Titel = Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 | Jahr = 1983 | Verlag = W. Kohlhammer GmbH | Ort = Stuttgart/Mainz | ISBN = 3-17-003263-1 | Seiten = 264 und 265}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sehenswürdigkeiten==&lt;br /&gt;
Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten des Ortes Leerhafe gehört die evangelisch-lutherische Cäcilien- und Margarethenkirche.  Die in ihrem vorreformatorischen Namen genannten Schutzpatroninnen sind [[Cäcilia von Rom]] und [[Margareta von Antiochia]].&amp;lt;ref&amp;gt;Karl-Heinz de Wall (Ortschronisten der Ostfriesischen Landschaft): [http://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Leerhafe.pdf &amp;#039;&amp;#039;Leerhafe, Stadt Wittmund, Landkreis Wittmund&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 713&amp;amp;nbsp;kB), eingesehen am 20. März 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kirche, die auf einer sogenannten [[Warft|Kirchenwarft]] errichtet ist, hatte mehrere Vorgängerbauten. Die jetzige als [[Gotik|spätgotische]] [[Saalkirche]] stammt aus dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Granitquadersteine, die im Mauerwerk der Kirche eingefügt sind, gehören zur Vorgängerkirche aus der 1.&amp;amp;nbsp;Hälfte des 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, die um 1500 wegen Baufälligkeit abgebrochen werden musste.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Bernd Rödiger, Klaus Wilkens: &amp;#039;&amp;#039;Friesische Kirchen im Jeverland und Harlingerland&amp;#039;&amp;#039;, Jever 1981 (2. Auflage), S. 63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Nordwand ist durch hoch sitzende, rundbogige Fenster und ein vermauertes Portal gegliedert, dessen Spitzbogen mit Blendmaßwerk geschmückt ist. In der Südwand befinden sich vier breitere, spitzbogige Fenster. Der polygone Chor weist nach Osten, das heutige Eingangsportal nach Westen. Einen besonderen Kirchturm hat die Leerhafer Kirche nie gehabt, nur den etwas abseits stehenden Glockenturm des geschlossenen Typs. Er wurde in der Zeit zwischen 1300 und 1350 westlich der Kirche errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Cäcilien- und Margarethenkirche (Leerhafe)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Leerhafe ist eine bevorzugte Wohngegend im Stadtgebiet von Wittmund. Neue [[Baugebiet]]e wurden erschlossen und bebaut. Leerhafe hat eine gut ausgeprägte Infrastruktur. Eine Arztpraxis und Apotheke befinden sich im Ort. Auch eine Bank, Grundschule, Kindergarten, Tankstelle, Lebensmittelmarkt und Dienstleistungsbetriebe sind im Ort angesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kirchengemeinde Leerhafe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kirche und kirchliches Leben in Leerhafe. Zur Wiedereinweihung der Cäcilien- und Margarethenkirche&amp;#039;&amp;#039;, Heft 2 in der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Leerhafe-Hovel in Vergangenheit und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, Leerhafe / Wittmund 1986.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Leerhafe.pdf Beschreibung von Leerhafe] in der [[Historische Ortsdatenbank für Ostfriesland|Historischen Ortsdatenbank]] der [[Ostfriesische Landschaft|Ostfriesischen Landschaft]]&lt;br /&gt;
* Monika van Lengen: [http://www.ostfriesland.de/mein-ostfriesland/ferienorte/wittmund/interessantes/caecilien-und-margarethen-kirche-in-leerhafe.html &amp;#039;&amp;#039;Cäcilien- und Margarethen-Kirche in Leerhafe&amp;#039;&amp;#039;], eingesehen am 20. März 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Wittmund}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Leerhafe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=16163514-3|VIAF=173332821}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Wittmund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Wittmund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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