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	<title>Ledóchowski - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T22:10:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Led%C3%B3chowski&amp;diff=533602&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2026-02-28T15:47:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Count Ledochowski 2-1.png|mini|Wappen der Grafen Ledóchowski 1800]]&lt;br /&gt;
Die Grafen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halka-Ledóchowski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind ein polnisches und österreichisches Adelsgeschlecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Halka von Ledóchow sind ein sehr altes [[Wolhynien|wolhynisches]] Adelsgeschlecht, dessen Stammreihe im Jahre 1457 beginnt. Des Weiteren leiten sie ihre Abstammung vom russischen [[Bojaren]]geschlecht der Halka ab&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kaspar Niesiecki|Niesiecki]], Tom VI p. 32–38.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die schon im Jahre 971 urkundlich erwähnt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Halka-Ledochowski, Sigismund, p. 264&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie Ledóchowski zählte zu den [[Magnat]]en der [[Szlachta]], dem hohen polnischen Adel, der die Senatoren, [[Woiwode]]n, [[Starost]]en, [[Kastellan]]e und Minister des Landes stellte.&amp;lt;ref&amp;gt;Baracz, Sadok.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der [[Dritte Teilung Polens|dritten Teilung Polens]] erlosch das polnische Königreich, und die Familie Ledóchowski erwarb in Anerkennung des uralten Adels, in Person des Anton Halka von Ledóchow (1755–1835) für diesen und seine legitimen Nachfahren am 8./15. Mai 1800 die erbländisch-österreichische Grafenwürde.&amp;lt;ref&amp;gt;Niesiecki, Tom VIII pp 393–394.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis auf wenige Ausnahmen unter den fürstlichen Familien wurden im Königreich Polen keine Adelstitel vergeben. Somit trugen die Familien entweder im Ausland vergebene Titel oder sie haben diese erst nach der Teilung Polens erlangt. Der Titel ist somit kein geeigneter Gradmesser für die historische Bedeutung von Familien. Besser geeignet ist die Anzahl der Senatoren, die eine Familie während des Bestehens des Königreiches gestellt hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dunin Borkowski(1856–1908) |Titel=Almanach błękitny : genealogia żyjących rodów polskich : książęta, kniaziowie, hrabiowie i baronowie. |Verlag=Wydawnictwo Armoryka |Datum=2017 |ISBN=978-83-8064-309-3 |Online=https://www.sbc.org.pl/dlibra/publication/5740/edition/5489/content?ref=desc |Abruf=2019-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit sieben Senatoren befindet sich die Familie Ledóchowski auf dem 34. Rang von insgesamt 129 fürstlichen wie gräflichen polnischen Adelsfamilien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitglieder der gräflichen Familie Ledóchowski zeichneten sich u.&amp;amp;nbsp;a. aus durch Dienste im kaiserlichen Hause u.&amp;amp;nbsp;a. als Erzieher des späteren [[Kaiser Franz Joseph|Kaisers Franz-Joseph]], Adjutanten des Kaisers Karl sowie Generalstabsoffiziere, als auch im Dienste der katholischen Kirche durch einen Jesuitengeneral, einen Kardinal, eine Selige sowie eine Heilige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1800:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Im blauen Schilde ein runder, silberner Reifen, welcher inwendig mit drei goldenen Tatzenkreuzen in Gestalt eines aufrechten Dreiecks so belegt ist, dass das obere Kreuz senkrecht herabsieht, die zwei anderen aber von beiden Seiten schräg gegeneinander aufsteigen (Haus Szalawa). Auf dem Schilde ruht die Grafenkrone, auf der sich ein ins Visier gestellter goldgekrönter Turnierhelm erhebt. Auf der Krone des Helms zeigt sich ein über sich gebogener geharnischter, einen linksgekehrten Säbel an goldenem Griffe, zum Hiebe ausholender rechter Arm. Die Helmdecken sind zu beiden Seiten blau mit Gold belegt. Schildhalter: Zwei auswärtssehende geharnischte Männer mit offenen Visieren, roten Büschen auf den Helmen, Wehren mit goldenen Gefäßen an schwarzen Gehängen an der Seite, die freie Hand in die Hüfte gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Constantin von Wurzbach: „Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich“, 14. Teil, K. K. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1865, S. 304.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reifen im Schilde kommt aber auch golden tingiert vor, eine Annahme, welche sich auch im Genealogischen Taschenbuch der gräflichen Häuser (1854, S. 442) findet. Nach dem genannten Werke ist die Devise: „Avorum respice mores“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Heinrich Kneschke: „Deutsche Grafenhäuser der Gegenwart: in heraldischer, historischer und genealogischer Beziehung“, 3. Band, A–Z, Verlag T. O. Weigel, Leipzig 1854, S. 231.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Namensträger ==&lt;br /&gt;
* [[Anton Ledóchowski]] (1755–1835), Abgeordneter des vierjährigen Sejms, Teilnehmer des [[Kościuszko-Aufstand]]es&lt;br /&gt;
{{:Ignacy Ledóchowski}}&lt;br /&gt;
* [[Jan Ledóchowski]] (1791–1864), Abgeordneter im Senat von [[Kongresspolen]] und politischer Emigrant&lt;br /&gt;
{{:Maria Ledóchowska}}&lt;br /&gt;
* [[Mieczysław Halka Ledóchowski]] (1822–1902), [[Erzbischof von Gnesen]] und Posen&lt;br /&gt;
* Paul Graf Ledochowski († 1865), russischer Generalleutnant&lt;br /&gt;
* [[Stanisław Ledóchowski]] (1666–1725), Marschall der [[Konföderation von Tarnogród]], Woiwode und Senator&lt;br /&gt;
* [[Stefan Ledóchowski]] (1625–1676), Abgeordneter des Senats, Diplomat, Kastellan von Wolhynien&lt;br /&gt;
* [[Thaddäus Ledóchowski]] (1790–1856), kaiserlich königlicher Feldmarschallleutnant&lt;br /&gt;
* [[Timotheus Ledóchowski]] (1792–1846), Offizier und Erzieher des späteren Kaisers Franz Joseph&lt;br /&gt;
* [[Wladimir Ledóchowski]] (1866–1942), General der Societas Jesu&lt;br /&gt;
* [[Maximilian Ledochowski]] (1956), Arzt und Schriftsteller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Stanisław Ledóchowski 1.JPG|Stanisław Ledóchowski&lt;br /&gt;
 Ignacy Hilary Ledóchowski.PNG|Ignacy Hilary Ledóchowski&lt;br /&gt;
 Ursula Leduhovskaya in 1907.jpg|Heilige Ursula Ledóchowska&lt;br /&gt;
 Mieczysław Ledóchowski.PNG|Bischof Mieczysław Ledóchowski&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Historische Museum Warschau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:L Exhibition 2008.jpg|mini|hochkant|Ledóchowski-Ausstellung in Warschau 2008]]&lt;br /&gt;
Das Historische Museum Warschau&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.mhw.pl/ Historical Museum of Warsaw website]&amp;lt;/ref&amp;gt; organisierte im Oktober 2008 eine Kurzausstellung über die Familie Ledóchowski, die unter dem Patronat des österreichischen Bundespräsidenten [[Heinz Fischer]] sowie des polnischen Präsidenten [[Lech Kaczyński]] stand. Es wurden Dokumente sowie Kunstgegenstände, die im Privatbesitzes der Familie sind, ausgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.spotkania.pl/sources/pdf/2008-11-04.pdf |wayback=20170416101201 |text=Ausstellungsbeschreibung |archiv-bot=2026-02-28 15:47:40 InternetArchiveBot }} (PDF; 454&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belletristik ==&lt;br /&gt;
* In [[Pjotr Nikolajewitsch Krasnow]]s Geschichtsroman „Vom Zarenadler zur roten Fahne“ ist der Hauptdarsteller General Sablin mehrmals im Herrenhaus des Grafen Ledokhovski zu Gast. Bei der Übersetzung des in kyrillischer Schrift geschriebenen Originals, dürfte sich der Name von Ledóchowski auf Ledokhovski verändert haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?ei=mzJeTpbeHIPm4QSu5Y0J&amp;amp;ct=result&amp;amp;id=WKcGAQAAIAAJ&amp;amp;dq=intitle%3Ared+intitle%3Aflag+inauthor%3Akrasnov&amp;amp;q=ledokhovski Vom Zarenadler zur roten Fahne von Pjotr Nikolajewitsch Krasnow (in englischer Version)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In [[Joseph Roth]]s historischem Roman über den Untergang der österreichischen Monarchie wird die Familie Ledóchowski sowohl in der „Kapuzinergruft“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=uLw8bDeo-qQC&amp;amp;pg=PA195&amp;amp;dq=ledochowski+inauthor:roth&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=qDVeTummEO7P4QSsqdkS&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=3&amp;amp;ved=0CDgQ6AEwAg#v=onepage&amp;amp;q=ledochowski%20inauthor%3Aroth&amp;amp;f=false Die Kapuzinergruft von Joseph Roth (in italienischer Version)]&amp;lt;/ref&amp;gt; als auch in „Radetzkymarsch“ erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=R4XtB9DBz6wC&amp;amp;pg=PA162&amp;amp;dq=ledochowski+inauthor:roth&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=qDVeTummEO7P4QSsqdkS&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CC4Q6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=ledochowski%20inauthor%3Aroth&amp;amp;f=false Der Radetzkymarsch von Joseph Roth (in italienischer Version)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In John Gallahues Geschichte eines gescheiterten Versuches der katholischen Kirche in der Sowjetunion erneut Fuß zu fassen, kommt der Jesuitengeneral Wladimir Ledóchowski vor.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=9Z4OAAAAQAAJ&amp;amp;pg=PA113&amp;amp;dq=ledochowski+intitle:the+intitle:jesuit&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=HzxeTuqRB-Xd4QSu9o0X&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CCsQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=ledochowski&amp;amp;f=false The Jesuit von John Gallahue (in englischer Version)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Ledochowski-Halka, die Grafenfamilie, Genealogie|14|302|303|}}&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Ledochowski-Halka, die Grafenfamilie, Wappen|14|304|304|}}&lt;br /&gt;
* Sadok Baracz: &amp;#039;&amp;#039;„Pamiętnik szlachetnego Ledochowskich domu“&amp;#039;&amp;#039; Lwów, 1879.&lt;br /&gt;
* [[Adam Boniecki (Heraldiker)|Adam Boniecki]]: &amp;#039;&amp;#039;Herbarz Polski&amp;#039;&amp;#039; Warsaw 1911, Tom. XIV pp. 54–66&lt;br /&gt;
* Sigismund Halka-Ledochowski: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch von meiner Lebensfahrt&amp;#039;&amp;#039; Prag 1934–1935.&lt;br /&gt;
* Mieczysław Ledóchowski: &amp;#039;&amp;#039;Aby pozostał nasz ślad: dzieje rodu Ledóchowskich&amp;#039;&amp;#039;, Towarzystwo Przyjacioł Ossolineum, 2002, ISBN 83-7095-051-5.&lt;br /&gt;
* [[Kaspar Niesiecki]]: &amp;#039;&amp;#039;„Herbarz Polski“&amp;#039;&amp;#039; 1839–1845 Tom. VI pp. 32–38.&lt;br /&gt;
* Kaspar Niesiecki: &amp;#039;&amp;#039;„Herbarz Polski“&amp;#039;&amp;#039; 1839–1845 Tom. VIII pp. 393–394.&lt;br /&gt;
* Dunin Borkowski (1856–1908): Wydawnictwo Armoryka, ISBN 978-83-8064-309-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|House of Ledóchowski|Ledóchowski}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128533145|VIAF=18278856}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ledochowski}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ledóchowski| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polnisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichisches Adelsgeschlecht]]&lt;/div&gt;</summary>
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