<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lechquellengebirge</id>
	<title>Lechquellengebirge - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lechquellengebirge"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lechquellengebirge&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-23T21:45:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lechquellengebirge&amp;diff=233078&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Robinhood50: /* Untergruppen */ Link ergänzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lechquellengebirge&amp;diff=233078&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-31T19:46:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Untergruppen: &lt;/span&gt; Link ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gebirgsgruppe&lt;br /&gt;
|NAME=Lechquellengebirge&lt;br /&gt;
|KARTE=Karte Lechquellengebirge.png&lt;br /&gt;
|KARTENBESCHREIBUNG=Lage des Lechquellengebirges (gelb hervorgehoben) innerhalb der Ostalpen&lt;br /&gt;
|BILD=Lechquellengebirge1.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Blick auf [[Untere Wildgrubenspitze]], [[Roggalspitze]] und Rhonspitze&lt;br /&gt;
|LAGE-POLITISCH=[[Vorarlberg]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
|EINTEILUNG NACH=[[Alpenvereinseinteilung der Ostalpen|AVE]]: 3a&amp;lt;br /&amp;gt;[[SOIUSA]]: 21.II&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE=[[Nordtiroler Kalkalpen]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Nördliche Ostalpen]]&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE-BEZ=&lt;br /&gt;
|HÖCHSTER GIPFEL=[[Untere Wildgrubenspitze]]&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE=2753&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE-BEZUG=AT&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=47/11/10/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=9/59/6/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=AT-8&amp;lt;!-- ([[Rote Wand (Lechquellengebirge)|Rote Wand]])--&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:RoteWand Nordseite Vorarlberg Lechquellgebirge.JPG|mini|[[Rote Wand (Lechquellengebirge)|Rote Wand]]]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lechquellengebirge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gebirgsgruppe]] der [[Nördliche Kalkalpen|Nördlichen Kalkalpen]] im [[Österreich|österreichischen]] Bundesland [[Vorarlberg]]. Es umfasst den Oberlauf des [[Lech]]s mit seinen Quellbächen in Hufeisenform sowie das obere [[Großes Walsertal|Große Walsertal]]. Es erreicht seinen höchsten Punkt in der [[Untere Wildgrubenspitze|Unteren Wildgrubenspitze]] mit {{Höhe|2753|AT}} Durch [[Alpenvereinshütte]]n, ein großes Wegenetz und mehrere [[Wintersportgebiet]]e ist das Lechquellengebirge für den Tourismus erschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung ==&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Lechquellengebirge“ ist zutreffend: Der größere Teil der Gebirgsgruppe umfasst den jungen Lech mit seinen beiden Quellbächen [[Formarinbach]] und [[Spullerbach]]. Gleichwohl handelt es sich um einen [[Kunstwort|Kunstbegriff]], geschaffen von [[Walther Flaig]] zu einer Zeit, als die bergsteigerische Erschließung der Alpen schon weitgehend abgeschlossen war. Früher wurde die Gebirgsgruppe entweder als &amp;#039;&amp;#039;Klostertaler Alpen&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet oder gleich zu den [[Lechtaler Alpen]] östlich des [[Flexenpass]]es gerechnet. Im Gegensatz dazu gibt es die Alpengruppen, die entweder nach jahrhunderte- oder gar jahrtausendealten Namen benannt wurden, wie zum Beispiel den [[Rätikon]] oder das benachbarte [[Verwall]], oder es findet eine Benennung nach von alters her bekannten Tälern statt wie bei den [[Ötztaler Alpen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umgrenzung ==&lt;br /&gt;
Von der Alpenstadt [[Bludenz]] verläuft die Grenze im Süden entlang der [[Alfenz]] im [[Klostertal]] bis zum [[Flexenpass]]. Von dort verläuft sie im Osten weiter entlang des Zürsbaches, der in [[Lech (Vorarlberg)|Lech]] in den Fluss Lech mündet, bis zur Einmündung des Krumbachs. Der Krumbach führt die Grenze im Norden aufwärts bis zum [[Hochtannbergpass]]. Von dort geht die Grenze entlang des [[Seebach (Bregenzer Ach)|Seebachs]] über den Ort [[Schröcken]] und weiter entlang der [[Bregenzer Ach]] bis nach [[Au (Vorarlberg)|Au]] und zur Einmündung des Argenbachs, dann den Argenbach aufwärts bis kurz vor [[Damüls]] und weiter entlang des Faschinabachs im Westen bis zum [[Faschinajoch]]. Von dort geht es abwärts ins Große Walsertal und entlang der Lutz bis zur Einmündung in die Ill, die zurück bis zur Alfenzmündung in Bludenz führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flexenpass verbindet das Lechquellengebirge mit den Lechtaler Alpen. Der Hochtannbergpass bildet die Verbindung zu den Allgäuer Alpen. Das Faschinajoch stellt die Verbindung zum Bregenzerwaldgebirge her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maßgeblichen Einfluss auf die Definition und Umgrenzung des Lechquellengebirges hatte [[Walther Flaig]], ein bekannter Alpin- und Führerautor aus Vorarlberg. Die von ihm geschaffene Bezeichnung und Einteilung wurde von der &amp;#039;&amp;#039;AVE&amp;#039;&amp;#039;, der [[Alpenvereinseinteilung der Ostalpen]], übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lechquellengebirge grenzt an die folgenden anderen Gebirgsgruppen der Alpen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bregenzerwaldgebirge]] (im Norden)&lt;br /&gt;
* [[Allgäuer Alpen]] (im Nordosten)&lt;br /&gt;
* [[Lechtaler Alpen]] (im Osten)&lt;br /&gt;
* [[Verwallgruppe]] (im Süden)&lt;br /&gt;
* [[Rätikon]] (im Südwesten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Alpenrelief Bregenzerwaldgebirge und Lechquellengebirge.png|mini|hochkant=1.5|Relief des Lechquellengebirges (S) mit komplettem [[Bregenzerwaldgebirge]] (M) und dem Westflügel der Allgäuer Alpen inklusive der [[Allgäuer Nagelfluh-Schichtkämme]] (NO) nebst Haupt-Naturraumgrenzen und Berghöhen (Legende siehe [[:Datei:Alpenrelief Bregenzerwaldgebirge und Lechquellengebirge.png#Beschreibung|Bildbeschreibungsseite]])]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lechquellengebirge5.jpg|mini|Blick auf Zürs und den [[Trittkopf]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zürsersee 02.JPG|mini|Zürsersee, im Hintergrund [[Valluga]] und [[Roggspitze]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lechquellengebirge4.JPG|mini|Blick über den Spullersee und den [[Rätikon]] mit [[Drusenfluh]], Drei Türme, [[Zimba]] und [[Schesaplana]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lechquellengebirge-1.jpg|mini|Lechquellengebirge, Blick ins [[Lech]]tal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lechquellengebirge3.jpg|mini|Blick von der Madlochalm Richtung Oberlech]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lechquellengebirge2.JPG|mini|Blick vom Madloch Joch zum [[Spullerschafberg]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberlech4.JPG|mini|Naturschutzgebiet &amp;#039;&amp;#039;Gipslöcher,&amp;#039;&amp;#039; der [[Biberkopf]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberlech2.JPG|mini|Gipslöcher am Oberlech, links das [[Karhorn]], im Hintergrund mittig der Biberkopf]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Masonfall.jpg|alternativtext=|mini|Blick von [[Stallehr]] auf die schroffe Südseite des Lechquellengebirges mit dem 70 m hohem Mason-Wasserfall und dem [[Roggelskopf]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Untergruppen ==&lt;br /&gt;
Der Alpenvereinsführer &amp;#039;&amp;#039;Lechquellengebirge&amp;#039;&amp;#039; teilt die Gebirgsgruppe in die folgenden Untergruppen auf:&lt;br /&gt;
* [[Zitterklapfengruppe]] (bis 2403 m) mit [[Hochkünzelspitze|Hochkünzel]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;grat (bis 2397 m)&lt;br /&gt;
* [[Braunarlgruppe]] mit der [[Braunarlspitze]] (bis 2649 m)&lt;br /&gt;
* [[Mohnenfluh]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;grat am Tannberg (bis 2542 m)&lt;br /&gt;
* [[Karhorn]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;gruppe am Hochtannberg (bis 2416 m)&lt;br /&gt;
* [[Johanneskopf|Johannesgruppe]] im Diesner und Gadner Schröf (bis 2573 m)&lt;br /&gt;
* [[Stafelvedergrat]] im Großwalsertal (am [[Breithorn (Lechquellengebirge, Großes Walsertal)|Breithorn]] 2081 m)&lt;br /&gt;
* [[Gamsfreiheit-Gruppe]], ([[Gamsfreiheit]] 2211 m)&lt;br /&gt;
* [[Formarin-Schafberg]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;gruppe (bis 2413 m)&lt;br /&gt;
* Gruppe der [[Rote Wand (Lechquellengebirge)|Roten Wand]] am [[Formarinsee]] (bis 2704 m)&lt;br /&gt;
* Saladinagrat auf Formarin ([[Fensterlewand]]: 2329 m)&lt;br /&gt;
* [[Gehrengratgruppe]] an den Lechquellen ([[Pöngertlekopf]] und [[Pfaffeneck]]: beide 2539 m)&lt;br /&gt;
* Spuller Schafberg&amp;lt;nowiki /&amp;gt;gruppe (bis 2679 m)&lt;br /&gt;
* Gruppe der [[Untere Wildgrubenspitze|Wildgrubenspitzen]] (bis 2753 m)&lt;br /&gt;
* Erzberggrat am Klostertal ([[Wasenspitze]]: 2665 m)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gipfel ==&lt;br /&gt;
Die 10 höchsten Gipfel des Lechquellengebirges:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Untere Wildgrubenspitze]], {{Höhe|2753|AT}}&lt;br /&gt;
* [[Rote Wand (Lechquellengebirge)|Rote Wand]], {{Höhe|2704|AT}}&lt;br /&gt;
* [[Großer Grätlisgrat]], {{Höhe|2702|AT}}&lt;br /&gt;
* Mittlere Wildgrubenspitze, Ostgipfel, {{Höhe|2696|AT}}&lt;br /&gt;
* Mittlere Wildgrubenspitze, Mittelgipfel, {{Höhe|2695|AT}}&lt;br /&gt;
* Rote Wand, Ostgipfel, auch Jungferngipfel genannt, {{Höhe|2688|AT}}&lt;br /&gt;
* Nadel, {{Höhe|2685|AT}}&lt;br /&gt;
* [[Spullerschafberg|Spuller Schafberg]], {{Höhe|2679|AT}}&lt;br /&gt;
* [[Roggalspitze]], {{Höhe|2673|AT}}&lt;br /&gt;
* [[Wasenspitze]], {{Höhe|2665|AT}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere bekannte Gipfel des Lechquellengebirges, geordnet nach ihrer Höhe:&lt;br /&gt;
* [[Grubenjochspitze]], {{Höhe|2659|AT}}&lt;br /&gt;
* [[Braunarlspitze]], {{Höhe|2649|AT}}&lt;br /&gt;
* [[Hochlichtspitze|Hochlicht]], {{Höhe|2600|AT}}&lt;br /&gt;
* Westlicher [[Johanneskopf]], {{Höhe|2573|AT}}&lt;br /&gt;
* Omeshorn, {{Höhe|2557|AT}}&lt;br /&gt;
* [[Mohnenfluh]], {{Höhe|2542|AT}}&lt;br /&gt;
* [[Pöngertlekopf]] und [[Pfaffeneck]], beide {{Höhe|2539|AT}} (Doppelkuppe)&lt;br /&gt;
* [[Karhorn]], {{Höhe|2416|AT}}&lt;br /&gt;
* [[Formarin-Schafberg]], {{Höhe|2413|AT}} (westlich des [[Formarinsee]]s)&lt;br /&gt;
* [[Zitterklapfen]], {{Höhe|2403|AT}}&lt;br /&gt;
* [[Hochkünzelspitze]], {{Höhe|2397|AT}}&lt;br /&gt;
* [[Zuger Hochlicht]] {{Höhe|2371|AT}}&lt;br /&gt;
* Fensterlewand, {{Höhe|2329|AT}}&lt;br /&gt;
* [[Auenfelder Horn]], {{Höhe|2292|AT}}&lt;br /&gt;
* [[Roggelskopf]], {{Höhe|2284|AT}}&lt;br /&gt;
* [[Feuerstein (Lechquellengebirge)|Feuerstein]], {{Höhe|2271|AT}}&lt;br /&gt;
* [[Warther Horn]], {{Höhe|2256|AT}}&lt;br /&gt;
* [[Weißes Rössle (Berg)|Weißes Rössle]], {{Höhe|2214|AT}}&lt;br /&gt;
* [[Gamsfreiheit]], {{Höhe|2211|AT}}&lt;br /&gt;
* [[Breithorn (Lechquellengebirge, Großes Walsertal)|Breithorn]], {{Höhe|2081|AT}}, ostnordöstlich des Fraßen&lt;br /&gt;
* [[Breithorn (Lechquellengebirge)|Breithorn]], {{Höhe|2009|AT}}, südöstlich des Fraßen&lt;br /&gt;
* [[Hoher Fraßen]], {{Höhe|1979|AT}}&lt;br /&gt;
Siehe auch [[Liste der Gipfel des Lechquellengebirges]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pässe und Übergänge ==&lt;br /&gt;
Außer den genannten Pässen, die das Lechquellengebirge mit den Nachbargruppen verbinden, gibt es innerhalb des Lechquellengebirges keinen mit Pkw befahrbaren Übergang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Touristisch bedeutsame Übergänge sind unter anderem&lt;br /&gt;
* [[Rauhes Joch]] (1918 m, nahe der [[Freiburger Hütte]], {{Höhe|1931|AT}}, von Osten über Fahrweg erreichbar, Überquerung auch mit dem Mountainbike)&lt;br /&gt;
* Spullersee ({{Höhe|1827|AT}}, Übergang vom [[Lechtal]] ins [[Klostertal]])&lt;br /&gt;
* [[Stierlochjoch]] ({{Höhe|2011|AT}}, Zugang aus dem Lechtal zur [[Ravensburger Hütte]])&lt;br /&gt;
* [[Gamsbodenjoch]] oder Gamsboden (Standort der [[Göppinger Hütte]], {{Höhe|2245|AT}}, weite Karstlandschaft, Übergang vom Lechtal ins [[Großes Walsertal|Große Walsertal]])&lt;br /&gt;
* [[Auenfeldsattel]] (1710 m ü. A., Verbindung [[Bregenzerwald]] -[[Hochtannberggebiet]])&lt;br /&gt;
Siehe auch [[Liste der Pässe und Sättel in Vorarlberg]], Abschnitt Lechquellengebirge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Ähnlich wie die nördlichen und östlichen Nachbargebiete zeichnet sich das Lechquellengebirge durch eine große [[Geologie|geologische]] Vielfalt aus. Die vorherrschende Gesteinsart ist [[Kalkstein|Kalk]] ([[Oberrätkalk]]), mit großen Vorkommen an [[Karst|verkarsteten]] Flächen. Daneben kommen noch [[Hauptdolomit]] sowie [[Fleckenmergel]] und [[Mergel]] des [[Unterjura|Lias]] vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landschaft ==&lt;br /&gt;
Landschaftlich wird das Lechquellengebirge geprägt vom Gegensatz zwischen dem eher sanften, nach Nordosten geneigten und zur [[Donau]] entwässernden oberen [[Lechtal]] und den tiefen und zum Teil schroffen, zum Rhein hin entwässernden Tälern, wo das Wasser in zahlreichen Wasserfällen über Steilstufen herabstürzt. Die [[Wasserscheide]] verläuft hufeisenförmig um die Lechquellen herum, und das größere Gefälle zum [[Rhein]] hin führt dazu, dass (in geologisch relativ kurzen Zeiträumen) immer mehr Bäche vom Rhein [[Flussanzapfung|angezapft]] werden und damit die Wasserscheide laufend gegen die Lechquellen hin verschoben wird. Ein ähnliches Phänomen tritt südlich und westlich der [[Donauquelle]]n (durch die [[Wutach]]) ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hufeisenförmige Wasserscheide trägt zugleich die höchsten Gipfel, wobei die [[Gipfelflur]] von Südosten nach Nordwesten gegen den [[Bregenzer Wald]] abfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Klima]] der Region ist niederschlagsreich und kühl, die Berge sind außerordentlich [[Schnee|schneereich]] und oft noch bis weit in den Hochsommer hinein schneebedeckt. Deshalb gibt es hier zwei kleine Gletscher in ungewöhnlich niedriger Höhenlage: der Hochgletscher an der [[Braunarlspitze]] sowie der [[Gletscher]] an der Roten Wand in Höhen unter 2700 m NN. Des Weiteren existieren an der [[Unteren Wildgrubenspitze]] und der [[Flexenspitze]] Eisreste ehemaliger Gletscher, die zum großen Teil im Schutt begraben sind und daher nur äußerst langsam abschmelzen. Die Gegend ist im Winter ideal zum Skifahren – siehe [[Lech (Vorarlberg)#Wintersport|Wintersport in Lech]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bewuchs]] durch Bäume ist eher spärlich. Es dominieren [[Waldkiefer]]n, [[Bergkiefer#Pinus mugo subsp. mugo (Latsche, Legföhre, Krüppelkiefer)|Krüppelkiefern]] und die gegen [[Lawine]]n sehr resistenten [[Grün-Erle]]n. Die [[Waldgrenze]] liegt niedrig, etwa bei 1.700&amp;amp;nbsp;bis 1.800&amp;amp;nbsp;Meter. Vereinzelt wachsen die Bäume bis etwa 1.900&amp;amp;nbsp;Meter. Bemerkenswert ist die sehr vielseitige [[Blume]]npracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Täler wurden von &amp;#039;&amp;#039;[[Walser]]n&amp;#039;&amp;#039; besiedelt. Historisch dominiert die [[Almwirtschaft]], heute der [[Tourismus]], insbesondere der [[Skitour]]ismus in Lech und den kleineren Orten [[Zürs]], [[Stuben (Gemeinde Klösterle)|Stuben]] und [[Damüls]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutz ==&lt;br /&gt;
Das [[Biosphärenreservat]] [[Großes Walsertal]] umfasst auch Teile des Lechquellengebirges. Besonders interessant sind die [[Kernzone]]n, die nach den Vorgaben der UNESCO Bestandteil eines jeden Biosphärenreservats sein müssen. Im Lechquellengebirge befinden sich zwei größere Kernzonen, das [[Europaschutzgebiet Gadental|Gadental]] und das Gebiet [[Faludriga – Nova|Faludriga Nova]]. Die Gebirgswälder in diesen Kernzonen werden seit einigen Jahren nicht mehr forstwirtschaftlich genutzt. Dadurch bieten diese Kernzonen bereits heute das in den Nördlichen Kalkalpen selten gewordene Bild naturnaher Gebirgs(ur)wälder mit Bäumen der unterschiedlichsten Altersklassen sowie einem hohen Totholzanteil. In der Zukunft dürfte der Wert dieser Gebiete für den Naturschutz aber auch für den Tourismus weiter zunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lechquellengebirge gibt es die folgenden Naturschutzgebiete:&lt;br /&gt;
* Gadental, eingerichtet 1987, Fläche 1.336 ha&lt;br /&gt;
* [[Gipslöcher Oberlech]], eingerichtet 1988, 21 ha&lt;br /&gt;
* Bödener Magerwiesen, eingerichtet 1991, 16,5 ha&lt;br /&gt;
* Faludriga Nova, eingerichtet 2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pflanzenschutzgebiet:&lt;br /&gt;
* Körbersee, eingerichtet 1958, 451 ha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Natura-2000]]-Gebiete:&lt;br /&gt;
* [[Klostertaler Bergwälder]] &lt;br /&gt;
* [[Europaschutzgebiet Gadental|Gadental]], eingerichtet 1995, Fläche 1.543,8 ha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Die (mautpflichtige) Benutzung von Höhenstraßen erlaubt es, mit dem Kraftfahrzeug in das Innere des Gebirges bis auf eine Höhe von fast 2000&amp;amp;nbsp;Meter vorzudringen. Doch gibt es auch größere Gebiete mit ausgeprägter Abgeschiedenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erschließung ===&lt;br /&gt;
Das Lechquellengebirge ist wenig erschlossen, sieht man von einigen Skiliften und Bahnen unmittelbar bei Lech und Zürs ab. In die Täler führen schmale [[Mautstraße]]n, von Lech besteht im Sommer ein Pendelbusverkehr an die Lechquellen. Dagegen ist die Erschließung für [[Wandern|Wanderer]] ideal – durch ein System von [[Berghütte|Hütten]], die durch einen [[Lechquellenrunde|Höhenweg]] verbunden sind. Er folgt dem gesamten „Hufeisen“ der Gipfel, setzt aber – zumindest bis zum Beginn des [[Hochsommer]]s – einige alpine Erfahrung voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Südrand des Lechquellengebirges folgt die Westrampe der [[Arlbergbahn]]. Deren Strom wird mit Wasserkraft aus dem überstauten [[Spullersee]] gewonnen, der 700&amp;amp;nbsp;Meter hoch über dem Klostertal im südlichen Teil des Lechquellengebirges liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hütten des Alpenvereins ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Freiburger Hütte - Formarinsee 01.jpg|mini|Freiburger Hütte]]&lt;br /&gt;
Im Lechquellengebirge gibt es fünf [[Alpenvereinshütte]]n:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Biberacher Hütte]] {{Höhe|1846|AT}}&lt;br /&gt;
* [[Fraßenhütte]] {{Höhe|1725|AT}}&lt;br /&gt;
* [[Freiburger Hütte]] {{Höhe|1931|AT}}&lt;br /&gt;
* [[Göppinger Hütte]] {{Höhe|2245|AT}}&lt;br /&gt;
* [[Ravensburger Hütte]] {{Höhe|1948|AT}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Hütten sind, mit Ausnahme der Fraßenhütte, Bestandteil der [[Lechquellenrunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fern-/Weitwanderwege ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Beginn Lechweg 01.jpg|mini|Beginn des Lechwegs]]&lt;br /&gt;
[[Datei:04 Lechquellengebirge.jpg|mini|Blick von Südwesten, vom Amatschonjoch, auf das Lechquellengebirge. Links der Mitte dominant die Rote Wand.]]&lt;br /&gt;
Der [[Nordalpenweg]] (Österreichischer Weitwanderweg 01) durchquert das Lechquellengebirge wie folgt:&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Teilstrecke&amp;amp;nbsp;17&amp;#039;&amp;#039; verläuft von Zürs nach Damüls über das Madlochjoch, die Ravensburger Hütte, die Freiburger Hütte, die Göppinger Hütte und die Biberacher Hütte. Der letzte Abschnitt vom Faschinajoch nach Damüls befindet sich bereits im Bregenzerwaldgebirge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[Via Alpina]]&amp;#039;&amp;#039;, ein grenzüberschreitender Weitwanderweg mit fünf Teilwegen durch die ganzen Alpen, verläuft auch durch das Lechquellengebirge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Rote Weg der Via Alpina&amp;#039;&amp;#039; verläuft mit drei Etappen durch das Lechquellengebirge wie folgt:&lt;br /&gt;
* Etappe R52 von der Mindelheimer Hütte nach Schröcken, zum größeren Teil in den Allgäuer Alpen gelegen; zwischen dem Hochtannbergpass und Schröcken vorbei am [[Kalbelesee]] und [[Körbersee]] verläuft der Weg jedoch bereits durch das Lechquellengebirge&lt;br /&gt;
* Etappe R53 von Schröcken nach Buchboden über den [[Schadonapass]] (Biberacher Hütte)&lt;br /&gt;
* Etappe R54 von Buchboden nach St. Gerold (der zweite Teil dieser Etappe befindet sich bereits im Bregenzerwaldgebirge)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;[[Lechweg]]&amp;#039;&amp;#039; beginnt am [[Formarinsee]] und führt über 125 km zum [[Lechfall]] nach [[Füssen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Lechquellenrunde]] geht von der [[Biberacher Hütte]] zur [[Ravensburger Hütte]] (optional zur Stuttgarter Hütte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klettersteige ===&lt;br /&gt;
* Klettersteig am [[Karhorn]] (2416&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
* Panorama-Klettersteig&lt;br /&gt;
* Francesco Tarmann-Klettersteig ([[Ludesch]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Panorama ==&lt;br /&gt;
{{Panorama|360° Panorama Zitterklapfen.jpg|600|360° Gipfelpanorama vom Zitterklapfen (2.403 m)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783763310951}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=1}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4034957-3}}&lt;br /&gt;
* [https://www.alpen-panoramen.de/panorama.php?pid=29250= Alpen-Panorama vom Formarin-Seekopf 2084 m]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Nördliche Ostalpen nach AVE}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4034957-3|VIAF=241421331}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lechquellengebirge| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Vorarlberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Walgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lech]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in den Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochtannberggebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großes Walsertal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostertal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bregenzerwald]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Robinhood50</name></author>
	</entry>
</feed>