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	<title>Lee Barracks - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-12-07T01:31:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Kaserne&lt;br /&gt;
| Flagge           ={{USA-SK|4=US-Army}}&lt;br /&gt;
| Land             =[[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Name             = [[Robert Edward Lee|Lee Barracks]]&lt;br /&gt;
| Bild             =&lt;br /&gt;
| Bildbreite       = 200px&lt;br /&gt;
| Bildunterschrift =&lt;br /&gt;
| ParaName         = [[Wohnbau Mainz]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bundesnetzagentur]]&lt;br /&gt;
| ParaName_Bezeichnung         = Heute&lt;br /&gt;
| Gemeinde         =[[Mainz]]&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50.006981&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8.220327&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-RP&lt;br /&gt;
| Erbaut                 = 1937/38&lt;br /&gt;
| Personal               = &lt;br /&gt;
| Besitzer               = &lt;br /&gt;
| ParaAlter              = [[Hugo von Kathen|Kathen-Kaserne]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Charles Mangin|Caserne Mangin]]&lt;br /&gt;
| EhemFahne              = {{DEU-LK-1938|4=Wehrmacht}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{FRA|#}}&lt;br /&gt;
| NameZeitraum           = 1938–1945&amp;lt;br /&amp;gt;1945–1949&lt;br /&gt;
| Einheit                = &lt;br /&gt;
| Armee                  = &lt;br /&gt;
| EhemEinheit            = Feldartillerieregiment 72&amp;lt;br /&amp;gt;[[8. US-Infanteriedivision]]&lt;br /&gt;
| EhemArmee              = {{DEU-LK-1938|4=Wehrmacht}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{USA-SK|4=US-Army}}&lt;br /&gt;
| Poskarte         = Deutschland Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lee Barracks&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren eine [[Kaserne]] in [[Mainz]]. Sie war benannt nach Captain Robert E. Lee, der als 1st Lieutenant einen besonders mutigen Einsatz am 17. November 1944 geleistet hatte (General Order 11. Oktober 1956), auch wenn häufig davon ausgegangen wurde, dass sie nach dem erfolgreichsten General des [[Confederate States Army|konföderierten]] Heeres [[Robert Edward Lee]] benannt war (was politisch im Übrigen völlig inkorrekt gewesen wäre). Auf der [[Immobilie|Liegenschaft]] befinden sich heute große Teile des Stadtteils [[Mainz-Gonsenheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Bau der Kaserne wurde nach der [[Rheinlandbesetzung (1936)]] 1937/38 im Zuge der [[Aufrüstung der Wehrmacht]] in der aufgrund des [[Friedensvertrag von Versailles|Friedensvertrags von Versailles]] zur Sicherheit Frankreichs eingerichteten [[Entmilitarisierte Zone|entmilitarisierten Zone]] begonnen und nach [[Hugo von Kathen]], dem letzten [[Liste der Gouverneure der Festung Mainz|Militär-Gouverneur der Festung Mainz]], benannt. Verantwortlich war die [[Wehrkreis]]verwaltung XII in Wiesbaden, die den Prozess zusammen mit [[Robert Barth (Politiker)|Robert Barth]] dem nationalsozialistischen Oberbürgermeister von Mainz betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 29 Hektar große Gelände&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://mainz.de/C1256D6E003D3E93/files/Stadtentwicklung.pdf/$FILE/Stadtentwicklung.pdf |wayback=20110815045311 |text=&amp;#039;&amp;#039;Unser Mainz – Stadtentwicklung von 1990 bis heute&amp;#039;&amp;#039;}} (PDF; 2,9&amp;amp;nbsp;MB), Herausgeber + Redaktion: Stadt Mainz, gzm-Grafisches Zentrum Bödige und Partner, 2003, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; gehörte teilweise zur [[Mainz-Mombach|Mombacher]] Gemarkung, teilweise aber auch zur Gonsenheimer Gemarkung. Mombach war bereits 1907 eingemeindet worden, die damals selbständige Gemeinde Gonsenheim wurde 1937 vor die Wahl gestellt, entweder die [[Erschließungsbeitrag|Erschließungskosten]] für die neue Kaserne der [[Festung Mainz|Garnison]] aufzubringen, oder sich eingemeinden zu lassen. „Gonsenheimer Neubauten, nahe an der Stadtgrenze und damit weit vom Ortskern, müssten von Mainz aus mit Strom, Gas und Wasser versorgt werden.“ Am 1. April 1938 wurde das Gelände von der Stadt Mainz zwangsweise eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fertiggestellte Kaserne wurde durch das Feldartillerieregiment 72 belegt. Eine Gedenkplatte am Offiziersgebäude erinnert an das [[Fußartillerie-Regiment „General-Feldzeugmeister“ (Brandenburgisches) Nr. 3]]. Im Zuge der [[Luftangriffe auf Mainz]] wurde das Gelände während des bald darauf folgenden Krieges mehrfach bombardiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. März 1945 war der Krieg für Mainz vorbei, amerikanische Truppen hatten die Stadt unter Kontrolle. Mit dem Stadtkommandanten [[Louis Théodore Kleinmann]] übernahm die französische Besatzungsmacht am 9. Juli die Stadt. Noch im selben Monat wurde das Reichsbauamt Mainz von der [[Französische Besatzungszone|französischen Administration]] beauftragt, die Kathen-Kaserne wieder instand zu setzen. Nach der Instandsetzung übernahmen die französischen Militärbehörden das Kasernengelände und benannten es nach dem General [[Charles Mangin]], der nach dem Ersten Weltkrieg Oberkommandierender der französischen Besatzungsarmee am Rhein mit Sitz in Mainz war. Noch heute erinnert der Schriftzug „Caserne Mangin“ am Haupttor an die Namensgebung. Mit der Durchführung der Bauaufgaben für die Besatzungstruppen war Baudirektor Gottfried Lenzen, der Leiter des Militärbauamts Mainz, betraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 übernahmen US-amerikanische Streitkräfte die Kathen-Kaserne, die daraufhin den Namen „Lee Barracks“ bekam. Amerikanische Soldaten, ihre Familien und ihre Wohnsiedlungen, NCO Club, [[Mainz Athletics|ballpark]], Bowling Alley und das an der Grenze zu Mombach gelegene [[MIP Mainz Industries Panzerwerke|Panzerwerk]] prägten für die nächsten Jahrzehnte das Gonsenheimer Ortsbild. Der [[Großer Sand|Große Sand]] wurde wieder für militärische Übungen genutzt. Mit der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende in der DDR]] im Jahr 1989 war die Notwendigkeit für große Einheiten von mechanisierten Kräften in Deutschland nicht mehr gegeben. Die [[8. US-Infanteriedivision]] wurde während der [[Zweiter Golfkrieg|Operation Desert Shield / Desert Storm]] benötigt und große Teile, unter anderem das &amp;#039;&amp;#039;Ready First Combat Team&amp;#039;&amp;#039;, kamen im Nahen Osten zum Einsatz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.militaryvetshop.com/History/8thInfantry.html |text=Summary History of the 8th Infantry Division |wayback=20141222171212 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mihalko-family.com/8ID.htm Belegung der Lee Barracks] innerhalb der 8. US-Infanteriedivision&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 8. US-Infanteriedivision wurde am 17. Januar 1992 bei einer feierlichen Zeremonie in [[Bad Kreuznach]] inaktiviert, das amerikanische Kontingent zog aus Mainz ab. Das Gelände wurde [[Konversionsfläche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände entstand ein Stadtviertel von Gonsenheim, wobei einige Gebäude der Kasernenanlage renoviert und umgebaut wurden. So wurde ab 1993 das ehemalige Offiziersgebäude in der Gonsenheimer Canisiusstraße 27–31 in ein Studentenwohnheim des [[Studentenwerk|Studierendenwerks Mainz]] mit rund 220 Zimmern umgewandelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Helma Rausch: &amp;#039;&amp;#039;Umnutzung der Kathen-Kaserne Lee Barracks: 4 städtebauliche Rahmenplanungen&amp;#039;&amp;#039; Mainz Stadtplanungsamt, 1995.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem das Wohnheimgelände samt Gebäuden an eine Wohnungsbaugesellschaft verkauft worden ist, wurde Mitte 2011 das Studentenwohnheim aufgelöst und geräumt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rhein-zeitung.de/archiv/studentenburg-alle-raus-und-lichter-aus_arid-305978.html |titel=Studentenburg vor der Umwandlung: Alle raus und Lichter aus |werk=Mainzer Rhein-Zeitung |hrsg=Mittelrhein-Verlag GmbH, Koblenz |datum=2013-03-25 |abruf=2025-07-26 |kommentar=Nur Artikelanfang frei zugänglich}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den folgenden Jahren entstand in dem Gebäude das &amp;#039;&amp;#039;Canisius Carree&amp;#039;&amp;#039; mit modernen Miet- und Eigentumswohnungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://denkmalconsultants.de/project/canisius-carree-in-mainz/ Canisius Carree in Mainz] auf &amp;#039;&amp;#039;denkmalconsultants.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Der für die Wegebeziehungen wichtige Durchgang unter dem Uhrenreiter konnte in seiner Funktion erhalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der ersten Bauphase errichtete eine Projektgemeinschaft mit mehreren Bauträgern – unter ihnen die [[Wohnbau Mainz]] – etwa 800 Wohneinheiten, in denen fast 2000 Menschen leben. Es entstanden überwiegend Mehrfamilien- und Reihenhäuser. Ein etwa 2,3 ha großer Stadtteilpark am Willy-Brandt-Platz, dem ehemaligen Exerzierplatz, wurde als grüne Mitte des Wohngebietes angelegt. In den erhaltenen Gebäuden der ehemaligen Kathen-Kaserne entstanden mehr als 200 Wohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von über 16.300 m². Die [[Bundesnetzagentur]] hat sich im südlichen Abschnitt der Konversionsflächen angesiedelt. Dort fand im Jahr 2000 die erste [[Versteigerung der UMTS-Lizenzen in Deutschland|Versteigerung der UMTS-Lizenzen]] mit einem Erlös von 50 Milliarden Euro statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Garnisonsgebäude nördlich der Canisiusstraße prägen aufgrund ihrer äußeren Gestalt den städtebauliche Charakter dieses Gebietes und wurden 1998 als „stadtbildprägend“ unter Schutz gestellt. Das axialsymmetrische Ensemble mit einheitlichen Gebäudehöhen und gleichen Dachneigungen in einer geschwungenen Anordnung entlang der Straße bildet eine erhaltenswerte städtebauliche Einheit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.mainz.de/C1256CBE00310D9B/webviewopen/CABE1D5F18E15C64C1256CF40046869E/$File/61.009%20-%20Satzung%20G33S%20gem%20BauGB%20%C3%BCber%20die%20Erhaltung%20baulicher%20Anlagen%20und%20der%20Eigenart%20von%20Gebieten%20im%20Bereich%20der%20Garnisonsgeb.pdf |wayback=20130407082642 |text=&amp;#039;&amp;#039;ErhaltungsS Mainz-Gonsenheim&amp;#039;&amp;#039;}} (PDF; 16&amp;amp;nbsp;kB) Satzung „G 33 S“ der Stadt Mainz gemäß § 172 Abs. 1 Nr. 1 BauGB über die Erhaltung baulicher Anlagen und der Eigenart von Gebieten im Bereich der Garnisonsgebäude an der Canisiusstraße/Kathen-Kaserne in Mainz-Gonsenheim; gezeichnet: [[Jens Beutel]], Mainz, 22. Dezember 1998.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutigen Namensgeber der Straßen in der ehemaligen Kaserne bilden mit ihrem Verhältnis zum Nationalsozialismus einen starken Kontrast zu deren ehemaligen Benennung nach Kathen: [[Maria Sibylla Merian]], [[Sophie Grosch]] (1874–1962), [[Hans Brantzen]] (1912–1979), [[Agnes Karll]], [[Willy Brandt]], [[Michael Forestier]] (1880–1951) oder dem Bürgermeister Franz Ludwig Alexander, Verhandlungsführer mit [[Karl Külb]] zu einer „friedlichen“ Eingemeindung Gonsenheims im Jahr 1928 und letzter Bürgermeister der selbständigen Gemeinde Gonsenheim.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hgg-gonsenheim.de/index.php?id=7557 &amp;#039;&amp;#039;70 Jahre Eingemeindung – 70 Jahre Mainz-Gonsenheim&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.hgg-gonsenheim.de/index.php?id=7560 |archive-today=2012.08.01-094744 |text=&amp;#039;&amp;#039;Gonsenheimer Persönlichkeiten.&amp;#039;&amp;#039;}} In: Gonsenheimer Jahrbücher.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.usarmygermany.com/Communities/Mainz/Lee%20Barracks%20map.jpg Lageplan] Lee Barracks, Mainz, late 1970s (US Military Installation Atlas, 37th Trans Gp, 1980) Lee Barracks und Sandflora Family Housing Area&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://photos.military.com/gallery/3338168_5FuJy#!i=186359594&amp;amp;k=WjzMx |text=Bilder |archive-today=2013.01.28-202231 }} auf military.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauensemble in Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Kaserne in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1930er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige militärische Einrichtung der Vereinigten Staaten in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgenutztes Bauwerk in Mainz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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