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	<title>Lebkuchenbäcker - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T05:38:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lebkuchenb%C3%A4cker&amp;diff=1822349&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Diopuld: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2026-03-02T21:08:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|&amp;#039;&amp;#039;Lebzelter&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Lebküchner&amp;#039;&amp;#039;|Zu weiteren Bedeutungen beider Ausdrücke siehe [[Lebzelter (Begriffsklärung)]].|mehrzahl=ja}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Lebkuechner Landauer.jpg|mini|hochkant|Lebküchner um 1520]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lebkuchenbäcker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Lebzelter, Lebküchler, Lebküchner, Pfefferküchler)&amp;#039;&amp;#039; ist ein spezialisierter [[Bäcker]], der [[Lebkuchen]] herstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zeit.de/karriere/beruf/2015-12/lebkuchenbaecker-beruf-ausbildung |titel=Lebkuchenbäcker. Bis zur Rente nur Lebkuchen! |werk=zeit.de |datum=2015-12-22 |abruf=2024-05-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher war die Herstellung von Lebkuchen ein anderes [[Handwerk]] bzw. [[Gewerbe]] als das der übrigen Bäcker. Noch bis zum [[Deutsche Wiedervereinigung|3. Oktober 1990]] war der Pfefferküchler ein Handwerksberuf in der DDR.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Frank Muck |Titel=Holzspielzeugmacher und Pfefferküchler. Unbekannte Berufe aus dem Osten |Sammelwerk=Deutsche Handwerks Zeitung |WerkErg=Die Wirtschaftszeitung für den Mittelstand |Verlag=Holzmann Medien |Ort=Bad Wörishofen |Datum=2014-11-07 |Kommentar=zum Thema „25 Jahre Mauerfall“ |Online=[http://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/unbekannte-berufe-aus-dem-osten/150/21154/255804 deutsche-handwerks-zeitung.de] |Abruf=2014-12-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Acht Jahre später wurde die Ausbildung zum auf Pfefferküchler spezialisierten Bäcker vom Wirtschaftsministerium wieder aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dietmar Sehn |Titel=Weihnachten in Sachsen |Verlag=Sutton Verlag |Datum=2013 |ISBN=978-3-95400-202-3 |Kapitel=Die Pfefferkuchenstadt Pulsnitz |Seiten=35–36 |Online={{Google Buch | BuchID=3cHEAQAAQBAJ | Seite=35 | Hervorhebung=Pfefferküchler}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Mittelalter wurde Lebkuchen hauptsächlich in [[Klöster]]n und Herrschaftshäusern erzeugt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Manzenreiter12&amp;quot;&amp;gt;Manzenreiter, S.&amp;amp;nbsp;12.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den an Bedeutung gewinnenden Städten und Märkten übernahmen die Lebzelter diese Aufgabe&amp;lt;ref name=&amp;quot;Manzenreiter12&amp;quot;/&amp;gt;, wozu sie sich auch in eigenen [[Zunft|Zünften]] organisierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da [[Honig]] der wichtigste Bestandteil des Lebkuchens war, beschäftigten sich die Lebzelter in der [[Frühe Neuzeit|frühen Neuzeit]] auch mit dem Handel und der Verarbeitung von Honig. Sie kauften Honig und [[Bienenwachs]] bei Bauern auf oder ließen von diesen gegen Lohn ihre eigenen [[Bienenstock|Bienenstöcke]] &amp;#039;&amp;#039;impen&amp;#039;&amp;#039; (= betreuen). Voraussetzung für das Entstehen der Lebzelterei war hinsichtlich der Honiggewinnung der Übergang von der [[Zeidlerei]] (Honigsammeln von wildlebenden Bienen) zur bäuerlichen [[Imker]]ei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebzelter hatten das Recht, [[Met]] zu sieden und an Schankgasthäuser zu verkaufen, Lebkuchen zu backen sowie [[Kerze]]n zu gießen oder zu ziehen. In [[Wallfahrt|Wallfahrtsregionen]] konnte der Verkauf von Bienenwachs für die Herstellung von [[Votivgabe|Votivgaben]] einen weiteren Geschäftszweig darstellen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bayerischer Runfunk |url=https://www.br.de/mediathek/podcast/bayerisches-feuilleton/land-und-leute-wunder-ueber-wunder-mirakelbuecher-und-wachsvotive/1827181 |titel=LAND UND LEUTE: Wunder über Wunder - Mirakelbücher und Wachsvotive - Bayerisches Feuilleton |sprache=de |abruf=2025-05-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Lebkuchen und Kerzen wurden auch in eigenen Ladengeschäften verkauft, einige Lebzelter verfügten auch über ein eigenes [[Schankrecht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lebzelterei war aufgrund des damals noch hohen Handelswertes des Honigs ein einträgliches Gewerbe: Ein [[Traunstein]]er Lebzelter hatte mit einem [[Inventar]] von 50&amp;amp;nbsp;[[Pfund]] Honig, einem [[Eimer (Volumenmaß)|Eimer]] Met, „etlichen Stücken Wachs“ und einer mit Lebkuchen gefüllten Truhe ein gutes Auskommen. Nach zeitgenössischen Quellen stellten im Jahr 1667 21&amp;amp;nbsp;Pfund Honig einen Wert von sechs [[Spanferkel]]n dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert wurde der Lebzelterei durch mehrere Veränderungen allmählich die wirtschaftliche Grundlage entzogen: Staatliche Gewerbeordnungen lösten die alten Zunftregeln ab, durch Einsatz billigen [[Rübenzucker]]s machten die aufkommenden [[Zuckerbäckerei]]en den Lebzeltern Konkurrenz,&amp;lt;ref&amp;gt;Manzenreiter, S.&amp;amp;nbsp;75: In [[Oberösterreich]] machten „um 1850 schon über 50 Zuckerbäckereien den etwa gleich vielen Lebzeltereien das Überleben schwer“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bienenwachs wurde durch [[Paraffin]] [[Substitutionsgut|substituiert]], [[Bier]] löste [[Most (Getränk)|Most]] und Met als beliebtes Getränk ab, und die Bauern gingen zur Vermarktung des Honigs in eigener Regie über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
Berühmtheit erlangten die [[Nürnberger Lebkuchen]], die [[Basler Läckerli]], deren Oberfläche mit Vanillezucker marmoriert war, die „Karlsbader“, mit einer Eiweißglasur überzogen, die „Pressburger“, mit Mandelstiften bestreut, und diejenigen aus Thorn und Danzig.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudi Palla: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der untergegangenen Berufe.&amp;#039;&amp;#039; Eichborn 1998, ISBN 3821844914, Stichwort „Lebzelter“, S.&amp;amp;nbsp;188.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Österreich sind „[[Lebzelterei Kastner|Kastner]]“, „Ischler Lebkuchen“ und die „Lienzer Lebzelten“ bekannte Marken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Felix Manzenreiter: &amp;#039;&amp;#039;Kastner. Bad Leonfelden. Lebzelter seit fünf Jahrhunderten.&amp;#039;&amp;#039; Ried im Innkreis 2001, 144 Seiten (Geschichte der Lebzelterei im Allgemeinen und der Firma &amp;#039;&amp;#039;Franz Kastner GmbH&amp;#039;&amp;#039; in [[Bad Leonfelden]] im Speziellen).&lt;br /&gt;
* [[Gilbert Trathnigg]]: &amp;#039;&amp;#039;Von der Welser Lebzelterei.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Musealvereines Wels 1956.&amp;#039;&amp;#039; Wels 1956, S.&amp;amp;nbsp;65–89 ({{OoeGeschichte|pdf=jbmusver_wels_1956_03_0065-0089.pdf}}; Geschichte der Lebzelterei in [[Oberösterreich]] im Allgemeinen und in der [[Wels (Stadt)|Stadt Wels]] im Speziellen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4167080-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4167080-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lebkuchenbacker}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebkuchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Imkerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beruf (Lebensmittelherstellung und -verarbeitung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Essen und Trinken)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Diopuld</name></author>
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