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	<title>Leabua Jonathan - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T09:25:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Leabua_Jonathan&amp;diff=492773&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zukunft99: Linkfix</title>
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		<updated>2025-03-21T17:38:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Minister-president Jonathan van Lesotho (1970).jpg|mini|Leabua Jonathan (1970)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Joseph Leabua Jonathan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Oktober]] [[1914]] in [[Hlotse|Leribe]], [[Lesotho|Basutoland]]; † [[5. April]] [[1987]] in [[Pretoria]], [[Südafrika]]) war ein lesothischer [[Politiker]] und von 1965 bis 1986 [[Premierminister]] [[Lesotho]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Jonathan war ein Urenkel von König [[Moshoeshoe I.]], Enkel von [[Molapo]] und Sohn einer [[Nebenfrau]] des &amp;#039;&amp;#039;[[Traditionelles Herrschaftssystem der Basotho|morena]]&amp;#039;&amp;#039; Jonathan Molapo.&amp;lt;ref name=&amp;quot;scott&amp;quot;&amp;gt;Scott Rosenberg, Richard W. Weisfelder, Michelle Frisbie-Fulton: &amp;#039;&amp;#039;Historical Dictionary of Lesotho.&amp;#039;&amp;#039; Scarecrow Press, Lanham, Maryland/Oxford 2004, ISBN 978-0-8108-4871-9, S. 126–131.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Schulausbildung erhielt er an einer Missionsschule der [[Société des missions évangéliques de Paris]] in Leribe. Weitere Bildung erwarb er im Selbststudium.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Keeble 134&amp;quot;&amp;gt;Sheila Keeble (Hrsg.) S. P. P. Kutumela, A. Booley: &amp;#039;&amp;#039;The Black Who’s Who of Southern Africa Today&amp;#039;&amp;#039;. African Business Publ., Johannesburg 1979, 1. Aufl., S. 134&amp;lt;/ref&amp;gt; Er verließ die Grundschule nach der sechsten Klasse und arbeitete als Minenarbeiter in [[Südafrika]]. Nach seiner Rückkehr war er ab 1937 in der lokalen Verwaltung angestellt. Unter anderem war er für entlaufenes und gestohlenes Vieh zuständig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;scott&amp;quot; /&amp;gt; Er lernte den südafrikanischen Juristen [[Patrick Duncan (Menschenrechtsaktivist)|Patrick Duncan]] kennen, der in der Verwaltung Basutolands arbeitete, und begann sich so für Politik zu interessieren. 1951 erfolgte seine Berufung zum Assessor der &amp;#039;&amp;#039;Judical Commission Leribe&amp;#039;&amp;#039; und im Folgejahr sein Eintritt in die Politik. 1956 ließ Jonathan sich in den &amp;#039;&amp;#039;Leribe District Council&amp;#039;&amp;#039; wählen, der ihn später für das [[Basutoland National Council]] nominierte. Nach 1959 begann er sich mit Formen der Parlamentsarbeit und der [[Westminster-System|parlamentarischen Praxis in Westminster]] zu befassen, wozu er Kurse in [[London]] besuchte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Keeble 134&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde Ratgeber der [[Regentschaft|Regentin]] [[’Mantšebo]] und trat durch sie zum katholischen Glauben über. Er war ein Vertreter der Delegation in [[London]], die um Selbstregierung für das Basutoland bat. Jonathan entwickelte eine Alternative zum damaligen [[Basutoland Congress Party|Basutoland African Congress]], die den Interessen der &amp;#039;&amp;#039;[[Traditionelles Herrschaftssystem der Basotho|barena]]&amp;#039;&amp;#039; und der [[Römisch-katholische Kirche in Lesotho|katholischen Kirche]] entgegenkam. 1959 gründete Jonathan die [[Basutoland National Party]] (BNP), die bei der [[Parlamentswahl in Basutoland 1960|Wahl 1960]] jedoch bedeutungslos blieb. Jonathan ging keine Bündnisse mit anderen Parteien ein und blieb politisch aktiv. Er suchte trotz der dortigen [[Apartheid]] finanzielle und personelle Hilfe in Südafrika und konnte die [[Parlamentswahl in Basutoland 1965|Parlamentswahl im April 1965]] knapp gewinnen. Er gewann jedoch keinen Sitz und konnte erst nach einer erfolgreichen [[Nachwahl]] am 7. Juli 1965 seine Tätigkeit als Premierminister aufnehmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;scott&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor der Unabhängigkeitserklärung Lesothos reiste Jonathan am 2. September 1966 nach [[Pretoria]], um Premierminister [[Hendrik Frensch Verwoerd|Verwoerd]] zu treffen. Beide Seiten vereinbarten die Entwicklung guter nachbarschaftlicher Beziehungen und die zwischenstaatliche Kooperation, ohne dabei gegenseitig auf innere Angelegenheiten des jeweils anderen Staates Einfluss nehmen zu wollen. Die Ergebnisse der Gespräche wurden in einer gemeinsamen Erklärung bekanntgegeben. Sie dienten nicht der Vorbereitung von Verhandlungen; bilaterale Konsultationen sollten erst nach der Unabhängigkeit Lesothos auf Expertenebene aufgenommen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[SAIRR]]: &amp;#039;&amp;#039;A Survey of Race Relations in South Africa 1966&amp;#039;&amp;#039;. Johannesburg 1967, S. 118&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jonathan erhielt nach der Unabhängigkeit Lesothos 1966 und nach einem Machtkampf mit König [[Moshoeshoe II.]] weitreichende Kompetenzen. Am 4. Oktober 1966 wurde er Premierminister des Königreichs Lesotho. Ein Jahr später leitete er die Delegation seines Landes zur [[Generalversammlung der Vereinten Nationen|UN-Generalversammlung]] in [[Genf]], wo der Aufnahmeantrag gestellt wurde. Dieses Ansinnen wurde bestätigt und Lesotho der 121. Mitgliedsstaat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Keeble 134&amp;quot;/&amp;gt; Bei der [[Parlamentswahl in Lesotho 1970|Wahl 1970]] wurde Jonathans BNP mit 23 Sitzen lediglich zweitstärkste Kraft, wohingegen die [[Basutoland Congress Party]] (BCP) unter [[Ntsu Mokhehle]] 36 Sitze errang. Jonathan rief daraufhin den Notstand aus, setzte die Verfassung außer Kraft und ließ die Oppositionsführer inhaftieren. Moshoeshoe II. musste vorübergehend ins Exil. Die Wahlen wurden annulliert und Lesotho wurde fortan durch Jonathan per [[Dekret]] regiert. Nachdem die Opposition die Annullierung der Wahlen akzeptiert hatte, setzte Jonathan die Verfassung teilweise wieder in Kraft. Wahlen fanden jedoch vorerst nicht statt. Mehrere Minister oppositioneller Gruppen wurden in das Kabinett aufgenommen, kurze Zeit später aber wieder entlassen. Einen Putschversuch 1974 von Teilen der BCP überstand Jonathan; ebenso konnten Attacken der [[Lesotho Liberation Army]] (LLA), die später teilweise von Südafrika gelenkt wurde, der Regierung nicht schaden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;scott&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab den späten 1970er Jahren kritisierte Jonathan trotz der Abhängigkeit Lesothos von Südafrika deren [[Apartheid]]spolitik und unterstützte öffentlich den [[African National Congress]]. In der Folge kam es zu [[Kommando (Militär)|Kommandoaktionen]] Südafrikas in Lesotho, bei denen zahlreiche Menschen starben, und weiteren Destabilisierungsmaßnahmen Südafrikas (siehe auch: [[Südafrikanischer Überfall auf Lesotho 1982]]). Jonathan erlaubte im Gegenzug sozialistischen oder kommunistischen Staaten wie [[Nordkorea]], Botschaften in Lesotho zu errichten. Konservative Kreise der BNP und des [[Lesotho Defence Force|Militärs]] folgten dieser Entwicklung nur widerwillig. 1985 verkündete Jonathan einen Wahltermin. Die Wahlversammlungen zum Aufstellen von Kandidaten wurden jedoch von allen Oppositionsparteien boykottiert. Daraufhin erklärte Jonathan die [[Parlamentswahl in Lesotho 1985|Wahl]] – ohne Abstimmung – für seine Partei als gewonnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;scott&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südafrika erhöhte den Druck auf die Jonathan-Regierung – auch, da er das [[Lesotho Highlands Water Project]] gestoppt hatte. Zum Jahreswechsel 1985/1986 wurden sämtliche [[Grenze zwischen Lesotho und Südafrika|Grenzübergänge Lesothos]] für Waren blockiert. Am 20. Januar 1986 wurde Jonathans Herrschaft durch einen Militärputsch von [[Generalmajor]] [[Justin Metsing Lekhanya]] beendet. Jonathan wurde im August 1986 unter Hausarrest gestellt. Er starb am 5. April 1987 im Alter von 72 Jahren an [[Magenkrebs]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;scott&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönliches ==&lt;br /&gt;
Jonathan war verheiratet. Das Paar hatte vier Töchter und einen Sohn. Seine Freizeitinteressen lagen im Bereich Sport und Lesen und er mochte den traditionellen Sesotho-Tanz Mohobelo.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Keeble 134&amp;quot;/&amp;gt; Die Tochter Lydia Thikhoi Jonathan (* 1951) ist eine Naturwissenschaftlerin, die an der [[National University of Lesotho]] als &amp;#039;&amp;#039;Pro-Vice-Chancellor&amp;#039;&amp;#039; in der zweithöchsten Verwaltungsposition tätig war.&amp;lt;ref&amp;gt;Scott Rosenberg, Richard W. Weisfelder, Michelle Frisbie-Fulton: &amp;#039;&amp;#039;Historical Dictionary of Lesotho.&amp;#039;&amp;#039; Scarecrow Press, Lanham, Maryland/Oxford 2004, ISBN 978-0-8108-4871-9, S. 131.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[The Right Honourable|Rt. Hon.]] (Chief)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Keeble 134&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Doktor der Rechte|LL. D.]] (Dr. jur.)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Keeble 134&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Premierminister Lesothos}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1210729520|LCCN=n86072902|VIAF=18702531}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jonathan, Leabua}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Premierminister (Lesotho)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lesother]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1987]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jonathan, Leabua&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Jonathan, Joseph Leabua&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=lesothischer Politiker, Premierminister Lesothos&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Oktober 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hlotse|Leribe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. April 1987&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Pretoria]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zukunft99</name></author>
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