<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lecco</id>
	<title>Lecco - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Lecco"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lecco&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T05:10:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lecco&amp;diff=261363&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bernhard Diener: /* Persönlichkeiten */ + Roberto Maggioni</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lecco&amp;diff=261363&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-16T19:42:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; + Roberto Maggioni&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Italien&lt;br /&gt;
|regione              = Lombardei&lt;br /&gt;
|provincia            = Lecco&lt;br /&gt;
|linkStemma           = Lecco-Stemma.svg&lt;br /&gt;
|siglaRegione         = LOM&lt;br /&gt;
|siglaProvincia       = LC&lt;br /&gt;
|LokaleBezeichnung    = Lecco&lt;br /&gt;
|LokalerDialekt       = Lombardische Sprache&lt;br /&gt;
|latitudineGradi      = 45&lt;br /&gt;
|latitudineMinuti     = 51&lt;br /&gt;
|latitudineSecondi    = 0&lt;br /&gt;
|longitudineGradi     = 9&lt;br /&gt;
|longitudineMinuti    = 24&lt;br /&gt;
|longitudineSecondi   = 0&lt;br /&gt;
|altitudine           = 214&lt;br /&gt;
|superficie           = 45&lt;br /&gt;
|Sottodivisioni       = Acquate, Belledo, Bonacina, Castello, Chiuso, Germanedo, Laorca, Maggianico, Malavedo, Olate, Pescarenico, Rancio, San Giovanni, Santo Stefano&lt;br /&gt;
|Divisioni confinanti = [[Abbadia Lariana]], [[Ballabio (Lombardei)|Ballabio]], [[Brumano]] (BG), [[Erve (Lombardei)|Erve]], [[Galbiate]], [[Garlate]], [[Malgrate]], [[Mandello del Lario]], [[Morterone]], [[Pescate]], [[Valmadrera]], [[Vercurago]]&lt;br /&gt;
|cap                  = 23900&lt;br /&gt;
|prefisso             = 0341&lt;br /&gt;
|istat                = 097042&lt;br /&gt;
|fiscale              = E507&lt;br /&gt;
|nomeAbitanti         = Lecchesi&lt;br /&gt;
|patrono              = [[Nikolaus von Myra|San Nicola]] (6. Dezember)&lt;br /&gt;
|sito                 = [https://www.comune.lecco.it Gemeinde Lecco]&lt;br /&gt;
| panorama = Map of comune of Lecco (province of Lecco, region Lombardy, Italy).svg&lt;br /&gt;
| didascalia = Lage der Gemeinde Lecco in der Provinz Lecco&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lecco&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Lombardische Sprache|lombardisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Lècch&amp;#039;&amp;#039; [ˈlɛkː]; [[Deutsche Sprache|dt.]] veraltet: &amp;#039;&amp;#039;Leck&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Italienische Gemeinden|italienische Gemeinde]] am Ufer des [[Comer See]]s und Hauptstadt der gleichnamigen [[Provinz Lecco]] in der Region [[Lombardei]] mit {{EWZ|IT|097042}} (Stand {{EWD|IT|097042}}) Einwohnern.&lt;br /&gt;
[[Datei:Malgrate, LC - Lecco, LC v W.jpg|mini|275px|Lecco von Westen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Basilica di San Nicolò, Lecco, Lombardy, Italy - panoramio.jpg|mini|Basilika San Nicolò]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lecco Grigna.jpg|mini|Ortskern von Lecco mit der Basilika San Nicolò, im Hintergrund die Südwand der Corna di Medale]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lecco - rione Castello - chiesa dei Santi Gervasio e Protasio.jpg|mini|Kirche Santi Gervasio e Protasio]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Hauptstadt der Provinz Lecco liegt am Ausfluss des südöstlichen Arms des [[Comer See]]s, des Lago di Lecco, 55&amp;amp;nbsp;km nordöstlich von Mailand und 30&amp;amp;nbsp;km östlich von Como. Der [[Adda (Fluss)|Adda]] verlässt den See bei Lecco nach Süden und fließt dann durch den Lago di Garlate und den Lago di Olginate. Die Steilufer des Comer Sees haben der Stadt nur Entwicklungsraum nach Süden erlaubt. Geologisch liegt Lecco im Kalk der lombardischen Voralpen, der eiszeitliche Gletscher, der aus dem [[Veltlin]] kam, hat jedoch auf einer Höhe von über 800&amp;amp;nbsp;m.&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;M. [[Granit]]-[[Findling]]e von zum Teil gewaltiger Größe hinterlassen, aus deren Lage man auf die einstige Mächtigkeit der Eisbedeckung schließen kann. Die Blöcke stehen heute unter Naturschutz, früher wurden sie abgebaut und für den bäuerlichen Hausbau verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbargemeinden sind: [[Abbadia Lariana]], [[Ballabio (Lombardei)|Ballabio]], [[Brumano]] (BG), [[Erve (Lombardei)|Erve]], [[Galbiate]], [[Garlate]], [[Malgrate]], [[Mandello del Lario]], [[Morterone]], [[Pescate]], [[Valmadrera]] und [[Vercurago]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Lecco ist von Mailand mit Autobussen und der Bahn erreichbar und hat zwei Bahnhöfe. Die Bahnlinie führt weiter nach Norden, das Ostufer des Comer Sees entlang, nach Colico und ins [[Veltlin]] sowie nach [[Chiavenna]]. Den innerstädtischen Verkehr besorgen Busse. Eine Seilbahn führt auf die Piani d’Erna unmittelbar über der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte und Römerzeit ===&lt;br /&gt;
Die älteste bislang gefundene Siedlung am Lago di Garlate, bei Vercurago, geht auf die frühe [[Eisenzeit]] zurück, die ersten Schichten gehören dem 10.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert (BC) an. Diese keltischen Siedlungen der Golasecca-Kelten wurden in der Folge von den Latene-Kelten der [[Latènezeit]] überrollt, die von Norden über die Alpen kamen und 387 bis Rom vorstießen. Aus dem Latène stammen auch Reste von Eisenschmelzen aus der Zeit zwischen dem 2.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert vor Christus und dem 1.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert nach Christus auf den Piani d’Erna oberhalb von Lecco. Es handelt sich um die älteste Metallerzeugung in den Alpen, und die eisenverarbeitende Industrie in Lecco hat kontinuierlich bis heute überlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit der römischen Expansion nach Norden war die Gegend Teil des [[Limes (Grenzwall)|Limes]] mit Befestigungen zum Schutz von [[Mediolanum (Gallia cisalpina)|Mediolanum]], das die Römer 222 vor Christus erobert hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Lecco war Ausgangspunkt wichtiger Handelswege über die Alpen und daher sowohl wirtschaftlich wie militärisch von großer Bedeutung. Unter den [[Karolinger]]n wurde die Gegend von Lecco mit dem „Castrum Leuci“ eine Grafschaft unter den Attoniden, den Nachkommen Attos, die sich über mehrere Generationen an der Macht halten konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;E.Hlawitschka: &amp;#039;&amp;#039;Franken, Alemannen, Bayern und Burgunder in Oberitalien (774-926)&amp;#039;&amp;#039;, Freiburg i.Breisgau, 1960. S. 138 ff., 249, 284.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;lombardiabeniculturali&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lombardiabeniculturali.it/istituzioni/storia/?unita=01.02#01.02.01 |titel=La Lombardia medioevale |werk=lombardiabeniculturali.it |abruf=2018-05-20 |sprache=it}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
960 wurden sie von [[Otto I. (HRR)|Otto I.]] entmachtet und Lecco den Erzbischöfen von Mailand unterstellt. Es gab dann immer wieder Versuche, mehr Selbständigkeit gegenüber Mailand zu erringen, in diese Zeit bis zum 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert fällt auch der soziale Aufstieg der Cives, nichtadeliger, aber potenter Bürgerfamilien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lombardiabeniculturali&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Auseinandersetzungen mit dem Kaisertum ([[Schlacht von Legnano]] 1176) standen die Lecchesen auf der Seite  [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich I.]] gegen den [[Lombardenbund]], weil sie hofften, mehr Unabhängigkeit von Mailand zu erringen. Die Städte des Bundes errangen zwar mehr Eigenständigkeit, erkannten aber die Oberhoheit Friedrich Barbarossas an.&lt;br /&gt;
1385 übernahm [[Gian Galeazzo Visconti]], nachdem er seinen Onkel vergiftet hatte, die alleinige Herrschaft über das Gebiet. Im Lauf der Mailänder Machtkämpfe wurde Lecco mehrmals verwüstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Das [[Herzogtum Mailand]] ging mit dem Tod des letzten [[Visconti]] 1447 auf das Geschlecht der [[Sforza]] über, die bis 1535 als Herzöge über Mailand herrschten. 1515 kam die Lombardei kurzfristig zu Frankreich, 1515 konnte [[Franz I. (Frankreich)|Franz&amp;amp;nbsp;I.]] sie in der [[Schlacht von Marignano]] zurückgewinnen. Mit dem Aussterben der Sforza fiel Lecco unter die Herrschaft der Spanier. Diese dauerte bis 1714, bis nämlich die Lombardei an die Habsburger fiel. [[Maria Theresia]] machte aus Lecco ein lokales Zentrum der umliegenden Diözesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1797 war Lecco Teil der kurzlebigen [[Cisalpinische Republik|Repubblica Cisalpina]], 1800 eroberte [[Napoleon Bonaparte|Napoleon]] Lecco, und 1804 wandelte sich die  [[Cisalpinische Republik]] zum [[Königreich Italien (1805–1814)|Königreich Italien]] unter Napoleon. 1814, nach dessen definitiver Niederlage, eroberten die habsburgischen Truppen die Lombardei zurück. Unter österreichischer Herrschaft erlebte Lecco einen bedeutenden Aufschwung. Eine effiziente Verwaltung wurde eingeführt, der [[Josephinisches Lagebuch#Theresianischer Kataster|Theresianische Kataster]] wurde ausgebaut, Eisen- und Seidenindustrie machten Lecco zu einem wichtigen Wirtschaftszentrum. 1848 folgte Lecco dem Mailänder Revolutionsbeispiel der „Cinque Giornate“, erhielt den Status einer Stadt, den sie bald wieder verlor und erst 1859 wieder erhielt, als das [[Königreich Sardinien]] die Lombardei eroberte. Lecco hatte seine zentralen Verwaltungsfunktionen unter Napoleon verloren und blieb bis 1992 Teil der [[Provinz Como]], als die [[Provinz Lecco]] neugeschaffen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
An der Mitte des 17. Jahrhunderts erreichte die Bevölkerung von Lecco mit Pescarenico zusammen mit der der umliegenden Kleinstädte (die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in dieselbe Verwaltungseinheit eingegliedert wurden) etwa 3.000 Einwohner, während die Einwohner innerhalb der Festungsmauern, d.&amp;amp;nbsp;h. die des eigentlichen Dorfes Lecco, einige Hundert betrugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1.412 Einwohner im Jahr 1771&lt;br /&gt;
* 1.543 Einwohner im Jahr 1803&lt;br /&gt;
* 6.439 Einwohner im Jahr 1809 nach der Eingliederung von Acquate, Belledo, Castello, Chiuso, Germanedo, Olate, San Giovanni alla Castagna und Rancio, zu denen 1812 Pescate hinzukam&lt;br /&gt;
* 11.043 Einwohner im Jahr 1839&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;16&amp;quot;| Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFEC9B&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1861|| 1871|| 1881|| 1901|| 1911|| 1921|| 1931|| 1951|| 1961|| 1971|| 1981|| 1991|| 2001|| 2011|| 2022&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 16.224|| 18.083|| 19.964|| 25.191|| 30.020|| 31.044|| 33.557|| 42.450|| 48.230|| 53.230|| 51.377|| 45.872|| 45.501|| 46.705|| 47.060&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!- colspan=&amp;quot;16&amp;quot; | &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Quelle: [[Istituto Nazionale di Statistica|ISTAT]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Leccos Wirtschaftskraft ist eng mit seiner Geschichte verknüpft. Die Eisenverarbeitung seit der Römerzeit war die Basis der heutigen metallverarbeitenden Industrie und des Maschinenbaus, wo zum Teil hochspezialisierte Betriebe arbeiten. Die Entwicklung der Seidenraupenzucht im 19.&amp;amp;nbsp;Jh. hat ihre Spuren in der heutigen, im Niedergang begriffenen, Textilindustrie hinterlassen. Außerdem war Lecco als wichtiger Ausgangspunkt der Handelsrouten über die Alpen schon früh eine Handelsstadt. Die für die frühe Industrialisierung essentielle Wasserkraft der steilen Flusstäler, an der sich Eisenschmieden, Mühlen und andere Werkstätten ansiedelten, spielt heute keine Rolle mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Industriebetriebe sind heute:&lt;br /&gt;
* Icam (Industria Cioccolato e Affini Morbegno)&lt;br /&gt;
* Die Leuchtmittelfabrik Leuci&lt;br /&gt;
* [[Fiocchi Munizioni]], Produktion von Munition (insbesondere Kleinkaliber)&lt;br /&gt;
* Riello, Produktion von Heizkesseln und Thermen&lt;br /&gt;
* Riccardo Cassin ist im Ausland unter Bergsteigern wohl der bekannteste Industrielle Leccos. Er gründete 1947 seine Produktion von zunächst nur metallener Ausrüstung (Hämmer, Pickel, Haken, Eisschrauben, Steigeisen), 1997 hat die Ausrüsterfirma CAMP das Label Cassin übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einstmals berühmte SAE (Società anonima elettrificazione), die Starkstromleitungen baute, unter anderem mit zwei 255&amp;amp;nbsp;m hohen Masten die Überquerung der Straße von Messina mit einer 220-kV-Leitung, hat 1992 ihre Tore geschlossen. Auch der renommierte Lokomotivenbau Badoni hat nur bis 1993 überlebt. Heute (Stand 2018) verzeichnet die Handels- und Industriekammer 1300 Betriebe mit ca. 9000 Beschäftigten. Eine größere Zahl ist im Dienstleistungssektor tätig, eingeschlossen der Einzelhandel.&lt;br /&gt;
Für den italienischen Export spielt Lecco mit seiner Maschinenbauproduktion, chemischen Produkten und der Nahrungsmittelindustrie eine bedeutende Rolle, der Sektor ist in starkem Wachstum begriffen. Die inzwischen zweit wichtigste Rolle für die Wirtschaft der Stadt spielt heute der Tourismus, für den kräftig geworben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
[[File:Map of Lecco 2008 Touring Club Italiano TCI Lecco GRr2012.tif|thumb|Karte des historischen Zentrums von Lecco]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadt selbst befindet sich das [[Alessandro Manzoni|Manzoni-Museum]] (Museo Manzoniano); in der sehenswerten Altstadt liegt die Basilika San Nicolò, die einen der höchsten Kirchtürme Italiens (96&amp;amp;nbsp;m) besitzt; er ist über 380 Stufen besteigbar. Lecco ist Basis für die Schifffahrt auf dem [[Comer See#Geografie|Lago di Lecco]], insbesondere für die Schiffe nach [[Bellagio]] an der Landspitze zwischen den Seearmen Lago di Como und Lago di Lecco. Die Stadt hat einen [[Yachthafen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lecco mit den umliegenden Bergen ist ein historisches Zentrum des italienischen [[Alpinismus]] und hat noch heute eine lebendige Kletterszene. Unmittelbar über der Stadt ragt die Wand der Corna di Medale auf, wo sich berühmte Bergsteiger wie [[Riccardo Cassin]] mit Erstbegehungen die ersten Sporen verdient haben. An den Grigne, auf den Monte Resegone, die Piani d’Erna und andere Berge der Umgebung findet sich eine große Zahl von leichten bis anspruchsvollen Klettersteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leichtere Wanderungen führen auf die umliegenden Berge, insbesondere der kunsthistorisch interessante Anstieg zum ehemaligen Kloster [[San Pietro al Monte]] in [[Civate]], die ebenfalls kunsthistorisch und geschichtlich interessante Wanderung auf den Monte Barro (Reste von Wehrtürmen der [[Goten]]), der als [[Inselberg]] zwischen dem [[See]] und der Hügellandschaft der [[Brianza]] eine außerordentliche Aussicht bietet, die Bergwanderung auf den Monte Resegone (1875&amp;amp;nbsp;m), die man mit der Seilbahn auf die Piani d’Erna erheblich verkürzen kann, auf den Monte Due Mani (1656&amp;amp;nbsp;m), und zum Teil sehr lange Wanderungen auf die Grigne: Grigna meridionale oder Grignetta, und Grigna settentrionale oder Grignone, (2410&amp;amp;nbsp;m), den Monte Moregallo (1276&amp;amp;nbsp;m); Ausflüge im [[Valsassina]], wo sich auch ein kleines Schigebiet befindet, und andere mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Der [[Giro d’Italia]], das größte und wichtigste italienische [[Etappenrennen]] gastierte insgesamt sieben Mal in Lecco, wobei in den Jahren [[Giro d’Italia 1956|1956]], [[Giro d’Italia 1960|1960]] und [[Giro d’Italia 1984|1984]] Etappenankünfte stattfanden. Die [[Tour de Suisse]] startete im Jahr 1954 ein [[Zeitfahren]] in Lecco, ehe es über 98 Kilometer nach [[Lugano]] ging. In den Jahren 2011 bis 2013 ging die [[Lombardei-Rundfahrt]], die zu den [[Monumente des Radsports|Monumenten des Radsport]] zählt, in Lecco zu Ende.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.procyclingstats.com/location/lecco |titel=Cycling statistics for Lecco (Italy) |abruf=2022-10-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fußball ist die Stadt durch [[Calcio Lecco]] vertreten, der von [[Serie A 1960/61|1960]] bis [[Serie A 1961/62|1962]] und nochmals in der [[Serie A 1966/67|Saison 1966/67]] in der erstklassigen [[Serie A]] spielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerstädte ==&lt;br /&gt;
* {{FRA|Ziel=Mâcon}}, [[Frankreich]], seit 1973&lt;br /&gt;
* {{BEL|Ziel=Overijse}}, [[Belgien]], seit 1981&lt;br /&gt;
* {{ESP|Ziel=Igualada}}, [[Spanien]], seit 1990&lt;br /&gt;
* {{HUN|Ziel=Szombathely}}, [[Ungarn]], seit 1995&lt;br /&gt;
* {{RUS|Ziel=Mytischtschi}}, [[Russland]], seit 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Der Ort ist einer der Schauplätze des Romans &amp;#039;&amp;#039;[[I Promessi Sposi]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Alessandro Manzoni]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lecco war [[Alpenstadt des Jahres]] 2013.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.alpenstaedte.org/town/lecco/ |titel=Lecco, Alpenstadt des Jahres |werk=alpenstaedte.org |abruf=2024-05-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Leonardo da Vinci]] war als Ingenieur am Bau eines Kanals in Lecco tätig. Die Landschaft soll im Hintergrund des [[Mona Lisa|Mona-Lisa-Gemäldes]] zu sehen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sebastian Kirschner, Stefan Geier |url=https://media.neuland.br.de/file/2093682/c/website/monalisa-raetsel-geloest-wo-sitzt-sie-eigentlich-neue-erfindung-wie-schmeckt-der-ultraschall-kaffee.mp3 |titel=Monalisa-Rätsel gelöst: wo sitzt sie eigentlich? |werk=[[Bayern 2|Bayern-2]]-Sendung „[[IQ – Wissenschaft und Forschung|IQ]] – Wissenschaft schnell erzählt“ |datum=2024-05-15 |format=mp3-Audio; 6,5 MB; 6:37 Minuten |abruf=2024-05-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenbürger ==&lt;br /&gt;
* [[Gawriil Abramowitsch Ilisarow]] (1921–1992), sowjetischer Orthopäde&lt;br /&gt;
* 1989: [[Alfonsas Svarinskas]] (1925–2014), litauischer Priester, Dissident und Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
Chronologisch sortiert nach Geburtsjahr.&lt;br /&gt;
* [[Giovanni Antonio Codolo]] (* um 1470 in Lecco; † kurz vor 1547 ebenda), Kunstmaler&amp;lt;ref&amp;gt;{{ThiemeBecker |Lemma=Codoli, Giovanni Antonio |Band=7 |Seite=158}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Gian Giacomo Medici]] genannt &amp;#039;&amp;#039;Medeghino&amp;#039;&amp;#039; (1498–1555), Adel, Militär, [[Condottiere]], [[Herzog]] von [[Melegnano|Marignano]] sowie [[Markgraf|Marquis]] von [[Musso (Lombardei)|Musso]] und Lecco.&lt;br /&gt;
* [[Antonio Ghislanzoni]] (1824–1893), Schriftsteller und Librettist&lt;br /&gt;
* [[Antonio Stoppani]] (1824–1891), Geowissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Bruno Galli-Valerio]] (1867–1943), Direktor des Labors für Bakteriologie, experimentelle Pathologie und Hygiene an der [[Universität Lausanne]]&lt;br /&gt;
* [[Giacomo Montanelli]] (1877–1944), römisch-katholischer Erzbischof&lt;br /&gt;
* [[Ezio Vigorelli]] (1892–1964), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Nino Castelli]] (1898–1925), Skispringer und Ruderer&lt;br /&gt;
* [[Giovanni Battista Cesana]] (1899–1991), Ordensgeistlicher, Bischof von Gulu&lt;br /&gt;
* [[Mario Cereghini]] (1903–1966), Architekt, Maler und Kupferstecher&lt;br /&gt;
* [[Riccardo Cassin]] (1909–2009), Bergsteiger und Industrieller&lt;br /&gt;
* [[Lucia Ripamonti]] (1909–1954), seliggesprochene Ordensfrau&lt;br /&gt;
* [[Ennio Morlotti]] (1910–1992), Maler&lt;br /&gt;
* [[Giancarlo Badessi]] (1928–2011), Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Carlo Mauri]] (1930–1982), Bergsteiger, Abenteurer und Dokumentarfilmer&lt;br /&gt;
* [[Nino Castelnuovo]] (1936–2021), Schauspieler&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * [[Pierfranco Mastalli]] (* 1939 ? in [[Peglio]]), Stadtrat in Lecco, Provinzrat, President von Legambiente von Lecco und Autor --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Gilberto Elsa]] (1938–1985), Schwimmer&lt;br /&gt;
* [[Fabio Buzzi]] (1943–2019), Motorboot-Konstrukteur sowie Motorbootrennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Alfredo Chiàppori]] (1943–2022), Comiczeichner und Illustrator&lt;br /&gt;
* [[Roberto Castelli (Politiker)|Roberto Castelli]] (* 1946), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Roberto Formigoni]] (* 1947), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Walter Maria de Silva]] (* 1951), Autodesigner&lt;br /&gt;
* [[Corrado Colombo (Regisseur)|Corrado Colombo]] (* 1956), Filmschaffender&lt;br /&gt;
* [[Ezio Gianola]] (* 1960), Motorradrennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Luca Fusi]] (* 1963), Fußballspieler und -trainer&lt;br /&gt;
* [[Daniela Mapelli]] (* 1965), Psychologin und Rektorin der Universität Padua&lt;br /&gt;
* [[Paola Pozzoni]] (* 1965), Skilangläuferin&lt;br /&gt;
* [[Laura Bruschini]] (* 1966), Beachvolleyballspielerin&lt;br /&gt;
* [[Samuele Sangalli]] (* 1967), römisch-katholischer Geistlicher und Kurienbeamter&lt;br /&gt;
* [[Roberto Maggioni]] (* 1968), Radrennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Antonio Rossi (Kanute)|Antonio Rossi]] (* 1968), Kanute&lt;br /&gt;
* [[Eluana Englaro]] (1970–2009), Koma-Patientin&lt;br /&gt;
* [[Gian Matteo Fagnini]] (* 1970), Radrennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Gualtiero Isacchi]] (* 1970), römisch-katholischer Erzbischof von Monreale&lt;br /&gt;
* [[Anselmo Robbiati]] (* 1970), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Massimo Codol]] (* 1973), Radrennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Lea Karen Gramsdorff]] (* 1974), italienisch-deutsche Schauspielerin&lt;br /&gt;
* [[Franco Sancassani]] (* 1974), Ruderer&lt;br /&gt;
* [[Maria Luisa Riva]] (* 1978), Skibergsteigerin&lt;br /&gt;
* [[Gabriele Bosisio]] (* 1980), Radrennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Silvia Valsecchi]] (* 1982), Radsportlerin&lt;br /&gt;
* [[Elisabetta Sancassani]] (* 1983), Ruderin&lt;br /&gt;
* [[Elisabetta Tona]] (* 1984), Fußballspielerin&lt;br /&gt;
* [[Marco Bonanomi]] (* 1985), Rennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Daniele Padelli]] (* 1985), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Mara Fumagalli]] (* 1987), Mountainbikerin&lt;br /&gt;
* [[Giorgio Brambilla]] (* 1988), Radrennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Federico Viviani]] (* 1992), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Andrea Conti (Fußballspieler, 1994)|Andrea Conti]] (* 1994), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Roberta Melesi]] (* 1996), Skirennläuferin&lt;br /&gt;
* [[Giorgia Pelacchi]] (* 1998), Ruderin&lt;br /&gt;
* [[Manuel Locatelli]] (* 1998), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Sofia Cantore]] (* 1999), Fußballspielerin&lt;br /&gt;
* [[Luca Colnaghi]] (* 1999), Radrennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Baby Gang]] (* 2001), Rapper&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Bahnhof Lecco]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Aloisio Bonfanti: &amp;#039;&amp;#039;Lecco e il suo territorio nella Lotta di Liberazione.&amp;#039;&amp;#039; In: Rivista=Città di Lecco - Cronache, Grafiche Stefanoni, Lecco 1976.&lt;br /&gt;
* Giuliano Casca Queirazza: &amp;#039;&amp;#039;Dizionario di toponomastica: storia e significato dei nomi geografici italiani.&amp;#039;&amp;#039; Garzanti, Milano 1996, ISBN 88-11-30500-4.&lt;br /&gt;
* Gian Luigi Daccò: &amp;#039;&amp;#039;Una storia di Lecco. Dall’età del bronzo al mondo globale.&amp;#039;&amp;#039; Cinquesensi Editore, 2014, ISBN 978-88-97202-33-2; derselbe: &amp;#039;&amp;#039;Manzoni a Lecco. Luoghi e memorie.&amp;#039;&amp;#039; Mondadori Electa, 2009, ISBN 978-88-370-6923-0.&lt;br /&gt;
* Anna Ferrari-Bravo, Paola Colombini: &amp;#039;&amp;#039;Guida d’Italia. Lombardia (esclusa Milano).&amp;#039;&amp;#039; Milano 1987, S.&amp;amp;nbsp;323–330.&lt;br /&gt;
* Lombardia – Touring club italiano, Touring Editore (1999), ISBN 88-365-1325-5, [https://books.google.ch/books?hl=it&amp;amp;id=Qr4VBzd6RJ8C&amp;amp;q=lecco#v=snippet&amp;amp;q=lecco&amp;amp;f=false Lecco Online] auf Italienisch&lt;br /&gt;
* Marco Maggioni: &amp;#039;&amp;#039;Economia e vita quotidiana nel ’700 lecchese.&amp;#039;&amp;#039; Cattaneo Editore, 2008, ISBN 978-88-86509-90-9.&lt;br /&gt;
* Marta Miuzzo: &amp;#039;&amp;#039;Il Lario, il lago di Como e le sue valli.&amp;#039;&amp;#039;Livingston &amp;amp; Co, 2009.&lt;br /&gt;
* Tiziana Nava: &amp;#039;&amp;#039;Lecco si racconta...39 storie dalla città.&amp;#039;&amp;#039; Ibis Editore, 2012, ISBN 978-88-7164-398-4.&lt;br /&gt;
* Annibale Rota: &amp;#039;&amp;#039;Intorno al lago di Lecco.&amp;#039;&amp;#039; CAI Editore, 2010, ISBN 978-88-7982-034-9.&lt;br /&gt;
* Tiziana Rota: &amp;#039;&amp;#039;Scultura all’aperto a Lecco e provincia.&amp;#039;&amp;#039; Grafiche Cola, 2009, ISBN 978-88-89040-78-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lombardiabeniculturali.it/architetture/luoghi/4.173/ Lecco] auf lombardiabeniculturali.it (italienisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.comuni-italiani.it/097/042/index.html Lecco] auf comuni-italiani.it (italienisch)&lt;br /&gt;
* [https://lombardia.indettaglio.it/ita/comuni/lc/lecco/lecco.html Lecco] auf lombardia.indettaglio.it (italienisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.tuttitalia.it/lombardia/53-lecco/ Lecco] auf tuttitalia.it/lombardia (italienisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Malgrate, LC - Lecco, LC v S, Monte Coltignone, Monte Due Mani, Resegone.jpg|mini|1000px|Lecco mit Monte Coltignone, Monte Due Mani und Resegone]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden Provinz Lecco}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4256535-2|LCCN=n/80/49589|VIAF=263626055}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lecco| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Lombardei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Provinzhauptstadt in Italien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bernhard Diener</name></author>
	</entry>
</feed>