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	<title>Lebach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lebach&amp;diff=27176&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alfred Kiefer: /* Kultur */ Link zu Lemma</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Lebach&amp;diff=27176&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-05T20:30:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kultur: &lt;/span&gt; Link zu Lemma&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Lebach.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49.408694&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 6.909149&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Lebach in SLS.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Saarland&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Saarlouis&lt;br /&gt;
|Höhe              = 275&lt;br /&gt;
|PLZ               = 66822&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06881, [[Thalexweiler|06888]], [[Gresaubach|06887]]&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 10044112&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.lebach.de/ www.lebach.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Klauspeter Brill&lt;br /&gt;
|Partei            = parteilos&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lebach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Audio|LL-Q188 (deu)-Frank C. Müller-Lebach.wav}}) ist eine [[Stadt]] im [[Saarland|saarländischen]] [[Landkreis Saarlouis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
{{Panorama|Lebach-pano-2021.jpg|600|Ausblick vom Fuchsloch in Eidenborn über Lebach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Lebach liegt mitten im Saarland im flachwelligen [[Saar-Nahe-Bergland]], auf 6° 55′ 0″ Länge und 49° 23′ 60″ Breite. Der geografische Mittelpunkt des Saarlandes befindet sich im Ortsteil [[Falscheid (Saarland)|Falscheid]]. Der Mittelpunkt, zu dem ein Wanderweg führt, ist mit einem Findling und einer darin eingelassenen Hinweistafel markiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berge ===&lt;br /&gt;
* [[Bolzenberg]] 294&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* Hangenberg 300&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* [[Hetschberg]] 304&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* [[Hoxberg]] 415&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* [[Wünschberg]] 294&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* [[Donnerhübel (Steinbach)]] 452,1&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* [[Höll (Steinbach)]] 453,5&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
* [[Auf dem Lindenberg (Steinbach)]] 460,6&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässer ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Theel Hochwasser 1897.jpg|mini|Theelhochwasser im Januar 1897]]&lt;br /&gt;
Die [[Theel]] entspringt einem Quellgebiet auf der Gemarkung [[Theley]] am Nordhang des Schaumberges und durchfließt die Ortschaften [[Bergweiler (Saarland)|Bergweiler]] und [[Sotzweiler]] der Gemeinde Tholey sowie in der Stadt Lebach durch die Stadtteile [[Thalexweiler]], [[Aschbach (Lebach)|Aschbach]] und Lebach, wo sie mehrere Zuflüsse hat, bis sie in der Nähe von [[Nalbach]]-[[Körprich]] auf der Gemarkung von [[Knorscheid]] in die [[Prims]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mertenfloß entspringt in der Nähe des Weierbergs. Nach mehreren hundert Metern mündet sie bei der Tholeyer Straße in die Theel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mandelbach entspringt in Landsweiler, fließt entlang der Saarbrücker Straße und mündet in die Theel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Im Uhrzeigersinn beginnend im [[Norden]]:&lt;br /&gt;
[[Tholey]], [[Eppelborn]], [[Heusweiler]], [[Saarwellingen]], [[Nalbach]], [[Schmelz (Saar)|Schmelz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Keltische Siedlungsspuren sind aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. bekannt. Zwei römische Villen mit Friedhöfen sowie ein sog. Opferteich zeugen von römischer Besiedlung. Ab dem 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert siedelten sich in Lebach [[Germanen]] an.&lt;br /&gt;
[[Datei:Wallf lebach.png|mini|Wallfahrtsregister des Erzbischofs [[Theoderich von Wied|Theoderich von Trier]], 1222]]&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung Lebachs (als &amp;#039;&amp;#039;Leibach&amp;#039;&amp;#039;) stammt aus einer Aufzählung von [[Pfarrei]]en im [[Wallfahrt]]sregister des [[Abtei Mettlach|Klosters Mettlach]] aus dem Jahr 950.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://hv-lebach.de/wp-content/uploads/2021/02/Wegekreuze_Lebach_2007.pdf Wegekreuze und Bildstöcke in Lebach], Heimatverein Lebach (PDF; 5,9&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter und Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Im Laufe des Mittelalters gelangte Lebach unter die Herrschaft der [[Kurtrier|Trierer Erzbischöfe]], die im Spätmittelalter die Herren von Hagen mit dem Ort [[Lehnswesen|belehnten]]. Nach einer Urkunde vom 8. September 1614 bildete Lebach zusammen mit [[Landsweiler]] und Niedersaubach eine sogenannte [[Kondominium|Vierherrschaft]]: Je zwei Siebtel der Anteile an Marktrecht und Gerichtsbarkeit hielten [[Kurtrier]], die Herren von [[Hagen zur Motten]] und das [[Herzogtum Lothringen]]; ein Siebtel hielt die [[Äbtissin]] von [[Abtei Fraulautern|Fraulautern]]. 1787 übernahm das Herzogtum [[Pfalz-Zweibrücken]] die lothringischen Anteile an der Vierherrschaft Lebach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund reichhaltiger [[Eisenerz]]vorkommen in Form von [[Lebacher Eier]]n erlebte Lebach im 17. und 18. Jahrhundert einen wirtschaftlichen Aufschwung und infolge der geographischen Lage entwickelte sich Lebach zunehmend zum Verkehrsknotenpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die französische Besetzung aller linksrheinischen Gebiete nach Beginn der Französischen Revolution beendete 1794 auch die Vierherrschaft. 1798 wurde Lebach dem [[Département de la Sarre|Saar-Département]] zugeschlagen und dort zum Kantonsort erhoben, dem die Bürgermeistereien Hüttersdorf, Lebach, Nalbach, Saarwellingen, Schwalbach, Sellerbach (heute Riegelsberg), Heusweiler, Quierschied und Dirmingen zugeteilt waren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lebach.de/lebach/die-stadt/geschichte Geschichtliche Informationen] auf der Seite der Stadt Lebach.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. und 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lebach Kaisermanöver.jpg|mini|Beim Kaisermanöver 1897 wurde [[Paul von Hindenburg|Hindenburgs]] 50. Geburtstag gefeiert.]]&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Pariser Frieden|Pariser Frieden von 1814]] fiel der größere Teil des Kantons Lebach an Preußen; der Ort Lebach gehörte zunächst zum [[Landkreis Ottweiler]], ab Juli 1816 zum [[Landkreis Saarlouis]] der preußischen [[Provinz Großherzogtum Niederrhein]], die 1822 in der [[Rheinprovinz]] aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1902/03 grassierte im Raum Lebach [[Typhusepidemie von Lebach|Typhus]], der sich hauptsächlich durch unzureichende Wasser- und Abwasserhygiene ausbreiten konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Henning Krämer: &amp;#039;&amp;#039;Vom Dorfbrunnen zum Wasserwerk. Geschichte der Trinkwasserversorgung an der Saar.&amp;#039;&amp;#039; Gollenstein Verlag, Blieskastel 1999, ISBN 3-933389-07-0, S. 128&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Zweiten Weltkriegs war Lebach ein wichtiger Etappenort. Viele Flüchtlinge aus dem Saartal kamen während des Krieges nach Lebach. Außerdem war Lebach ein wichtiger Durchgangspunkt für Truppen, die am [[Westwall]] oder im vordersten Frontbereich Stellung bezogen. So griffen Bomber am 9. Januar 1944 Lebach als wichtigen Verkehrsknotenpunkt und Nachschubplatz an, verfehlten jedoch ihre Ziele – die Hauptstraßen und Bahnanlagen – wegen einer geschlossenen Wolkendecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die alliierten Truppen die deutsche Grenze erreichten und die US-Truppen um saarländische Brücken kämpften, wurden die Lebacher Bürger aufgefordert, die Stadt zu verlassen und in sicherere Orte abseits der Kämpfe auszuweichen. Letztlich blieben von 2.900 Einwohnern 600 in der Stadt. Im Herbst 1944 wurden immer mehr verwundete Soldaten in die Lebacher Kaserne gebracht. Im Dezember 1944 folgten schwere Bombardierungen der Stadt durch die Alliierten. Am 18. März 1945 rückten die Amerikaner in Lebach ein. Am 10. Juli 1945 wurden die US-Besatzungstruppen von französischen Soldaten abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nachkriegszeit entstanden in der leerstehenden Lebacher Kaserne ein Gymnasium und ein Lehrerseminar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JKG Lebach&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.jkg-lebach.de:80/unsere-schule/chronik/ |text=jkg-lebach.de |wayback=20101128081351}} Geschichte des JKG Lebach (Schulchronik).&amp;lt;/ref&amp;gt; Später folgten das zentrale Flüchtlingslager und die Kaserne des Fallschirmjägerbataillons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juni 1977 erhielt die Gemeinde Lebach die Stadtrechte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=807f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Gebiets- und Verwaltungsreform im Saarland 1974|saarländischen Gebiets- und Verwaltungsreform]] wurden die bis dahin eigenständigen elf [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinden]] [[Aschbach (Lebach)|Aschbach]], [[Dörsdorf (Lebach)|Dörsdorf]], [[Eidenborn]], [[Falscheid (Saarland)|Falscheid]], [[Gresaubach]], [[Knorscheid]], [[Landsweiler]] bei Lebach, Lebach, Niedersaubach (mit dem im September 1964 eingemeindeten Rümmelbach), [[Steinbach (Lebach)|Steinbach über Lebach]] und [[Thalexweiler]] am 1. Januar 1974 zu einer neuen Gemeinde unter dem Namen Lebach zusammengeschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot; /&amp;gt; Das Stadtrecht erhielt Lebach im Jahr 1977.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Lebach&amp;#039;&amp;#039; geht möglicherweise auf einen häufigen (gallo-)römischen Namenstypus für Gutshöfe zurück. Die Endung &amp;#039;&amp;#039;-ach&amp;#039;&amp;#039; in Siedlungsnamen geht oft auf das im [[Gallien|gallorömischen]] Siedlungsbereich übliche besitzeranzeigende [[Suffix]] &amp;#039;&amp;#039;[[-acum|-(i)acum/-(i)acus]]&amp;#039;&amp;#039; (ergänze: &amp;#039;&amp;#039;fundus&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;praedium&amp;#039;&amp;#039;, d.&amp;amp;nbsp;h. &amp;#039;&amp;#039;Landgut&amp;#039;&amp;#039;) zurück, was einen frühen Namen ähnlich &amp;#039;&amp;#039;Leviacum&amp;#039;&amp;#039; (vgl. Léojac in [[Frankreich]]) nahelegt. [[Hans Bahlow]] (Deutschlands geographische Namenwelt) geht dagegen von einem Gewässernamen aus und erwähnt Laubach (bei [[Wittlich]]) und Leberbach (bei [[Heppenheim (Bergstraße)|Heppenheim]]) sowie einen Fluss Leber in den [[Vogesen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohner ===&lt;br /&gt;
{{Einwohner_B_Diagramm&lt;br /&gt;
|width=450 |tcolor=0&lt;br /&gt;
|float=none&lt;br /&gt;
|Name=Lebach&lt;br /&gt;
|maxEinwohner=24000&lt;br /&gt;
|werte=(1998,21679)(2004,21254)(2010,19784)(2011,19763)(2017,18977)(2020,19232)(2024,19468)&lt;br /&gt;
|text=(jeweils zum 31. Dezember)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
Der [[Stadtrat]] ist die kommunale [[Volksvertretung]] der Stadt Lebach. Über die Zusammensetzung entscheiden die Bürger alle fünf Jahre. Die letzte Wahl fand am 9. Juni 2024 statt, siehe dazu die [[Kommunalwahlen im Saarland 2024]]. Die 33 Sitze verteilen sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnis.saarland.de/GRW/ergebnisse_gemeinde_44112.html Gemeinderatswahl 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnis.saarland.de/GRW_19/ergebnisse_gemeinde_44112.html Gemeinderatswahl 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* SPD: 9 Sitze (±0)&lt;br /&gt;
* CDU: 16 Sitze (+1)&lt;br /&gt;
* GRÜNE: 2 Sitze (−1)&lt;br /&gt;
* FDP: 6 Sitze (+2)&lt;br /&gt;
* GUD Lebach k.&amp;amp;nbsp;A. (−2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parteien ===&lt;br /&gt;
* [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]-Stadtverband Lebach; ihm gehören zehn Ortsverbände im Stadtgebiet Lebach an.&lt;br /&gt;
* [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]-Stadtverband Lebach; ihm gehören acht Ortsverbände an.&lt;br /&gt;
* [[Freie Demokratische Partei|FDP]]-Stadtverband Lebach; ihm gehören vier Ortsverbände an.&lt;br /&gt;
* [[Bündnis 90/Die Grünen]] Saarland, Ortsverband Lebach&lt;br /&gt;
* [[Junge Union|JU]]-Stadtverband Lebach; ihm gehören fünf Ortsverbände an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1974–1978: Peter Schmitt (zuvor Amtsvorsteher 1956–1973; † 3. Dezember 1990)&amp;lt;ref&amp;gt;{{SaarBiogr|5481|Schmitt Peter II}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1978–2006: Nikolaus Jung, CDU († 27. August 2013)&lt;br /&gt;
* 2006–2012: Arno Schmidt, CDU († 20. Dezember 2012&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.saarbruecker-zeitung.de/aufmacher/lokalnews/Lebacher-Buergermeister-Arno-Schmidt-ist-tot;art27857,4566629 |text=saarbruecker-zeitung.de |wayback=20131028205719}}&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* seit 2013: Klauspeter Brill, parteilos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Januar 2006 setzte sich Arno Schmidt (CDU) in der Bürgermeisterwahl gegen [[Jürgen Barke]] (SPD) mit etwa 55 % der Stimmen durch. Er war seit Oktober 2006 Nachfolger von Nikolaus Jung. Am 20. Dezember 2012 verstarb Arno Schmidt im Alter von 60 Jahren. Klauspeter Brill gewann am 26. Mai 2013 als parteiloser Kandidat mit knapp 74 % der Stimmen im zweiten Wahlgang die Wahl zum Bürgermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Lebach.svg|rechts|100px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Geviert, in 1 in Gold ein roter Zickzackbalken, überragt von einem durchgehenden, vierlätzigen, blauen Turnierkragen, in 2 in Silber ein wachsender linksgewandter roter [[Krummstab]], in 3 in Silber ein durchgehendes rotes Balkenkreuz und in 4 in Gold ein roter Balken, begleitet oben von neun (5:4) und unten (3:2:1) von sechs roten Schindeln.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wappenerklärung: Bis zur Französischen Revolution war Lebach eine sogenannte [[Kondominium|Vierherrschaft]], und so ist auch das [[Wappen]] mit denen der Anteilsherrscher geviert (in vier Felder aufgeteilt):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Feld: Ein Anteil (2/7) war lange Zeit im Besitz der [[Siersburg (Burg)|Herren von Siersberg]] und [[Altes Schloss (Dillingen)|Dillingen]], fiel 1548 durch Erbschaft an die Familie Braubach, kam 1613 an das [[Herzogtum Lothringen]] und mit diesem 1768 an das Königreich [[Frankreich]], bis es dann 1786 im Tausch an das Herzogtum [[Pfalz-Zweibrücken]] abgetreten wurde. Da die erstgenannte Familie am längsten im Besitz dieses Anteils war, wurde ihr Wappen im ersten Feld dargestellt.&lt;br /&gt;
# Feld: Die [[Abtei Fraulautern]] besaß bis zur Französischen Revolution 1/7 der Herrschaft. Da sie kein eigenes Wappen führte, wurde in das zweite Feld ein Äbtissinnen-[[Krummstab]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
# Feld: Weitere 2/7 besaß das [[Kurtrier|Erzstift Trier]].&lt;br /&gt;
# Feld: Die übrigen 2/7 gehörten den [[Schloss La Motte|Freiherren von Hagen zur Motten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaft ===&lt;br /&gt;
Seit dem 20. Mai 1979 besteht eine [[Städtepartnerschaft]] mit der [[Frankreich|französischen]] Stadt [[Bitsch|Bitche]] im [[Département Moselle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:LebachL1080383.jpg|mini|Lebach, Fußgängerzone]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
==== Straßenverkehr ====&lt;br /&gt;
Lebach ist über die [[Bundesstraße]]n [[Bundesstraße 10|10]] (nach [[Augsburg]]), [[Bundesstraße 268|268]] und [[Bundesstraße 269|269]] an das überregionale Straßennetz angeschlossen. Die nächsten Autobahnanschlüsse sind für die [[Bundesautobahn 8|A 8]] [[Heusweiler]] (7&amp;amp;nbsp;km) und [[Nalbach]] (10&amp;amp;nbsp;km) sowie für die [[Bundesautobahn 1|A 1]] [[Eppelborn]] (5&amp;amp;nbsp;km) und [[Tholey]] (8&amp;amp;nbsp;km).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lebach Postkutsche.jpg|mini|Die letzte Postkutsche in Lebach (1897)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Öffentlicher Personenverkehr ====&lt;br /&gt;
Lebach stellt einen bedeutenden Knotenpunkt im regionalen Busnetz dar. Es verkehren zudem viertelstündlich [[Saarbahn]]en auf der Linie S1 und auf der [[Primstalbahn]] [[Regionalbahn]]en der Linie [[Liste der SPNV-Linien im Saarland|RB 72]] nach Saarbrücken. Vier [[Regionalbusverkehr|Regionalbuslinien]] fahren im Stundentakt in alle Himmelsrichtungen mit Anschluss an die in den Bahnhöfen von [[Bahnhof Dillingen (Saar)|Dillingen/Saar]], [[Saarlouis Hauptbahnhof|Saarlouis]], [[Bahnhof St. Wendel|St. Wendel]], [[Bahnhof Völklingen|Völklingen]] und [[Saarbrücken Hauptbahnhof|Saarbrücken]] verkehrenden Züge und sind so miteinander verzahnt, dass an einem [[Kombibahnsteig]] umgestiegen werden kann. Diese Linien verkehren von morgens früh bis spät in die Nacht auch an Wochenenden und Feiertagen. Dann alle zwei Stunden (die Saarbahn jedoch wie über die Woche halbstündlich, Sonntags stündlich). Durch die Lage Lebachs und das umfangreiche Fahrtenangebot sind alle größeren saarländischen Städte im Verkehrsverbund [[SaarVV]] in längstens 45 Minuten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Luftverkehr ====&lt;br /&gt;
Das [[Ultraleichtfluggelände Lebach-La Motte]] liegt etwa 1,5&amp;amp;nbsp;km westlich des Zentrums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Behörden ===&lt;br /&gt;
In Lebach befindet sich ein Standort des Landesverwaltungsamtes (LaVA), an dem dessen Abteilung&amp;amp;nbsp;2 &amp;#039;&amp;#039;Zentrale Ausländerbehörde&amp;#039;&amp;#039; (bis 2008 eigenständig als &amp;#039;&amp;#039;Landesamt für Ausländer- und Flüchtlingsangelegenheiten&amp;#039;&amp;#039;) die &amp;#039;&amp;#039;Landesaufnahmestelle&amp;#039;&amp;#039; (im Volksmund „Landeswohnsiedlung“/„Lager“ genannt) welche &amp;#039;&amp;#039;AnkER-Einrichtung&amp;#039;&amp;#039; ist, die &amp;#039;&amp;#039;Ausländerbehörde Lebach&amp;#039;&amp;#039; und das Sachgebiet &amp;#039;&amp;#039;Rechtsangelegenheiten, Clearingstelle, Widerspruchsstelle&amp;#039;&amp;#039; angesiedelt sind. Das [[Bundesamt für Migration und Flüchtlinge]] hat in Lebach eine Außenstelle in der AnkER-Einrichtung.  Weiterhin ist in Lebach die Abteilung &amp;#039;&amp;#039;Landentwicklung&amp;#039;&amp;#039; des Landesamtes für Vermessung, Geoinformation und Landentwicklung ansässig, die landesweit für die [[Flurbereinigung]] zuständig ist. Außerdem beherbergte Lebach als „grüner Mittelpunkt“ bis zu deren Umzug nach [[Bexbach]] die Landwirtschaftskammer des Saarlandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichte ===&lt;br /&gt;
Lebach verfügt über ein [[Amtsgericht Lebach|Amtsgericht]], das zum [[Landgericht]]s- und [[Oberlandesgericht|OLG]]-Bezirk [[Saarbrücken]] gehört. Neben dem Dienstgebäude des Amtsgerichtes befindet sich die einzige [[Jugendarrestanstalt]] im Saarland, in der (mit 30 Arrestplätzen ausgestattet) Strafen zwischen zwei Tagen und vier Wochen verbüßt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militär ===&lt;br /&gt;
Lebach war bis 2015 Standort des [[Fallschirmjägerbataillon 261|Fallschirmjägerbataillons 261]] der [[Luftlandebrigade 26]]; die [[Garnison]] in der [[Graf-Haeseler-Kaserne (Lebach)|Graf-Haeseler-Kaserne]] umfasste etwa 1200 Soldaten. Ein Standort der Bundeswehr ist Lebach weiterhin für die [[Luftlandeaufklärer (Bundeswehr)|Luftlandeaufklärungskompanie 260]] sowie die Fernmeldekompanie des multinationalen [[Eurokorps]]. 1969 erlangte der Standort durch den sogenannten &amp;#039;&amp;#039;[[Soldatenmord von Lebach]]&amp;#039;&amp;#039; bundesweite Bekanntheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krankenversorgung ===&lt;br /&gt;
* [[Caritas Trägergesellschaft Trier|ctt]]-Krankenhaus der [[Regelversorgung]], 202 Betten mit den Abteilungen Unfallchirurgie, Allgemeinchirurgie, Plastische Chirurgie, Innere Medizin (Hämatologie, Onkologie), Intensivmedizin, Anästhesiologie, Radiologie mit Computertomographie&lt;br /&gt;
* Zum St.&amp;amp;nbsp;Nikolaus Hospital [[Wallerfangen]] gehörende [[Psychiatrie|psychiatrische]] Tagesklinik (etwa 20 Plätze) in der Friedensstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kindertagesstätten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stadt Lebach |url=https://www.lebach.de/lebach/rathaus/fachbereiche-und-sachgebiete/fb-1-zentrale-dienste-tourismus-wirtschaftsfoerderung/sg-102-personalwesen-und-kindertageseinrichtungen/kindertagesstaetten.html |titel=Stadt Lebach – Kindertagesstätten |abruf=2018-06-19 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180620001948/https://www.lebach.de/lebach/rathaus/fachbereiche-und-sachgebiete/fb-1-zentrale-dienste-tourismus-wirtschaftsfoerderung/sg-102-personalwesen-und-kindertageseinrichtungen/kindertagesstaetten.html |archiv-datum=2018-06-20 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kindertagesstätte Aschbach, Kindertagesstätte Dörsdorf, Kindertagesstätte Lebach, Kindertagesstätte Steinbach, Kindertagesstätte Thalexweiler, Kindergarten Herz-Jesu Gresaubach, kath. Kindergarten St. Donatus, Landsweiler, kath. Kindergarten Hl. Dreifaltigkeit und St. Marien, Lebach, Kindertagesstätte „St. Nikolaus“, Lebach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grundschulen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;StadtLebach&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lebach.de/kultur-und-bildung/erziehung-bildung/schulen.html |titel=Stadt Lebach – Schulen |hrsg=Stadt Lebach |abruf=2018-06-19 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180620002005/https://www.lebach.de/kultur-und-bildung/erziehung-bildung/schulen.html |archiv-datum=2018-06-20 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Grundschule Landsweiler, Grundschule Lebach, Grundschule Steinbach, Nikolaus-Groß-Schule Lebach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gymnasien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;StadtLebach&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Geschwister-Scholl-Gymnasium Lebach, Johannes-Kepler-Gymnasium Lebach; beide Gymnasien gehören dem nationalen Exzellenz-Netzwerk [[MINT-EC]] an;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinschaftsschulen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;StadtLebach&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Theeltalschule Lebach, Nikolaus-Groß-Schule Lebach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Berufsbildende Schule&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;StadtLebach&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* BBZ Lebach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Staatliche Förderschulen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Louis-Braille-Schule (Staatliche Förderschule für Blinde und Sehbehinderte mit überregionalem Förderzentrum Sehen), Ruth-Schaumann-Schule (Staatliche Förderschule für Gehörlose und Schwerhörige mit überregionalem Förderzentrum Hören und Kommunikation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Märkte ==&lt;br /&gt;
=== Wochenmarkt ===&lt;br /&gt;
Jeden Donnerstag findet in Lebach der größte Wochenmarkt in Südwestdeutschland statt. Dieser Markt hat schon eine jahrhundertelange Tradition. Lebach konnte Marktzentrum werden, weil es durch seine verkehrsgünstige Lage ein Knotenpunkt verschiedener wichtiger Straßen ist. Zuerst wurden Postkutschenlinien nach Lebach eingerichtet, später Eisenbahnlinien gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mariä-Geburtsmarkt ===&lt;br /&gt;
Zur „Grünen Woche“ in Lebach findet am Dienstag nach dem zweiten Sonntag im September der Mariä-Geburtsmarkt statt, ein Markt mit fast 500 Ständen, zu dem tausende Besucher nach Lebach kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon vor tausend Jahren gab es in Lebach eine Kirche auf dem Platz der heutigen katholischen Pfarrkirche, die der Gottesmutter Maria geweiht war. Man feierte das Patronatsfest mit einem großen Vieh- und Krammarkt. Die erste bekannte Urkunde, die den Jahrmarkt bezeugt, stammt aus dem Jahre 1614.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Märkte ===&lt;br /&gt;
Es gibt einen Weihnachts- und einen Ostermarkt sowie in der dritten Oktoberwoche einen Herbst- und Bauernmarkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Kultur ===&lt;br /&gt;
Der Lebacher Karneval (im Volksmund auch &amp;#039;&amp;#039;Faasend&amp;#039;&amp;#039; genannt) wird jährlich vom Carneval Verein Lebach (CVL) veranstaltet. Höhepunkte jeder Karnevalssession sind die Kostümkappensitzungen in der Lebacher Stadthalle. Am [[Schmutziger Donnerstag|Fetten Donnerstag]] folgt dann die Rathauserstürmung, bei der das Prinzenpaar die Regentschaft im Rathaus übernimmt. Am Fastnachtssonntag werden wichtige Lebacher Bürger „verhaftet“ und ins Rathaus gebracht, wo sie gegen eine Kaution mit dem Karnevals-Verein feiern und kostenlos essen dürfen. Am Fastnachtsdienstag endet die Session mit einem großen Straßenumzug durch die Lebacher Innenstadt. Die [[Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands]] veranstaltet zur Lebacher Faasend alljährlich drei „Bunte Abende“. Beide Vereine zusammen sind der Dreh- und Angelpunkt der Lebacher Faasend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grüne Woche ===&lt;br /&gt;
Jedes Jahr wird in der zweiten Septemberwoche von der Stadt Lebach die „Grüne Woche“ organisiert. Bereits im 17. Jahrhundert wurde am „Fest Mariä Namen“ ein Viehmarkt veranstaltet. Dieser wurde im Laufe der Jahre immer weiter vergrößert und seit 1921 findet im Anschluss an den Markt ein Pferderennen statt. Heute gibt es dazu noch ein Rahmenprogramm mit diversen Veranstaltungen, u.&amp;amp;nbsp;a. im Festzelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;float-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 LebachAsiatischerGartenL1080391 (2).jpg|Asiatischer Garten an der Theel&lt;br /&gt;
 SchlossLaMotteL1080358 (2).jpg|Torhaus des ehemaligen Schlosses La Motte&lt;br /&gt;
 Lebach Schwimmbad.jpg|Hallenbad im Stadtzentrum&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
* Gräberfeld aus der [[Latènezeit]] ([[Mediomatriker]])&amp;lt;ref&amp;gt;Gudrun Gerlach: &amp;#039;&amp;#039;Das Gräberfeld &amp;#039;Die Motte&amp;#039; bei Lebach.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Katalog.&amp;#039;&amp;#039; Habelt, Bonn 1976 (Saarbrücker Beiträge zur Altertumskunde, Band 16&amp;lt;!-- sic! --&amp;gt;), ISBN 3-7749-1351-X; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Text.&amp;#039;&amp;#039; Habelt, Bonn 1986 (Saarbrücker Beiträge zur Altertumskunde, Band 15&amp;lt;!-- sic! --&amp;gt;). ISBN 3-7749-1350-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Kaltenstein]] (bei Lebach/Zollstock)&lt;br /&gt;
* Mittelpunkt des Saarlandes (bei [[Falscheid (Saarland)|Falscheid]])&lt;br /&gt;
* [[Schloss La Motte]]&lt;br /&gt;
* katholische Pfarrkirche [[Heilige Dreifaltigkeit und St. Marien (Lebach)]]&lt;br /&gt;
* Rathaus mit Brunnen in der City&lt;br /&gt;
* Asiatischer Garten&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Lebach}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Naturdenkmale in Lebach}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Stolpersteine in Lebach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionsgemeinschaften ==&lt;br /&gt;
=== Katholische Kirche ===&lt;br /&gt;
Die katholische Kirchengemeinde [[Heilige Dreifaltigkeit und St. Marien (Lebach)|Heilige Dreifaltigkeit und St. Marien]] im Zentrum von Lebach gehört zum [[Bistum Trier]]. In Lebach selbst gibt es ca. 7.000 Katholiken, in den Pfarreien Landsweiler und Falscheid, die auch zur Kirchengemeinde Lebach gehören, leben 1.800 bzw. 520 Katholiken. Darüber hinaus gibt es in den zu Lebach gehörenden Ortsteilen eigene katholische Kirchen oder Kapellen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;7&amp;quot; caption=&amp;quot;Katholische Kirchen bzw. Kapellen in Lebach&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Aschbach, St. Maternus (1) .JPG|[[St. Maternus (Aschbach)]]&lt;br /&gt;
 Dörsdorf, Maria Königin (14).JPG|Maria Königin (Dörsdorf)&lt;br /&gt;
 Eidenborn, St. Petrus von Mailand (2).JPG|St. Petrus von Mailand (Eidenborn)&lt;br /&gt;
 Falscheid, St. Joseph (2).JPG|St. Joseph (Falscheid)&lt;br /&gt;
 Gresaubach Herz Jesu 02.JPG|[[Herz-Jesu-Kirche (Gresaubach)]]&lt;br /&gt;
 Knorscheid Kapelle (3).jpg|[[St. Lucia (Knorscheid)]]&lt;br /&gt;
 Landsweiler (Lebach), St. Donatus (1).JPG|[[St. Donatus (Landsweiler)]]&lt;br /&gt;
 HlDreifaltigkeitStMarienLebachL1080918 (2).jpg|[[Heilige Dreifaltigkeit und St. Marien (Lebach)]]&lt;br /&gt;
 Lebach Fatima Kapelle.jpg|Fatima-Kapelle (Jabach)&lt;br /&gt;
 Lebach, St. Michael (4).JPG|St. Michael (Lebach)&lt;br /&gt;
 Niedersaubach St. Antonius 03.JPG|[[St. Antonius von Padua (Niedersaubach)]]&lt;br /&gt;
 Steinbach St. Aloysius 01.JPG|[[St. Aloysius (Steinbach)]]&lt;br /&gt;
 Steinbach Marienkapelle Höchsten 03.JPG|St. Marien (Steinbach-Höchsten)&lt;br /&gt;
 Thalexweiler St. Alban 01.JPG|[[St. Alban (Thalexweiler)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Evangelische Kirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedhof Lebach 6.jpg|mini|hochkant|Evangelische Kirche in Lebach]]&lt;br /&gt;
Die evangelische Kirchengemeinde Lebach gehört zur „[[Evangelische Kirche im Rheinland|Evangelischen Kirche im Rheinland]]“ und wurde 1906 gegründet. Aktuell gehören der Kirchengemeinde etwa 2750 Gemeindeglieder an (2010). [[Pfarrerin]] ist Andrea Sattler.&lt;br /&gt;
Nach der Reformation konnte sich die Evangelische Kirche in Lebach nicht behaupten, nachdem evangelische Gottesdienste von den lothringischen Oberherren verboten wurden. Ab 1852 fanden wieder evangelische Gottesdienste im Gerichtssaal des [[Amtsgericht Lebach|Amtsgerichts Lebach]] statt. Im Jahr 1906 wurde dann der Grundstein für eine evangelische Kirche in Lebach gelegt, die 1907 fertiggestellt und am 29. September 1907 von [[Valentin Umbeck]] eingeweiht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Kölnische Zeitung Nr. 1022, 1. Oktober 1907, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere christliche Konfessionen ===&lt;br /&gt;
Neben diesen beiden Kirchen gibt es in Lebach auch [[Freikirche]]n, darunter eine [[Bund Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland|Freie evangelische Gemeinde]] und ein Bethaus der [[Evangeliumschristen-Baptisten|Evangeliums-Christen-Baptisten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Judentum ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolpersteine Lebach.png|300px|links|[[Stolpersteine]] in Lebach, verlegt am 29. August 2013]]&lt;br /&gt;
Lebach hatte in seiner Geschichte nur eine sehr geringe Anzahl an jüdischen Einwohnern. Um 1920 hatte Lebach 12 jüdische Gläubige, die zu den Familien Hanau, Oppenheimer und Stern gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Stolpersteine in Lebach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Deutsche Meisterschaft im Straßenrennen 1959}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Durch den sogenannten &amp;#039;&amp;#039;[[Soldatenmord von Lebach]]&amp;#039;&amp;#039;, der bei der Bundeswehr zur Einrichtung des [[Lebach-Netz]]es führte, erlangte Lebach im Jahre 1969 bundesweites Medieninteresse. Der Streit um die dokumentarische Aufarbeitung in Film und Fernsehen (Produktionen von 1972 und 1996), der sich im Spannungsfeld zwischen Rundfunkfreiheit und Persönlichkeitsrecht der Täter bewegte, ging als [[Lebach-Urteil]] des [[Bundesverfassungsgericht]]s in die deutsche Rechtsgeschichte ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Drahtzieher der [[Madrider Zuganschläge|Attentate vom 11. März 2004 in Madrid]] verbrachte einige Zeit in der Landeswohnsiedlung in Lebach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- chronologische geordnet --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* Maria Honorine Steimer (1831–1903), erste Generaloberin der [[Kongregation der Schwestern des Erlösers|Erlöserschwestern]]&amp;lt;ref&amp;gt;Internetseite Würzburgwiki: https://wuerzburgwiki.de/wiki/Maria_Honorine_Steimer, abgerufen am 11. September 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Jacob Weber]] (1872–1944), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Theodor Gansen]] (1887–1956), Maler der Düsseldorfer Schule, Restaurator und Kunstfälscher&lt;br /&gt;
* [[Maria Schweitzer]] (1902–1991), Lehrerin, Oberregierungsrätin und Politikerin, Mitglied des Saarländischen Landtages&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Müller (Raumplaner)|Gottfried Müller]] (1910–1991), Volkswirt und Raumplaner&lt;br /&gt;
* [[Klaus Altmeyer]] (1926–2020), Journalist und Publizist&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Ewerhart]] (1928–2022), Musikwissenschaftler, Organist, Cembalist, Dirigent, Herausgeber und Instrumentensammler&lt;br /&gt;
* [[Herbert Strässer]] (1930–2005), Bildhauer&lt;br /&gt;
* [[Richard Hoffmann (Künstler)|Richard Hoffmann]] (* 1930), Bildhauer, Maler und Zeichner&lt;br /&gt;
* [[Georg Jenal]] (1942–2022), Historiker&lt;br /&gt;
* [[Monika Schwinn]] (1942–2019), Ehrenbürgerin, während des [[Vietnamkrieg]]s gefangengenommene Krankenschwester&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel-42645228&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=42645228 |Autor= |Titel=„Da war das Wort von Vietnam“ |Jahr=1973 |Nr=13 |Datum=1973-03-26 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{SaarBiogr|4315|Schwinn Monika}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Madeleine Giese]] (* 1960), Schauspielerin&lt;br /&gt;
* [[Deana Zinßmeister]] (* 1962), Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Christoph Kühn (Politiker)|Christoph Kühn]] (* 1964), Politiker, Mitglied des Saarländischen Landtages, geboren in Aschbach&lt;br /&gt;
* [[Michael Backes]] (* 1978), Informatiker&lt;br /&gt;
* [[Henning Meyer]] (* 1978), Sozialwissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Armin Dewes]] (* 1979), Volleyballspieler&lt;br /&gt;
* [[Nadine Schön]] (* 1983), Politikerin (CDU)&lt;br /&gt;
* [[Philipp Schug]] (* 1983), Jazzmusiker&lt;br /&gt;
* [[Caroline Salm]] (* 1987), Fußballspielerin&lt;br /&gt;
* [[Aileen Frisch]] (* 1992), Rennrodlerin&lt;br /&gt;
* [[Cathrin Puhl]] (* 1994), Rhythmische Sportsgymnastin&lt;br /&gt;
* [[Moritz Reichert]] (* 1995), Volleyball- und Beachvolleyballspieler&lt;br /&gt;
* [[Joshua Mees]] (* 1996), Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten, die vor Ort wirken, wirkten oder starben ===&lt;br /&gt;
* [[Emma Stern]] (1878–1969), Geschäftsfrau und Malerin&amp;lt;ref&amp;gt;{{SaarBiogr |1860 |Stern Emma}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Albert Baldauf]] (1917–1991), Politiker (CDU), starb in Lebach&lt;br /&gt;
* [[Werner Bauer (Künstler)|Werner Bauer]] (1934–2021), Licht- und Kinetikkünstler, war ab 1964 Kunsterzieher in Lebach&lt;br /&gt;
* [[Klaus Steinbach]] (* 1953), Schwimmsportler und Sportfunktionär, wohnt in Lebach&lt;br /&gt;
* [[Gabriele Klara Schäfer]] (* 1957), Politikerin (CDU), arbeitete bei der Beratungsstelle des Sozialdienstes katholischer Frauen und danach bis 1994 bei der Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle in Lebach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Johannes Dillinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Von der Steinzeit bis ins 21. Jahrhundert – Die Geschichte der Stadt Lebach.,&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Historischen Verein Lebach e.&amp;amp;nbsp;V., Merzig 2016.&lt;br /&gt;
* Franz-Rudolf Repplinger, Jutta Arnold: &amp;#039;&amp;#039;Vierherrschaft Lebach.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Volkshochschule Lebach e. V., Nalbach 1991.&lt;br /&gt;
* Friedrich Toepfer: &amp;#039;&amp;#039;Beilagen III. Die Herren von Hagen.&amp;#039;&amp;#039; In: ders. (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch für die Geschichte des graeflichen und freiherrlichen Hauses der Voegte von Hunolstein.&amp;#039;&amp;#039; Band I. Jacob Zeiser, Nürnberg 1866, S. 304–306 ([https://books.google.de/books?id=AbQbYFL3K34C&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA304 books.google.de]).&lt;br /&gt;
* Ilse Winter-Emden: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Lebacher Erzgruben und ihre Bedeutung für die Region, mit einem Beitrag von Dieter Schweiss: Der Permzeit auf der Spur, Das saarpfälzische Rotliegend-Zeitalter.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Volkshochschule Lebach, Lebach 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lebach.de/ Stadt Lebach]&lt;br /&gt;
* [http://swb.bsz-bw.de/DB=2.306/REL?PPN=1311259678 Literatur über Lebach] in der [[Saarländische Bibliographie|Saarländischen Bibliographie]]&lt;br /&gt;
* {{dmoz|World/Deutsch/Regional/Europa/Deutschland/Saarland/Kreise/Saarlouis/Städte_und_Gemeinden/Lebach/|Lebach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Saarlouis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4034828-3|LCCN=n81087085|VIAF=145427202}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Saarlouis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebach| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt im Saarland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1977]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Prims]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alfred Kiefer</name></author>
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