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	<title>Lebensrad - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lebensrad&amp;diff=95774&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;BrunoBoehmler: /* Bücher */ Zeichensetzung Schlusspunkte</title>
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		<updated>2026-03-19T23:33:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bücher: &lt;/span&gt; Zeichensetzung Schlusspunkte&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt das tibetische Lebensrad (&amp;#039;&amp;#039;Bhavachakra&amp;#039;&amp;#039;). Zu anderen Bedeutungen siehe [[Lebensrad (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bhavachakra.jpg|mini|Ein Bhavachakra]]&lt;br /&gt;
Der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lebensrad&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;Rad des Werdens&amp;#039;&amp;#039;; [[Sanskrit]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Bhava]]-[[Chakra|cakra]]&amp;#039;&amp;#039;; [[Umschrift nach Wylie|tibetisch]]: &amp;#039;&amp;#039;srid pa &amp;#039;khor lo&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet unter anderem ein Symbol der buddhistischen [[Meditation]]. Kurz vor seiner Erleuchtung ([[Bodhi]]) soll [[Buddha]] den ewigen Kreislauf des Lebens gesehen und den Weg der Befreiung erkannt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darstellungen des Lebensrades dienen heute als Meditationshilfe, als [[Mandala]]; oft sind sie auch auf den sogenannten [[Thangka]]s abgebildet. Sie enthalten stets die gleichen Symbole und folgen einem bestimmten Schema. Im Radkranz findet sich eine zwölfteilige, bildliche Darstellung der Kette des [[Bedingtes Entstehen|Bedingten Entstehens]], die den ewigen Kreislauf der [[Wiedergeburt (Buddhismus)|Wiedergeburt]] zur Folge hat.&lt;br /&gt;
Das Rad der Wiedergeburten wird von einem Dämon ([[Yama (Todesgott)|Yama]], Herr über den Tod) umklammert, wodurch die Zeit mit ihrem verschlingenden und ewigen Aspekt symbolisiert werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:The wheel of life, Trongsa dzong.jpg|mini|links|Lebensrad als Wandmalerei in [[Bhutan]]]]&lt;br /&gt;
Das Rad des Werdens ist die Darstellung des leidhaften Wiedergeburtenkreislaufs ([[Samsara]]), aus dem Befreiung zu finden jedermann bemüht sein sollte. Es gehört zu den ältesten Bildtypen der buddhistischen Malerei. Es ist die altindische Vorstellung vom Wirken des [[Karma]], die im Bild des Lebensrades symbolisch veranschaulicht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Tempeln schmückt es meist die Außenwand der Vorhalle. Bevor der Gläubige den Tempel betritt fällt sein Blick auf das Lebensrad und dieses fordert ihn auf, sein Leben zu ändern. Im Lebensrad erkennt er sich selbst, es ist ein Spiegel, ein verschlüsselter Ausdruck seines Unbewussten. Wer den Tempel betritt, schreitet sinnbildlich durch die samsarische Welt hindurch in die Erlösung; die Meditation über das Bhavachakra kann eine Vorübung zur Selbstverwirklichung sein. Auch der des Lesens Unkundige kann durch das Lebensrad die Lehre Buddhas in sich aufnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Yama, der grimmige, scharfzähnige, mit einem Tigerschurz bekleidete Dämon des Todes und des Unheilsamen hält das Lebensrad in seinen Krallen. Bisweilen wird dieser Dämon auch als Mara angesehen und figuriert als „Versucher“ (z.&amp;amp;nbsp;B. in den Darstellungen von Buddhas Leben). Er wird in dieser Funktion von seinen drei Töchtern – rati (die Lust), arati (die Unzufriedenheit) und tanha (die Gier) – oft unterstützt. In dieser Rolle wird Mara mit dem christlichen Teufel verglichen. Außerhalb des Rades, frei von der Wiedergeburt, sitzen vor einem Tempel oben rechts der Buddha Gautama und oben links der transzendente [[Bodhisattva]] [[Avalokiteshvara]]. [[Gautama Buddha]] ist mit der Almosenschale als Ordensgründer dargestellt, seine rechte Hand führt die Erdberührungsgeste (Bhumisparsha[[mudra]]) aus als Zeichen dafür, dass er die Erde als Zeugin für die Wahrheit seiner Lehre anruft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rad des Werdens besteht aus vier konzentrischen Kreisen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Kreis (Radnabe) ===&lt;br /&gt;
Hahn, Schlange und Schwein jagen sich im Zentrum des Rades. Sie symbolisieren&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url = http://www.tibet-galerie.de/rad-des-lebens.html | title = Das Rad des Lebens | accessdate = 2009-05-09 | author = Harri Czesla}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die [[Drei Geistesgifte|Drei Wurzelgifte]]:&lt;br /&gt;
* Hahn: Gier (Prinzip der Anziehung)&lt;br /&gt;
* Schlange: Hass (Prinzip der Abstoßung)&lt;br /&gt;
* Schwein: Verblendung (Prinzip der eingeengten Sichtweise)&lt;br /&gt;
Ein weiteres System zeigt im Zentrum des Rades ein Schwein als Bild der Unwissenheit, eine Taube als Bild der gierigen Anhaftung und eine Schlange als Bild des Zorns.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bilder des Erwachens, Tibetische Kunst als innere Erfahrung&amp;#039;&amp;#039; von Jonathan Landaw und Andy Weber, Diamant Verlag München, ISBN 3-9805798-1-6, 1. Auflage 1997, S. 43&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url = http://www.myhimalayas.com/goechela/image/wheel_sera_gangtok.jpg.html#picture-caption | title = Wheel of Life at Sera monastery in Gangtok | accessdate = 2009-05-09 | author = Carsten Nebel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese drei Wurzelgifte binden nach der Weltanalyse des Buddha die Wesen an den Wiedergeburtenkreislauf ([[Samsara]]). Allein durch die Überwindung und Vernichtung dieser Kräfte ist es möglich, dem Samsara zu entrinnen und die Erlösung ([[Nirwana]]) zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Kreis ===&lt;br /&gt;
Im angrenzenden Ring wird in der rechten, dunklen Hälfte der [[Karma|karmische]] Abstieg, in der linken, hellen der karmische Aufstieg angedeutet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.myhimalayas.com/goechela/image/wheel_sera_gangtok.jpg.html#picture-caption Die linke Hälfte ist hier weiß, die rechte Hälfte schwarz] (links und rechts vom Betrachter aus gesehen)&amp;lt;/ref&amp;gt; Üble Taten begehen oder dem [[Dharma]] folgen und Gutes tun, zwischen diesen beiden Möglichkeiten hat jeder zu wählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dritter Kreis ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Sechs Daseinsbereiche}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im breiteren, anschließenden Ring sind die nach buddhistischem Verständnis sechs Bereiche, Welten oder Existenzformen dargestellt, in denen die Wesen je nach der Qualität ihrer Taten ([[Karma]]) und Tatabsichten ([[samskara]]) wiedergeboren werden. Nämlich der Bereich der Götter, der eifersüchtigen Götter, der Menschen, der Tiere, der [[Hungergeist|hungrigen Geister (Pretas)]], und der [[Hölle#Buddhismus|Höllenwesen]]. Jeder wird in der Existenzform wiedergeboren, die er durch die selbst gelegten karmischen Ursachen verdient hat. In jedem der Sechs Bereiche ist [[Buddha]] bemüht, den Wesen Erleichterung ihres Loses und die Kenntnis seiner Lehre zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vierter Kreis ===&lt;br /&gt;
Im Außenring des Lebensrades sind die verschiedenen Daseinsfaktoren dargestellt, die das Leben jedes Menschen bestimmen. Sie werden als zwölf Glieder (nidana) einer Kette beschrieben, die den Menschen immer wieder hineinzieht in den Kreislauf von Geburt und Tod. Jedes der [[Bedingtes Entstehen|zwölf Glieder]] ist nicht alleinige Ursache, sondern eine von mehreren Bedingungen dafür, dass das nächste Glied entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beschreibung der zwölf Stationen beginnt oben in der Mitte und geht im Uhrzeigersinn weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Eine blinde Greisin mit Topf und Stock, die aus der Sicherheit des Hauses dem Abgrund zutappt, symbolisiert die &amp;#039;&amp;#039;Unwissenheit&amp;#039;&amp;#039;, die daran schuld ist, dass die meisten Menschen dem Wiedergeburtenkreislauf verhaftet bleiben. Als Folge der Unwissenheit entwickeln sie Tatabsichten ([[samskara]]) und schaffen [[Karma]], das sich als zukünftige Wiedergeburt auswirkt.&lt;br /&gt;
# Die &amp;#039;&amp;#039;Tatabsichten&amp;#039;&amp;#039; werden durch einen Töpfer dargestellt, der Schalen und Krüge für den zukünftigen Gebrauch herstellt. (=&amp;amp;nbsp;Werke der Willenskraft)&lt;br /&gt;
# Von den Tatabsichten programmiert, ergreift das Bewusstsein nach dem Tode eine neue Existenzform, wie ein Affe, der sich von einem Ast zum anderen schwingt.&lt;br /&gt;
# Die neue Existenzform beginnt mit der Entstehung von Name und Körper, worunter die geistigen und physischen Komponenten der Person zu verstehen sind. Diese sind wie zwei Männer in einem Boot aufeinander angewiesen und müssen solange zusammen bleiben, bis der Strom überquert ist.&lt;br /&gt;
# Die &amp;#039;&amp;#039;Sechs Sinne&amp;#039;&amp;#039; des Menschen (Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tasten und Denken) sind vergleichbar mit einem Haus mit sechs Fenstern.&lt;br /&gt;
# Durch diese Fenster schaut er in die Welt, so dass Berührung mit den wahrgenommenen Objekten zustande kommt, symbolisiert durch ein Liebespaar.&lt;br /&gt;
# Aus der Berührung erwächst Empfindung, oft schmerzhafte wie der Pfeil im Auge, noch öfter verlockende.&lt;br /&gt;
# So entsteht Begierde oder Durst ([[Tanha]]), dargestellt durch die Kanne, die mit Gerstenbier gefüllt ist. Die Begierde veranlasst die Wesen, nach dem Tode wiederum eine neue Existenzform zu ergreifen.&lt;br /&gt;
# Aus der Begierde, die nur kurzfristig befriedigt wird, erwächst eine noch stärkere Form der Gier. Der Mensch ist nun Sklave seiner Leidenschaften. Diese Daseinsform symbolisiert der Mensch (manchmal auch ein Affe), der einen Ast gepackt hat, um Früchte zu pflücken.&lt;br /&gt;
# Das Werden des neuen Wiedergeburtswesens versinnbildlicht das Paar bei der Zeugung bzw. die schwangere Frau.&lt;br /&gt;
# Die Geburt in eine neue Daseinsform ist die nächste Station und wird durch eine Gebärende veranschaulicht.&lt;br /&gt;
# Alter und Tod schließen das Werdensrad. Eingeschnürt in ein Tuch, wird die Leiche von einem Träger auf dem Rücken zur Leichenstätte getragen, um dort zerstückelt und von Geiern und Schakalen gefressen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; caption=&amp;quot;Rad des Lebens aus dem Dzong in Trongsa (Bhutan)&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Trongsa-Dzong-230-Rad des Lebens-2015-gje.jpg|Yama hält das Rad&lt;br /&gt;
 Trongsa-Dzong-232-Rad des Lebens-Kreise 1 und 2-2015-gje.jpg|Kreise 1 und 2&lt;br /&gt;
 Trongsa-Dzong-234-Rad des Lebens-Kreis 3-Goetter-2015-gje.jpg|Die Götter&lt;br /&gt;
 Trongsa-Dzong-236-Rad des Lebens-Kreis 3-Eifersuechtige Goetter-2015-gje.jpg|Die eifersüchtigen Götter&lt;br /&gt;
 Trongsa-Dzong-238-Rad des Lebens-Kreis 3-Menschen-2015-gje.jpg|Die Menschen&lt;br /&gt;
 Trongsa-Dzong-240-Rad des Lebens-Kreis 3-Tiere-2015-gje.jpg|Die Tiere&lt;br /&gt;
 Trongsa-Dzong-242-Rad des Lebens-Kreis 3-Hungrige Geister-2015-gje.jpg|Die hungrigen Geister&lt;br /&gt;
 Trongsa-Dzong-244-Rad des Lebens-Kreis 3-Hoelle-2015-gje.jpg|Die Hölle&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bücher ==&lt;br /&gt;
* [[Chögyam Trungpa]]: &amp;#039;&amp;#039;Spirituellen Materialismus durchschneiden&amp;#039;&amp;#039;. Theseus, 1989, ISBN 3-89620-100-X.&lt;br /&gt;
* [[Tenzin Gyatso|Dalai Lama]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Lehre des Buddha vom Abhängigen Entstehen&amp;#039;&amp;#039;. Dharma Edition, 1996, ISBN 3-927862-27-4.&lt;br /&gt;
* Dieter Halcour: &amp;#039;&amp;#039;Das Lebensrad der Tibeter.&amp;#039;&amp;#039; Hake-Verlag 1991, ISBN 3-925338-07-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Wheel of Life|Lebensrad}}&lt;br /&gt;
* [https://www.tibet-galerie.de/rad-des-lebens.html Rad des Lebens]&lt;br /&gt;
* [http://www.myhimalayas.com/goechela/image/wheel_sera_gangtok.jpg.html#picture-caption Wheel of Life at Sera monastery in Gangtok]&lt;br /&gt;
* [https://www.thangka.de/Table-Wheel.htm Dharmapala Thangka Centre:] 14 verschiedene „Lebensräder“ auf Rollbildern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Symbol (Buddhismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meditation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mahayana]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vajrayana]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buddhismus in Tibet]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BrunoBoehmler</name></author>
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