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	<title>Leden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wappen Leden Spießen T192.jpg|mini|Wappen derer von Leden im [[Wappenbuch des Westfälischen Adels]]]]&lt;br /&gt;
Die Familie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[Patrizier]]- und Adelsfamilie, die ihren Sitz im [[Ledenhof]] in [[Osnabrück]]  (Niedersachsen) und im [[Schloss Ledenburg]] bei [[Nemden]]  ([[Landkreis Osnabrück]]) hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wohlhabende Familie stellte im Mittelalter einen Bürgermeister und zwei zweite Bürgermeister der Altstadt von Osnabrück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte == &lt;br /&gt;
Die Familie von Leden stammte ursprünglich wahrscheinlich aus [[Leeden]] Stadt [[Tecklenburg]]. Sie ließ sich im 14. Jahrhundert in Osnabrück nieder und gelangte durch Fernhandel zu Reichtum. 1358 wurde Johann Leden als Weinhändler genannt. Seit 1390 führte die Familie den Kopf eines [[Einhorn]]s im Siegelwappen. Zum Wohlstand trug insbesondere in der Mitte des 14. Jahrhunderts der Goldschmied Heinrich Leden bei, der auch als Bankier tätig war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ledenburg.jpg|mini|[[Schloss Ledenburg|Ledenburg]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:OsnabrückLedenhof.jpg|mini|Der Ledenhof mit [[Steinwerk]] (rechts), [[Palas]] (Mitte) und Treppenturm war der Wohnsitz der Familie in Osnabrück]]&lt;br /&gt;
Im Osnabrücker Land erwarb die Familie umfangreiche Besitztümer, so den Besitz der Herren von Holte mit 34 Erbhöfen und der Ruine der [[Holter Burg]]. Im 15. Jahrhundert gehörte die Familie zum Adel und gab der damaligen Neuen Burg Holte bei [[Bissendorf|Nemden]] ihren Namen [[Schloss Ledenburg|Ledenburg]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei bedeutendsten Mitglieder der Familie hießen Heinrich von Leden. Über die Lebensdaten der drei Heinrich-Generationen ist wenig bekannt, weil der schriftliche Nachlass der Familie 1618 beim Brand der Ledenburg vernichtet wurde. Der erste Heinrich, verheiratet mit Gertrud Thole, wurde 1434 als Bürgermeister von Osnabrück genannt. Auch sein Sohn Heinrich, verheiratet mit einer Tochter Johann von [[Schele]]s von der [[Schelenburg]], war Bürgermeister von Osnabrück, als zweiter neben Ertwin Ertmann (1430–1505). Zweiter Bürgermeister war ab 1505 auch dessen Sohn Heinrich, der mit Margarete [[Bar (Adelsgeschlecht)|von Bar]] († 1576) sechs Kinder hatte. Dies waren die Söhne Jobst († 1550) und Nikolaus († 1557) (⚭ Leneke [[Vincke (Adelsgeschlecht)|von Vincke]] zu Osterwalde) sowie die Töchter Gertrud zu Arenshorst (⚭ Johann von Ledebur zu Langenbrück und Obermühlenburg: siehe [[Ledebur (Adelsgeschlecht)]]), Benedikte zu Arenshorst (⚭ Gerd v. Ledebur, Drost zu Grönenberg, Wittlage und Hunteburg), Margarethe zu Arenshorst und Ledenburg (1516–1608) (⚭ Herbord von Pladiese) und Elisabeth zu Arenshorst und Langelage (⚭ Christoph [[Fikensolt (Adelsgeschlecht)|von Fickensolt]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesem dritten Heinrich in Folge, der als junger Ritter an der Belagerung von [[Neuss]] beteiligt war, verlieh der [[Römisch-deutscher König|deutsche König]] [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian I.]] aus Dankbarkeit für seine Dienste 1499 umfangreiche [[Privileg]]ien. Zu den Vorrechten gehörte die Befreiung von [[Kontribution]]en und Gerichtsbarkeit sowie die Garantie der Unverletzlichkeit seiner Wohnstätten auch für seine Nachfahren, womit die Familie von Lehden [[Asyl]] gewähren konnte. Ausgenommen von diesem Schutz war lediglich, „&amp;#039;&amp;#039;wer sich gegen das Römische Reich und seine Majestät vergangen oder den Rebellen Rat und Hilfe gegeben hat, und diejenigen, die wegen der Größe ihrer Verbrechen ausdrücklich vom Gesetz bestimmt sind“&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt; Roswitha Poppe: &amp;#039;&amp;#039;Der Ledenhof in Osnabrück&amp;#039;&amp;#039;, Seite 16, Übersetzung der Urkunde  aus dem Staatsarchiv Osnabrück nach dem Original im Ledenburger Archiv, Urkunde Nr. 69.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HolterKirche.JPG|mini|Die Familie von Leden hatte das Patronat der Holter Kirche inne]] Der dritte Heinrich von Leden wurde 1548 zum letzten Mal urkundlich erwähnt. Sein Grab in seiner Patronatskirche in Holte, einem Ortsteil von [[Bissendorf]], ging verloren. Heinrichs Grabstein befindet sich vor dem Eingang der Sakristei. Das Epitaph seiner Witwe, die ihn um mehr als 25 Jahre überlebte, steht an der Außenseite der evangelisch-lutherischen Kirche in [[Bad Essen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrichs Sohn Jobst starb ledig. Mit dem Tod von Jobsts Bruder Nikolaus, der den Vater Heinrich beerbt hatte, starb die Familie von Leden 1557 in männlicher Linie aus. Die Tochter Margarethe heiratete Herbort von [[Ennigloh genannt Pladiese|Pladiese]] (1519–1589); sie erbte die Ledenburg und das Patronat der Holter Kirche. Sie erbte auch ein Drittel des Ledenhofs; je ein weiteres Drittel ging an die Schwestern Gertrud, die mit Johann von Ledebur (†&amp;amp;nbsp;1581) verheiratet war, und Elisabeth, die in die Familie von Flickensolt geheiratet hatte. Die drei Schwestern nutzten den Ledenhof als Stadtwohnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ledenburg gelangte schließlich an den [[Gesmold]]er Zweig der [[Freiherren von Hammerstein|Familie von Hammerstein]] und über eine Heirat an die [[Münster (westfälisches Adelsgeschlecht)|Familie von Münster]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kaiserlichen Privilegien von 1499, auf die sich die Nachfahren noch bis ins frühe 18. Jahrhundert beriefen, führten mehrfach zu Konflikten mit der Stadt Osnabrück. 1664 suchte Rotger Gerhard von Diepenbrock, der einen Bürger der Osnabrücker Neustadt im Streit erschossen hatte, Zuflucht im Ledenhof, wurde aber schließlich dem Fürstbischof überstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das [[Wappen]] zeigt in Silber einen schwarzen Einhornkopf mit gesenktem Horn. Auf dem Helm mit schwarz-silbernen [[Helmdecke|Decken]] die Schildfigur.&amp;lt;ref&amp;gt;Spießen (1903), S. 80.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;180&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bar-Ledenhof.jpg|Wappen der Familien von Leden und [[Bar (Adelsgeschlecht)|von Bar]] am Palas des [[Ledenhof]]es in Osnabrück&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann Rothert]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Osnabrück im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Vereins für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück&amp;#039;&amp;#039;, Band 58, Osnabrück 1938, Seite 15 f.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf vom Bruch]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Rittersitze des Fürstentums Osnabrück&amp;#039;&amp;#039;. H. Th. Wenner, Osnabrück 2004 (Erstausgabe 1930), ISBN 3-87898-384-0 Osnabrück 1930. Nachdrucke: Wenner, Osnabrück 1965 (online UB Bielefeld: https://ds.ub.uni-bielefeld.de/viewer/image/1115918/7/); Wenner, Osnabrück 1982 - und 2004. Ledenburg: siehe S. 115. &lt;br /&gt;
* Roswitha Poppe: &amp;#039;&amp;#039;Der Ledenhof in Osnabrück&amp;#039;&amp;#039;, Heimatkunde des Osnabrücker Landes in Einzelbeispielen Heft 3, H. Th. Wenner, Osnabrück 1978, ISBN 3-87898-127-9.&lt;br /&gt;
* [[Max von Spießen]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Wappenbuch des Westfälischen Adels]]&amp;#039;&amp;#039;, mit Wappengrafiken von [[Adolf Matthias Hildebrandt]], Band 1, Görlitz 1901–1903, S. 80 ([https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/8330404 uni-duesseldorf.de]); Band 2, Görlitz 1903, Tafel 192 ([https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/8365614 uni-duesseldorf.de]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise == &lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niedersächsisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Westfälisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsches Patriziergeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Osnabrück)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bissendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tecklenburger Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Definitiv</name></author>
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