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	<title>Ledigenheim München - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T22:08:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ledigenheim_M%C3%BCnchen&amp;diff=1655090&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Keuk: /* Lage und Gebäude */ linkfix</title>
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		<updated>2025-11-01T14:25:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Lage und Gebäude: &lt;/span&gt; linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ledigenheim Muenchen Suedseite.jpg|mini|hochkant=1.5|Ledigenheim von Süden]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ledigenheim München&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eines der beiden noch betriebenen [[Ledigenheim]]e in [[Europa]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;sueddeutsche.de&amp;quot;&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/muenchen/ledigenheim-in-muenchen-die-letzte-bleibe-1.167954 Die letzte Bleibe. Ledigenheim in München]. sueddeutsche.de vom 20. August 2009, abgerufen am 9. September 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wird von einem [[Verein#Eingetragener Verein|Verein]] gleichen Namens getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Gebäude ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ledigenheim Muenchen 02.jpg|mini|Tür zum Gemeinschaftsraum im Ledigenheim]]&lt;br /&gt;
Das Ledigenheim München liegt im [[München|Münchner]] Stadtbezirk [[Schwanthalerhöhe]] an der [[Bergmannstraße (München)|Bergmannstraße]] zwischen [[Kazmairstraßr|Kazmair-]] und [[Gollierstraße]], in unmittelbarer Nachbarschaft der [[Auferstehungskirche (München)|Auferstehungskirche]]. Im Nordwesten grenzt der [[Gollierplatz]] an das Bauwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude, ein [[Klinker|Rohziegelbau]] im Stil der [[Neue Sachlichkeit (Architektur)|Neuen Sachlichkeit]], wurde von [[Theodor Fischer]] entworfen. Zwei vierstöckige Gebäudetrakte, beide dreiflügelig in rechteckiger Hufeisenform angelegt, sind an ihren – einander gegenübergelegenen – Mittelflügeln durch einen schmalen dritten, drei Stockwerke höheren Gebäudeteil miteinander verbunden. Die Gesamtanlage steht somit auf langrechteckigem, symmetrischen [[Grundriss]] in der Form eines „H“, dessen obere und untere Enden rechtwinkelig verlängert sind. Der so an allen vier Seiten entstandene Hof ist in drei Fällen an der äußeren Seite durch einen erdgeschossigen [[Pavillon]] geschlossen; an der Bergmannstraße ist dieser Hof durch einen einstöckigen [[Portikus]] aus sechs [[Pfeiler]]n begrenzt, der den Haupteingang bildet. Die Decke des Erdgeschosses ist an der Fassade als [[Sichtbeton]]streifen ablesbar. Insgesamt ergibt sich zwar ein monumentaler Eindruck, jedoch ist der erhöhte Mitteltrakt – im Grundriss der Mittelstrich des „H“ – so weit von den Straßenfronten zurückgesetzt, dass er nur vom Haupteingang aus sichtbar wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schlichte Sachlichkeit der Gebäude wird dadurch gemildert, dass die Pfeiler des Portikus an den Gebäudefassaden als [[Lisene]]n weitergeführt werden; die Seitentrakte tragen darüber hinaus etwas zurückgesetzte [[Walmdach|Walmdächer]], die in Kontrast zur sonst streng kubischen Form und rechteckigen Anordnung der Gebäudeteile stehen. Im Erdgeschossbereich sind die Fassaden durch eingeschnittene, also versenkte [[Relief]]s von [[Karl Knappe]] verziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage des Ledigenheims steht unter [[Denkmalschutz]], sie bildet zusammen mit der wenige Jahre später in passendem Stil erbauten Auferstehungskirche eine Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zimmer und Ausstattung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ledigenheim Muenchen 01.jpg|mini|Gang mit Zimmertüren im Ledigenheim]]&lt;br /&gt;
Das Ledigenheim München bietet 382 Zimmer einfacher Ausstattung mit Waschgelegenheit; die Zimmer werden möbliert vermietet. Toiletten und Gemeinschaftsduschen befinden sich in jedem Stockwerk. In einer Gemeinschaftsküche können sich die Bewohner selbst Mahlzeiten zubereiten; die Gemeinschaftsräume sind größtenteils mit Fernsehapparaten ausgestattet. 2020 betrug die Miete zwischen 190&amp;amp;nbsp;€ und 500&amp;amp;nbsp;€.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |date=2021-12-10 |url=https://www.youtube.com/watch?v=lEY-1HVbL9k}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verein ==&lt;br /&gt;
Der Verein wird von einem dreiköpfigen [[Verein#Vorstand|Vorstand]] geführt; Vorsitzender des Aufsichtsrats ist [[Bernhard Goodwin]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ledigenheim.de/kontakt |titel=Website Ledigenheim München, Unterseite Kontakt |sprache=de |abruf=2024-02-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; laut Satzung ist ein Vertreter der Landeshauptstadt Mitglied des [[Aufsichtsrat]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ris-muenchen.de/RII/RII/DOK/SITZUNGSVORLAGE/137333.pdf Vertretung der Landeshauptstadt München im Aufsichtsrat des Vereins „Ledigenheim München e. V.“]. Landeshauptstadt München, Sozialreferat, abgerufen am 11. Mai 2009, PDF&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leiterin des Ledigenheimes ist seit 2010 Claudia Bethcke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Wohnungsnot in München veranlasste im Jahre 1913 wohlhabende Bürger, unter ihnen auch der spätere Architekt des Ledigenheimes, Theodor Fischer, zur Gründung eines gemeinnützigen Vereins mit dem Ziel der Errichtung und Unterhaltung eines geeigneten Gebäudes. Zu den zahlreichen Gründern dieses Vereins gehören&lt;br /&gt;
bekannte Persönlichkeiten wie die späteren Vorsitzenden des Vereins, [[Hans Graf zu Toerring-Jettenbach]] und [[Paul Busching]]. Eine Schenkung durch [[Theodor von Cramer-Klett junior|Theodor von Cramer-Klett]] ermöglichte bereits 1914 den Erwerb des 3,5 Hektar großen Grundstückes; der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] verhinderte jedoch zunächst den geplanten Bau. Im September 1925 wurde schließlich der von Fischer geplante Bau genehmigt, der ab Februar 1926 errichtet und im Juni 1927 – mit damals noch 510 Zimmern – eingeweiht wurde. Zunächst war das Heim nicht voll belegt, da die [[Weltwirtschaftskrise]] etliche private Untervermieter als Konkurrenz auf den Plan rief. In der [[NS-Staat|nationalsozialistischen Diktatur]] kam das Ledigenheim unter [[Gleichschaltung|„gleichgeschaltete“]] Leitung. Ab 1957 wurde das Haus renoviert, letzte Kriegsschäden beseitigt, die Zimmer auf Warmwasser umgestellt und teilweise zusammengelegt, so dass die heutige, etwas geringere Kapazität entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2006 befand sich im südlichen Erdgeschoss ein [[Restaurant|Lokal]] mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Ledigenheim&amp;#039;&amp;#039;. Dieses wurde in den 1960er Jahren unter anderem von [[Karl-Heinz Wildmoser]] geführt,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tz-online.de/sport/fussball/tsv-1860/tz-wildmoser-ledigenheim-fing-alles-265016.html Im Münchner Ledigenheim fing für Karl-Heinz Wildmoser alles an]. tz-online.de, abgerufen am 29. Juli 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; der sich später als Münchner Großgastronom und vor allem als Vereinspräsident des [[TSV 1860 München]] einen Namen machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Felix Billeter]], Antje Günther und [[Steffen Krämer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Münchner Moderne. Kunst und Architektur der zwanziger Jahre.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, München 2002, ISBN 3-422-06340-4.&lt;br /&gt;
* [[Winfried Nerdinger]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Architekturführer München.&amp;#039;&amp;#039; Reimer, Berlin 2002, ISBN 3-496-01211-0.&lt;br /&gt;
* Verein Ledigenheim e. V.: &amp;#039;&amp;#039;Ledigenheim München 1987. 1913 Gründung des Vereins – 1927 Eröffnung des Heimes.&amp;#039;&amp;#039; München 1987.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Christine Rädlinger]] |Titel=Heimat im Ledigenheim |TitelErg=100 Jahre Verein Münchner Ledigenheim e.V. |Verlag=[[Franz Schiermeier Verlag]] |Ort=München |Datum=2013 |ISBN=978-3-943866-20-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ledigenheim (München)|Ledigenheim}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ledigenheim.de/ Verein Ledigenheim München e. V.]&lt;br /&gt;
* [https://geoportal.bayern.de/denkmalatlas/searchResult.html?koid=19681&amp;amp;objtyp=bau&amp;amp;top=1 Ledigenheim]. [[Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=48/8/7.5/N|EW=11/32/14.5/E|type=landmark|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziale Einrichtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein (Soziale Arbeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Neuen Sachlichkeit in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in der Schwanthalerhöhe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1920er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Moderne in München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in der Schwanthalerhöhe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinsgründung 1913]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Keuk</name></author>
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