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	<title>Lee Soon-ok - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T05:34:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lee_Soon-ok&amp;diff=622273&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Igallards7: HC: Entferne Kategorie:Flucht aus Nordkorea; Ergänze Kategorie:Nordkoreanischer Flüchtling</title>
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		<updated>2025-01-07T17:06:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Flucht_aus_Nordkorea&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Flucht aus Nordkorea (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Flucht aus Nordkorea&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Nordkoreanischer_Fl%C3%BCchtling&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Nordkoreanischer Flüchtling (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Nordkoreanischer Flüchtling&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Koreanischer Name|Hangeul=이순옥|Rr=I Sun-ok|Mr=Yi Sunok}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lee Soon-ok&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1947]] in [[Ch’ŏngjin]], [[Nordkorea]]) ist eine koreanische [[Menschenrechte|Menschenrechtsaktivistin]]. Einer breiteren Öffentlichkeit ist sie bekannt durch ihr Buch &amp;#039;&amp;#039;Lasst mich Eure Stimme sein!&amp;#039;&amp;#039;, in dem sie ihr Leben in einem [[Kyo-hwa-so|nordkoreanischen Straflager]] beschreibt. Sie floh 1996 nach [[Südkorea]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Lee Soon-ok wurde 1947 in der nordkoreanischen Stadt Ch’ŏngjin geboren. Während des [[Koreakrieg]]es zog ihre Familie nach [[Onsŏng]] im äußersten nordöstlichen Zipfel [[Nordkorea]]s (Provinz [[Hamgyŏng-pukto]]). Dort besuchte sie die polytechnische Ra-Hueng-Oberschule. Ab 1963 studierte sie an einer Wirtschaftshochschule. Nach Abschluss des Studiums wurde sie Mitglied der [[Kommunismus|kommunistischen]] [[Partei der Arbeit Koreas]] und arbeitete als Wirtschaftsprüferin in der Wirtschaftsabteilung der Kreisverwaltung von Onsŏng. 1978 wurde sie Leiterin des Versorgungsamtes für die Staatsbetriebe im Landkreis Onsŏng.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hrnk.org/uploads/pdfs/HRNK_HiddenGulag2_Web_5-18.pdf Committee for Human Rights in North Korea: The Hidden Gulag (Abschnitt: Witnesses and testimony witness: LEE Soon Ok, Kyo-hwa-so No. 1, Seite 103)] (PDF; 5,2&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Eigenschaft wurde Lee Soon-ok vom Sicherheitschef des Bezirks aufgefordert, ihm Stoff aus Beständen der volkseigenen [[Schneider]]eien für den persönlichen Bedarf abzuzweigen. Als Lee sich weigerte, wurde sie am 26. Oktober 1986 an ihrem Arbeitsplatz verhaftet. Dann wurde sie nach kurzer Gerichtsverhandlung wegen angeblicher Veruntreuung von Staatseigentum und Annahme von Bestechungsgeld zu 13 Jahren Haft im [[Straflager|Strafarbeitslager]] (bzw. &amp;#039;&amp;#039;Umerziehungslager&amp;#039;&amp;#039;, koreanisch &amp;#039;&amp;#039;Kyohwaso&amp;#039;&amp;#039;) Nr. 1 in [[Umerziehungslager Kae&amp;#039;chŏn|Kaech&amp;#039;ŏn]] (Provinz [[P’yŏngan-namdo]]) verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Die-Dritte-Seite;art705,1897015 |text=&amp;#039;&amp;#039;Die Sklavin&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20090317101029}}, [[Der Tagesspiegel]] vom 7. März 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lee Soon-ok lebte dort sechs Jahre und erlebte [[Sklavenarbeit]], [[Folterung]], [[Hinrichtung]]en, Hunger und Krankheit. Trotz ihrer etwas bevorzugten Stellung als [[Buchhalter]]in im Lager wurde auch sie immer wieder brutal gefoltert und wäre nach eigenen Angaben fast wegen Folter und Krankheit gestorben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.sueddeutsche.de/politik/371/471902/text/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Der nordkoreanische Gulag&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20100331041607 |archiv-bot=2019-04-25 08:22:07 InternetArchiveBot}}, [[Süddeutsche Zeitung]] vom 12. Juni 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1992 wurde sie nach Bekanntwerden der Unrechtmäßigkeit ihrer Inhaftierung wegen guter Führung entlassen. 1994 flüchtete sie mit ihrem Sohn nach [[Volksrepublik China|China]] und versteckte sich dort. Durch die Hilfe ausländischer [[Botschaft (Diplomatie)|Botschaftsangehöriger]] kam sie schließlich nach [[Hongkong]] und von dort 1996 nach Südkorea.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.judiciary.senate.gov/hearings/testimony.cfm?id=4f1e0899533f7680e78d03281fe18baf&amp;amp;wit_id=4f1e0899533f7680e78d03281fe18baf-2-1 |text=United States Senate Hearings: Testimony of Ms. Soon Ok Lee |wayback=20121220120055 |archiv-bot=2018-08-28 06:12:15 InternetArchiveBot}} vor dem [[Senat der Vereinigten Staaten|US-Senat]] Judiciary Committee vom 21. Juni 2002 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lees Sohn Choi Dong-chul war von 1985 bis 1986 im Rahmen seines Armeedienstes im Wachdienst des Strafarbeitslagers für politische Gefangene Nr. 11 in [[Kyungsung]] (Provinz Hamgyŏng-pukto) eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hrnk.org/uploads/pdfs/HRNK_HiddenGulag2_Web_5-18.pdf Committee for Human Rights in North Korea: The Hidden Gulag (Abschnitt: Closed Kwan-li-so Witness: Former Guard CHOI Dong Chul, Seite 81)] (PDF; 5,2&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik an der Glaubwürdigkeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chang In-suk (장인숙) stellte, als er Leiter des Verbandes [[Nordkoreanische Flüchtlinge in Südkorea|Nordkoreanischer Flüchtlinge]] (북한이탈주민연합) in [[Seoul]] war, die Behauptungen von Lee in Frage. Chang sagte, er wisse aus erster Hand, dass Lee nie eine [[Politischer Gefangener|politische Gefangene]] gewesen, sondern für [[Wirtschaftskriminalität]] verurteilt worden sei. Zahlreiche ehemalige Bürger Nordkoreas stimmten Chang zu, dass die Behauptungen von Lee wahrscheinlich nicht den Tatsachen entsprechen. Jiyoung Song vergleicht die Kritik an Lee mit den Zweifeln an der Glaubwürdigkeit von [[Shin Dong-hyuk]] und meint, ein Problem seien die Geldzahlungen, die nordkoreanische Flüchtlinge für Interviews erhalten, was seit Jahren gängige Praxis auf dem Gebiet sei, und dies wirke sich auf die Erzählungen der Flüchtlinge aus, da die Journalisten oder Autoren auf der Suche nach »Geschichten, die sich verkaufen lassen« seien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Song&amp;quot;&amp;gt;Jiyoung Song: [https://www.theguardian.com/world/2015/oct/13/why-do-north-korean-defector-testimonies-so-often-fall-apart Why do North Korean defector testimonies so often fall apart?], [[The Guardian]], 13.&amp;amp;nbsp;Oktober 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* Yi Sun-ok {{lang|ko-Hang|이순옥}}: &amp;#039;&amp;#039;Kkori-ŏpnŭn chimsŭn-dŭrŭi nunbit&amp;#039;&amp;#039; {{lang|ko-Hang|꼬리없는 짐승들의 눈빛}}. Ch’ŏnji-midiŏ {{lang|ko-Hang|천지미디어}} 1996, ISBN 89-86144-04-2; Neuauflage: Kkŭrisŭch’an-chŏnŏl ch’ulp’anbu {{lang|ko-Hang|크리스찬저널 출판부}} 2003, ISBN 89-951378-3-5.&lt;br /&gt;
* Soon Ok Lee: &amp;#039;&amp;#039;Lasst mich Eure Stimme sein! Sechs Jahre in Nordkoreas Arbeitslagern&amp;#039;&amp;#039;. Brunnen-Verlag, Gießen 2005, ISBN 3-7655-3848-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Menschenrechtssituation in Nordkorea]]&lt;br /&gt;
* [[Christenverfolgung#Nordkorea]]&lt;br /&gt;
* [[Shin Dong-hyuk]]&lt;br /&gt;
* [[Kang Chol-hwan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|130272558}}&lt;br /&gt;
* [http://www.igfm.de/nordkorea/verrat-und-folter-martyrium-in-nordkorea/ Verrat und Folter: Soon Ok Lee über sechs Jahre Martyrium im nordkoreanischen Zwangsarbeitslager] auf den Seiten der [[Internationale Gesellschaft für Menschenrechte|Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte]]&lt;br /&gt;
* [http://www.msnbc.msn.com/id/3071464/ Artikel “A Survivor: Soon Ok Lee”, MSNBC, 15. Januar 2003] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Koreanischer Name|Lee|Soon-ok}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130272558|LCCN=n/99/265616|VIAF=43636092}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lee, Soonok}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nordkoreanischer Flüchtling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Menschenrechtsaktivist (Nordkorea)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Diktatur in der Volksrepublik Korea]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Folteropfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PdAK-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nordkoreaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Südkoreaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lee, Soon-ok&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=이순옥 (koreanisch, Hangeul); I, Sun-ok (revidierte Romanisierung); Yi, Sunok (McCune-Reischauer)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=koreanische Menschenrechtsaktivistin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1947&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ch’ŏngjin]], Nordkorea&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Igallards7</name></author>
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