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	<title>Lebensphasenorientierte Arbeitszeit - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T04:54:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lebensphasenorientierte_Arbeitszeit&amp;diff=1815738&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Meinichselbst: Archivlinks überprüft</title>
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		<updated>2021-02-07T19:56:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlinks überprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;lebensphasenorientierte Arbeitszeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;lebensphasenorientierte Arbeitszeitgestaltung&amp;#039;&amp;#039;, steht für eine langfristige Vereinbarung zur [[Flexible Arbeitszeit|flexiblen Arbeitszeit]], in der schwankende Zeiterfordernisse der Beschäftigten Berücksichtigung finden und Freistellung, Teilzeit- oder Vollzeitarbeit arbeitsvertraglich geregelt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle|url=http://www.lebens-phase.de/forum/attachment.php?attachmentid=2803|titel=Leitfaden für die Förderung von Alleinerziehenden im SGB II. Anregungen für Geschäftsführungen|hrsg=Bundesagentur für Arbeit|datum=September 2008|zugriff=23. November 2009|format=PDF|archiv-url=https://web.archive.org/web/20160110134547/http://www.lebens-phase.de/forum/attachment.php?attachmentid=2803|archiv-datum=2016-01-10|offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Insbesondere werden dabei Zeiterfordernisse berücksichtigt, die sich aus wechselnden familiären Anforderungen der Beschäftigten ergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle|url=http://check.familienbewusste-personalpolitik.de/t_gloss.htm|titel=Stichwortverzeichnis|werk=Selbstcheck Familienfreundlichkeit|zugriff=23. November 2009|offline=ja|archiv-bot=2019-04-25 07:34:32 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Lebensphasenorientierte Arbeitszeit ermöglicht einen intensiveren Arbeitszeiteinsatz in bestimmten [[Lebensphase#Lebensphasen des Menschen|Lebensphasen]], insbesondere in den ersten Berufsjahren, sowie einen verringerten Arbeitszeiteinsatz in anderen Lebensphasen, etwa:&lt;br /&gt;
* bei der berufsbegleitende Absolvierung einer [[Weiterbildung]] oder eines [[Studium]]s,&lt;br /&gt;
* zum gleitenden [[beruflicher Wiedereinstieg|Wiedereinstieg]] nach einer familienbedingten Auszeit,&lt;br /&gt;
* zur intensiveren Begleitung von Kindern während des Übergangs an weiterführende Schulen,&lt;br /&gt;
* für ein [[Sabbatical]],&lt;br /&gt;
* zur Betreuung [[Pflegebedürftigkeit|pflegebedürftiger]] Angehöriger,&lt;br /&gt;
* zur Reduzierung der Arbeitszeit im Alter als gleitender Übergang in den [[Ruhestand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Realisierung ==&lt;br /&gt;
Ein lebensphasenorientierte Arbeitsgestaltung kann zum Beispiel durch ein [[Zeitwertkonto|Lebensarbeitszeitkonto]] realisiert werden. Des Weiteren sind [[Familienteilzeit]], [[Kinderbonuszeit]] und [[Altersteilzeit]] Elemente einer lebensphasenorientierten Arbeitsgestaltung, die sich auf jeweils eine bestimmte Lebensphase oder Lebenssituation beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Arbeitgeber gestaltet sich die Personalplanung bei diesem Arbeitszeitmodell vergleichsweise aufwändig, da in diesem Modell den Wünschen der Beschäftigten nach [[Zeitsouveränität]] weitgehend Rechnung getragen werden soll. Es können sich Überbrückungssituationen oder ein Bedarf für Neueinstellungen ergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Dorniok: &amp;#039;&amp;#039;Betriebliche Work-life-balance-maßnahmen: Auswirkungen auf Unternehmen und ihre Beschäftigten&amp;#039;&amp;#039; (Diplomarbeit), Grin-Verlag, 2007, ISBN 978-3-638-66912-2, [http://books.google.de/books?id=xmmVmFdL0WMC&amp;amp;pg=PT47 S. 47]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeitszeitkonten werden von Arbeitnehmern vergleichsweise selten dafür genutzt, während der sogenannten [[Rush-Hour des Lebens]] eine bessere [[Vereinbarkeit von Familie und Beruf]] zu erzielen. Sie werden vorwiegend in späteren Lebensphasen genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;C. Thum, C. Schulz: Zeitwertkonten 2007. Ergebnisse einer Rauser Towers Perrin-Umfrage bei großen und mittelständischen Arbeitgebern, Studie von Rauser Towers Perrin; F.A.Z. Institut/HDI Gerling (Hrsg.) (2008): Zeitwertkonten im Mittelstand, Studie von HDI Gerling und F.A.Z. Institut, 2007. Zitiert nach {{internetquelle|url=http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/memorandum-familie-leben,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf|titel=Memorandum Familie leben. Impulse für eine familienbewusste Zeitpolitik|hrsg=BMFSFJ|zugriff=5. Dezember 2009|format=PDF; 3,3&amp;amp;nbsp;MB|archiv-url=https://web.archive.org/web/20120131032020/http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/memorandum-familie-leben,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf|archiv-datum=2012-01-31|offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für wechselnde Arbeitszeiten im Verlauf des Lebens sind: eine erste, arbeitsintensive Phase des [[Berufseinstieg]]s, anschließend eine Reduzierung der Arbeitszeit während einer Familienphase (oft auch als [[Rush-Hour des Lebens]] bezeichnet) und eine späte Phase mit der Möglichkeit einer reduzierten Wochenarbeitszeit (zum Beispiel in Form von [[Altersteilzeit]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein besonderer Aspekt der lebensphasenorientierter Arbeitszeit ist die &amp;#039;&amp;#039;alternsgerechte Arbeitszeit&amp;#039;&amp;#039;. Der Grundgedanke dieses Konzepts besteht darin, das Arbeitsvolumen im Alter bei reduzierter wöchentlicher Arbeitszeit über eine längere Lebensspanne zu strecken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle|autor=Hartmut Seifert|url=http://www.denk-doch-mal.de/node/59|titel=Alternsgerechte Arbeitszeiten - Die Perspektive: lebensphasensorientierendes Arbeiten|hrsg=www.denk-doch-mal.de Netzwerk Gesellschaftsethik e.V.|zugriff=23. November 2009|archiv-url=https://web.archive.org/web/20090607042111/http://www.denk-doch-mal.de/node/59|archiv-datum=2009-06-07|offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Personalpolitik]] gilt sie als vorausschauende Reaktion auf die zunehmende Alterung der Belegschaften. Die lebensorientierte Arbeitszeit soll zugleich die individuelle [[Work-Life-Balance]] fördern und der [[betriebliche Gesundheitsförderung|betrieblichen Gesundheitsförderung]] dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Entlastungszeit]]&lt;br /&gt;
* [[Übergangsarbeitsmärkte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitszeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebensstadien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Meinichselbst</name></author>
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