<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Leeder</id>
	<title>Leeder - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Leeder"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leeder&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T07:06:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leeder&amp;diff=233640&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lou.gruber: /* Geschichte */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leeder&amp;diff=233640&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-15T12:20:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zu weiteren Namensträgern siehe [[Leeder (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Leeder&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Fuchstal&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Leeder COA.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 47/56/6.27/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/49/36.67/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Bayern&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 680 &amp;lt;!-- Quelle: Wahl 8030 TK25 2002 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1196&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 1987&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bavarikon.de/object/odb:BSB-ODB_S00014204?lang=de|Leeder] in der Ortsdatenbank der [Bayerische Landesbibliothek Online|Bayerischen Landesbibliothek Online]. Bayerische Staatsbibliothek&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 86925&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 08243&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Fuchstal leeder kirche01.jpg|mini|hochkant|Pfarrkirche Mariä Verkündigung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Leeder stadel.jpg|mini|hochkant|„Herrschaftlicher Stadel“ an der Hauptstraße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fuchstal leeder luitpold01.jpg|mini|Historische Taverne Luitpold]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leeder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Fuchstal]] im [[Oberbayern|oberbayerischen]] [[Landkreis Landsberg am Lech]]. Der [[Marktgemeinde|Markt]] Leeder bildete bis 1972 eine eigenständige Gemeinde im bayerischen [[Schwaben (Bayern)|Regierungsbezirk Schwaben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Leeder liegt etwa 60 Kilometer südwestlich von München und zwei Kilometer westlich des [[Lech]]s auf einer breiten Schotterterrasse, die im Osten von einem [[Alt- und Jungmoräne|Altmoränenzug]] begrenzt wird. Zwischen Seestall und Leeder verläuft die [[Bundesstraße 17]], die hier zugleich „[[Romantische Straße]]“ ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemarkung Leeder (099034) umfasst 20,890 km² und hat 1850 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/099034 |titel=Gemarkung Leeder (Fuchstal) / Bayern |werk=Geoindex.io |abruf=2026-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In [[Römisches Reich|römischer]] Zeit verlief hier die [[Via Claudia Augusta]], die heute als Fahrradweg ausgebaut und beschildert ist. Leeder, das von [[Franken (Volk)|Franken]] vermutlich im 8. Jahrhundert als [[Wehrdorf]] zum Schutz des schwäbischen Hinterlandes vor bayrischen Angriffen gegründet wurde. Man nimmt an, dass sich der Ortsname aus dem flämischen „Lethe“ – „Lede“, d.&amp;amp;nbsp;h. künstlicher Wasserlauf ableitet. Besiedelt war Leeder zunächst von [[Flamen]], die den Schmiedbach durch den Ort leiteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1401 kaufte [[Friedrich von Freyberg]] Leeder, dessen Nachkommen bis 1497 Ortsherren waren und das Dorf an den Augsburger Händler und Bürgermeister [[Sigmund Gossembrot]] veräußerten. Nach dessen Tod im Jahr 1508 ging Leeder in den Besitz seines Schwiegersohnes [[Rehlinger (Patrizier)|Ulrich Rehlinger]] über, der ebenfalls Bürgermeister in Augsburg war. Rehlinger führte 1527 in Leeder den evangelischen Glauben ein. 1595 kaufte [[Jakob III. Fugger|Jakob]] [[Jakob III. Fugger|III. Fugger]] den Ort für 62.000 Gulden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Fuggersche_Herrschaften#Die_territoriale_Entwicklung_nach_der_Erbteilung_von_1560|titel=Fuggersche Herrschaften|werk=Historisches Lexikon Bayerns|abruf=2026-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1661 kaufte das [[Hochstift Augsburg]] den Ort von den [[Fugger]]n und richtet das [[Pflegamt]] Leeder ein, das die Orte [[Denklingen]], [[Welden (Fuchstal)|Welden]], [[Lengenfeld (Oberostendorf)|Lengenfeld]] und die [[Weiler]] Krähmoos, Hohenwart und Lechmühlen umfasst. Oberhalb der heutigen Kirche bestand eine Burg, die zusammen mit dem am heutigen Dreiweiherweg gelegenen, schon 1552 erwähnten Lustschloss Martinsbrunn und dem Amtshaus nach der [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] verfielen und auf Abbruch versteigert wurden. 1905 wurden zwischen dem neuen Friedhof und der „Almhütte“ am ehemaligen Sportplatz Mauerreste aus mörtelverbundenen Feldsteinen gefunden, die der damaligen Burgbefestigung zugeordnet werden. Das [[Marktrecht (historisch)|Marktrecht]] des Ortes ist 1568 erstmals erwähnt und 1807 urkundlich verbrieft. Es erlaubte jährlich zwei Krämer- und Viehmärkte. Die Krämermärkte werden noch heute jeweils sonntags im Mai und im Herbst entlang der Hauptstraße des Ortes abgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem [[Reichsdeputationshauptschluss]] und der [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] von 1803 gehört das gesamte Gebiet der jetzigen Gemeinde Fuchstal zu Bayern, bis zur Gebietsreform gehörte der Markt Leeder zum bayerischen [[Schwaben (Bayern)|Regierungsbezirk Schwaben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Markt Leeder hatte 1961 eine Gemeindefläche von 2156,22 [[Hektar]], 1059 Einwohner und bestand aus den Orten Leeder, [[Aschtal (Fuchstal)|Aschthal]], [[Engratshofen]], Krämoos, [[Moosmühle (Fuchstal)|Moosmühle]], [[Sägmühle (Fuchstal)|Sägmühle]], [[Schäfmoos]], [[Welden (Fuchstal)|Welden]], [[Weldermühle]] und [[Wildbad (Fuchstal)|Wildbad]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;VZ1961&amp;quot;&amp;gt;{{Ortsverzeichnis Bayern 1961 |SPALTE=951}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Gemeinde Fuchstal entstand 1972 im Rahmen der [[Gebietsreform in Bayern|Gebietsreform]] aus dem Zusammenschluss des Marktes Leeder und der Gemeinden [[Asch (Fuchstal)|Asch]] und [[Seestall]], jedoch ohne [[Krämoos]], das an [[Oberostendorf]] ging.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HistGV87&amp;quot;&amp;gt;{{Historisches Gemeindeverzeichnis 1991 |SEITE=47 |SEITE_BIS=48 |KOMMENTAR=Landkreis Landsberg a.Lech; Fußnote 6}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1978 gründeten die Gemeinden Fuchstal und Unterdießen die [[Verwaltungsgemeinschaft Fuchstal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
In Leeder sind nur wenige alte Bauwerke erhalten – das Schloss, das etwas außerhalb des Dorfes am heutigen Dreiweiherweg gelegene [[Lustschloss|Lustschlösschen]] Martinsbrunn und weitere herrschaftliche Gebäude verfielen nach der Säkularisation und wurden später „auf Abbruch“ versteigert. Erhalten geblieben sind die bereits im 16. Jahrhundert erwähnte [[Tafernwirtschaft|Taverne]] (heute: Gasthaus Luitpold) und der herrschaftliche Stadel mit teilweise erhaltener Einfriedungsmauer gegenüber, in dem heute Geschäftsräume sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{BayLADenkm|181121|Fuchstal}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bodendenkmäler ==&lt;br /&gt;
Siehe: [[Liste der Bodendenkmäler in Fuchstal]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Philipp Ludwig Hermann Röder: &amp;#039;&amp;#039;Geographisches statistisch-topographisches Lexikon von Schwaben&amp;#039;&amp;#039;. Ulm, 1791/92.&lt;br /&gt;
* Alois Koch: &amp;#039;&amp;#039;Märkte zwischen Iller und Lech als Element des Urbanisierungsprozesses im Spätmittelalter und in der frühen Neuzeit&amp;#039;&amp;#039;. Wissner, 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Leeder (Fuchstal)|Leeder}}&lt;br /&gt;
* {{BLO Ortsdatenbank |objekt=Leeder |val=7720}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Leeder ort.jpg|mini|links|800px|Panorama von Leeder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Fuchstal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4269711-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Landsberg am Lech]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Fuchstal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Landsberg am Lech)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Markt in Bayern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lou.gruber</name></author>
	</entry>
</feed>