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	<title>Lebenscorps - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T12:29:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lebenscorps&amp;diff=139538&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fronsvir: /* Entstehung */ Situation WSC ergänzt</title>
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		<updated>2025-10-21T04:31:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Entstehung: &lt;/span&gt; Situation WSC ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lebenscorps&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Bezeichnung für eine bestimmte Ausprägung von [[Corps]], der ältesten Form heute existierender [[Studentenverbindung]]en. Lebenscorps waren Verbindungen, die bereits zu Beginn des [[19. Jahrhundert]]s einen Bund für das Leben schlossen, also über die Studentenzeit hinaus, während bei der Mehrzahl der Corps zu dieser Zeit noch die Auffassung herrschte, sie seien vorwiegend ein Schutzbündnis für die Zeit des Studiums ([[Waffencorps]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Die Lebenscorps haben dieses Konzept vermutlich von den im 18. Jahrhundert vorherrschenden [[Studentenorden]] übernommen, die [[Freimaurerei|freimaurerisches]] Gedankengut pflegten, aber nach der Gründung der ersten Corps verdrängt wurden. Lebenscorps gab und gibt es vorwiegend im bayerischen Raum an den Universitäten [[München]] (zuvor [[Ingolstadt]] und [[Landshut]]), [[Erlangen]] und [[Würzburg]], aber auch in [[Tübingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als später alle Corps, wie auch alle anderen Verbindungen, etwa ab 1840 das [[Lebensbundprinzip]] übernahmen, verdichtete sich das Prinzip des Lebenscorps dahingehend, dass diese Corps eine zweite Mitgliedschaft in einem anderen Corps ausschlossen und auch keine Freundschaften oder Kartelle mit anderen Corps eingingen, das sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Lebensprinzip&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im [[Kösener Senioren-Convents-Verband]] sich um die bestehenden Kartelle [[Kösener Kreise]] bildeten, die zur Durchsetzung von verbandspolitischen Ideen immer wichtiger wurden, fürchteten viele Lebenscorps eine verbandspolitische Isolierung. So trafen sich die bayerischen Lebenscorps 1863 zu einem Congress in Nürnberg. Viele Lebenscorps entschieden sich im Laufe der nächsten Jahrzehnte, von ihrem Prinzip Abstand zu nehmen und auch Waffencorps zu werden. Diese Corps schlossen daraufhin Freundschaften mit wichtigen Corps aus einem bestimmten Kreis, um sich so zu integrieren, was auch weitgehend gelang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gibt es nur noch wenige reine Lebenscorps. Besonders streng wird dieses Prinzip (keine Verhältniscorps, keine Doppelmitgliedschaften) im [[KSCV]] heute nur noch vom [[Corps Bavaria München]], [[Corps Arminia München]] und [[Corps Onoldia]] (nur keine Doppelmitgliedschaften) umgesetzt.&lt;br /&gt;
Innerhalb des [[Weinheimer Senioren-Convent|WSC]] sind noch Corps Montania Aachen und [[Corps Friso-Cheruskia]] Karlsruhe Lebenscorps ohne Doppelmitgliedschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Lebensprinzip&amp;#039;&amp;#039;, umgangssprachlich auch &amp;#039;&amp;#039;Ein-Band-Prinzip&amp;#039;&amp;#039;, wurde und wird auch bei anderen Arten von [[Studentenverbindung]]en gepflegt, wie z.&amp;amp;nbsp;B. dem [[Corps Frisia Göttingen]], welches auch schon in seiner Zeit als [[Burschenschaft]] diesem Prinzip gefolgt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Robert Paschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Entwicklung des Lebenscorpsgedankens&amp;#039;&amp;#039;. [[Verein für corpsstudentische Geschichtsforschung|Einst und Jetzt]], Bd. 2 (1957), S. 19–23.&lt;br /&gt;
* Robert Paschke: &amp;#039;&amp;#039;Corpsstudentisches Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039;, in: Verband Alter Corpsstudenten: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Kösener Corpsstudenten&amp;#039;&amp;#039;, 6. Auflage, Bd. I. Würzburg 1985, S. 328.&lt;br /&gt;
* Walter Upmeyer: &amp;#039;&amp;#039;Mehrbänderleute in Lebenscorps&amp;#039;&amp;#039;. Einst und Jetzt, Bd. 3 (1958), S. 139–141.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpswesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studentisches Brauchtum und Ritual]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fronsvir</name></author>
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