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	<title>Lech Piasecki - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T06:59:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lech_Piasecki&amp;diff=1011205&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2026-04-20T21:06:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Radsportler&lt;br /&gt;
| Name              = Lech Piasecki&lt;br /&gt;
| UCI-Id            = &lt;br /&gt;
| Bild              = Lech Piasecki.jpg&lt;br /&gt;
| Bildgröße         = &lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung  = Lech Piasecki&lt;br /&gt;
| VollständigerName = &lt;br /&gt;
| Spitzname         = &lt;br /&gt;
| Geburtsdatum      = [[13. November]] [[1961]]&lt;br /&gt;
| Geburtsort        = [[Posen]]&lt;br /&gt;
| Sterbedatum       = &lt;br /&gt;
| Sterbeort         = &lt;br /&gt;
| Nation            = {{POL}}&lt;br /&gt;
| Disziplin         = [[Straßenradsport|Straße]]&lt;br /&gt;
| Fahrertyp         = &lt;br /&gt;
| Körpergröße       = &lt;br /&gt;
| Renngewicht       = &lt;br /&gt;
| Karriereende      = 1991&lt;br /&gt;
| Rolle             = Fahrer&lt;br /&gt;
| Vereinsjahre      = 1976–1978&amp;lt;br /&amp;gt;1979–1985&lt;br /&gt;
| Vereinsteams      = Orlęta Myślibórz&amp;lt;ref name=&amp;quot;pia&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://lechpiasecki.pl/historia/ |titel=Historia Lecha Piaseckiego |werk=lechpiasecki.pl |sprache=pl |abruf=2022-09-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Orlęta Gorzów&amp;lt;ref name=&amp;quot;pia&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Profijahre        = 1986–1988&amp;lt;br /&amp;gt;1989&amp;lt;br /&amp;gt;1990&amp;lt;br /&amp;gt;1991&lt;br /&gt;
| Profiteams        = [[Del Tongo]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Malvor-Sidi]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Panaria-Vinavil|Diana-Colnago]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Panaria-Vinavil|Colnago-Lampre]]&lt;br /&gt;
| Leiterjahre       = &lt;br /&gt;
| Leiterteams       = &lt;br /&gt;
| Managerjahre      = &lt;br /&gt;
| Managerteams      = &lt;br /&gt;
| Trainerjahre      = &lt;br /&gt;
| Trainerteams      = &lt;br /&gt;
| WichtigsteErfolge = * [[Datei:Jersey rainbow.svg|20px]] [[UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 1985#Amateure|Weltmeister – Straßenrennen (Amateure)]]&lt;br /&gt;
* [[Datei:Jersey rainbow.svg|20px]] [[UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 1988#Männer (Profis)|Weltmeister]] – 5000 m [[Einerverfolgung]]&lt;br /&gt;
* fünf Etappen [[Giro d’Italia]] 1 × [[Giro d’Italia 1986|&amp;#039;86]] 2 × [[Giro d’Italia 1988|&amp;#039;88]] 3 × [[Giro d’Italia 1989|&amp;#039;89]]&lt;br /&gt;
| Dopingjahre       = &lt;br /&gt;
| Dopingvorfälle    = &lt;br /&gt;
| LetztesUpdate     = 5. September 2022&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lech Piasecki&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. November]] [[1961]] in [[Poznań]]) ist ein ehemaliger [[Polen|polnischer]] [[Radrennfahrer]]. Er gewann 1985 die [[Internationale Friedensfahrt 1985|Internationale Friedensfahrt]] und die [[UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 1985#Amateure|Weltmeisterschaften im Straßenrennen der Amateure]] und wurde 1988 [[UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 1988#Männer (Profis)|Weltmeister]] in der 5000-m-[[Einerverfolgung]] der Profis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sportliche Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Piasecki begann seine Radsportkarriere 1976 in einem kleinen Klub Orlęta im polnischen [[Myślibórz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;pia&amp;quot; /&amp;gt; Dort befand sich eine Filiale des Radsportvereins &amp;#039;&amp;#039;Orlęta Gorzów Wielkopolski&amp;#039;&amp;#039;, in dessen Trikot auch unter anderem [[Zenon Jaskuła]] fuhr. Nach nur zwei Jahren bekam Piasecki die Möglichkeit, nach [[Gorzów Wielkopolski]] umzusiedeln und sich im Klub Orlęta weiterzubilden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pia&amp;quot; /&amp;gt; Gefordert wurde er von Trainer &amp;#039;&amp;#039;Mieczysław Szurko&amp;#039;&amp;#039;, einem ehemaligen polnischen Bergfahrmeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gorzów Wielkopolski machte Piasecki auf sich durch schnell erzielte Erfolge aufmerksam. 1979 gewann er die Jugend-Spartakiade im Zeitfahren – einen für die Ostblockstaaten typischen Sportwettbewerb für Jugendliche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pia&amp;quot; /&amp;gt; Kurz danach wurde er Dritter bei den polnischen Bergfahrmeisterschaften. Schon 1980 war der Name Piasecki in aller Munde. Er entschied für sich die Junior-Meisterschaften und wurde erneut Dritter bei den Bergfahrmeisterschaften. Nachdem Piasecki eine Etappe bei der [[Polen-Rundfahrt]] gewonnen hatte, berief &amp;#039;&amp;#039;Zbigniew Rusin&amp;#039;&amp;#039;, der polnische Nationaltrainer, ihn ins polnische Nationalteam, welches sich auf die [[Straßenradsport-Weltmeisterschaften 1980|Straßenradsport-Weltmeisterschaften]] in [[Prag]] vorbereitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 konnte Piasecki seinen ersten großen Sieg auf der internationalen Ebene verbuchen. Er gewann eine Etappe der [[Niedersachsen-Rundfahrt]], bei der er auch als bester [[Bergwertung|Bergfahrer]] gekürt wurde. In demselben Jahr gewann er noch eine Etappe beim [[Milk Race]] und fuhr seinen Rivalen bei den nationalen Meisterschaften davon. Piasecki heimste Doppelgold im &amp;#039;&amp;#039;Bergfahren&amp;#039;&amp;#039; und im [[Straßenradsport|Straßenrennen]] ein. Dazu landete er bei den [[UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 1982|UCI-Straßen-Weltmeisterschaften]] der Amateure in [[Goodwood Circuit|Goodwood]] im [[Mannschaftszeitfahren]] auf dem vierten Rang. 1983 gewann er zwei Etappen bei der [[Polen-Rundfahrt]]. Bei den polnischen Radmeisterschaften 1984 gewann Piasecki die Goldmedaille im [[Einzelzeitfahren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 wurde er der erste [[Polen|polnische]] Gesamtsieger der [[Internationale Friedensfahrt]] nach 10 Jahren. Zudem gewann er die Nachwuchswertung und insgesamt vier Etappen (einschließlich des Prologs). Sein Erfolg erinnerte an die Siegeszüge von [[Jan Veselý (Radsportler)|Jan Veselý]] (1949) und [[Aavo Pikkuus]] (1977). Piasecki fuhr nämlich vom ersten bis zum letzten Tag des Rennens im Trikot des Gesamtführenden. Sein großer Coup fand ein breites Echo nicht nur in der Presse in den sozialistischen Ländern, sondern auch im Westen. Piasecki wurde zu der [[Österreich-Rundfahrt]] eingeladen, wo er als aktivster Rennfahrer ausgezeichnet wurde. Bei der [[Rheinland-Pfalz-Rundfahrt]] wurde er bester Kletterer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diesen Erfolgen setzte allerdings der Titel des Amateur-Weltmeisters im Straßenrennen die Krone auf. Am 31. August 1985 im italienischen [[Giavera del Montello]] gewann er bei den [[UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 1985#Amateure|Weltmeisterschaften]] das [[Regenbogentrikot]] bei den Amateuren. Dazu kamen noch die Goldmedaillen bei den polnischen Radmeisterschaften im Zeit- und [[Mannschaftszeitfahren#Paarzeitfahren|Paarfahren]] (gemeinsam mit seinem Klubkameraden [[Zenon Jaskuła]]). Am Jahresende wählte die polnische Sportzeitung „[[Przegląd Sportowy]]“ Piasecki zum „[[Sportler des Jahres (Polen)|Sportler des Jahres]]“ aus. Auf der offiziellen Gala, auf der Piasecki die Auszeichnung entgegennahm, hatte er schon seinen ersten Profivertrag beim Team [[Del Tongo]] in der Tasche. Piasecki und Czesław Lang waren die ersten beiden Radrennfahrer aus dem Osten Europas, denen ein Sprung ins Profilager gelang.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Der schlaue Pole Lech Piasecki |Hrsg=[[Frankfurter Rundschau]] |Ort=Frankfurt am Main |Datum=1987-07-01 |Seiten=8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986 gewann er für sein neues Team das Zeitfahren beim [[Giro d’Italia 1986|Giro d’Italia]]. Auf der 1. und 2. Etappe der [[Tour de France 1987|Tour de France]] trug er, als erster [[Osteuropa|osteuropäischer]] Fahrer das [[Gelbes Trikot|Gelbe Trikot]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Guido Scholl |url=https://www.radsport-news.com/sport/sportnews_104310.htm |titel=Piaseckis Tour-Coup im Schatten der Mauer |werk=radsport-news.com |sprache=de |abruf=2022-09-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim [[Giro d’Italia 1988]] trug er sowohl im Einzel-, als auch im Mannschaftszeitfahren den Sieg davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die [[Radbahn|Bahn]] kehrte er, nachdem er als Jugendlicher oft auf der Bahn trainiert hatte, zu den [[UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 1988|Weltmeisterschaften 1988]] in [[Gent]] zurück, wo er in der Profi-Kategorie den Titel in der [[Einerverfolgung]] gewann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1990 wechselte er zusammen mit Jaskuła zum neu gegründeten polnisch-italienischen Team [[Lampre (1992–2004)|Diana-Colnago]]. Im April 1991 beendete Piasecki seine Laufbahn im Alter von nur 30 Jahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pia&amp;quot; /&amp;gt; Als Grund nannte er mentale Erschöpfung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jakub Zimoch |url=https://rowery.org/2021/05/18/lech-piasecki-jestem-dumny-ze-ukonczylem-tamten-etap/ |titel=Lech Piasecki: &amp;quot;Jestem dumny, że ukończyłem tamten etap&amp;quot; |werk=radsport-news.com |datum=2021-05-18 |sprache=pl |abruf=2022-09-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufliches ==&lt;br /&gt;
Nach seinem Karriere-Aus arbeitete Piasecki als Vertreter des Fahrradherstellers [[Colnago]] für Polen. Als Mitarbeiter des [[LangTeam]], des Unternehmens von seinem Freund [[Czesław Lang]], ist er unter anderem als sportlicher Leiter für die [[Tour de Pologne]] zuständig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Biuro Organizacni Imprez Sportowych |Titel=69. Tour de Pologne |Ort=Warschau |Datum=1969 |Seiten=20 |Sprache=pl}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Palmares ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1986&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* eine Etappe [[Giro d’Italia 1986|Giro d’Italia]]&lt;br /&gt;
* eine Etappe [[Tour de l’Aude]]&lt;br /&gt;
* [[Trofeo Baracchi]] mit [[Giuseppe Saronni]]&lt;br /&gt;
* [[Giro di Romagna]]&lt;br /&gt;
* [[Firenze–Pistoia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1987&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* eine Etappe [[Tirreno–Adriatico]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1988&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* eine Etappe [[Giro d’Italia 1988|Giro d’Italia]]&lt;br /&gt;
* Trofeo Baracchi mit [[Czesław Lang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1989&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* drei Etappen [[Giro d’Italia 1989|Giro d’Italia]]&lt;br /&gt;
* eine Etappe [[Tirreno–Adriatico]]&lt;br /&gt;
* [[Giro del Friuli]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Firenze–Pistoia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Pascal Sergent, Guy Crasset, Hervé Dauchy: &amp;#039;&amp;#039;Mondial Encyclopedie Cyclisme. Band 3 P-Z&amp;#039;&amp;#039; herausgegeben 2000 von der [[Union Cycliste Internationale|UCI]] ISBN 90-74128-74-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Rozmawiał Olgierd Kwiatkowski: [http://www.sport.pl/GW/1,75697,4323776.html &amp;#039;&amp;#039;Lech, który przewrócił mur&amp;#039;&amp;#039;] (polnisch)&lt;br /&gt;
* {{radsportseiten|3837}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Weltmeister in der Einer-Verfolgung&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Weltmeister im Straßenrennen (Amateure)&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gewinner der Friedensfahrt&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Polnische Meister im Straßenrennen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Piasecki, Lech}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radsportler (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltmeister (Radsport)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportler des Jahres (Polen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Piasecki, Lech&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnischer Radrennfahrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. November 1961&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Posen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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