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	<title>Le Puy-Notre-Dame - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T15:12:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-10-24T14:17:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Le Puy-Notre-Dame&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason ville fr Le Puy-Notre-Dame (Maine-et-Loire).svg&lt;br /&gt;
|région=[[Pays de la Loire]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Maine-et-Loire|Maine-et-Loire]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Saumur]]&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Doué-en-Anjou|Doué-en-Anjou]]&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Communauté d’agglomération Saumur Val de Loire|Saumur Val de Loire]]&lt;br /&gt;
|insee=49253&lt;br /&gt;
|cp=49260&lt;br /&gt;
|longitude=0/14/01/W&lt;br /&gt;
|latitude=47/07/30/N&lt;br /&gt;
|alt mini=32&lt;br /&gt;
|alt maxi=106&lt;br /&gt;
|km²=15.87&lt;br /&gt;
|image=Le Puy-Notre-Dame-vue du coteau.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc=Le Puy-Notre-Dame – Ortsansicht&lt;br /&gt;
|siteweb=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Le Puy-Notre-Dame&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|49253}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|49253}}) im [[Département]] [[Département Maine-et-Loire|Maine-et-Loire]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Pays de la Loire]]. Der Name ist wahrscheinlich aus dem lateinischen Wort &amp;#039;&amp;#039;podium&amp;#039;&amp;#039; abgeleitet, was so viel wie &amp;#039;Erhebung&amp;#039; oder &amp;#039;Hügel&amp;#039; bedeutet. Während der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] wurde der Ort umbenannt und erhielt den Namen &amp;#039;&amp;#039;Puy-la-Montagne&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Le Puy-Notre-Dame liegt unweit der Grenze zum [[Département Deux-Sèvres]], welches schon zur Region [[Nouvelle-Aquitaine]] gehört und unweit des Flusses [[Thouet]], eines südlichen Nebenflusses der [[Loire]], und ist von der etwa 23 Kilometer südwestlich gelegenen Stadt [[Saumur]] entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=450&lt;br /&gt;
|- align=center class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1968&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1975&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1982&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2006&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2018&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
|align=left|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| 1639 || 1500 || 1472 || 1322 || 1236 || 1302 || 1188&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In der Gegend wurde schon seit gallorömischer Zeit (5./6. Jahrhundert) und natürlich im Mittelalter Weinbau betrieben, doch Ende des 19. Jahrhunderts vernichtete eine aus Amerika eingeschleppte [[Reblaus]]plage (&amp;#039;&amp;#039;[[Phylloxera]]&amp;#039;&amp;#039;) nahezu alle Reben in Europa. Erst durch das [[Pfropfen (Pflanzen)|Pfropfen]] europäischer Rebsorten auf resistente amerikanische Wurzelstöcke konnte die Plage eingedämmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heutzutage ist das Wirtschaftsleben des Ortes in hohem Maße vom Weinbau geprägt: es werden Loire-Weißweine und Rotweine produziert. Für die Rotweine aus Le Puy gibt es seit dem Jahr 2006 die eigene Appellation &amp;#039;&amp;#039;Saumur Puy-Notre-Dame&amp;#039;&amp;#039;. Die vergleichsweise leichten Rotweine von der Loire werden – auch in Restaurants – zumeist gekühlt serviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren spielt die Zucht von [[Champignon]]s eine große Rolle im Wirtschaftsleben der Gemeinde. Der Untergrund von Le Puy ist mit einer Vielzahl von Gängen und Kammern durchlöchert, in denen bis ins 19. Jahrhundert [[Tuffstein]]e zum Bau der Häuser und Kirchen gebrochen wurden. In diesem von Menschenhand geschaffenen künstlichen Höhlensystem herrscht eine konstante Temperatur von 12&amp;amp;nbsp;°C – ideal für die Zucht von Pilzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits im 11. Jahrhundert gab es hier eine romanische Kirche, die der Jungfrau Maria geweiht war (&amp;#039;&amp;#039;ecclesia beatae Mariae de Podio&amp;#039;&amp;#039;). Durch eine Reliquienstiftung [[Wilhelm IX. (Aquitanien)|Wilhelms IX.]], Herzog von [[Aquitanien]], der vom 1. [[Kreuzzug]] zurückgekehrt war, erhielt die Kirche einen – aus Seide und Leinen gefertigten – &amp;#039;Gürtel Mariens&amp;#039;. Dieses etwa 1,50 Meter lange Band erfuhr in der Folgezeit eine große Verehrung – ihm wurde nachgesagt, dass es bei Geburtsschmerzen helfe und die Geburt von männlichen Nachfolgern begünstige. So kamen denn auch die französischen Könige [[Ludwig IX. (Frankreich)|Ludwig IX.]] und [[Ludwig XI.]] sowie [[Anne de Bretagne]] und [[Anna von Österreich (1601–1666)|Anna von Österreich]] und erbaten Hilfe bei der Geburt ihrer Söhne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1478 wurde auf Anweisung Ludwigs XI. ein Kapitel aus Chorherren installiert, das sich um alle Belange der Kirche, der Reliquien und der Pilger zu kümmern hatte. Dadurch wurde die Wallfahrtskirche von Le Puy zu einer [[Kollegiatkirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Hundertjähriger Krieg|Hundertjährigen Krieges]] (1337–1453) wurde die Stadt mit einer Mauer umgeben; in den [[Hugenottenkriege]]n (1562–1598) wurden die Stadtmauern geschleift – die Kirche blieb jedoch unversehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;150&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; caption=&amp;quot;Sehenswürdigkeiten&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Nef de l&amp;#039;Eglise du Puy-Notre-Dame. Style Gothique Plantagenêt. DSC 1855.jpg|Mittelschiff mit Anjou-Gewölbe&lt;br /&gt;
 Façade de l&amp;#039;Eglise du Puy-Notre-Dame DSC 1885.jpg|Notre-Dame – Westfassade&lt;br /&gt;
 Le-Moulin-de-Couché-P.N.D.jpg|Wassermühle – Moulin de Couché&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kirche Notre-Dame&amp;#039;&amp;#039;: In der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts begann [[Eleonore von Aquitanien]], die Enkelin Wilhelms IX., mit dem Bau einer neuen und größeren Kirche. Deren Westfassade mit ihren vielen Blendarkaden und den seitlichen Turmaufsätzen erinnert ein wenig an die [[Kathedrale von Poitiers]], der Geburtsstadt Eleonores. Im Inneren ist die Kirche dreischiffig, hat elegante [[Bündelpfeiler]] und zeigt Mittelschiffsgewölbe im [[Anjou|angevinischen]] Stil – diese sogenannten &amp;#039;Anjou-Gewölbe&amp;#039; unterscheiden sich von den üblichen gotischen [[Rippengewölbe]]n dadurch, dass Scheitelrippen existieren, die jedoch nicht in gleichbleibender Höhe durchlaufen; die einzelnen Joche des Langhauses sind vielmehr durch tiefer liegende Gurtbögen getrennt und bilden so ein höchst eigentümliches Zwischending zwischen einem Gewölbe und einer Kuppel aus. Die beiden Seitenschiffe sind annähernd gleich hoch wie das Mittelschiff; ihre Joche haben aber nur ein normales vierteiliges Gewölbe ohne Scheitelrippen und Gurtbögen. Der gerade [[Chor (Architektur)|Chorschluss]] hat anstelle eines zentralen Fensters gleich zwei nebeneinander gestellte. Kapitelle und Schlusssteine der Kirche sind reich mit Figuren, Tieren und vegetabilischen Ornamenten geschmückt, doch man benötigt ein Fernglas um alle Details zu erkennen. Im Chorbereich ist noch ein schönes [[Chorgestühl|Gestühl]] erhalten; eine Szene in den [[Miserikordie]]n zeigt einen &amp;#039;Edelherren&amp;#039;, der gleich aus dem Fass trinkt, anstatt zu warten, bis dass ihm der Wein im Becher kredenzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Moulin de Couché&amp;#039;&amp;#039; ist eine viergeschossige Wassermühle aus dem 19. Jahrhundert. Um das Wasser des Baches besser abzuleiten, ist der Bau auf einer Seite angespitzt, was ihm das Aussehen eines Schiffsbugs verleiht.&lt;br /&gt;
* In der Stadt steht ein schönes Gebäude eines ehemaligen Franziskanerkonvents (&amp;#039;&amp;#039;couvent des cordeliers&amp;#039;&amp;#039;) aus dem 16. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
* Die Friedhofskapelle (&amp;#039;&amp;#039;Chapelle St-Sauveur&amp;#039;&amp;#039;) stammt aus dem 15. Jahrhundert und hat einen kleinen [[Glockengiebel]].&lt;br /&gt;
* Als Station auf einer Parallelstrecke des [[Pilgerweg]]s nach [[Santiago de Compostela]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Via Turonensis]]&amp;#039;&amp;#039;) hat der Ort auch einige Häuser mit [[Jakobsmuschel]]n an den Fassaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes de Maine-et-Loire&amp;#039;&amp;#039;. Flohic Editions, Band 2, Paris 2001, ISBN 2-84234-117-1, S.&amp;amp;nbsp;849–851.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ville-lepuynotredame.fr/histoire.htm &amp;#039;&amp;#039;Webseite der Stadt – Fotos + Infos&amp;#039;&amp;#039;] (franz.)&lt;br /&gt;
* [https://www.flickr.com/photos/ana_sudani/895671722/in/photostream/ &amp;#039;&amp;#039;Kapitelle, Schlusssteine, Kanzel und Chorgestühl – Fotos&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Saumur}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4651832-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pays de la Loire]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbauort in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1790]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Le Puy-Notre-Dame| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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