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	<title>Lederke - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2021-09-12T08:05:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lederke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein im  Mittelalter [[Wüstung|wüst]] gefallener Ort westlich von [[Brilon]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Brilon, Johanneshäuschen, Lederke (2).JPG|miniatur|hochkant|Johanneshäuschen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brilon, Johanneshäuschen, Lederke.JPG|miniatur|hochkant|Johannes in der Kapelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Urkunden wird der Ort auch als &amp;#039;&amp;#039;Ledrike&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Ladricum&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Das Dorf lag zwischen Brilon und [[Altenbüren]]. Einzig erhaltenes Gebäude ist das Johanneshäuschen, eine kleine Kapelle. Die Ostwand ist mit einer vergitterten Rundbogenöffnung versehen. Der Fachwerkgiebel wurde verschiefert.  Diese steht wahrscheinlich an der Stelle einer mittelalterlichen Kirche. Bei Ausschachtungen in der Nähe wurden [[Skelett]]e entdeckt, also ein Hinweis auf einen Friedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lederke bestand aus einem Haupthof mit vier dazugehörigen Bauerngütern. Unter diesen war der sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Lütken Hof&amp;#039;&amp;#039;, der um 1300 nachgewiesen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Rüther, Heimatgeschichte des Landkreises Brilon, 1957, Regensbergverlag Münster, Seite 329&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenso standen hier zwei Mühlen. Eine von diesen wurde am 11. März 1324 von Dechant Degenhard zu Meschede als [[Emphyteuse]] an Gottfried Gerbracht, der danach von der Mühlen hieß, verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Suibert Seibertz, W. Tobien: &amp;#039;&amp;#039;Landes- und Rechtsgeschichte des Herzogthums Westfalen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. Urkunden. 2. Bd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Pachtpreis betrug 18 Schillinge.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Wigand: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Geschichte und Alterthumskunde Westphalens.&amp;#039;&amp;#039; Band 7&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenso gehörten drei Lehensgüter der Arnsberger Grafen zum Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried von Lederke und Joh. von Lederke wurden 1277 und 1294 als Briloner Ratsherren genannt. Ansässig war auch ein Ritter Swicker von Brilon, der im Zusammenhang mit einem Lehen der Burg Aldenfils erwähnt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort ist wie viele andere Orte im späten [[Mittelalter]] dem großen Wüstungsprozess zum Opfer gefallen. Es hat sich dabei wohl um einen schleichenden, langsamen Vorgang gehandelt. Dieser setzte um [[1300]] ein. Über die Gründe für das Verlassen des Ortes gibt es unterschiedliche Theorien. Genannt wurde etwa die Anziehungskraft der Stadt Brilon oder des Ortes Altenbüren. Für 1656 ist eine Prozession von Brilon zum Johanneshäuschen genannt, diese fand jährlich bis [[1900]] als &amp;#039;&amp;#039;Schützenprozession&amp;#039;&amp;#039; statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der vier Stadttore in Brilon (Lederker Tor oder oberes Tor) wurde nach dem Ort bezeichnet, die Ausfallstraße führte über Lederke nach Altenbüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gerhard Brökel: &amp;#039;&amp;#039;Vergangene Zeiten.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. Geschichtsverein Semper Idem, S. 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51.388759|EW=8.534498|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung in Brilon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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