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	<title>Le Thillot - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T13:10:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Le_Thillot&amp;diff=1704197&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rauenstein: annuaire.mairie durch cassini.ehess ersetzt</title>
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		<updated>2024-10-17T07:31:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;annuaire.mairie durch cassini.ehess ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Le Thillot&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason Le Thillot 88.png&lt;br /&gt;
|région=[[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Vosges|Vosges]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Épinal|Épinal]]&lt;br /&gt;
|insee=88468&lt;br /&gt;
|cp=88160&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Communauté de communes des Ballons des Hautes-Vosges|Ballons des Hautes-Vosges]]&lt;br /&gt;
|longitude=06/45/54/O&lt;br /&gt;
|latitude=47/52/48/N&lt;br /&gt;
|alt mini=468&lt;br /&gt;
|alt maxi=950&lt;br /&gt;
|image=88-Le Thillot.png&lt;br /&gt;
|image-desc=Lage der Stadt Le Thillot&amp;lt;br /&amp;gt;im Département Vosges&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Le Thillot&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Frankreich)|französische Kleinstadt]] mit {{EWZ|FR|88468}} Einwohnern ({{EWD|FR|88468}}) im [[Département Vosges]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]] (bis 2015 [[Lothringen]]). Sie gehört zum [[Arrondissement Épinal]] und ist Sitz des Gemeindeverbandes [[Communauté de communes des Ballons des Hautes-Vosges|Ballons des Hautes-Vosges]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Kleinstadt Le Thillot an der oberen [[Mosel]] liegt in den [[Vogesen]] im äußersten Südosten [[Lothringen]]s und grenzt im Süden an die Region [[Bourgogne-Franche-Comté]]. [[Remiremont]], die nächstgrößere Stadt ist 24 Kilometer von Le Thillot entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet von Le Thillot erstreckt sich vom Tal der [[Mosel]], das hier ca. 1000 Meter breit ist, bis zu den Kammlagen nordöstlich und südlich des Ortes. Im Nordosten wird mit 950 Metern die höchste Erhebung in der Gemeinde erreicht. Im Süden erfolgt mit dem [[Col du Croix]] auf 679 Metern Höhe der Übergang zu einem Hochplateau, das die Wasserscheide zum Einzugsgebiet der [[Saône]] bildet. Im Gemeindegebiet münden die aus Süden kommenden Gebirgsbäche &amp;#039;&amp;#039;Ruisseau Le Vacceux&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Ruisseau de Couard]]&amp;#039;&amp;#039;; der den Norden der Gemeinde prägende &amp;#039;&amp;#039;Ménil&amp;#039;&amp;#039; mündet in der Nachbargemeinde Ramonchamp in die Mosel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wälder, die knapp die Hälfte des 15,14&amp;amp;nbsp;km² großen Gemeindegebietes ausmachen, gehören den Forstarealen &amp;#039;&amp;#039;Bois du Hinguenet&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Forêt Domaniale du Géhand&amp;#039;&amp;#039;. Die Höhe von fast 500 Metern über dem Meer lässt im oberen Moseltal keinen wirtschaftlichen Ackerbau zu, so dass Viehweiden dominieren, die sich über die Hänge bis in die hohen Lagen hinziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stadtkern mit der Kirche Saint-Jean-Baptiste liegt am rechten Moselufer. Die Siedlungsachsen von Le Thillot und dem östlich anschließenden Fresse-sur-Moselle sind entlang der Mosel inzwischen zusammengewachsen. Eine weitere Achse, die quer zum Moseltal verläuft, bindet den Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Le Prey&amp;#039;&amp;#039; ein. Weitere Ortsteile sind &amp;#039;&amp;#039;Les Ves&amp;#039;&amp;#039; im Nordosten und &amp;#039;&amp;#039;Les Mines&amp;#039;&amp;#039; im Süden. Es handelt sich hierbei um Ansammlungen von Bergbauernhöfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden von Le Thillot sind [[Le Ménil]] im Norden, [[Fresse-sur-Moselle]] im Osten, [[Haut-du-Them-Château-Lambert]] sowie [[Ramonchamp]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits in der Römerzeit führte der Weg von [[Metz]] nach [[Basel]] über das obere Moseltal und somit durch Le Thillot. Vor der Französischen Revolution gehörte die verstreute Siedlungsstruktur um Le Thillot zum Besitz der Äbtissinnen des [[Abtei Remiremont|Kapitels Remiremont]]. Die heutige Gemeinde Le Thillot entstand durch die Abspaltung aus dem Ban de [[Ramonchamp]] am 30. Juni 1860 per Ministerdekret. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Thillot&amp;#039;&amp;#039; stammt vermutlich vom französischen Wort &amp;#039;&amp;#039;tilia&amp;#039;&amp;#039; ([[Linden (Botanik)|Linde]]) ab, die auch als zentrales Symbol des Wappens auftaucht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.genealogie-lorraine.fr/blasons/index.php?dept=88&amp;amp;blason=THILLOT_(LE) |wayback=20160128155606 |text=genealogie-lorraine.fr/info/blasons |archiv-bot=2022-03-14 04:29:25 InternetArchiveBot }} (französisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1560 und 1760 wurden von den [[Liste der Herzöge von Lothringen|Lothringer Herzögen]] südlich von Le Thillot Kupferminen betrieben. An diese Periode erinnert noch der Name des Ortsteiles &amp;#039;&amp;#039;Les Mines&amp;#039;&amp;#039;. Einige der [[Stollen (Bergbau)|Stollen]] und [[Mundloch|Mundlöcher]] wurden in jüngster Zeit gesichert und Besuchern zugänglich gemacht (Schaubergwerk).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://hautes.mynes.free.fr/v2/homev2.html Schaubergwerk Le Thillot]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Le Thillot, Hôtel de ville.jpg|mini|Rathaus ([[Hôtel de ville]])]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Le Thillot, Eglise Saint-Jean-Baptiste.jpg|mini|Kirche Saint-Jean-Baptiste]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Le Thillot See.jpg|mini|See am Stadtrand von Le Thillot]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts lebten die Einwohner von der Land- und Viehwirtschaft, daneben verdienten sich die Bauern als Holzfäller, Handwerker, Schreiner, Holzschuhmacher oder Gespannführer ihren Unterhalt. Nach 1870 erlebte die Textilindustrie eine neue, verstärkte Blüte durch die Ansiedlung von Betrieben elsässischer Besitzer, die vor den Deutschen geflohen waren. In den 1970er Jahren begann der Niedergang der Textilindustrie. Erst allmählich konnten neue Arbeitsplätze geschaffen werden, unter anderem in der Kunststoff- und Metallverarbeitung sowie im Maschinenbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Jüdische Gemeinde Le Thillot]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen der Gemeinde Le Thillot zeugen vom Verlust vieler Arbeitsplätze in der Textilbranche seit den 1970er Jahren. Die Ansiedlung neuer Unternehmen konnte die Abwanderungsrate nicht kompensieren.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1962&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1968&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1975&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1982&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2011&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2021&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 4464 || 4577 || 5114 || 4860 || 4246 || 3945 || 3618 || 3257&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Im Jahr 1975 wurde mit 5114 Bewohnern die bisher höchste Einwohnerzahl ermittelt. Die Zahlen basieren auf den Daten von cassini.ehesse&amp;lt;ref&amp;gt;[http://cassini.ehess.fr/fr/html/fiche.php?select_resultat=37464 Le Thillot auf cassini.ehess]&amp;lt;/ref&amp;gt; und INSEE&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.insee.fr/fr/statistiques/2011101?geo=COM-88468 Le Thillot auf INSEE]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Kirche Saint-Jean-Baptiste aus dem 19. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Schaubergwerk &amp;#039;&amp;#039;Hautes-Mynes du Thillot&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Standbild von [[Jules Ferry]], 1813 errichtet&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Monuments historiques in Le Thillot}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Nur noch wenige Einwohner von Le Thillot sind in der Land- und Forstwirtschaft beschäftigt. Im Gebiet der Stadt sind 16 Landwirtschaftsbetriebe ansässig (Milchwirtschaft, Zucht von Pferden, Rindern, Schafen und Ziegen).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.annuaire-mairie.fr/entreprise-culture-production-animale-chasse-le-thillot.html Landwirtschaftsbetriebe auf annuaire-mairie.fr] (französisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich des Ortskerns wurde das Gewerbegebiet &amp;#039;&amp;#039;le Prey&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Zone d’aménagement concerté le Prey)&amp;#039;&amp;#039; eingerichtet. Zu den heute in Le Thillot ansässigen Betrieben mit über 100 Mitarbeitern zählen:&lt;br /&gt;
* S.A. Curien (Hoch- und Tiefbau)&lt;br /&gt;
* Neotec France S.A. (Blechbearbeitung, Oberflächentechnik)&lt;br /&gt;
* SOVOS – Tanneries Grosjean (eine der größten Gerbereien Frankreichs)&lt;br /&gt;
* Tissage Mouline Thillot (1926 gegründete Weberei)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus pendeln viele Erwerbstätige in andere Gewerbegebiete des oberen Moseltales.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Le Thillot setzte in den letzten Jahren zunehmend auf den Fremdenverkehr und ist inzwischen durch Hotels, Pensionen, Ferienhäuser und einen Campingplatz touristisch erschlossen. Ein Fremdenverkehrsbüro (Office de tourisme) im Ort koordiniert die Aktivitäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 3745 Einwohnern (2006) ist Le Thillot die größte Kommune im Moseltal oberhalb von [[Remiremont]] und mit seinen Einkaufsmöglichkeiten sowie Kulturangeboten ein urbanes Zentrum in der Region. Le Thillot ist mit drei Grund- und einer Realschule sowie einem Kindergarten auch Bildungsstandort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verkehr in Le Thillot ist durch die stark frequentierte [[Route nationale 66]] ([[Europastraße 512]]) von [[Épinal]] über den [[Col de Bussang]] nach [[Mülhausen]] geprägt, die mitten durch die Kleinstadt führt, was insbesondere im Berufsverkehr zu erheblichen Behinderungen führt. Seit vielen Jahren ist eine Ortsumgehung der N&amp;amp;nbsp;66 geplant. Die Hauptverkehrsachse wird in Le Thillot von der Départementsstraße 468 gekreuzt, die von [[Gérardmer]] nach [[Lure (Haute-Saône)|Lure]] in der [[Bourgogne-Franche-Comté]] führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige Bahnhofsgebäude und der Straßenname &amp;#039;&amp;#039;Rue de la Gare&amp;#039;&amp;#039; erinnern an die stillgelegte Bahnlinie von [[Remiremont]] nach [[Bussang]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Marie-Thérèse Danielsson]] (1923–2003), Aktivistin, Ethnologin und Autorin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ville-lethillot88.fr/ Stadt Le Thillot] (französisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Épinal}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|LCCN=no2019182138|VIAF=55144647636143993336}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Mosel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Le Thillot| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1860]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rauenstein</name></author>
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