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	<title>Lederriemenfall - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T21:24:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lederriemenfall&amp;diff=1500851&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ichigonokonoha: ungeeigneten Link gem. Portal:Recht/Weblinks und Belege entfernt.</title>
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		<updated>2025-09-17T11:41:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ungeeigneten Link gem. &lt;a href=&quot;/index.php?title=Portal:Recht/Weblinks_und_Belege&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Portal:Recht/Weblinks und Belege (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Portal:Recht/Weblinks und Belege&lt;/a&gt; entfernt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lederriemenfall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Strafsachen|BGHSt]] 7, 363 aus dem Jahr 1955) ist ein Urteil des [[Bundesgerichtshof]]s aus dem [[Strafrecht]], speziell zum Bereich der Unterscheidung zwischen [[Bedingter Vorsatz|bedingtem Vorsatz]] (&amp;#039;&amp;#039;dolus eventualis&amp;#039;&amp;#039;) und [[Fahrlässigkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Sachverhalt]] der Strafsache war wie folgt gelagert: A und B wollten X [[Raub|ausrauben]]. Sie erwogen, ihn dazu mit einem Lederriemen bis zur Bewusstlosigkeit zu drosseln. Da sie jedoch erkannten, dass das Opfer durch das Drosseln auch sterben könnte, beschlossen sie, X lieber mit einem Sandsack auf den Kopf zu schlagen, um ihn zu betäuben. Der Sandsack platzte jedoch und es kam zu einem Handgemenge, in dessen Verlauf A und B doch auf den Lederriemen zurückgriffen und X bis zur Regungslosigkeit drosselten. Dann nahmen sie ihm seine Sachen weg. Anschließend bekamen sie Bedenken, ob X noch lebe, und begannen mit Wiederbelebungsversuchen, die jedoch nicht erfolgreich waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Roxin, Claus (1994): &amp;#039;&amp;#039;Strafrecht - Allgemeiner Teil&amp;#039;&amp;#039;, München: Beck. S. 356.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Jescheck, Hans-Heinrich / Weigend, Thomas (1996): &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch des Strafrechts&amp;#039;&amp;#039;, Allgemeiner Teil. Berlin: Duncker &amp;amp; Humblot. S. 300.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage, die der Lederriemenfall illustriert, ist, ob hier eine bedingt vorsätzliche Tötung und damit ein [[Mord]] vorliegt, oder nur [[fahrlässige Tötung]]. Der BGH entschied auf Mord, weil die Täter nicht lediglich sorglos handelten, sondern deutlich erkannt hatten, dass ihr Tun zum Tod des X führen konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Roxin (1994), S. 357.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Fallbeispielen in der Rechtswissenschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Allgemeine Strafrechtslehre (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entscheidung des Bundesgerichtshofs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gerichtsentscheidung (20. Jahrhundert)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ichigonokonoha</name></author>
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