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	<title>Learara - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-04-14T21:45:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Learara&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Anodorhynchus leari&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Charles Lucien Jules Laurent Bonaparte|Bonaparte]], 1856&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Blauaras&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Anodorhynchus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Neuweltpapageien&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Arinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Eigentliche Papageien&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Psittacidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Papageien&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Psittaciformes&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Neukiefervögel&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Neognathae&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Anodorhynchus leari -Rio de Janeiro Zoo, Brazil-8a.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Leararas im Zoo von [[Rio de Janeiro]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lear&amp;#039;s Macaw Anodorhynchus leari (cropped).jpg|mini|Leararas im Flug]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Learara&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Anodorhynchus leari&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lears Ara&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kleiner Hyazinthara&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine stark gefährdete Art der [[Neuweltpapageien]]. Benannt wurde sie nach dem englischen Vogelmaler [[Edward Lear]] (1803–1888).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entdeckung und Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Anodorhynchus leari by Edward Lear.jpg|mini|links|Illustration eines Leararas von [[Edward Lear]]&amp;lt;br /&amp;gt;(Diese Abbildung und ein Balg im [[Muséum national d’histoire naturelle|Naturkundemuseum Paris]] liegen der Artbeschreibung zu Grunde.)]]&lt;br /&gt;
Mitte des 19. Jahrhunderts fiel unter den nach Europa als Bälge oder lebende Tiere importierten blauen Aras (der damals noch nicht ausgestorbene [[Türkisara]] und der deutlich größere [[Hyazinthara]]) eine weitere blaue Araart auf. Der italienische Ornithologe [[Charles Lucien Bonaparte]] beschrieb die Art 1856, nachdem er eine Abbildung von Edward Lear gesehen und einen Balg der Art im [[Muséum national d’histoire naturelle|Naturhistorischen Museum in Paris]] gefunden hatte. Leararas sind mit ca. 72 cm Länge deutlich kleiner als die 100 cm großen Hyazintharas, ihr Gefieder ist vorherrschend blau, die Flügel- und Schwanzoberseite kobaltblau und die Schwanzunterseite dunkelgrau. Die unbefiederte Region an der Basis des Unterschnabels ist gelb. Leararas besitzen einen unbefiederten gelben Augenring, die Iris ist dunkelblau, der Schnabel grau-schwarz, und die Füße haben eine dunkelgraue Färbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine an Balgmaterial und fossilen Funden vom [[Herculano Alvarenga]] durchgeführte Studie, die auch die historischen Verbreitungsgebiete des ausgerotteten [[Türkisara|Meerblauen Aras]] (&amp;#039;&amp;#039;Anodorhynchus glaucus&amp;#039;&amp;#039;) mit dem des Learara vergleicht, kommt aufgrund der weitgehenden Übereinstimmung u.&amp;amp;nbsp;a. der Maße beider Arten zu dem Ergebnis, dass beide Arten nur Unterartstatus besitzen. Aufgrund der Prioritätsregel würden sich folgende neue Bezeichnungen ergeben: &amp;#039;&amp;#039;Anodorhynchus glaucus glaucus&amp;#039;&amp;#039; als Nominatform und &amp;#039;&amp;#039;Anodorhynchus glaucus leari&amp;#039;&amp;#039; für den Learara.&amp;lt;ref&amp;gt;Herculano Alvarenga: {{Webarchiv |url=http://www.museuhistorianatural.com/pesquisa_arquivos/2007/Anodorhynchus.pdf |text=Anodorhynchus glaucus e A. leari (Psittaciformes, Psittacidae): osteologia, registros fósseis e antiga distribuição geográfica. |wayback=20141208230509}} (PDF; 1,7&amp;amp;nbsp;MB) In: Revista Brasileira de Ornitologia 15(3):427-432 setembro de 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Habitat ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Distribuicao-geografica-anodorhynchus-lean.png|mini|Verbreitungsgebiet (grün)]]&lt;br /&gt;
Obwohl Leararas als lebende Tiere in Gefangenschaft, auf Abbildungen und als Balg 1856 von [[Charles Lucien Bonaparte]] beschrieben waren, konnte erst [[Helmut Sick]] nach jahrzehntelanger Suche 1978 das Verbreitungsgebiet der Art ermitteln. Das heutige Verbreitungsgebiet ist extrem klein, er kommt nur in der [[Semiarides Klima|semiariden]] Region von [[Bahia]] im Nordosten von [[Brasilien]] vor.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bluemacaws.org/lewild4.htm, bluemacaws.org] https://www.bluemacaws.org/lewild1.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; Derzeit ist nur ein gesichertes Vorkommen bekannt, der größte Teil der Population von wenigen hundert Tieren lebt auf dem Gebiet der Farm von Otavio de Farias.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.papageienfonds.de/tagungen/2009/2009.php |titel=13. Tagung des Fonds für bedrohte Papageien in Walsrode |hrsg=Fonds für bedrohte Papageien |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130717010007/http://www.papageienfonds.de/tagungen/2009/2009.php |archiv-datum=2013-07-17 |abruf=2013-07-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freileben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Licuri.JPG|mini|Kerne der Früchte der Licuri-Palme]]&lt;br /&gt;
Hauptnahrung der Art sind die Nüsse der [[Licuri-Palme]]n (&amp;#039;&amp;#039;Syagrus coronata&amp;#039;&amp;#039;). Bis zu 350 Nüsse werden pro Tier und Tag verzehrt. Weitere Nahrungspflanzen sind &amp;#039;&amp;#039;[[Melanoxylon]] sp.&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Atropha pohliana]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Dioclea (Gattung)|Dioclea]] sp.&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Spondias tuberosa]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Mais]] und die Blüten von &amp;#039;&amp;#039;[[Agave]] sp.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot;&amp;gt;{{IUCN&lt;br /&gt;
| Year           = 2008&lt;br /&gt;
| ID             = 22685521&lt;br /&gt;
| ScientificName = Anodorhynchus leari&lt;br /&gt;
| YearAssessed   = 2008&lt;br /&gt;
| Assessor       = BirdLife International&lt;br /&gt;
| Download       = 3. Dezember 2008&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Um an die Nahrungspflanzen zu gelangen, werden weite Wege in Kauf genommen. Die Brutzeit liegt zwischen Februar und April, oft fliegen zwei Jungtiere aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tiere brüten und schlafen nicht in Baumhöhlen, sondern nutzen Höhlen in einer Felswand, die als Cliffs bezeichnet werden. Bisher liegen erst wenige Erkenntnisse über das Verhalten der Art im Freiland und in Gefangenschaft vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung und Schutz ==&lt;br /&gt;
Die Populationsgröße betrug 2001 gerade 246 Tiere. Bis zum Jahr 2016 hatte die Population auf ca. 1300 Vögel zugenommen. Diverse Schutzmaßnahmen, insbesondere der Rückgang der illegalen Nachstellung, haben zu dem Bestandsanstieg geführt. Da nur ein Bruchteil der Vögel tatsächlich brütet, wird der Brutbestand auf ca. 130 Paare geschätzt.&amp;lt;ref&amp;gt;David Waugh: Was fressen Leararas im Freiland wirklich?, Papageien 9/2016, 312, ISSN 0934-327X&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund des kleinen Verbreitungsgebiets wurde die Art Anfang des 21. Jahrhunderts als vom Aussterben bedroht (&amp;#039;&amp;#039;critically endangered&amp;#039;&amp;#039;) eingestuft, seit 2009 gilt sie in der Roten Liste der IUCN als stark gefährdet (&amp;#039;&amp;#039;endangered&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Stabilisierung der Nahrungsgrundlage des Leararas förderte der [[Fonds für bedrohte Papageien]] ein Arbeitskreis der [[Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz|Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz]] die Bewässerung von Nahrungspflanzen. Im [[Loro Parque]] und bei [[Al Wabra]] wird versucht, eine Gefangenschaftspopulation aufzubauen. Weitere Freilanduntersuchungen laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Lars Lepperhoff: &amp;#039;&amp;#039;Aras.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer, Stuttgart 2004, ISBN 3-8001-3821-2.&lt;br /&gt;
* [[Dieter Hoppe (Ornithologe)|Dieter Hoppe]]: &amp;#039;&amp;#039;Aras.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer, Stuttgart 1983, ISBN 3-8001-7081-7.&lt;br /&gt;
* [[Werner Lantermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Aras.&amp;#039;&amp;#039; Müller, Walsrode 1983, ISBN 3-923269-11-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Anodorhynchus leari|Learara (&amp;#039;&amp;#039;Anodorhynchus leari&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN|Year=2023.1|ID=22685521|ScientificName=Anodorhynchus leari|YearAssessed=2019|Assessor=BirdLife International|Download=2024-04-22}}&lt;br /&gt;
* {{Avibase|ID=FF910F6017826DE8|ScientificName=Anodorhynchus leari|CommonName=Learara}}&lt;br /&gt;
* {{eBird.org |ID= indmac1 |Name= Learara (&amp;#039;&amp;#039;Anodorhynchus leari&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{xeno-canto|ID=Anodorhynchus-leari|ScientificName=Anodorhynchus leari|Name=Learara}}&lt;br /&gt;
* {{Encyclopedia of Life|ID=1177959|Name=Lear&amp;#039;s Macaw|Wissenschaftlich=Anodorhynchus leari}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuweltpapageien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Endemischer Vogel Brasiliens]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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