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	<title>Ledvice - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-11-21T18:19:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die Stadt Ledvice. Für die abgegangene Burg siehe [[Burg Ledvice]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Ledvice&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Bild:Ledvice znak.png|111px|Wappen von Ledvice]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Ústecký kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Lageplan= Ledvice TP CZ.png&lt;br /&gt;
| Lageplanbeschreibung= &lt;br /&gt;
| Okres              = Teplice&lt;br /&gt;
| Fläche             = 496,6269&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/obec/567655/Ledvice&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe               = 204&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 567655&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 417 72&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = U&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Chotějovice]] – Ledvice&lt;br /&gt;
| Schienen           = &lt;br /&gt;
| Flughafen          = &lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Stadt&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 1&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Zdeněk Javůrek&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2021&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Mírová 422/42&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 417 72 Ledvice&lt;br /&gt;
| Website            = www.ledvice.cz&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50/35/18/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 13/45/58/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ledvice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Ladowitz&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt im [[Okres Teplice]] in [[Tschechien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt im [[Nordböhmisches Becken|Nordböhmischen Becken]] am Ledvický potok (&amp;#039;&amp;#039;Ladowitzer Bach&amp;#039;&amp;#039;), sieben Kilometer südwestlich des Stadtzentrums von [[Teplice]] (&amp;#039;&amp;#039;Teplitz&amp;#039;&amp;#039;). Sie wird vollständig von [[Bergbaulandschaft]]en umgeben und ist nur über eine Stichstraße von Chotějovice aus erreichbar. Südwestlich von Ledvice liegt der großflächige Braunkohlentagebau der Gruben Bílina, der sich bis [[Mariánské Radčice]] ausdehnt. Südlich befindet sich das Kraftwerk Elektrárna Ledvice, östlich das [[Absaufen|abgesoffene]] Restloch der Grube Eleonora und im Norden eine Abraumhalde von 262 m Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Želénky]] im Nordosten, [[Hostomice nad Bílinou|Hostomice]] im Osten, Chotějovice im Südosten, Chudeřice, [[Bílina]]-Teplické Předměstí und Bílina-Újezdské Předměstí im Süden sowie [[Duchcov]] im Nordwesten. Die früher südlich gelegenen Nachbardörfer [[Břežánky]], [[Břešťany (Bílina)|Břešťany]] und [[Jenišův Újezd]] sowie das westliche [[Liptice]] wurden durch den Tagebau abgebaggert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Ledwic&amp;#039;&amp;#039; wurde im Jahre 1209 erstmals urkundlich erwähnt. Bis ins 19. Jahrhundert war der zur [[Schloss Duchcov|Herrschaft Dux]] gehörige Ort landwirtschaftlich geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1831 bestand &amp;#039;&amp;#039;Ladowitz&amp;#039;&amp;#039; aus 55 Häusern mit 268 deutschsprachigen Einwohnern. Im Ort gab es eine öffentliche Kapelle, in der gelegentliche die Messe gelesen wurde. Abseits lagen eine [[Mahlmühle]], eine Ziegelscheuer, eine Kalkbrennerei, eine Pottaschensiederei sowie Braunkohlebrüche. Pfarrort war [[Duchcov|Dux]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Gottfried Sommer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Königreich Böhmen. Statistisch-topographisch dargestellt.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Leitmeritzer Kreis.&amp;#039;&amp;#039; Calve, Prag 1833, [https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10709658_00189.html S. 141–142.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb &amp;#039;&amp;#039;Ladowitz&amp;#039;&amp;#039; der [[Fideikommiss]]herrschaft Dux untertänig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der Patrimonialherrschaften bildete Ladowitz / Ledvice ab 1850 mit dem Ortsteil [[Liptice|Liptitz]] eine Gemeinde im [[Leitmeritzer Kreis]] und Gerichtsbezirk Dux. Ab 1868 gehörte das Dorf zum Bezirk [[Teplice|Teplitz]]. Die Entdeckung großer Braunkohlevorkommen veränderte den Ort seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nachhaltig. Um Ladowitz begann, zunächst in kleinen Schächten, eine rege Bergbautätigkeit. Ladowitz erhielt 1872 einen Bahnhof an der [[Bahnstrecke Plzeň–Duchcov|Strecke Pilsen–Dux]] der [[Eisenbahn Pilsen–Priesen(–Komotau)|k.k. priv. Eisenbahn Pilsen–Priesen(–Komotau)]] (EPPK). Ab 1873 wurde der Bahnhof zudem von Zügen der [[Prag-Duxer Eisenbahn|k.k. priv. Prag-Duxer Eisenbahn]] (PDE) bedient. &lt;br /&gt;
[[Datei:Ledvice - pohled z vyhlídky elektrárny Ledvice obr02.jpg|mini|links|Blick vom Aussichtspunkt auf dem Kesselhaus des Kraftwerkes auf Ledvice (2019)]]&lt;br /&gt;
1896 wurde die Kirche der Jungfrau Maria geweiht. Im selben Jahre wurde die Gemeinde dem neu gebildeten [[Bezirk Dux]] zugeordnet. Ladowitz war zum Ende des 19. Jahrhunderts zu einer großen Bergarbeitersiedlung angewachsen und erhielt 1898 den Status eines Marktfleckens verliehen. Am 25. Dezember 1911 erhob Kaiser [[Franz Joseph I. (Österreich-Ungarn)|Franz Joseph I.]] Ladowitz zur Stadt. Im Jahre 1930 erreichte Ladowitz mit 5.150 Einwohnern die höchste Bevölkerungszahl seiner Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Münchner Abkommen]] erfolgte 1938 die Angliederung an das Deutsche Reich und die Zuordnung zum [[Landkreis Dux]], [[Regierungsbezirk Aussig]], im [[Reichsgau Sudetenland]]. Infolge der Abwanderung der starken tschechischen Minderheit sank die Einwohnerzahl im Jahre 1939 auf 3379. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die deutschsprachige Bevölkerung mehrheitlich vertrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadtrechte wurden 1948 nach der [[Februarputsch|Machtübernahme der Kommunisten]] nicht erneuert. Der Ortsteil [[Liptice]] wurde 1950 wieder eigenständig.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.zakonyprolidi.cz/cs/1951-13&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge der Auflösung des Okres Duchcov kam die Gemeinde Ledvice 1961 zum Okres Teplice zurück. In den 1960er Jahren begann der Aufschluss des heutigen Großtagebaus důl Bílina, dem 1964 auch die Kirche von Ledvice zum Opfer fiel. Der Bahnhof wurde 1962 geschlossen. Die nächste Bahnstation befindet sich seit 1968 in [[Chotějovice]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 2006 erhielt Ledvice die Stadtrechte zurück. Größter Arbeitgeber der Stadt ist das zur [[ČEZ]] gehörige Kraftwerk [[Elektrárna Ledvice]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demographie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1945 war Ladowitz überwiegend von [[Deutschböhmen und Deutschmährer|Deutschböhmen]] besiedelt, die vertrieben wurden.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung bis 1945&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1830 || align=center | {{0}}268 || in 55 Häusern&amp;lt;ref name=&amp;quot;JGS&amp;quot;&amp;gt;[[Johann Gottfried Sommer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Königreich Böhmen&amp;#039;&amp;#039;. Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Leitmeritzer Kreis&amp;#039;&amp;#039;, Prag 1833, [https://books.google.de/books?id=eShbuF7q5XUC&amp;amp;pg=PA141 S. 141, Ziffer 3).]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || align=Center | {{0}}500 || in 68 Häusern&amp;lt;ref name=&amp;quot;GAR&amp;quot;&amp;gt;G. A Ressel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Adressbuch des politischen Bezirks Teplitz. Zugleich topographisch-historisches Handbuch&amp;#039;&amp;#039;. Teplitz 1873, [https://books.google.de/books?id=sg97O9dGazUC&amp;amp;pg=PA113 S. 113.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1930 || align=center |  5150  ||  &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=sud_dux.html|name=Landkreis Dux}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 ||  align=center |  3379    || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;400&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|+ Einwohnerzahlen seit Ende des Zweiten Weltkriegs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1950 || 1961 || 1970 || 1980 || 1991 || 2001 ||  2011&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ||   2435 || 2123 || 657 || 541 || 447 || 529 || 551&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Für die Stadt Ledvice sind keine Ortsteile ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
*Kapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Teplice}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1209]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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