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	<title>Lee Wiley - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T14:10:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lee_Wiley&amp;diff=1258547&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ Halbgeviertstrich</title>
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		<updated>2019-08-23T18:16:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Halbgeviertstrich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lee wiley woman alone with the blues.jpg|miniatur|220px|rechts|[[78er]] von Lee Wiley mit Jess Stacy: „Woman Alone with the Blues“ ([[Willard Robison|Robison]])]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lee Wiley&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Oktober]] [[1908]] in [[Fort Gibson (Oklahoma)|Fort Gibson]], [[Oklahoma]]; † [[11. Dezember]] [[1975]] in [[New York City]]) war eine [[Vereinigte Staaten|US-amerikanische]] [[Jazz]][[Gesang|sängerin]].&amp;lt;ref&amp;gt;Die Angaben zu ihrem Geburts&amp;#039;&amp;#039;jahr&amp;#039;&amp;#039; sind schwankend; es werden auch die Jahre 1910 bzw. 1915 genannt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach kurzem Studium in [[Tulsa]] ging Lee Wiley nach New York, um eine Karriere als Sängerin zu versuchen. Diese begann sie in der [[Leo Reisman]] Band im &amp;#039;&amp;#039;Central Park Casino&amp;#039;&amp;#039; in New York, mit der sie auch in Chicago auftrat. Der Gesangsstil ihrer Anfangsjahre war von [[Mildred Bailey]] und [[Ethel Waters]] beeinflusst. Ihr erster Hit mit der Reisman-Band war der [[Vincent Youmans]] Titel &amp;#039;&amp;#039;„[[Time on my Hands]]“&amp;#039;&amp;#039;. 1933 verließ sie Reismans Band, arbeitete bei [[Paul Whiteman]] und später mit dem [[Casa Loma Orchestra]], mit dem sie &amp;#039;&amp;#039;„A Hundred Years from Today“&amp;#039;&amp;#039; aufnahm, sowie den [[Tommy Dorsey|Dorsey Brothers]] und [[Johnny Green]]. Sie arbeitete auch eng mit dem Komponisten [[Victor Young]] zusammen (mit dem sie auch befreundet war), wobei verschiedene Titel entstanden, für die Lee Wiley die Texte schrieb, wie der Song &amp;#039;&amp;#039;„Got The South In My Soul“&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;„Anytime, Anyday, Anywhere“&amp;#039;&amp;#039;; letzter wurde ein [[Rhythm and Blues]] Hit in den 1950er Jahren. Wiley war auch Stargast im Orchester von Paul Whiteman und erschien als Titelbild auf Radiozeitschriften.&lt;br /&gt;
[[Datei:SchirmerRecord.jpg|miniatur|220px|links|78er von Lee Wiley mit dem Eddie Condon-Quintett]]&lt;br /&gt;
Nach einer längeren Abwesenheit von der Musikszene wegen einer Erkrankung – es bestand der Verdacht auf [[Tuberkulose]] – hatte Lee Wiley im Jahr 1939 ein Comeback. Sie gehörte zu dem Musikerkreis um [[Eddie Condon]] an und nahm ein 78er Album-Set mit acht [[George Gershwin|Gershwin]] Songs für das kleine Plattenlabel „Liberty Music Shops“ auf. Der Set war ein Verkaufserfolg und wurde dann mit weiteren Album-Sets fortgesetzt, die der Musik von [[Cole Porter]] (1940), [[Richard Rodgers]] &amp;amp; [[Lorenz Hart]] (1940 und 1954), [[Harold Arlen]] (1943) und [[Vincent Youmans]] und [[Irving Berlin]] (1951) gewidmet waren. Begleitet wurde die Sängerin von Musikern wie [[Bunny Berigan]], [[Bud Freeman]], [[Max Kaminsky (Musiker)|Max Kaminsky]], [[Fats Waller]], [[Billy Butterfield]], [[Bobby Hackett]], Eddie Condon sowie dem Bandleader [[Jess Stacy]], mit dem Lee Wiley einige Jahre verheiratet war.&amp;lt;ref&amp;gt;Diese Alben waren das Vorbild für die legendären „Songbook“-Alben der 1950er Jahre, wie von [[Ella Fitzgerald]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den 1940er Jahren trat sie mit Stacy (in dessen Juli 1945 bis Mai 1946 bestehender Bigband sie sang) ebenso auf wie mit Eddie Condon in Radio-Shows und in dessen Konzerten in der New Yorker „Town Hall“ und im Ritz Theater in den Kriegsjahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wileys Karriere setzte sich in den 1950er Jahren beim Label [[Columbia Records|Columbia]] fort mit der Veröffentlichung des Albums &amp;#039;&amp;#039;Night in Manhattan&amp;#039;&amp;#039; (1950).&amp;lt;ref&amp;gt;Ursprünglich erschien es in Form von zwei 10-Inch-LPs&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1954 eröffnete sie, begleitet von Bobby Hackett, das allererste [[Newport Jazz Festival]]. Im gleichen Jahr wirkte sie an einem Album von [[Ruby Braff]] mit. In der zweiten Hälfte der Dekade entstanden zwei ihrer besten Alben, &amp;#039;&amp;#039;West of the Moon&amp;#039;&amp;#039; (1956) und &amp;#039;&amp;#039;A Touch of the Blues&amp;#039;&amp;#039; (1957).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren zog sich Wiley weitgehend von der Szene zurück, trat noch 1963 in einem Fernsehfilm auf (&amp;#039;&amp;#039;Something About Lee Wiley&amp;#039;&amp;#039;), in dem sie ihre Lebensgeschichte erzählte.&lt;br /&gt;
1971 erschien ein letztes Album, „Back Home Again“. Ihr letzter öffentlicher Auftritt war ein Konzert in der New Yorker [[Carnegie Hall]] im Jahr 1972 als Programmpunkt des &amp;#039;&amp;#039;New York Jazz Festival&amp;#039;&amp;#039; (dem New Yorker Ableger des Newport Festivals), wo sie enthusiastisch gefeiert wurde und wiederum mit Bobby Hackett spielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lee Wiley war in den 1930er Jahren eine recht populäre Sängerin in den USA: Sie galt wegen ihres ausgesuchten Repertoires und ihrer persönlichkeitsstarken Ausdrucksweise für viele als eine der bedeutendsten weißen Jazzsängerinnen.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Jörgensen und Wiedemann, S. 374&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie war die erste Jazz-Sängerin, die (ab 1939) Alben mit Musik zu einzelnen Komponisten wie George Gershwin aufnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Will Friedwald]] würdigt in seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Singing Voices&amp;#039;&amp;#039; Lee Wiley in einem Atemzug mit [[Mildred Bailey]] und [[Connee Boswell]], die Anfang der 30er die weiblichen Pioniere in der Ära der Bandsängerinnen waren. Erst mit dem RCA-Album &amp;#039;&amp;#039;West of the Moon&amp;#039;&amp;#039; (1956) hätte sie nach langen Jahren des „Auf und Ab“ ein Meisterwerk geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswahldiskographie ==&lt;br /&gt;
* Eddie Condon: &amp;#039;&amp;#039;1944-1946&amp;#039;&amp;#039; (Classics)&lt;br /&gt;
* Dorsey Brothers: &amp;#039;&amp;#039;Harlem Lullaby&amp;#039;&amp;#039; (Hep, 1933)&lt;br /&gt;
* Jess Stacy: &amp;#039;&amp;#039;Ec-Stacy&amp;#039;&amp;#039; (ASV, 1935–1945)&lt;br /&gt;
* Lee Wiley &amp;amp; Ruby Braff Quartet: &amp;#039;&amp;#039;Duologue&amp;#039;&amp;#039; (Black Lion, 1954)&lt;br /&gt;
* Lee Wiley &amp;amp; Billy Butterfield Orchestra: &amp;#039;&amp;#039;A Touch of the Blues&amp;#039;&amp;#039; (RCA, 1958)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{discogs}}&lt;br /&gt;
* [http://launch.groups.yahoo.com/group/song_birds Hörbeispiel Lee Wiley]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ken Bloom: &amp;#039;&amp;#039;The American Songbook – The Singers, the Songwriters, and the Songs – &amp;#039;&amp;#039;. New York City, Black Dog &amp;amp; Leventhal, 2005 ISBN 1-57912-448-8)&lt;br /&gt;
* [[Richard Cook]], [[Brian Morton]]: &amp;#039;&amp;#039;[[The Penguin Guide to Jazz|The Penguin Guide to Jazz on CD]].&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage. Penguin, London 2002, ISBN 0-14-051521-6.&lt;br /&gt;
* John Jörgensen &amp;amp; Erik Wiedemann: &amp;#039;&amp;#039;Jazzlexikon&amp;#039;&amp;#039;. München, Mosaik, ca. 1960&lt;br /&gt;
* Will Friedwald: &amp;#039;&amp;#039;Swinging Voices of America – Ein Kompendium großer Stimmen&amp;#039;&amp;#039;. Hannibal, St. Andrä-Wördern, 1992. ISBN 3-85445-075-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121084574|LCCN=n/81/150285|VIAF=100315098}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wiley, Lee}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jazz-Sänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Popsänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1908]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wiley, Lee&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanische Jazzsängerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Oktober 1908&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Fort Gibson (Oklahoma)|Fort Gibson]] [[Oklahoma]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Dezember 1975&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[New York City]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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